Content:Day 2018

Trip nach Salzburg

Almud Auner

vor 7 Monaten

Content:Day 2018 – Trip nach Salzburg

Wenn eine eine Reise tut, kann sie was erzählen ...

Am 11. April fand der 5. Content-Day – Österreichs laut Eigendefinition und vermutlich tatsächlich größte Content-Konferenz – veranstaltet von werbeplanung.at und punkt und komma, statt. Das hieß für mich: Abfahrt aus Wien um 6:37, Eintreffen zum heiß ersehnten Kaffee im Konferenzhotel um kurz vor 9:00 Uhr. Das heurige Programm sollte die fünf Phasen des Content-Marketing-Zyklus abbilden, wobei ich das lesen musste, gemerkt hätte ich es an den Themen nicht, die eher einen bunt gemischten Querschnitt durch das Thema versprachen. Los ging es nach der Eröffnung jedenfalls mit der …

Keynote: Der SEO-Turbo für den Content-Motor

Christian Broscheit von Searchmetrics (Software für Suchmaschinenoptimierung) hielt ein Plädoyer für „Less is more“, denn sowohl für Tante Google als auch die WebsitebesucherInnen ist es besser, alle wichtigen Infos zum gewünschten Thema auf einer Seite zu bekommen. Das eindrückliche Beispiel: Das Gesundheitsmagazin Men’s Health hatte 27.000 (!) Artikel dazu, wie man einen Sixpack bekommt. Nach einem strengen „Ausmisten“ von 90% der Artikel zum selben Thema konnte auch die deutsche Buchungsplattform Urlaubsguru ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinenergebnissen innerhalb von zwei Jahren verzehnfachen.

Die Keynote war kurzweilig (Star Trek-lastige Beispiele, faszinierend!) und bestimmt erhellend für alle TeilnehmerInnen, die in redaktionellen Positionen arbeiten, sich aber noch wenig mit SEO beschäftigt haben, denn die Tipps waren einleuchtend und mit hohem Erfolgspotenzial, ohne in die (technischen) Tiefen der Suchmaschinenoptimierung abzutauchen.

Also: Wir sollten uns öfter von alten oder schlecht performenden Inhalten trennen, auch wenn’s weh tut. Außerdem (wieder mal): Weg vom Keyword-Denken, hin zu Themenclustern. Google weiß immer besser, was gemeint ist, auch wenn das eigentliche Keyword nicht vorkommt. Die Keynote-Slides gibt es hier: “Hinsetzen, Anschnallen, Digitalisieren: Wie der richtige SEO-Turbo den Content-Motor auf Höchstleistung bringt”.  — Die Präsentation kann hier runtergeladen werden!

Frag den Tantau

Diese Session mit dem bekannten Online-Marketing-„Erklärbär“ Björn Tantau mit vorab eingereichten Fragen war wie erwartet eher im EinsteigerInnenniveau angesiedelt. Hier ging es zum Beispiel um E-Mail- oder Messenger-Marketing und das ewige Thema der organischen Reichweite bei Facebook. Björn Tantau hätte jede dieser Fragen mit „Es kommt darauf an“ beginnen können, hat es aber geschafft, seine Antworten wesentlich kurzweiliger zu formulieren. U.a. der schöne Spruch „Google wird von der Such- zur Antwortmaschine”.

Branded Video Content

Die Hamburger „Klein aber“ Video-Agentur plauderte über die Produktion einer YouTube-Sitcom für ebay Kleinanzeigen. Der Erfolg der wöchentlichen Blödelei: +537% Zuschauerbindung am Kanal – den man übrigens trennen sollte von jenem, den die meisten Unternehmen haben: dem Abstellplatz für Image-Videos. Denn wer ein YouTube-Format plant, sollte das nur machen, wenn die nötigen Ressourcen für die Produktion vorhanden sind. Wenn man das schafft, darf der „langweilige“ Content aber natürlich nicht die zu bespaßende ZuschauerInnenschar verschrecken.

Der Vortragsnachmittag

Am Nachmittag hatten die ca. 300 TeilnehmerInnen die Qual der Wahl zwischen zwei Vortrags-Tracks und drei Workshops, daher bekommt die Content-Day-Berichterstattung jetzt notgedrungen Lücken:

Mirko Lange präsentierte ein Modell zur Analyse bzw. Aufbau von „Content-Marken“.

Dann ging es bei Dietmar Rietsch um das Zukunftsthema „Voice-enabled Content“, also wohin es mit Sprachsteuerung von Alexa bis Echo, und vor allem mit der „mündlichen Suche“ hingeht. Denn: Bis 2020 werden wohl 50% alle Suchanfragen mündlich getätigt werden. Es gibt dann keine Top 3 oder Seite 1 mehr, sondern nur mehr 1 Antwort (vong Sprachassistent her).

Mein ContentDay-Highlight kam eindeutig mit Paul Lanzerstorfer von pulpmedia.at auf die Bühne: „Und jetzt“ war eine amüsante und gleichzeitig sehr informative Auseinandersetzung mit Inbound und Growth Marketing. Allein „Vanity KPI“, also „Eitelkeits-Messgrößen“ mit Kanye West zu bebildern, sehr fein! Außerdem hat Pauls Agentur viele Slides aus dem Vortrag mitgetwittert und gleich im Anschluss aus das Whitepaper zum Thema verlinkt. So muss Konferenz-Getwitter!

Noch einige spannende Einblicke ins Thema Content-Qualität bzw. auch „Fuck-ups“, also missglückte Kampagnen und Website-Relaunches brachten Ivana Baric-Gaspar bzw. Martin Linke und Alexander Henoch zum Besten, dann drehte ich eine Runde zum Netzwerken im sonnigen Innenhof des Konferenzhotels. Wenige Aussteller waren zugegen, aber es entstanden spannende Gespräche – nicht nur über das zauberhafte Wetter. 😉

Zum Abschluss illustrierte Mario Berger von Google Österreich die Google Cloudlösungen und einige zukunftsträchtige Technologien, z.B. Machine Learning und künstliche Intelligenz, allerdings bereits vor einem halbleeren Saal.

Fazit

Der ContentDay war alles in allem interessant und gut organisiert. Ein paar Highlights waren darunter, nur wenige Dinge könnte man kritisieren. Ich denke, für ausführende ContentmanagerInnen und RedakteurInnen war viel zum Mitnehmen, für uns beratende Zunft eher Herangehensweisen oder Inspiration für den nächsten eigenen Vortrag.

Bonus Content

Für alle Event-VeranstalterInnen: Vorsicht mit der Deko und den Goodies:

 

Titelbild (c) Pascal Baronit für Horizont (Link)

Danke an Ally Auner, ally@digitally.at

Almud Auner

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