Tag der Markt-kommunikation 2018

Der Rückblick

Werbung Wien

vor 1 Monat

#tdmk18: Kreativität braucht Freiräume

Wien müsse Räume für kreative Entfaltung schaffen bzw. weiter ausbauen, darin waren sich die Vortragenden sowie DiskutantInnen am diesjährigen Tag der Marktkommunikation im MuseumsQuartier einig.

Fast 400 BesucherInnen folgten am Mittwoch, 10. Oktober, der Einladung zum Tag der Marktkommunikation 2018 ins MuseumsQuartier Wien, der unter dem Titel „Kreativstadt Wien – Wunsch oder Wirklichkeit?“ stand. Erstmals veranstaltete die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien das Event gemeinsam mit der Landesinnung Wien der Berufsfotografen. Ein weiteres Novum war heuer der Einsatz von Gebärdendolmetscherinnen.

Wir konnten beim diesjährigen Tag der Marktkommunikation viele interessante Erkenntnisse dazugewinnen – vielfach wurde angesprochen, dass Kreativität Freiräume braucht. Als Kreativ- und Kommunikationsbranche müssen wir der Frage weiter nachgehen, wo wir in Wien Räume für kreative Entfaltung schaffen können.“ Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

„Wien steht wie andere Städte im internationalen Wettbewerb, es ist daher unerlässlich, sich mit der Zukunft des Kreativstandorts auseinanderzusetzen. Wir konnten beim diesjährigen Tag der Marktkommunikation viele interessante Erkenntnisse dazugewinnen – vielfach wurde angespro-chen, dass Kreativität Freiräume braucht. Wo können wir in Wien Räume für kreative Entfaltung schaffen bzw. wo gibt es diese bereits? Dieser Frage müssen wir als Kreativ- und Kommunikati-onsbranche weiter nachgehen“, so Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und Michael Weinwurm, Innungsmeister-Stv. der Landesinnung Wien der Berufsfotografen © APA/Krisztian Juhasz

Marco Schreuder und Michael Weinwurm eröffneten den Tag der Marktkommunikation 2018.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou betonte in ihren einleitenden Worten, dass Wien trotz sei-ner Auszeichnungen als lebenswerteste Stadt der Welt sich regelmäßig einer kritischen Bestands-aufnahme stellen müsse. © APA/Krisztian Juhasz

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou richtete Grußworte an die Gäste.

 

Kreatives Schaffen in Wien und anderswo

Arthur Le Gall, Direktor des internationalen Policy-Design-Forschungszentrums KEA European Affairs in Brüssel, widmete sich der Frage, was einen Kreativstandort ausmacht und wie Wien im internationalen Vergleich abschneidet. Sein Fazit: Wien sei bereits jetzt eine Stadt mit großem kre-ativen Output, die Frage laute aber, ob und wie die Stadt ihr kreatives Potenzial noch weiter aus-schöpfen könne. Laut Le Gall müsse man vor allem Räume schaffen, wo Unerwartetes passieren kann. © APA/Krisztian Juhasz

Arthur Le Gall, Direktor des internationalen Policy-Design-Forschungszentrums KEA European Affairs in Brüssel, widmete sich der Frage, was einen Kreativstandort ausmacht und wie Wien im internationalen Vergleich abschneidet. Sein Fazit: Wien sei bereits jetzt eine Stadt mit großem kreativen Output, die Frage laute aber, ob und wie die Stadt ihr kreatives Potenzial noch weiter ausschöpfen könne. Laut Le Gall müsse man vor allem Räume schaffen, wo Unerwartetes passieren kann.

Suzanne Henning, Direktorin des Branchverbandes Dutch Photographers (DuPho), sprach über das „Wemakethe.city“-Festival als Best Practice-Beispiel für Kreativität im urbanen Raum. Das Festival zeige, wie Amsterdam versucht, Neuankömmlinge in die bestehende Kreativszene zu in-tegrieren sowie EinwohnerInnen in die Stadtentwicklung einzubeziehen. © APA/Krisztian Juhasz

Suzanne Henning, Direktorin des Branchverbandes Dutch Photographers (DuPho), sprach über das „Wemakethe.city“-Festival als Best Practice-Beispiel für Kreativität im urbanen Raum. Das Festival zeige, wie Amsterdam versucht, Neuankömmlinge in die bestehende Kreativszene zu integrieren sowie EinwohnerInnen in die Stadtentwicklung einzubeziehen.

Harald Katzmair, Gründer des Analyse- und Beratungsunternehmens FASresearch, sprach in seinem Vortrag über kreative Ökosysteme: Innovation entstünde nur im Zusammenspiel vieler un-terschiedlicher Player, so der Sozialforscher. Als Beispiel für ein gelungenes Experimentier- und Lernfeld nannte er die Linzer Tabakfabrik. © APA/Krisztian Juhasz

Harald Katzmair, Gründer des Analyse- und Beratungsunternehmens FASresearch, sprach in seinem Vortrag über kreative Ökosysteme: Innovation entstünde nur im Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Player, so der Sozialforscher. Als Beispiel für ein gelungenes Experimentier- und Lernfeld nannte er die Linzer Tabakfabrik.

 

Politische Konzepte, neue Arbeitswelten und Ausbildungswege

Am Polit-Panel in der Arena 21 gingen die Meinung darüber, was ein Kreativstandort brauche, auseinander: Während Sybille Straubinger (SPÖ) und Peter Kraus (Grüne) ein offenes Klima und Toleranz gegenüber Neuem hervorhoben, betonte Maria Smodics-Neumann (ÖVP), dass das Scheitern als Teil des kreativen Prozesses stärker akzeptiert werden müsse. Eduard Schock (FPÖ) und Markus Ornig (NEOS) nahmen die UnternehmerInnenperspektive ein und waren sich einig, dass kreatives Schaffen durch den Abbau von administrativen Hürden begünstigt werden müsse. © APA/Krisztian Juhasz

Am Polit-Panel in der Arena 21 gingen die Meinung darüber, was ein Kreativstandort brauche, auseinander: Während Sybille Straubinger (SPÖ) und Peter Kraus (Grüne) ein offenes Klima und Toleranz gegenüber Neuem hervorhoben, betonte Maria Smodics-Neumann (ÖVP), dass das Scheitern als Teil des kreativen Prozesses stärker akzeptiert werden müsse. Eduard Schock (FPÖ) und Markus Ornig (NEOS) nahmen die UnternehmerInnenperspektive ein und waren sich einig, dass kreatives Schaffen durch den Abbau von administrativen Hürden begünstigt werden müsse. Kraus und Ornig waren sich einig, dass manche Räume oftmals weniger Regeln bräuchten, um Dinge geschehen zu lassen, von denen man am Ende nicht weiß, was es werden wird.

Beim ExpertInnen-Talk zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ berichteten Romy Sigl (coworking Salzburg) und Severin Wurnig (Studio Totale, Wien) von ihren persönlichen Erfahrungen mit un-terschiedlichen Kooperationsformen. Gemeinsam mit Elisabeth Noever-Ginthör, Leiterin von departure, dem Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien, diskutierten sie über die großen Po-tentiale, die im Coworking stecken. © APA/Krisztian Juhasz

Beim ExpertInnen-Talk zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ berichteten Romy Sigl (coworking Salzburg) und Severin Wurnig (Studio Totale, Wien) von ihren persönlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Kooperationsformen. Gemeinsam mit Elisabeth Noever-Ginthör, Leiterin von departure, dem Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien, diskutierten sie über die großen Potentiale, die im Coworking stecken.

Was die nächste Generation der Kreativen können soll und was eine moderne Ausbildung leisten muss, mit diesen Fragen setzten sich Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikati-on Wien gemeinsam mit VertreterInnen von Wiener Bildungseinrichtungen auseinander. Ihr Fazit: Eine moderne Ausbildung brauche einen Bezug zur Praxis und Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Abschluss. © APA/Krisztian Juhasz

Was die nächste Generation der Kreativen können soll und was eine moderne Ausbildung leisten muss, mit diesen Fragen setzten sich Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien gemeinsam mit VertreterInnen von Wiener Bildungseinrichtungen auseinander. Ihr Fazit: Eine moderne Ausbildung brauche einen Bezug zur Praxis und Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Abschluss.

In seinem Impuls-Statement zu Beginn der Diskussion betonte Fachgruppen-Obmann-Stellvertreter Konrad Maric außerdem die Notwendigkeit, starre Ausbildungswege aufzubrechen: „Um den Kreativstandort nachhaltig zu sichern, braucht es eine flexiblere Gestaltung der Ausbil-dung, eine leichtere Anerkennung bereits erworbener Qualifikationen und Möglichkeiten des Le-benslangen Lernens.“ Maric verwies auf die neue Lehre zum Medienfachmann/-frau, die mit ihrem modularen Aufbau diese Anforderungen erfülle. © APA/Krisztian Juhasz

In seinem Impuls-Statement zu Beginn der Diskussion betonte Fachgruppen-Obmann-Stellvertreter Konrad Maric außerdem die Notwendigkeit, starre Ausbildungswege aufzubrechen: „Um den Kreativstandort nachhaltig zu sichern, braucht es eine flexiblere Gestaltung der Ausbildung, eine leichtere Anerkennung bereits erworbener Qualifikationen und Möglichkeiten des Lebenslangen Lernens.“ Maric verwies auf die neue Lehre zum Medienfachmann/-frau, die mit ihrem modularen Aufbau diese Anforderungen erfülle.

Fotos: © APA/Krisztian Juhasz

Werbung Wien

Mit rund 9.000 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

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Schwarzenbergplatz 14
1041 Wien | Österreich

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F: +43 1 512 95 48 3796
E: werbungwien@wkw.at
I: http://www.wkw.at

Ihre Kontakte in der Fachgruppe


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Fachgruppengeschäftsführer
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E: werner.neudorfer@wkw.at

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E: verena.barusic@wkw.at

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T: +43 1 514 50 3791
E: martina.doleschal@wkw.at

 

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