Für einen "KV Neu"

Obmann Götz: "Wir brauchen einen zeitgemäßen Kollektivvertrag, so modern wie die Branche selbst"

Stephan Gustav Götz

vor 5 Monaten

„KV Neu“ – Wir brauchen einen zeitgemäßen Kollektivvertrag

Faire Wettbewerbsbedingungen brauchen eine zeitgemäße Basis. Deshalb erarbeitet ein eigenes Fachgruppen-Team eine neue Vereinbarung. Die Gewerkschaft ist eingeladen daran mitzuarbeiten.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

viele von Ihnen haben in den vergangenen Wochen die Debatte um den Kollektivvertrag mitverfolgt, und wissen daher, dass es dabei zu keinen Neuerungen im KV für Werbung und Marktkommunikation gekommen ist.

Wir finden das sehr bedauerlich. Es war für uns alle hier eine Überraschung, als die Gewerkschaft nach nur etwa 15 Minuten vom Tisch aufstand – und einfach ging.

Die Kommunikationsbranche verändert sich so schnell wie kaum eine andere: Diese Veränderungen schaffen Druck auf alle Unternehmen der Branche. Die Überalterung des KV ist dabei leider Teil des Problems. Die Sozialpartnerschaft ist aber angetreten, um brauchbare Rahmenbedingungen für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen zu schaffen, nicht diese noch weiter zu erschweren.

Wir als Fachgruppe wollen darum eine Lösung schaffen: mit einem modernen KV.

Wettbewerb 2017: Überalterter KV schafft immer mehr Unsicherheiten

Die Arbeitnehmerseite war nicht bereit über eine Neugestaltung des Kollektivvertrags zu reden – sondern nur über Forderungen von 3% und damit einer Indexanpassung weit über der Inflationsrate oder vergleichbaren Abschlüssen z.B. in der Filmwirtschaft.

Dies hätte jedoch erhebliche Wettbewerbsnachteile für den Kreativstandort Wien bedeutet. Nachteile gegenüber Unternehmen in allen anderen Bundesländern, in denen es gar keinen KV gibt. Und das ist einfach nicht zu verantworten.

Der alte KV besteht bereits seit über 40 Jahren. Die Arbeitsbedingungen des KV für 1977 entsprechen aber nicht der Arbeitsrealität von 2017. Damals hat man noch mit Schreibmaschinen gearbeitet und Mobiltelefone waren undenkbar…

So enthält dieser alte Kollektivvertrag zum Beispiel noch:  

  • völlig veraltet Berufsbezeichnungen wie Nachkalkulanten, selbstständige Terminplaner oder Werbeexpedientinnen
  • Tätigkeiten in den mittlerweile falschen Verwendungsgruppen und der daraus resultierenden Unsicherheit.
  • Arbeitszeitregeln, die spätestens seit den 1990er Jahren nicht mehr der Realität entsprechen und damit sowohl UnternehmerInnen als auch MitarbeiterInnen schaden
  • und vieles mehr.

Das schafft mehr Unsicherheit als Sicherheit. Für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen.

„KV Neu“: Wir wollen einen Kollektivvertrag, so modern wie die Branche selbst

Wir sind davon überzeugt: Faire Wettbewerbsbedingungen brauchen eine zeitgemäße Basis. Und die Wiener Kreativ-Wirtschaft braucht darum einen KV, der so modern ist, wie Branche selbst. Darum werden wir mit einem eigenen Team nun einen „KV Neu“ ausarbeiten. Der den Anforderungen der Zeit entspricht, und auf dessen Basis man wieder sinnvoll verhandeln kann.

Einladung an die Gewerkschaft zum „KV Neu“: Für ein gutes Miteinander in ganz Österreich 

Wir laden die Gewerkschaft natürlich dazu ein im Team „KV Neu“ mitzuarbeiten, und hoffen, dass sie dieses Angebot zur Zusammenarbeit annimmt: für einen modernen Kollektivvertrag, den man dann auch für ganz Österreich übernehmen könnte; um gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle 9 Bundesländer zu schaffen.

Wir haben es uns seit unserem Antritt stets zum Ziel gesetzt, bestehende Strukturen aufzubrechen und neue Wege zu gehen – vor allem in unserer täglichen politischen Arbeit als Fachgruppe. Deshalb werden wir uns auch weiterhin für einen zeitgemäßen Kollektivvertrag einsetzen, der den Weg für ein gutes Miteinander ebnet und den Kreativstandort Wien sichert.

Ich hoffe, dass Sie uns auf diesem Weg weiter unterstützen.

Stephan Gustav Götz

Stephan Gustav Götz ist Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.   @gustavgoetz

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