Tag der Marktkommunikation

10. Oktober 2019

FACHGRUPPENTAGUNGEN & TAG DER MARKTKOMMUNIKATION 2019

„Fühler ausstrecken“ lautet das Motto der 7. Auflage des Fachevents der Wiener Kreativ- und Kommunikationswirtschaft am 10. Oktober 2019 im Palais Wertheim.

Jetzt zum Tag der Marktkommunikation anmelden

Neue Wege – Neue Chancen

Die Gewohnheit ist etwas sehr Gemütliches. Auf bereits erprobte Systeme ist Verlass. Mit alten Vertrauten zu arbeiten ist unkompliziert. Manche Leute behaupten ja „never change a winning team“. Doch seien wir mal ehrlich: Auf alten Wegen bleibt die Inspiration oft auf der Strecke.

Die wahre Magie passiert außerhalb der eigenen Komfortzone. Doch wie verlässt man diesen wohlig-warmen Ort, an dem alles ganz passabel funktioniert? Diese Frage, die wir uns als Werbe-, Kommunikationtions-, Fotografie- und Kreativbranche stellen wollen wir uns ausführlich beim #tdmk19 widmen.

Dazu haben wir Persönlichkeiten der nationalen und international Kreativszene eingeladen, um Sie zu inspirieren einmal etwas Neues auszuprobieren und zu wagen, alte Wege zu verlassen.

Als Co-Produktion mit der Landesinnung Wien der Berufsfotografen richtet sich der Tag der Marktkommunikation an alle Mitglieder der beiden Fachgruppen sowie an alle Interessierten an der Branche. Neben spannendem Austausch erwartet Sie ein Programm mit Vorträgen und Talks rund um das Thema.

JETZT ZU DEN VERANSTALTUNGEN ANMELDEN

Wir bitten Sie um Anmeldung sowohl zur jeweiligen Fachgruppentagung als auch zum Tag der Marktkommunikation bis spätestens 5. Oktober. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen ist ausschließlich über die Anmelde-Links möglich.

Links zur Anmeldung:

Hinweise: Wir weisen darauf hin, dass die Fachgruppentagungen nicht öffentlich sind. Der Tag der Marktkommunikation (ab 15:00Uhr) ist öffentlich zugänglich, die Teilnahme ist kostenlos.

 


ABLAUF: FACHGRUPPENTAGUNGEN UND TAG DER MARKTKOMMUNIKATION  2019

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 13:15 Uhr, Palais Wertheim, Canovagasse 1-5, 1010 Wien

  • 11:00 Uhr Start Check-in für die Fachgruppentagungen
  • 12:30 Uhr Fachgruppentagung der Landesinnung Wien der Berufsfotografen
  • 13:15 Uhr Fachgruppentagung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
  • 15:00 Uhr Start Check-in für den Tag der Marktkommunikation
  • 15:25 Uhr Tag der Marktkommunikation, Arena 21 und Ovalhalle
  • 21:00 Uhr Ende

Den Programmfolder mit der Tagesordnung der jeweiligen Fachgruppentagung und alle Infos zum #tdmk19 finden Sie hier zum Download:

 

tdmk_programm_2019

Programm als PDF herunterladen

Hinweise: Die Vorträge der internationalen SpeakerInnen werden in Englisch sein. GebärdensprachdolmetscherInnen begleiten den gesamten Tag der Marktkommunikation.

ZUM ORGANISATORISCHEM

Bildnachweis: Identum Communications GmbH

Marco Schreuder zur Kampagne

gegen die Digitalsteuer

Werbung Wien

vor 1 Monat

„Die Digitalsteuer werden unsere Betriebe zahlen. Facebook, Google & Co kommen ungeschoren davon!“

Fachgruppen-Obmann Marco Schreuder verrät, warum die Branchenvertretung eine Kampagne gegen die geplante Digitalsteuer fährt und was er sich davon erhofft. Die alte Bundesregierung würde so tun, als ob durch das Digitalsteuerpaket Online-Giganten getroffen werden. Zahlen werden die Steuer aber ganz klar die Werbewirtschaft und die werbenden Unternehmen, ist sich Schreuder sicher. Schlussendlich würden das auch die EndverbraucherInnen zu spüren bekommen.

 

Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung will, dass große Onlinekonzerne wie Facebook, Amazon & Co mehr Steuern zahlen. Die alte Regierung hat ein Gesetzespaket auf die Beine gestellt, das schnell noch vor der Wahl im September den Nationalrat passieren soll. Es sieht eine Abgabe auf Online-Werbung in der Höhe von 5% vor. Warum ist die Fachgruppe gegen dieses Gesetz?

Schreuder: Ich wünschte mir auch, dass die Online-Giganten endlich fair Steuern zahlen würden. Die Digitalsteuer ist aber ein Etikettenschwindel. Diese Werbeabgabe 2.0 wird einzig dem künftigen Finanzminister helfen, der sich auf ein zusätzliches Körberlgeld freuen darf. Die alte Regierung wollte sich als große Kämpferin gegen die Onlinegiganten profilieren. Von der ursprünglichen Idee, mehr Steuergerechtigkeit zu schaffen, ist die alte Regierung aber abgerückt. Die neue Steuer zahlt de facto die österreichische Werbewirtschaft und ihre Kundinnen und Kunden.

Denn die globalen Digitalkonzerne werden diese Steuer an ihre Werbekunden abwälzen, wie wir in Frankreich sehen. Das sind unsere Mitgliedsbetriebe, die für ihre Kundinnen und Kunden etwa auf Google oder Facebook Werbung schalten und Online-Händler, die ihre Waren auf Amazon und anderen Plattformen bewerben und verkaufen. Die zusätzliche Abgabe für heimische Unternehmen wird sich auch auf die Preise von Dienstleistungen und Produkte auswirken. Das heißt, schlussendlich wird es die Gesamtbevölkerung treffen. So etwas nennt sich „Konsumentensteuer“.

Für Protest gegen widersinnige Maßnahmen ist es nie zu spät.
Marco Schreuder

Warum jetzt diese Kampagne, wenn die alte Koalition das Paket längst ausverhandelt hat? Ist es nicht viel zu spät, sich jetzt noch dagegen aufzulehnen?

Schreuder: In erster Linie geht es uns darum, unseren Unternehmen und der Bevölkerung vor Augen zu halten, wer diese Steuer bezahlen wird. Nämlich unsere Betriebe. Facebook, Google & Co. kommen ungeschoren davon. Abgesehen davon ist es für Protest gegen widersinnige Maßnahmen nie zu spät. Der Gesetzesvorschlag muss erst vom Nationalrat angenommen werden, was wahrscheinlich ist. Doch dann wählen wir und nach Wahlen ist bekanntlich vieles anders. Eine Woche später stimmt der Bundesrat über das Digitalsteuerpaket ab, während gleichzeitig zwei oder drei Parteien eine Regierung verhandeln werden. Daher ist aus unserer Sicht keineswegs sicher, ob der Gesetzesantrag durchgeht.

Und selbst wenn das Gesetz das Parlament passiert, gibt es immer noch die Möglichkeit, dass es von einer neuen Regierung wieder zurückgenommen wird. Denn die bisherigen Oppositionsparteien stehen dem Gesetz zurecht kritisch gegenüber. Bei der Gelegenheit müsste aber auch gleich die Sinnhaftigkeit der „analogen“ Werbeabgabe diskutiert werden, die aus unserer Sicht gänzlich abgeschafft gehört.

Sollte die Werbeabgabe abgeschafft werden und die Digitalsteuer nicht kommen, würden dem Staat viele Millionen Euro im Jahr entgehen. Warum sollte eine neue Regierung darauf verzichten?

Schreuder: Die Digitalsteuer wird mit rund 15 Millionen Euro weit weniger bringen als die alte Bundesregierung der Bevölkerung verkaufen wollte. Für den Staatshaushalt sind das Peanuts. Für die betroffenen Unternehmen sind die Folgen aber zu schultern. In einer globalisierten Weltwirtschaft kann ich mir als Unternehmen Dienstleistungen wie Suchmaschinenmarketing auch in Deutschland oder der Slowakei kaufen, wo es keine solche Steuer gibt. Das könnte das Aus für ganze Geschäftszweige mit tausenden Beschäftigten bedeuten, weil die dann womöglich nicht mehr rentabel sind.

Die Werbeabgabe belastet unsere Mitgliedsbetriebe. Im Vergleich zu Staaten, die diese Abgabe nicht haben, sind unsere Unternehmen klar im Nachteil. Eine niedrigere – oder im besten Falle ersatzlose Streichung der – Abgabe würde den Inseraten-Markt entlasten und den Verlagen und Medien in einer ohnedies schwierigen Lage helfen. Die früher diskutierte Senkung der Abgabe von fünf auf drei Prozent wurde von der alten Regierung aber verworfen.

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Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

© Bernhard Starkel

Für den Staatshaushalt sind das Peanuts. Für die betroffenen Unternehmen sind die Folgen aber zu schultern.
Marco Schreuder

Die Lösung in der Frage liegt einzing in der Einführung der sogenannten „Digitale Betriebsstätte“. Denn dieses Modell würde auf die Gewinne abzielen, nicht auf die Umsätze, wie im aktuellen Entwurf der alten Bundesregierung beabsichtigt. Heimische Werbetreibende sind derzeit gegenüber den internationalen Digitalkonzernen massiv benachteiligt, denn diese müssen ihre Gewinne aktuell nicht in Österreich versteuern. Durch die „Digitale Betriebsstätte“ würde die Körperschaftssteuer auf Unternehmen mit Online-Präsenz ausgeweitet und das hätte zur Folge, dass damit die horrenden Gewinne der großen Onlinekonzerne zumindest ein bisschen beschnitten werden.

Warum plädieren Sie für die „Digitale Betriebsstätte“, wenn das Thema auf EU-Ebene längst vom Tisch ist?

Schreuder: Es ist richtig: Auch wenn die Mehrheit der EU-Staaten dafür ist, gibt es derzeit keine Einstimmigkeit in der Frage. Die Diskussion über eine faire Besteuerung von Onlinekonzernen wird aber nicht abreißen. Sowohl die EU-Kommission als auch die OECD und die überwiegende Mehrheit der Expertinnen und Experten plädieren dafür. Es ist also nur eine Frage der Zeit, bis die „Digitale Betriebsstätte“ eingeführt wird. Wir sind übrigens der Meinung, dass man in Österreich mit gutem Beispiel vorangehen sollte und auch auf nationaler Ebene damit starten könnte.

 

Wollen Sie uns dazu etwas mitteilen?
Wir freuen uns auf Ihre Meinung oder Ihre Anregung.

>>> Schreiben Sie Marco Schreuder. <<<

 

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Honorare & Kalkulation

Videolearnings

Konrad Maric

vor 11 Monaten

Kalkulation und Preis- bzw. Honorarbildung sind die entscheidenden Faktoren für den nachhaltigen Unternehmenserfolg.

Eine wertvolle Orientierungshilfe in Sachen Preisgestaltung liefert eine Studie, die das Markftorschungsinstitut IFES für uns erhoben hat. Die Studie zur aktuellen Situation bei den Honoraren in unserer Branche, sowie Auszüge aus dem Kalkulationsseminar mit Harald Betke und Videotutorials zum „Richtigen Kalkulieren“ finden Sie auf unser neuen Service- Plattform.

>>> Honorar-Kalkulation in der Praxis <<<

 

Es ist mir ein persönliches Anliegen, jene Services, die unseren Mitgliedsbetrieben in der täglichen Arbeit eine Unterstützung sind, auszubauen und zu stärken. Mit gezielter Interessenvertretung wollen wir erreichen, dass es Ihrem Unternehmen, gleich welcher Größenordnung, leichter fällt, sich im täglichen Wettbewerb zu behaupten – und dabei weder persönich noch finanziell auf der Strecke zu bleiben.

Ihr Konrad Maric

 

Konrad Maric

Dipl.Kom.kfm. Konrad Maric ist Stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, Mitglied des Wirtschaftsparlaments und des WIFI Kuratoriums und Geschäftsführer der Maric & Rinaldin GmbH - Agentur für europäische Kommunikation, Werbung und Custom-Designed Information.

Ihre VertreterInnen

in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Werbung Wien

vor 3 Jahren

Ihre VertreterInnen in der Fachgruppe

Engagierte Funktionäre und Funktionärinnen, die mit viel Einsatz die Interessen der Wiener Kreativbranche vertreten, sind die Basis für zahlreiche Leistungen der Fachgruppe.

In unserer Fachgruppe engagieren sich 32 Unternehmerinnen und Unternehmer ehrenamtlich für die Wiener Kommunikations- und Kreativbranche. Unternehmertum und ehrenamtliches Engagement zu kombinieren, ist eine Aufgabe, die viel Hingabe und Einsatz fordert.

Im Zuge der Wirtschaftskammerwahlen werden diese VertreterInnen durch die Mitglieder der Fachgruppe gewählt und bilden gemeinsam den Fachgruppenausschuss. Der Fachgruppenausschuss koordiniert inhaltlich sämtliche Aktivitäten der Fachgruppe und wählt den Vorstand, der die Fachgruppe nach außen vertritt.

Vorstand und Geschäftsführung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Marco Schreuder
Fachgruppenobmann – Grüne Wirtschaft

Goldschlaggasse 38/14
1150 Wien

M: +43 (699) 1924 21 27
E: marco(at)schreuder.at

KommR Dipl.Kommkfm. Konrad Maric
1. Fachgruppenmann-Stellvertreter – SWV

Maric & Rinaldin GmbH
Alserbachstraße 23
1090 Wien

T: 01 315 290 200
T: 01 315 290 210
E: konrad(at)maric.at

Mag. Birgit Kraft-Kinz
2. Fachgruppenobmann-Stellvertreterin – WB

Kraftkinz GmbH
Gloriettegasse 13
1130 Wien

T: 01 803 30 840
M: 0676 444 55 66
E: birgit(at)kraftkinz.com

Mag. Werner Neudorfer
Fachgruppengeschäftsführer

T: +43 1 514 50 3790
E: werner.neudorfer(at)wkw.at

Mitglieder des Fachgruppenausschusses

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Eigenwerbung wirkt!

Impuls-Talk bei den Österreichischen Medientagen

Eigenwerbung wirkt! Wenn man schaut, dass man sie hat

Während die UnternehmerInnen der Kommunikations- und Werbewirtschaft im Auftrag ihrer KundInnen tagein, tagaus versuchen alles möglich zu machen, Sichtbarkeit für Marke und Produkte zu schaffen, Reichweite, Leads und Likes zu generieren so wird dies meist für die eigene „Marke“ und die Eigenwerbung oft vernachlässigt.

 

Wer nicht wirbt, stirbt.
Henry Ford

In einer 2018 von Hubspot durchgeführten Studie wird sichtbar, dass die NeukundInnengewinnung mit einem Anteil von über 60 Prozent als die größte Herausforderung gesehen. Die Studie, in welcher 1000 Marketing-Agenturen in 84 Ländern befragt wurden, zeigt auch, dass mit 32 % die Empfehlung durch Dritte bei den Agenturen die meisten Leads erzeugt. Die persönliche Weiterempfehlung ist nach wie vor die stärkste Währung.

Es überrascht, dass planbares, skalierbares Eigenmarketing bei einem Gros der befragten Agenturen nicht stattfindet. Das Werbung manchmal nerven kann, ist hinlänglich bekannt. Und gerade KommunikatorInnen und Kreativschaffende wissen, was erforderlich ist, um Marken und Produkte erfolgreich zu machen. Es werden hohe Beträge in Vermarktung und Performance investiert. Warum also wird die Eigenwerbung oftmals vernachlässigt? „Diese Frage beschäftigt mich seit langem und es ist nun an der Zeit, darüber zu sprechen und dem Dilemma nachzugehen“, erklärt Konrad Maric, Obmann stv. der Fachgruppe und Initiator des Themas. „Als Fachgruppe vertreten wir über 11.000 Unternehmerinnen und Unternehmer, darunter große Agenturen aber auch viele Selbstständige. Vor allem diesen müssen wir Impulse senden und anhand von Best Practice-Beispielen zeigen, dass Eigenwerbung nicht nur wirkt, sondern sich auch lohnt. Ist der Stein ein mal im Rollen, gilt es dran zu bleiben: für den eigenen Erfolg als Unternehmerin bzw. Unternehmer und um dadurch bestenfalls auch als Unternehmen zu wachsen“, so Maric weiter.

 


 

Oliver Klein – Inhaber der Marketingberatung cherrypicker, Hamburg

© Oliver Klein /Cherrypicker

© Oliver Klein / Cherrypicker

Es geht mal wieder um den berühmten Schuster mit den schlechtesten Schuhen

Wir stellen uns mal folgendes vor: Ein Marketingleiter sucht eine Agentur, die ihm hilft, seine Marke erfolgreich in die Zukunft zu führen. Sie soll ihm eine starke Strategie entwickeln, die ihn vom Wettbewerb klar differenziert. Sie soll für ihn aufmerksamkeitsstarke Kampagnen entwerfen und diese in wirkungsvolle Maßnahmen übersetzen, damit die Zielgruppen von dieser Marke einfach nur begeistert sind.

Leider fällt dem Marketingleiter während seiner Suche auf, dass die vermeintlich besten und ausgezeichnetsten Agenturen sich mit ihrer eigenen Vermarktung eher schwer tun. Keine klare Positionierung, nichts mit Differenzierung und die Aufmachung ist auch nicht gerade kreativ.

Was wird dieser Marketingleiter dann wohl über diese Agenturen denken? Wie glaubwürdig ist denn deren zukünftiger Rat, wenn die „Experten“ das Thema Eigenwerbung nicht mal für sich selbst auf die Reihe bekommen? Und selbst wenn er sich dann für eine Agentur entscheiden möchte, wie werden bei diesen Eindrücken wohl die Preisverhandlungen verlaufen?

Vielleicht ist es nicht ganz verwunderlich, dass manch ein Kunde dann erst einmal sehen will, was die Agenturen wirklich können und einen Pitch ausruft – obwohl er dies eigentlich nicht vorhatte.

Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich als Agentur mit den typischen Awards schmückt und sich selbst feiert, das 1×1 des Eigenmarketings aber links liegen lässt.

Will ein guter Schuster heute erfolgreich Kunden gewinnen, muss er selbst die besten Schuhe tragen, sie stets auf Hochglanz polieren und sich möglichst oft damit sehen lassen. Denn nur so nehmen ihm seine Kunden ab, dass er besser ist als all die Produkte beim Schuhdiscounter hinter dem Supermarkt. Warum sollte dies nicht auch für Agenturen gelten?

 

Machen Sie mit, lassen Sie sich inspirieren!

Am 26. September veranstaltet die Fachgruppe im Rahmen der Österreichischen Medientage (ÖMT) einen Impuls-Talk mit Experten zum Thema Eigenwerbung & Selbstvermarktung. Für den Besuch des Talks ist ein Ticket für die ÖMT erforderlich. Das Fachgespräch findet von 15.30 bis 16.30 Uhr am Erste Bank Campus statt. Begrenztes Platzkontingent, Anmeldung beim Programmpunkt auf medientage.at erforderlich.

 

Die Fachgruppe bei den Österreichischen Medientagen 2019

Fachgruppenobmann Marco Schreuder ist Teil der Podiumsrunde „Die Agentur der Zukunft“, welche am Donnerstag, 26. September um 14 Uhr stattfindet. Weitere Details zu dieser Diskussion finden Sie hier.

 

Link zur Hubspot Studie

 

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Kontakt

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
Haus der Wiener Wirtschaft
Str. der Wiener Wirtschaft 1
1020 Wien

T: +43 1 514 50 3791
F: +43 1 512 95 48 3796
E: werbungwien@wkw.at
I: http://wkw.at

5 Fakten zur Werbeabgabe

Digitalsteuer = Werbeabgabe 2.0

Werbung Wien

vor 1 Monat

5 Fakten zur Werbeabgabe

Die Werbeabgabe …

1. ist in der österreichischen Form im internationalen Vergleich ein Unikum.

Seit knapp zwei Jahrzehnten wird in Österreich die Werbeabgabe eingehoben. Sie fällt für Werbeleistungen in Printmedien, in TV und Hörfunk sowie im Bereich der Außenwerbung an und beträgt 5 Prozent des Werbewerts.

Die Werbeabgabe ist in dieser Form in der OECD einzigartig. Vereinzelt gibt es in EU-Staaten Abgaben einzelner Gemeinden auf Werbeleistungen. Eine bundesweite Abgabe wie in Österreich gibt es jedoch nur in Entwicklungs- und Schwellenländern in Afrika, Asien und Lateinamerika.

2. umfasst künftig auch Online-Werbung. Denn die Digitalsteuer ist nichts anderes als eine Werbeabgabe 2.0.

Geht es nach ÖVP und FPÖ, soll die Abgabe auf Werbung auf den Online-Bereich ausgeweitet werden. Noch vor der Wahl im September wollen die beiden Parteien das Gesetz im Nationalrat beschließen. Aus der Absicht, damit die großen Onlinekonzerne wie Google, Facebook, Amazon & Co. zu treffen, wird aber nichts werden. Denn die globalen Digitalkonzerne werden diese an unsere Betriebe abwälzen. Von der ursprünglichen Idee, mehr Steuergerechtigkeit zu schaffen, sind Türkis und Blau demnach abgerückt und schaffen eine neue Steuer für Konsumentinnen und Konsumenten.

Die Digitalsteuer in dieser Form ist nichts anderes als eine Werbeabgabe 2.0. Was bisher für Werbeleistungen in Printmedien, in TV und Hörfunk sowie im Bereich der Außenwerbung gegolten hat, sieht das Digitalsteuergesetz für den Online-Bereich vor. Die neue Steuer zahlt de facto die österreichische Werbewirtschaft und Ihre Kundinnen und Kunden. Einzig der künftige Finanzminister darf sich über ein zusätzliches Körberlgeld freuen. ExpertInnen rechnen aber mit nicht mehr als 15 Millionen Euro pro Jahr. Beabsichtigt war weit mehr. Das wäre aber nur mit der „Digitalen Betriebsstätte“ möglich gewesen. Denn die hätte auf die satten Gewinne der Onlinekonzerne abgezielt.

3. ist eine Bagatellsteuer mit hohem Bürokratieaufwand, aber ohne Lenkungseffekt.

Die Werbeabgabe ist eine Bagatellsteuer, die einen sehr hohen Administrationsaufwand hat: Von den 110 Millionen Euro, die sie dem Staat bringt, werden 12 Millionen Euro allein für den bürokratischen Aufwand der Einhebung verschlungen. Sie macht nur 0,1 Prozent des heimischen Gesamtsteueraufkommens aus und trägt daher kaum zur Finanzierung des Staatshaushaltes bei. Abgesehen davon wird der bürokratische Aufwand für die Betriebe der Werbewirtschaft oft vergessen.

Eine Steuer sollte immer eine sinnvolle Lenkungsmaßnahme sein. Gesundheits- oder umweltschädliches Verhalten beispielsweise wird zurecht hoch besteuert. In diesem Fall aber gibt es keine Lenkungsmaßnahme. Es werden schlicht weg heimische werbetreibende Unternehmen zur Kasse gebeten.

4. ist ein Wettbewerbsnachteil für die heimischen Kreativ- und Werbebranche.

Da die Abgabe ein Unikum in der EU darstellt, bedeutet sie einen signifikanten Nachteil für unsere Mitgliedsbetriebe, die vermehrt in einer globalisierten und vernetzten Weltwirtschaft bestehen müssen.

Eine ersatzlose Streichung der Abgabe würde laut einer EcoAustria-Studie 1.700 neue Arbeitsplätze schaffen, eine Wertschöpfung von 100 Millionen Euro freisetzen und dem Staat 40 Millionen Euro bringen, die er über gesteigerte Umsatzsteuer-, Lohnsteuer- und Sozialversicherungseinnahmen einnimmt. Dazu kommt der administrative Aufwand, der an den Finanzämtern wegfällt.

5. ist ein Relikt der Vergangenheit und gehört ersatzlos gestrichen!

Die Werbeabgabe war nie zu rechtfertigen und ist das bis heute nicht. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien setzt sich deshalb schon lange für die Abschaffung der Werbeabgabe ein. Mehrere Bundesregierungen haben das in der Vergangenheit bereits diskutiert oder sogar vorgehabt, gekommen ist es dazu noch immer nicht. Wir werden die künftige Bundesregierung wieder daran erinnern.

 

Wollen Sie uns dazu etwas mitteilen?
Wir freuen uns auf Ihre Meinung oder Ihre Anregung.

>>> Schreiben Sie unserem Obmann Marco Schreuder <<<

 

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Eine Steuer ...

für wen eigentlich?

Werbung Wien

vor 1 Monat

Siri, was ist die Digitalsteuer?

 

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

FAMILY CANVAS

Selbstreflexionsseminar für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

FAMILY CANVAS

Familie und Business unter einen Hut bringen

Nachwuchs geplant oder schon da? Machen Sie sich Gedanken über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf? Stehen Sie gerade vor einem beruflichen Wiedereinstieg? Oder spüren Sie eine Dysbalance zwischen Arbeit und Familie?

Die Elternschaft hat gerade bei Selbständigen starken Einfluss auf den Businessplan – die Werte verschieben sich und die neue Lebenssituation wirkt sich auf Zeit, Ziele und Ressourcen aus. Sich aktiv mit den neuen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzten kann die Vereinbarkeit von Familie und Beruf dabei um einiges erleichtern.

Aus diesem Grund hat Eva-Maria Kraus mit dem Family Canvas ein einzigartiges Seminar mit innovativen Business-Tools entwickelt, das Selbständigen die Möglichkeit gibt, Beruf und Familie erfolgreich zu vereinbaren. Durch Selbstreflexion erstellen Sie Ihr persönliches Family Canvas, das Ihre Stärken, Zeit, Ziele, Kommunikation und Ihre Werte berücksichtigt. Das nächste Seminar findet am Montag, 9.September 2019 statt.

Der Ansatz: Family Canvas

Das Family-Canvas basiert auf dem Business Modell Canvas (dt. Geschäftsmodell-Leinwand). Eine Visualisierungstechnik, um die wesentlichen Geschäftsbereiche und deren Auswirkungen zu erarbeiten. Vor allem im Bereich Start-up und Innovationsunternehmen ersetzt es oft bereits den klassischen Businessplan. So werden Business-Methoden für die Bedürfnisse von Eltern bzw. Müttern nutzbar gemacht.

Inhaltliche Schwerpunkte  

  • Selbstreflexion und Stärken erkennen
  • wissenschaftliche Erkenntnisse nutzen: Management-Skills, die Mütter nach der Familienzeit besitzen
  • Zeit-Ressourcen strukturieren
  • Ruhephasen aktiv nutzen
  • Werte hinterfragen
  • klare Zielformulierung erarbeiten
  • u.v.m.

 

Wir bohren ganz dicke Bretter, es ist noch ein langer Weg zur echten Gleichstellung. Auch wenn die Situation bei den Selbstständigen weitaus besser ist als im Angestelltenbereich. Mit dem Angebot des Seminars ‚Family-Canvas‘ wollen wir als Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation Wien unsere Mitglieder empowern, Familie und Business unter einen guten Hut zu bringen. Und natürlich hoffen wir auf viele NachahmerInnen in anderen Branchen.“ Alexandra Fiedler-Lehmann, Ausschussmitglied Werbung und Marktkommunikation Wien

Vortragende

Eva-Maria Kraus ist seit 2005 selbständige Business-Tainerin, zertifizierte Planspiel- und DiSG-Trainerin sowie zertifizierte Transferdesignerin. Ihre Kernkompetenzen liegen unter anderem in den Bereichen Leadership-Programme, Führungskräfte-Entwicklung und Karenzmanagement. Ihr Seminarkonzept „NEWVIEW Mum – Mama Canvas“ wurde mit dem Europäischen Preise für Training, Beratung & Coaching 2018/2019 ausgezeichnet.

Termine

  • Donnerstag, 22. August 2019, 10:00 – 18:00 Uhr
  • Montag, 9. September 2019, 10:00 – 18:00 Uhr, zur Anmeldung
  • Donnerstag, 28. November 2019, 10:00 – 18:00 Uhr

Location

Wirtschaftskammer Wien
Straße der Wiener Wirtschaft 1
1020 Wien

Anmeldung

Achtung: Begrenzte TeilnehmerInnenzahl! Die Buchungen erfolgen nach dem „first come – first served-Prinzip“. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien. Der Zugang zu Informationen und Veranstaltungen, die exklusiv Wirtschaftskammermitgliedern vorbehalten sind, ist nur über Ihren persönlichen Mitgliederlogin möglich. Noch nicht registriert oder Passwort vergessen? Hilfe bei: WKO-Benutzerverwaltung.

AVISO - TAG DER MARKTKOMMUNIKATION

10. Oktober 2019

SAVE THE DATE

Fachgruppentagung & Tag der Marktkommunikation am 10. Oktober 2019

Zum bereites siebten Mal findet – im Anschluss an die Fachgruppentagung – der Tag der Marktkommunikation der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien statt. Über die Jahre hat sich die Veranstaltung zu dem Fachevent der lokalen Kreativ- und Kommunikationsbranche entwickelt und bietet neben spannenden Austausch vor allem interessante Insights zu Themen, die die Branche bewegen.

Als Co-Produktion mit der Landesinnung Wien der Berufsfotografen richtet sich der Tag der Marktkommunikation an alle Mitglieder der beiden Fachgruppen sowie an alle Interessierten an der Branche.

Wann & Wo?
Donnerstag, 10. Oktober 2019 um 15:30 Uhr
Parlais Wertheim Canovagasse 1-5, 1010 Wien

© Identum Communications GmbH

© Identum Communications GmbH

Das Thema – „Fühler ausstrecken“

Dieses Jahr dreht sich alles darum, die eigenen Horizonte zu erweitern und Brücken zu bauen. Die Zukunft liegt in gemeinsamer und symbiotischer Zusammenarbeit – mit neuen PartnerInnen, auf neuen Feldern.

Wir freuen uns schon jetzt Sie am 10. Oktober persönlich begrüßen zu dürfen. Ihre ganz persönliche Einladung erhalten Sie als Mitglied im September per Post.

Aktuelle Infos zum Event finden Sie auch laufend hier oder auf unserer Facebookseite.

checkliste

Muster AGB Werbung

  • Vertragsklauseln für den Bereich Werbung und Markkommunikation
  • Neue Fassung Oktober 2016
  • Social Media, Ideenschutz & Datenschutz
  • Haftungsfragen & Schutzfähigkeit von Kennzeichen
  • Rechtssicherheit für Werbeunternehmen

LGBTs in Werbung und Marktkommunikation:

Authentizität zählt

Werbung Wien

vor 3 Monaten

Diversität sichtbar machen und Haltung zeigen

Ganz Europa blickt dieser Tage nach Wien. Denn mit der EuroPride gastiert heuer Europas größte LGBTIQ-Veranstaltung in Österreichs Hauptstadt. Vor allem in Zeiten von Life Ball und Eurovision Song Contest geben sich viele Unternehmen und Organisationen homosexuellen- und „queer“-freundlich. Das kommt gut an und wirkt fortschrittlich. Eine kaufkräftige Zielgruppe sind sie auch, die LGBT – vor allem schwule Pärchen sind bekannt dafür, besonders viel Geld für die schönen Sachen im Leben auszugeben. Die „Dinks” (double income, no kids) sind in den letzten Jahren zu einer viel umworbenen Zielgruppe der Werbewirtschaft und für die Touristikbranche geworden.

Doch wie sprechen WerberInnen gezielt homo-, bi-, trans- und intersexuelle Menschen an? Wie kommunizieren Unternehmen authentisch mit diesen Zielgruppen, ohne dabei ungeschickt zu wirken oder sich den Vorwurf gefallen lassen zu müssen, man mache das nur aus ökonomischen Gründen? Sollten womöglich nur LGBT-Leute Werbung und Kommunikation für die Community machen, um nicht in Fettnäpfchen zu treten?

Antworten auf diese und weitere Fragen suchten Marketing- und Kommunikationsprofis österreichischer Unternehmen, BranchenvertreterInnen und die Community am 5. Juni im ÖBB Open Innovation Lab. Einen Abend lang diskutierte die Runde „Über Kampflesben und Tunten. Klischeebilder, Stereotypen & LGBTs in Werbung & Marktkommunikation“. VeranstalterInnen waren neben der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und dem WKW Branchen- & Netzwerkmanagement die QBW – Queer Business Women und agpro – austrian gay professionals.

„Provokant und schrill fällt eben auf“
„Haben Sie auch schon gehört, dass es trendig ist schwul zu sein?“, so begrüßte Veranstaltungsinitiatorin Astrid Weinwurm-Wilhelm, Präsidentin der QBW, einem Netzwerk lesbischer Frauen im Arbeitsleben, die rund 50 Gäste in der Zentrale der ÖBB am Wiener Hauptbahnhof. Der provokante Titel sei nicht nur auf Freude gestoßen, aber er habe eben für Aufmerksamkeit gesorgt und genau das habe man gewollt, sagte Weinwurm-Wilhelm.

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Veranstaltungsinitiatorin Astrid Weinwurm-Wilhelm, Präsidentin der Queer Business Women
© Verena Moser

„Kommunikation lebt eben von Zuspitzung“, wirft Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, ein. „Provokant und schrill fällt eben auf“, gesteht Schreuder, der sich früher auf politischer Ebene für die Rechte der Community einsetzte. Heute ist er als Kommunikations- und Strategieberater tätig ist und betreute u.a. Conchita Wurst.

Schreuder betont, dass er auch in seiner Strategieberatung immer zuerst schaue, wie Diversität bei seinen Kunden gelebt wird. Glaubwürdig mit oder für LGBTIQs zu werben funktioniere nur, wenn dies auch in der DNA der Firma glaubwürdig verankert sei, fasst Schreuder zusammen. Erfolgreich sind Kampagnen nur dann, wenn die Werbebotschaft sich auch im Inneren der Unternehmen und durch gelebte Diversität zeigt. VIPs aus der LGBT-Szene zu buchen und so auf einen Werbeerfolg zu hoffen, ist dabei zu wenig.

Die Spaßverderberin
Die Keynote hielt Ulli Weish vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Die Mitbegründerin der WatchGroup gegen Sexismus in der Werbung in Wien nahm „die Rolle als Spaßverderberin“ ein. Werbekritik ist schließlich ihr Fachgebiet. Der Werberaum sei heiß umkämpft und gerade in Österreich gebe es sowohl ein Männlichkeitsideal (weiß, potent, heterosexuell, erfolgreich) als auch ein typisches Frauenbild (jung, sexy, Hausfrau). LGBTs seien da nur Randerscheinungen und wenn dann homosexuelle Männer. Trans- und Intersexuelle kämen in der Werbung fast gar nicht vor.

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Ulli Weish, Lehrbeauftragte am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien, hielt die Keynote. © Verena Moser

Wissenschaftlerin Weish sieht Werbung zum Teil, aber nicht ausschließlich, als Spiegel der Gesellschaft. Sie sei aber auch nicht ausschließlich Trendsetter, sondern immer beides. Das komme ganz auf die AuftraggeberInnen an. Als Aktivistin würde sie sich wünschen, dass LGBTs nicht nur auf ihre sexuelle Identität reduziert werden. Mit traditionellen Stereotypen sollte auch die Werbung brechen: Sie sollte Männer zeigen, die sich zärtlich im öffentlichen Raum behandeln und Männer, die andere Menschen versorgen und pflegen sowie Frauen, die dicker und älter sind und für Witz bewundert werden. Das entspreche viel mehr der Realität als die typischen Rollenbilder.

WienTourismus „Pionier“ auf dem Gebiet
Zwei verdienende Männer, das bedeutet in der Regel ein überdurchschnittlich hohes Haushaltseinkommen. Nicht verwunderlich, dass die Tourismusbranche vor allem um schwule Touristen buhlt. „Wir sind Pionier bei dem Thema“, sagt Norbert Kettner, Direktor von WienTourismus. WienTourismus habe früh begonnen, sich mit der Community zu verbinden. Manche Facebook-Seiten von WienTourismus seien gar zum Treffpunkt für Schwule und Lesben aus Osteuropa geworden, so Kettner. Das sei ein gutes Beispiel für Tourismuswerbung, die gar keine klassische Werbung ist.


v.l.n.r.: Marco Schreuder (Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien), Norbert Kettner (WienTourismus), Susanne Moser-Guntschnig (REWE International AG)
© Verena Moser

REWE: Regenbogen gelebte Realität
Man mache gar keine Werbung mit dem Thema, sagte Susanne Moser-Guntschnig, Pressesprecherin der REWE International AG. Um ein Zeichen für Offenheit und Diversität zu setzen, seien unternehmensinterne Maßnahmen viel wichtiger. Nicht allen 44.000 MitarbeiterInnen gefalle das – an jeder Filiale klebt etwa ein Regenbogenfahnen-Sticker und der Konzern unterstützt die EuroPride – aber das Unternehmen wolle, dass sich die zehn Prozent der Gesellschaft (in etwa der Umfang der LGBT-Community), im Unternehmen wohlfühlt. „Dafür ecken wir auch an, aber dazu stehen wir bei REWE”, sagt Moser-Guntschnig.

ÖBB „Official Carrier” der EuroPride, aber „mit Nachholbedarf”
Was es heißt, Werbung für viele verschiedene Zielgruppen zu machen, weiß Roland Eisenbeutl, ÖBB, Teamkoordinator Marketing Personenverkehr. Als Unternehmen mit öffentlichem Auftrag sei es kein Einfaches, es allen rechtzumachen. Ein Sujet, das zwei Männer, einer davon schwarz, und ein Baby zeigt, erntete letztes Jahr einen Shitstorm auf Social Media und Kritik einer politischen Partei – aber vor allem viel Zuspruch. So etwas müssen wir aushalten und gut darauf reagieren. Das Pärchen sei echt und nicht inszeniert, darauf komme es an, ergänzt Eisenbeutl.

Auch Eisenbeutl stellte die Unternehmenskultur in den Vordergrund: Akzeptanz und Toleranz müssen wir vorleben, auch untereinander. Das sei bei den ÖBB der Fall, etwa mit der offenen Zur-Schau-Stellung mit dem Abzeichen QBB (dem ÖBB-Regenbogennetzwerk). Dennoch gebe es noch einiges an Nachholbedarf, gerade beim ausführenden Personal, gestand Eisenbeutl.


Die Gäste im Publikum haben sich aktiv an der Diskussion beteiligt.
© Verena Moser

Julia Valsky, Chairwoman von Erste Colors und zuständig für interne Kommunikation bei der Erste Group erzählte von einem Spot, der in Kroatien eine Menschenmenge zeigt. Mitten drin: ein Männerpaar, das sich an den Händen berührt. Auf den darauf folgenden Shitstorm reagierte Andreas Treichl, CEO der Erste Group, mit einem offenen Brief, der die Haltung der Bankengruppe betonte: Die Wertschätzung der Vielfalt in der Gesellschaft und der MitarbeiterInnen sei ein wesentlicher Bestandteil der DNA des Unternehmens.

Auch die Wiener Linien haben im Zuge ihres Facebook-Postings zum Valentinstag Erfahrungen gesammelt: Neben den rund 2.000 positiven Kommentaren seien erwartungsgemäß auch Hasspostings – glücklicherweise in einem überschaubaren Ausmaß – eingegangen. Auf diese wurde von der Community und vom Social-Media-Team der Wiener Linien geantwortet: sachlich, konstruktiv und wertschätzend.

Der „Stein des Anstoßes“: zwei männliche Fußballfans in den Trikots der gegeneinander antretenden Mannschaften, küssend in der U-Bahn. „Egal ob Valentinstag oder Match Day … habt Euch lieb“, war die Botschaft des Postings der Wiener Linien.

©Verena Moser

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Präsentation Datenschutz

in der Markt- und Meinungsforschung zum Download

Werbung Wien

vor 3 Monaten

Datenschutz in der Markt- und Meinungsforschung

Die im Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das daraus resultierende Datenschutzgesetz 2018 (DSG 2018) haben umfassende Änderungen für
 die Verarbeitung personenbezogener Daten gebracht. Im Zuge dessen wurden im Forschungsorganisationsgesetz (FOG) spezielle Datenschutzbestimmungen für den Bereich Wissenschaft und Forschung niedergeschrieben.

Durch diese Gesetzesänderungen ergeben sich neue Herausforderungen für Markt- und Meinungsforschungsinstitute, deren täglich Brot es ist, personenbezogene Daten zu verarbeiten.

In Ergänzung zur FAQ-Sammlung haben wir mit dem Verband der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI) ein Rechtsgutachten zur DSGVO für Markt- und Meinungsforscher erstellt mit wichtigen Branchenspezifika.

Am 27. Mai 2019 hat Mag. Dietmar Huemer die wesentlichen Ergebnisse des Gutachtens unter spezieller Bezugnahme auf Berufszweigspezifika im Hotel Triest präsentiert. Die Präsentationsfolien stellt Mag. Huemer gerne Mitgliedern der Fachgruppe zur Verfügung.

>>> Präsentation Gutachten „Datenschutz in der Markt- und Meinungsforschung“ <<<

Hinweis: Download nur möglich für Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

JETZT Amazon

Rückschau auf die Fachkonferenz

Werbung Wien

vor 4 Monaten

JETZT Amazon

Wie man auf Amazon höhere Umsätze erzielt, besser performt und zielgerichtet Werbung platziert

Beim Training Day und beim Conference Day der Fachkonferenz JETZT Amazon am 21. und 22. Mai in Wien präsentieren praxisgestählte Amazon-Experten von Produzenten-, Händler- und Agenturseite erfolgserprobte Strategien und Best Practices für Vertrieb, Marketing und Werbung auf Amazon.

An den ersten beiden Konferenztagen der JETZT Amazon am 21. und 22. Mai 2019 im 25hours Hotel in Wien wurde den insgesamt 85 KonferenzteilnehmerInnen sofort in die Tat umsetzbares Know-how für Marketplace Marketing vermittelt. Die im Publikum befindlichen Marketing-, Werbe- und E-Commerce-Verantwortlichen erfuhren im Rahmen der Fachkonferenz von ProduzentInnen, HändlerInnen und Marketplace-Profis, was es braucht, um die Sales Performance auf digitalen Marktplätzen wie Amazon in neue Dimensionen zu führen. Die Konferenz moderierte Ines Glatz-Deuretzbacher, Ausschussmitglied der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien.

Eine Novität im Rahmen der diesjährigen JETZT Amazon ist der am 25. Juni ebenfalls in Wien stattfindende Advertising Day der JETZT Amazon, an dem einen ganzen Tag lang ausschließlich die Konzeption und Umsetzung von cleveren und zielführenden Werbestrategien auf Amazon thematisiert wird. Anmeldungen zum Advertising Day der JETZT Amazon sind hier möglich.

Alles über Chancen und Risiken für Hersteller und Händler auf Amazon

Der Training Day der JETZT Amazon am 21. Mai richtete sich an all jene, die auf digitalen Marktplätzen wie Amazon bereits Waren verkaufen und Erfahrungen im Umgang mit Amazon gemacht haben. Der Training Day bot den KonferenzteilnehmerInnen einen fundierten Überblick über das Ökosystem von digitalen Marktplätzen wie Amazon und wartet mit vielen Tipps und Tricks für die tagtägliche Arbeit im Marketplace Marketing auf. Mit Karim-Patrick Bannour von der Marketplace-Spezialagentur MarktPlatz1 führte einer der profiliertesten Marketplace-Experten im deutschen Sprachraum durch den Training Day. Bannour widmete sich in seinen Ausführungen nicht nur Chancen und Risiken für Marken, Hersteller und Händler auf Amazon ein, sondern unterzog auch die Amazon-Präsenzen der Konferenzteilnehmer einer kritischen Grobanalyse.

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Karim-Patrick Bannour führte die TeilnehmerInnen durch den Training Day.
© Elisabeth Kessler JETZT Konferenzen

Conference Day: Keynotes, Vorträge, Panels und Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Amazon – der Conference Day am 22. Mai – lieferte den TeilnehmerInnen im Rahmen von Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Inspiration für Marketplace Marketing. Der thematische Bogen spannte sich dabei von Insights in die grundsätzliche Amazon-Denke über einen Vergleich der Kosten für Seller und Vendoren auf Amazon bis hin zu konkreten Handlungsempfehlungen für zielführende Verkaufsstrategien. Außerdem erfuhren die KonferenzteilnehmerInnen der JETZT Amazon im Rahmen von Best Practices, wie Sie für ihre Produkte mehr Sichtbarkeit erzielen können, welche Werbestrategien zielführend sind und wie man insgesamt höhere Umsätze generieren kann.

Ein Highlight der JETZT Amazon war die Keynote „So ticken die bei Amazon!“ von Dominika Casova: Casova, die heute als Amazon-Consultant bei der Agentur TOWA Digital fungiert, hat fünf Jahre lang in unterschiedlichen Abteilungen bei Amazon gearbeitet und unter anderem Mitarbeiterschulungen durchgeführt. Spannende Best Cases präsentierten im Rahmen der JETZT Amazon Patrick Kappel, Online Sales Director Europe beim Receiver-Hersteller STRONG Group International und Thomas Schamberger, der mit seinem nebenberuflich lancierten Küchenutensilien-Shop PAULIS Kitchen im dritten Bestandsjahr über 300.000 Euro brutto umgesetzt hat.

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Karim-Patrick Bannour (MarktPlatz1), Harald Winkelhofer (Mobile Marketing Association – MMA Austria), Angela Tesar (bluesource), Patrick Kappel (Strong Group), George Nimeh (Nimeh & Partners) und Alexandra Vetrovsky-Brychta (Bisnode D&B Austria) diskutierten zum Thema „DSGVO, e-Privacy-Verordnung, Digitalsteuer – Regulationswahnsinn oder Vorgaben mit Sinn?“.
© Elisabeth Kessler JETZT Konferenzen

Die JETZT Amazon wird ausgerichtet von der CMS Momentum GmbH.

Als Hauptsponsor der JETZT Konferenzen fungieren die Fachgruppe Werbung Wien der Wirtschaftskammer Wien und Bisnode D&B Austria.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

"Über Kampflesben und Tunten"

LGBTI in Werbung und Kommunikation

Marco Schreuder

vor 4 Monaten

Hetero, lesbisch, schwul, bi-, trans- oder intersexuell – unsere Gesellschaft ist bunt und vielfältig. So weit bekannt.

Doch wie geht die Werbewirtschaft mit LGBTI-Themen um?
Welchen Nutzen hat der Regenbogen für die Wiener Wirtschaft?

Am 5. Juni, von 17.00 bis 20.00 Uhr wollen wir im ÖBB Open Innovation Lab einen Abend lang über Klischeebilder, Stereotypen & LGBTs in Werbung & Marktkommunikation diskutieren. VeranstalterInnen sind neben der Fachgruppe und dem WKW Branchen- & Netzwerkmanagement die QBW – Queer Business Women und agpro – austrian gay professionals.

Programm

Keynote:
Klischeebilder in der Werbung.
Wie wir sie festigen, wie wir sie auflösen.
Ulli Weish, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien

Podiumsgespräch:
Regenbogen in der Wiener Wirtschaft.
Wie Werbung Wertschöpfung bringen kann. Es diskutieren
•    Ines Schurin, Unternehmenskommunikation REWE International in Österreich
•    Norbert Kettner, Direktor Wien Tourismus
•    Marco Schreuder, network communication strategy
•    Ortrun Gauper, Aggurat Communication advisors
•    Roland Eisenbeutl, ÖBB Marketing

Challenges & Experiences:
Expert_innen & ihre persönlichen Erfahrungen

Workstreams:
LGBTs in der Kommunikation – erste Lösungsansätze entwickeln

Moderation: Astrid G. Weinwurm-Wilhelm, Präsidentin der QBW

Vernetzung & Ausklang bei Snacks & Drinks

Wir danken der Initiatorin Ortrun Gauper und den VeranstaltungspartnerInnen für die Unterstützung.

Location

ÖBB Innovation Lab
Am Hauptbahnhof 2
1100 Wien

Anmeldung

Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Die Anmeldungen werden nach dem „First come, first served“-Prinzip berücksichtigt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Anmeldung ist Voraussetzung für die Teilnahme.

Marco Schreuder

Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation (Wien)

Eine Stunde mit ...

Video-Rückblick auf die dritte Gesprächsrunde

Werbung Wien

vor 4 Monaten

Eine Stunde mit …

Das Format „Eine Stunde mit …“ geht in die nächste Runde: Nach den tollen Abenden mit Erik Kessels, Johannes Erler und Mario Lombardo freuen wir uns dieses Mal auf die deutsche Künstlerin, Grafikdesignerin und Fotografin Sarah Illenberger als exklusiven vierten Gast.

Am 23. Mai begrüßt sie Ausschussmitglied Marcus Arige im Filmhaus am Spittelberg. Alle Infos dazu finden Sie auf unserer Facebook-Veranstaltung.

Hier dürfen wir die Highlights-Video von „Eine Stunde mit Mario Lombardo“ präsentieren:

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

SUperstar – Entdecke den Star in dir

Review: Kreativfrühstück im April

Kreativfrühstück zum Thema Selbstbewusstsein

Auf einen eher ungewöhnlichen Gast bei einem Business-Frühstück freuten sich die BesucherInnen des Café Edison anlässlich des Kreativ-Frühstücks im April: Die Kabarettistin Su Mathurin erzählte, wie Sie sich auf die Suche nach dem SUperstar in ihr machte und ihn in uns allen fand.

Kabarettistin durch Zufall
Mit viel Schmäh und Selbstironie aber voller Selbstakzeptanz erzählte SU Mathurin, wie es gelingt, sich immer wieder zu motivieren, an seinen Träumen dranzubleiben und wie man aus schrecklichen Erlebnissen positive Lehren zieht.
Die „Newcomerin des Jahres“, wie Su Mathurin nach der Premiere ihres ersten (!) Kabarett-Programmes von der Kronen Zeitung genannt wurde, hat einen ungewöhnlichen Berufsweg hinter sich. Bevor sie mit Mitte Vierzig (!) ihr erstes Kabarettprogramm – eher zufällig – zur Aufführung brachte (jemand fiel aus und der Saal war bereits gebucht!), war sie Animateurin, Sängerin, Songwriterin, Künstleragentin und Schuhverkäuferin.
Ungläubig fragte die Moderatorin Alexandra Fiedler-Lehmann woher SU das Selbstbewusstsein gehabt hatte, tatsächlich zu glauben, ein Kabarettprogramm machen zu können. „Indem man anfängt“, sagte Su, „und sich die richtigen PartnerInnen sucht. Und nicht im letzten Moment in Ohnmacht fällt, bevor sich der Vorhang hebt.“

„Mut kann man lernen“
Su zum Thema Mut: „Mut kann man in kleinen Portionen lernen. Regelmäßig kleine Grenzüberschreitungen zahlen auf das Ego ein und irgendwann überwiegt der Mut die Scham. Außerdem soll man sich sowieso viel weniger scheißen. Man kann es eh nie allen recht machen.“ Auf die Frage, wie es ihr gelinge zum Beispiel, auch mit negativer Kritik umzugehen, z.B. auf Social Media, sagte Su, sie versuche, sich davon nicht einnehmen zu lassen. „Wenn jemand ein Problem mit mir hat, dann ist das ja sein Problem. Es nützt nichts, mit jemandem zu debattieren, der dich persönlich beleidigen will. Das verschafft demjenigen ja gerade Befriedigung.“

Wichtig sei es, so die Neo-Kabarettistin, auf seinem Weg immer authentisch zu bleiben. Die Menschen zu lieben, egal ob als Schuhverkäuferin oder Sängerin oder Comedian und sein Bestes zu geben. Selbst wenn das Beste meist nicht perfekt sei. „Niemand ist perfekt! Ich schon gar nicht, sonst wäre mein Leben ja nicht so lustig, dass ich einen ganzen Kabarettabend damit füllen kann.“

Um herauszufinden wie man im Yoga die „Fichte“ macht und wie man mit „Winkus“ würdevoll umgeht, müsst ihr schon in eine von Su Mathurins Vorstellungen gehen 😉 .
Hier geht´s zum Ausschnitt aus dem aktuellen Programm: SUperstar – Su Mathurin „Warum hat eigentlich Dancing Stars noch nie bei mir angerufen?“
>>> Jetzt Tickets kaufen <<<

PS: Danke an Ines Glatz-Deuretzbacher für die Idee zu diesem Frühstück. Da sie kurzfristig erkrankte, sprang Alexandra Fiedler-Lehmann als Moderatorin ein.

Das neue Datenschutz-recht

in der Markt- und Meinungsforschung

Werbung Wien

vor 5 Monaten

Gutachten DSGVO für Markt- und Meinungsforschung

Die im Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das daraus resultierende Datenschutzgesetz 2018 (DSG 2018) haben umfassende Änderungen für
 die Verarbeitung personenbezogener Daten gebracht. Im Zuge dessen wurden im Forschungsorganisationsgesetz (FOG) spezielle Datenschutzbestimmungen für den Bereich Wissenschaft und Forschung niedergeschrieben.

Durch diese Gesetzesänderungen ergeben sich neue Herausforderungen für Markt- und Meinungsforschungsinstitute, deren täglich Brot es ist, personenbezogene Daten zu verarbeiten. Dementsprechend groß war die Verunsicherung aufseiten unserer Mitglieder.

In Ergänzung zur FAQ-Sammlung haben wir mit dem Verband der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs (VdMI) ein Rechtsgutachten zur DSGVO für Markt- und Meinungsforscher erstellt mit wichtigen Branchenspezifika.

>>> Gutachten: Das neue Datenschutzrecht und seine Anwendung in der Markt- und Meinungsforschung (PDF-Download) <<<

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

JETZT Conversion

Rückschau auf die Fachkonferenz

Werbung Wien

vor 5 Monaten

JETZT Conversion

Wie Werbetreibende, Portal- und E-Shop-BetreiberInnen ihre Conversions optimieren und ihre Umsätze steigern können, erfuhren MarketerInnen, WerberInnen und E-Commerce-Profis bei der JETZT Conversion am 2. und 3. April 2019 in Wien. An den zwei Konferenztagen der JETZT Conversion in den Tagungsräumlichkeiten des Wiener Designhotels Das Triest vermittelten ExpertInnen von Auftraggeber-, Agentur- und Dienstleisterseite Know-how und Skills für Digital-Marketing- und E-Commerce-Strategien am Puls der Zeit.

Fachgruppen-Ausschussmitglied Ines Glatz-Deuretzbacher moderierte die Konferenz, bei der die Fachgruppe als Hauptsponsor fungierte.

Training Day: Webanalytics, A/B-Testing, Growth Hacking und B2B Social Media

Der erste Konferenztag der JETZT Conversion – der Training Day – richtete sich an all jene, die in Unternehmen und Institutionen mittelbar und unmittelbar mit dem Themenfeld Conversions im Digital Marketing generell und der Analyse der Customer Journey befasst sind. Der Training Day der JETZT Conversion lieferte den 35 TeilnehmerInnen sofort in die Tat umsetzbares Know-how und enthielt eine ganze Reihe von praxisrelevanten Übungen für die Optimierung der Customer Experience entlang der Customer Journey. Konkret spannte sich der thematische Bogen von Webanalytics und A/B-Testing über Growth Hacking und Customer Journey Excellence bis hin zu B2B Social-Media-Maßnahmen. Die TrainerInnen in den vier je 90 minütigen Sessions waren Thomas Tauchner (webrocket), Constantin Bruckboeg (Whitewater Consulting), Stefan Schwaha und Stefan Kasbauer (ambuzzador) und Sylvia Neuherz (neuherz Strategische Kommunikation).

Conference Day: Keynotes, Vorträge, Panels und spannende Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Conversion – der Conference Day – lieferte den TeilnehmerInnen im Rahmen von Keynotes, Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Know-how und Handlungsanleitungen für erfolgversprechende Digital-Marketing- und E-Commerce-Maßnahmen. Eines der Highlights war die Keynote des Top-Speakers Nick Sohnemann von der Hamburger Innovationsagentur Future Candy. Der anerkannte Trendforscher entführte die 75 TeilnehmerInnen am Conference Day der JETZT Conversion auf eine Reise in die Zukunft der Customer Journey. Sohnemanns Credo in einem Satz:

Die Customer Journey muss zum Nutzen der Kunden optimiert werden und nicht zum Nutzen des Unternehmens.

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Mario Knezevic, Director E-Commerce bei der GroupM in Wien, bei der JETZT Conversion
Foto: © Elisabeth Kessler

Tipps und Tricks zur Conversion-Optimierung hatten am Conference Day der JETZT Conversion auch Julian Fischer von Austrian Airlines, Stephanie Ogulin von ambuzzador, Marko Knezevic von der GroupM Vienna, Klaus Oberecker von Reppublika, Florian Fischer von SlopeLift und Michael Pötscher von TourRadar, dem erfolgreichsten Startup Österreichs, parat. Im Rahmen eines Kamingesprächs interviewte Petra Hauser von Exponential Business Hub die beiden Marketing- und Vertriebsprofis Mathias Sadjadi von Sky Österreich und Marco Vitula von der Online-Apotheke Vamida. Und im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema Smart Data wurde erörtert, welche Daten entlang der Customer Journey für die Conversion-Optimierung wirklich wichtig sind: Als PanelteilnehmerInnen fungierten Karin Fauland von Engage Media, Andreas Martin von der Mobile Marketing Association Austria, Thomas Tauchner von webrocket, Christoph Truppe von Mindshare Austria sowie Barbara Klinser-Kammerzelt von der FH St. Pölten als Moderatorin.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Wir sind übersiedelt

in die Leopoldstadt

Werbung Wien

vor 5 Monaten

Sie finden uns künftig …

Die Wirtschaftskammer Wien konzentriert ihre Aktivitäten an einem neuen, zentralen Standort am Praterstern, im Haus der Wiener Wirtschaft. Auch das Büro der Fachgruppe ist dorthin übersiedelt.

Unser neuer Standort:

 

Haus der Wiener Wirtschaft
Straße der Wiener Wirtschaft 1
1020 Wien

 

Infos zur Übersiedelung und Erreichbarkeit

  • Ab 23. April finden Sie uns direkt beim Praterstern.
    Erreichbar mit  den Linien U1 und U2/Ausgang Lassallestraße; Straßenbahnen 5 und O; Buslinien 5B, 80A, 82A sowie den Schnellbahnen S1, S2, S3, S4, S7 und der Westbahn.

 

Take the Chance – Möbelverwertung online

Im Zuge der Standortverlegung werden hochwertige Einrichtungsgegenstände der Fachgruppe in einer Online-Auktion günstig angeboten. Interesse?!

Zur Online-Auktion

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Steuer-gerechtigkeit

nur durch Digitale Betriebsstätte

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Digitale Betriebsstätte statt Werbeabgabe 2.0!

Multinationale Online-Konzerne wie Amazon, Facebook, Google & Co. erwirtschaften in Österreich mit Werbegeldern Millionengewinne, die allerdings nicht hier versteuert werden und auch nicht zur österreichischen Wertschöpfung beitragen. Heimische Medienunternehmen und Werbetreibende hingegen werden vom Staat doppelt zur Kasse gebeten: Wir zahlen auf Gewinne 25 Prozent Körperschaftssteuer und zusätzlich noch fünf Prozent Werbeabgabe auf Umsätze aus Radio-, TV- und Printwerbung. Abgesehen davon beschäftigt unsere Branche allein in Wien rund 13.000 Personen, samt dazugehörigen Lohnnebenkosten und Abgaben. Gegenüber großen Internetkonzernen sind wir also massiv benachteiligt. Eine gerechte Besteuerung ist das Gebot der Stunde.

Gerechtigkeit und fairer Wettbewerb nur durch „Digitale Betriebsstätte“

Die Lösung liegt aber nicht in der absurden Idee der Einführung einer zusätzlichen Online-Werbeabgabe, wie es ÖVP und FPÖ beabsichtigen. Dies würde eine Steuererhöhung bedeuten, eine reine KonsumentInnensteuer. Solange große Internetkonzerne nicht zur Versteuerung ihrer Gewinne in Österreich verpflichtet sind, entgehen dem Fiskus weiterhin viele Millionen Euro und die Ungerechtigkeit auf Kosten österreichischer Unternehmen bliebe bestehen.

Für eine faire und effektive Besteuerung von Online-Werbeerlösen braucht es die „Digitale Betriebsstätte“. Diese ermöglicht die Erfassung von Gewinnen von Internetkonzernen, auch wenn diese keine physische Betriebsstätte in Österreich haben, aber eine Online-Präsenz. So könnten tatsächlich alle Werbeerlöse gleichbehandelt werden, was einem fairen Wettbewerb guttun würde und unseren innovativen Betrieben in diesem Bereich enorm helfen würde.

Werbeabgabe gänzlich abschaffen!

Die Einführung der Digitalen Betriebsstätte ist ein dringendes Gebot der Zeit und muss rasch umgesetzt werden. Sie bringt mittelfristig pro Jahr deutlich mehr Einnahmen als die Werbeabgabe insgesamt – selbst wenn Klein- und Mittelbetriebe davon nicht betroffen wären, wofür wir uns einsetzen. Die Werbeabgabe als solche ist daher entbehrlich, standortschädlich und aus unserer Sicht unbedingt abzuschaffen. Sie ist ohnehin ein österreichisches Unikum – in keinem anderen EU-Staat gibt es eine solche Abgabe – und nicht mehr zeitgemäß.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Family- und Business-Plan?

Review: Kreativfrühstück im Februar

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Family- und/oder Business-Plan?

Wenn Selbstständige Eltern werden

An die 25 Mamas und Papas (to be) waren beim letzten Kreativ-Frühstück dabei um darüber zu sprechen, wie sich die Rahmenbedingungen verändern, wenn man Eltern wird. Gerade bei Selbstständigen hat die Elternschaft ja starken Einfluss auf den Businessplan. Es ist also durchaus sinnvoll, sich aktiv mit den neuen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen. Sich mit zu fragen: Wie verschieben sich meine Wertigkeiten? Welchen Einfluss hat das auf mein Business? Welche (neuen) Ressourcen brauche ich?

Eva-Maria Kraus hat dazu ein einzigartiges Workshopformat entwickelt, über das sie mit der Moderatorin Alexandra Fiedler-Lehmann und den TeilnehmerInnen des Kreativ-Frühstück gesprochen hat. Für ihr Seminar Mama*-Canvas hat Eva-Maria Kraus den Europäischen Trainingspreis 2018 sowie den Sonderpreis der Jury für gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Relevanz des Themas bekommen.

Auch sie hat sich aus „persönlicher Betroffenheit“ – ihre Kinder sind nun 4 und 6 Jahre alt – begonnen, mit dem Thema auseinanderzusetzen. Da es kein adäquates Weiterbildungsangebot gab, entwickelte sie es kurzerhand selbst und machte sich damit selbstständig. Zuvor war sie langjährig in der Werbebranche als Etat-Direktorin und später bei A1 Telekom Austria AG als Führungskräftetrainerin tätig.

-51% 10 Jahre nach dem ersten Kind

Einleitend präsentierte Alexandra Fiedler-Lehmann, die sich kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes selbstständig gemacht hatte, eine beeindruckende Grafik**, wonach das Erwerbseinkommen von Mütter auch 10 Jahre nach der Geburt des ersten Kindes in Österreich immer noch 51% unter dem Wert vor der Geburt liegt. (Während Männer kaum Einbußen erleiden.)  Die Teilzeitquote ist bei Frauen – auch bei Selbstständigen – sehr hoch. Was auch mit dazu führt, dass das Medianeinkommen von selbstständigen Frauen um fast 50% geringer ist als das der Männer***.

Rechtzeitig über den neuen Lebensabschnitt nachdenken

Doch nicht nur die Lebenseinkommenskurve ist ein wichtiger Grund dafür, sich aktiv mit Einkommen und Elternschaft auseinanderzusetzen. Eva-Maria Kraus: „Wenn wir Eltern werden, verschieben sich unsere Werte. Es ist daher ein guter Zeitpunkt, um über Zukunftsperspektiven nachzudenken. Wohin will ich mich mit meinem Business entwickeln? Welche Rahmenbedingungen muss ich dafür schaffen? Wer sind verlässliche PartnerInnen dabei? Welche Stärken bringe ich mit?“ Das Seminar Family-bzw. Mama-Canvas wurde auf der Basis der Business-Model-Canvas (Canvas =Leinwand) entwickelt. So werden Business-Methoden für die Bedürfnisse von Eltern bzw. Müttern nutzbar gemacht. Das Seminar hat klare Ziele:

  • Eltern sollen von getriebenen Personen zu treibenden Kräften werden.
  • Eltern lernen klar zu kommunizieren wie sie Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzen möchten.

Dafür setzt Eva-Maria Kraus auf das Simulationstraining „Klare Kommunikation“. Es wurde für die Luftfahrt entwickelt, um die Crew eines Flugzeugs zu befähigen, durch eine professionelle Kommunikation verhaltenssensible Situationen zu meistern.

Auch für die ArbeitgeberInnen-Betriebe lohnt sich das Seminar. Werden doch im „War of Talents“ jene die Nase vorn haben, die vermehrt auf die Bedürfnisse von Eltern Rücksicht nehmen.

Die Werbebranche hat diesbezüglich ohnedies einiges gut zu machen, wie mehrere weibliche Gäste anmerkten. Eine Teilnehmerin erzählte: „Als Mutter wurde ich in der Agentur nicht mehr ernst genommen. Man wusste nichts mehr mit mir anzufangen. Das ging so weit, dass ich keine Arbeitsaufträge mehr bekommen habe und nur noch herumgesessen bin. Ich habe schließlich gekündigt und mich selbstständig gemacht.“ Erfahrungen, die durchaus auch von anderen geteilt wurden. Leider waren beim Kreativ-Frühstück keine ArbeitergeberInnenbetriebe anwesend, die dieser Darstellung widersprechen hätten können.

Was den TeilnehmerInnen sonst noch am Herzen lag, war vor allem eine einfach zugängliche, konsistente Information zum Thema. Darin waren sich Mamas und Papas einig.

Apropos Papas: Mit fast 1/3 Männeranteil im Publikum brachten die Mitglieder der Fachgruppe Eva-Maria Kraus zum Staunen! (Wobei zum Seminar sollten dann doch liebe die Frauen gehen 😉)

„Wir bohren ganz dicke Bretter, es ist noch ein langer Weg zur echten Gleichstellung. Auch wenn die Situation bei den Selbstständigen weitaus besser ist als im Angestelltenbereich. Mit dem Angebot des Seminars ‚Family-Canvas‘ wollen wir als Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation Wien unsere Mitglieder empowern, Familie und Business unter einen guten Hut zu bringen. Und natürlich hoffen wir auf viele NachahmerInnen in anderen Branchen“, resümierte die Gastgeberin Alexandra Fiedler-Lehmann.

Vormerkungen für das Family-Canvas-Seminar werden unter werbung@wkw.at entgegengenommen.

* In unserem pädagogischen Sendungsbewusstsein haben wir das Seminar politisch korrekt umbenannt in Family-Canvas. In der Realität sind diejenigen, die das Seminar besuchen, zu 99,9% Frauen.

**Kleven et al.2018

*** Statistik Austria, Einkommensbericht 2018

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

JETZT Video

Rückschau auf die Fachkonferenz

Werbung Wien

vor 6 Monaten

JETZT Video

Bei der Fachkonferenz am 26. und 27. Februar in Wien präsentierten Experten von Unternehmen wie ORF, Vöslauer, Samsung, A1, Mediashop, Teads, Heimat, Pulpmedia, kraftwerk, iab, Goldbach, YOC, MediaCom und Kobza and the hungry eyes Know-how und Skills für Bewegtbildkonzepte am Puls der Zeit.

Alles über die Konzeption, Kreation, Produktion und Distribution von Bewegtbild-Content im Web, erfuhren Marketer und Werber bei der JETZT Video am 26. und 27. Februar 2019 in Wien. An den beiden Konferenztagen der JETZT Video (www.jetzt-video-konferenz.at) wurde den insgesamt 140 Teilnehmern in der Eventlocation Labstelle in der Wiener Innenstadt näher gebracht, wie man für Marken umsatz- und imagefördernde Videoinhalte im Web konzipiert und realisiert. Experten aus Marketing- und Werbeabteilungen sowie von Werbeagenturen, Mediaagenturen, Filmproduktionen, Technologie-Dienstleistern, Medienhäusern und Vermarktern vermittelten im Rahmen von 14 Programmpunkten Know-how und Skills für Bewegtbildkonzepte am Puls der Zeit.

Training Day: Know-how kombiniert mit praxisrelevanten Übungen

Am ersten Konferenztag der JETZT Video – dem Training Day – drehte sich in vier je 90-minütigen Slots alles um spannende und relevante Inhalte, sinnstiftende Formate, die einzigartigen Möglichkeiten von animierten Erklärvideos und die aktuell erfolgreichsten Bewegtbildkampagnen Europas. „Klare Zielsetzung des Training Day der JETZT Video war es, dass die Teilnehmer erkennen, was man mit kreativem und relevantem Bewegtbild-Content erreichen kann, welche Bewegtbildkonzepte funktionieren, wie man offline und online ausgespielte Bewegtbildinhalte aufeinander abstimmen muss und wie man seine Content-Strategie im Bewegtbildbereich formal anlegen sollte“, erklären die hinter den JETZT Fachkonferenzen stehenden Masterminds Maximilian Mondel und Bernd Platzer. In Vorträgen von Lisa Scheid, Nadine Kriegelstein und Tessa Kadletz von No Pitch Content House, Omid Novidi von der MediaCom, Matthias Cermak und Tana Sehorst von VerVieVas sowie Kaitlyn Chang von Kobza and the hungry eyes (KTHE) wurden den Teilnehmern sofort in die Tat umsetzbares Know-how und Tipps und Tricks für die Kampagnenplanung von digitalen Bewegtbildinhalten mit auf den Web gegeben.

Conference Day: Keynotes, Vorträge, Panels und Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Video – der Conference Day – lieferte den Teilnehmern im Rahmen von Keynotes, Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Know-how und Handlungsanleitungen für die Konzeption von Bewegtbild-Content. Der thematische Bogen spannte sich dabei von der adäquaten Content-Strategie und der Nutzungsrealität von Bewegtbild in Österreich über die geschickte Aussteuerung von Videokampagnen und das Produzieren möglicher Viralhits von morgen bis hin zu Themen wie Viewability, BrandSafety, Programmatic Video, Multi-Screen-Campaigning und Video-Retargeting. Als Vortragende und Panelteilnehmer des Conference Day der JETZT Video fungierten Experten renommierter Unternehmen wie ORF, Vöslauer, Samsung, A1 Telekom Austria, Mediashop, Teads, Virtual Identity, Heimat Wien, Pulpmedia, kraftwerk, iab Austria, austria.com/plus, Goldbach, YOC CEE, Purpur Media tubics, WeView und FH St. Pölten.

Als Hauptsponsor der JETZT Konferenzen fungiert die Fachgruppe Werbung Wien der Wirtschaftskammer Wien. Hauptsponsor der JETZT Video war Teads.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Rechtsservice On Demand

Wir beantworten Ihre Rechtsfragen

Werbung Wien

vor 7 Monaten

Rechtsservice On Demand

Sie haben eine rechtliche Frage und wollen kompetente Auskunft? Die Rechts-Plattform der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation beantwortet die brennendsten Rechtsfragen der Kommunikationsbranche.

Sich als Kommunikationsagentur oder Grafik mit den vielfältigen und oft versteckten Werberechtsregeln auseinanderzusetzenn kostet viel Zeit und Nerven – und es kann teuer werden, wenn man sich nicht an Gesetze hält. Als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation ist es uns daher ein Anliegen, unseren Mitgliedern bei Rechtsfragen zur Seite zu stehen. Daher haben wir den Rechtsservice On Demand ins Leben gerufen.“
Konrad Maric, Initiator des Rechtsservices

>>> Gleich Ihre Rechtsfrage stellen! <<<

 

Ihre Anfrage wird vertraulich behandelt und von unseren Rechtsexperten (Kanzlei Dr. Ganzger) behandelt. Gleichzeitig anonymisieren wir das Thema und stellen die Antworten über unseren Rechtsblog auch allen anderen Mitgliedsbetrieben zur Verfügung.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

EU muss die richtigen Geschichten erzählen

Nachbericht zum EU-Talk am 23.1.

Werbung Wien

vor 8 Monaten

EU muss die richtigen Geschichten erzählen

Renommierte Kommunikations-Experten diskutierten beim 4. EU-Talk der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, wie das Interesse der Bevölkerung an der EU und somit auch die Beteiligung an der kommenden EU-Wahl gesteigert werden kann.

Ein hochkarätiges Expertenpodium sorgte Mittwochabend im Haus der EU für eine spannende und informative Podiumsdiskussion. Unter der Leitung von Ortrun Gauper, Initiatorin der Veranstaltungsreihe „EU-Talk“, diskutierten Georg Pfeifer, Leiter des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Österreich; Paul Schmidt, Generalsekretär der Gesellschaft für Europapolitik; Jörg Leichtfried, Präsident der Europäischen Bewegung Österreich; Katharina Steinwendtner, Pressesprecherin der SPÖ-Delegationen im Europäischen Parlament; Stefan Gehrer, Journalist und ORF-Moderator; sowie Konrad Maric, Obmann-Stv. der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien. Rund 120 Gäste kamen, um sich zu informieren und mitzudiskutieren.

©Victoria Posch

V.l.n.r.: Paul Schmidt, Katharina Steinwendtner, Stefan Gehrer, Ortrun Gauper, Jörg Leichtfried, Georg Pfeifer, Konrad Maric ©Victoria Posch

Die Expertenrunde war sich rasch in einem Punkt einig: Die Kernfrage der bevorstehenden EU-Wahl ist die Mobilisierung der Bürgerinnen und Bürger. Bei der letzten EU-Wahl 2014 kamen nur magere 45 % der Österreichinnen und Österreicher an die Urnen, bei der letzten Nationalratswahl im Jahr 2017 waren es fast doppelt so viele (80%). Auch in anderen EU-Mitgliedstaaten ist die Situation nicht viel besser, wie Paul Schmidt, Generalsekretär der österreichischen Gesellschaft für Europapolitik, in seiner Keynote aufzeigte: „Die EU-weite Wahlbeteiligung sinkt seit 1979 konstant, obwohl die europäischen Herausforderungen und die Intensität der öffentlichen Diskussion rund um die EU gestiegen sind.“ Auch für Österreich wird bei der EU-Wahl am 26. Mai 2019 eine weiter sinkende Wahlbeteiligung prognostiziert. Gleichzeitig wirkte sich die öffentliche Brexit-Diskussion positiv auf die generelle Zustimmung der Österreicherinnen und Österreicher zur EU aus. Diese stieg nach dem Brexit-Votum von 60% auf 77% (ÖGfE-Telefonumfrage).
Jörg Leichtfried hat dafür eine Erklärung: „Druck von außen schweißt zusammen!“ Er selbst war von 2004 bis 2015 Abgeordneter im Europäischen Parlament und hält nichts von einer Austrittsdebatte: „Wir sind in der EU. Das ist ein Faktum.“ Die richtige Frage müsse daher lauten: Wie wollen wir die Zukunft der EU gestalten? „Mit einem beherzten Wahlkampf müssen wir die EU als bemerkenswertestes Friedensprojekt unseres Kontinents darstellen und mit der richtigen Kombination aus politischen Hauptdarstellern, emotionalen Geschichten und breiter Information werden wir den Wählerinnen und Wählern dessen Bedeutung bewusst machen. Dann wird auch die Wahlbeteiligung steigen“, zeigt sich Leichtfried optimistisch.

©Victoria Posch

V.l.n.r.: Jörg Leichtfried, Georg Pfeifer und Konrad Maric ©Victoria Posch

Auch für Stefan Gehrer ist die Frage der Mobilisierung essentiell. Man müsse nach Wegen suchen, um aus dem „Elitenprojekt EU“ ein für die breite Bevölkerung interessantes und wichtiges Thema zu machen. Die Akteure müssten sich fragen: Wie nehmen wir die breite Bevölkerung mit? Gehrer sieht nicht zuletzt in der Komplexität der EU ein großes Problem. „Vor allem die Zeitverzögerung stellt für die Berichterstattung eine große Herausforderung dar. Bis ein EU-Thema in Österreich schlagend wird, vergehen oft Jahre. Da verlieren wir jede Begeisterung – sowohl die Medien als auch die Bevölkerung!“

Katharina Steinwendtner sieht das sehr ähnlich: „Die Parlamentarier brennen in Brüssel für ein Thema, scheitern aber an der kommunikativen Vermarktung im eigenen Land!“ Auch sie wünscht sich einen Weg „raus aus der Elitenbubble“. Auf die Frage, ob sie Fake News als kommunikative Bedrohung im Wahlkampf sieht, antwortet Steinwendtner: „Wir brauchen mehr Transparenz in den sozialen Medien und eine kritischere Betrachtung dessen, was wir dort täglich lesen.“

©Victoria Posch

V.l.n.r.: Paul Schmidt und Katharina Steinwendtner ©Victoria Posch

Konrad Maric sieht den steigenden Einfluss der sozialen Medien zwar grundsätzlich als Chance, die EU der breiten Bevölkerung näher zu bringen, warnt aber vor einem zu leichtfertigen Umgang im Wahlkampf: „Es wird ein Wahlkampf der neuen Dimension, weil wir mit Medien arbeiten, die wir noch zu wenig kennen!“ Als einen möglichen Lösungsansatz, die Begeisterung für die EU in der Bevölkerung aus kommunikativer Sicht zu steigern, wünscht sich Maric mehr positive Emotion und unterstreicht damit, dass nicht die „technischen Themen“ wie Institutionen, Gesetzwerdungsprozesse und Ähnliches die Bevölkerung interessieren, sondern „gute Geschichten“: „Wir müssen den Sympathiefaktor erhöhen. Nur dann erreichen wir die Herzen der Bevölkerung und damit auch deren Zustimmung.“

Alle waren sich am Ende einig: Die EU-Wahl 2019 sei eine Richtungswahl. Politik und Kommunikation stünden vor der Herausforderung, die Wählerinnen und Wähler von einer neuen europäischen Zukunftsvision zu überzeugen. Eine kritische öffentliche Auseinandersetzung über aktuelle Probleme und mehr Engagement für die gemeinsame europäische Idee wären dafür unerlässlich.
Der Veranstalter, die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, bedankt sich bei den Partnern und Sponsoren für die Unterstützung: Haus der Europäischen Union, Europäische Bewegung Österreich, Bioweingut Lenikus.

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Eine Stunde mit ...

Video-Rückblick auf die zweite Gesprächsrunde

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vor 8 Monaten

Eine Stunde mit…

Das Format „Eine Stunde mit …“ geht in die dritte Runde: Am 31. Jänner begrüßt Ausschussmitglied Marcus Arige den renommierten internationalen Gestalter Mario Lombardo. Erst im November war mit Johannes Erler ein gefeierter deutscher Designer zu Gast gewesen. Anlässlich der kommenden dritten Veranstaltung präsentieren wir hier noch einmal ein Highlights-Video von „Eine Stunde mit Johannes Erler“:

 

 

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung „Eine Stunde mit Mario Lombardo“

 

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Workshopreihe zur DSGVO

Unterlagen zum Download

Werbung Wien

vor 8 Monaten

Workshopreihe zur DSGVO

Alle Unterlagen zu den Workshops der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien zum Thema Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie unter recht.werbungwien.at/fragen-des-rechts-die-brennen/workshopreihe-zur-dsgvo.

 

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DSGVO-Broschüre

FAQ mit dem Fokus Markt- und Meinungsforschung

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vor 8 Monaten

DSGVO-Broschüre

Die im Mai 2018 in Kraft getretene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das daraus resultierende Datenschutzgesetz 2018 (DSG 2018) haben umfassende Änderungen für
 die Verarbeitung personenbezogener Daten gebracht. Im Zuge dessen wurden im Forschungsorganisationsgesetz (FOG) spezielle Datenschutzbestimmungen für den Bereich Wissenschaft und Forschung niedergeschrieben.

Durch diese Gesetzesänderungen ergeben sich neue Herausforderungen für Markt- und Meinungsforschungsinstitute, deren täglich Brot es ist, personenbezogene Daten zu verarbeiten. Dementsprechend groß war die Verunsicherung aufseiten unserer Mitglieder.
Die am häufigsten gestellten Fragen beantworten wir in dieser Broschüre, die als Kooperationsprojekt der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und dem Verband der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreichs entstanden ist.

>>> DGSVO-Broschüre herunterladen (PDF-Download) <<<

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Resilient sein – wie geht das?

Review: Kreativfrühstück im Dezember

Werbung Wien

vor 9 Monaten

Kreativfrühstück zum Thema Resilienz

Ein vormittägliches Treffen zu einem Thema, das offenbar den Nerv der Zeit getroffen hat: Trotz Vorweihnachtshektik war der 1. Stock im Café Edison vollbesetzt. Rund 40 Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien diskutierten das Thema und genossen ihr Frühstück.

Ein Perspektivenwechsel zu meinen ganz persönlichen Kraftquellen
Viele Sinne und viele Ideen zur Resilienz: In knapp zweieinhalb Stunden konnten die unterschiedlichen Aspekte der Resilienz erklärt und auch ein wenig nachgespürt werden, wie sich „innere Stärke“ individuell anfühlt. Fachgruppenmandatarin und Moderatorin Ines Glatz-Deuretzbacher und Resilienztrainerin Mag. Gundi Mayrhofer erarbeiteten im Dialog mit dem Publikum die Resilienz-Basics. Fotografien und Geschichten als Anker und Hilfsmittel machten ein großes Thema einfach und verständlich.
Was heißt Resilienz speziell im Arbeitsumfeld von Kreativen? Wie kann Scheitern als Chance gesehen werden und welche Feuerwehrübungen helfen im Alltag? Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Frühstücks gaben hier auch ihre ganz persönlichen Quellen weiter, wie sie langfristig gut mit der Situation als „freie Kreative EPU“ zurechtkommen. „Gratuliere, hier herzukommen und sich mit anderen zu vernetzen, dass ist sozusagen schon die Basis bzw. ein Schritt „on the road to resilience“. Soziale Verbindungen bewusst wahrnehmen, das ist einer der wichtigsten Faktoren im Resilienztraining. Menschliche und vertrauensvolle Beziehungen sind die wesentliche Quelle der Resilienz“, erklärte dann auch Resilienztrainerin Gundi Mayrhofer. Netzwerken im besten Sinn des Wortes funktioniert gut und macht auch unter dem Resiliengedanken Sinn.
Mehr zum Thema Resilienz unter www.acht-blog.at, dem Blog von Gundi Mayrhofer.

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Ein Rückblick

auf das Jahr 2018

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vor 9 Monaten

Das war 2018

Ein spannendes Jahr für uns geht zu Ende – mit Sicherheit aber auch für Sie. Wir möchten Ihnen noch mal die Highlights aus 2018 präsentieren.

Gute Werbung ist mehr Wert

Anfang des Jahres haben wir die Wertschätzungskampagne präsentiert, mit der wir an Auftraggeber appellieren, lokale und regionale kreative Nahversorgung zu unterstützen. Denn Wertschätzung ist geil!

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Beim Launch der Wertschätzungskampagne. Foto: © Florian Wieser

 Eine Stunde mit ….

… Star-Designer Erik Kessels durften wir am 15. März verbringen. Das Talk-Format hat Ausschussmitglied Marcus Arige ins Leben gerufen. Die beiden Abende mit Erik Kessels im März und Johannes Erler im November waren ausgebucht und spannend. Ein großes Dankeschön geht an Forward Creatives, die mit uns den Talk veranstalten. Eindrücke von der Stunde mit Erik Kessels finden Sie hier.

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Großer Andrang bei der Stunde mit Erik Kessels. Foto: © Zeia Gholam

Kreatives Frühstück

Gemütlich frühstücken und über Herausforderungen des UnternehmerInnenalltags sprechen – das ist das Konzept unseres „Kreativfrühstücks“. Im Café Edison haben Alexandra Fiedler-Lehmann und Ines Glatz-Deuretzbacher mit den zahlreichen Gästen etwa über ethisch korrektes Vorgehen in unserer Branche diskutiert. Ein anderes Mal gemeinsam mit den KollegInnen von UBIT Wien über unser – meist gutes, manchmal aber auch schwieriges – Verhältnis zu unseren KundInnen.
Hier geht’s übrigens zur Nachlese des letzten Kreativfrühstücks am 7. Dezember zum Thema Resilienz.

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Das stets gut besuchte Kreativfrühstück im Café Edison. Foto: © Florian Wieser

Handbuch zum Kalkulieren von Honoraren

Die Honorare von DesignerInnen sinken seit Jahren – so weit, so schlecht und so bekannt. In einzelnen Bereichen sind es inflationsbereinigt bis zu 40 Prozent gegenüber 2007, wie eine Umfrage unter 1.231 Designschaffenden in Österreich im Auftrag von designaustria nun bestätigt. Ein wichtiger Ansatz, wie der Abwärtstrend bei den Honoraren gestoppt werden kann ist eine betriebswirtschaftlich fundierte Honorarberechnung, wie sie im Handbuch Design: Kalkulation & Honorar ausführlich dargestellt wird.

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Das Cover des Handbuchs „Design: Kalkulation & Honorar“.

Hilfreiches Wissen in Sachen Recht & Co.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) war das „heiße Eisen“ der letzten beiden Jahre. Es gab viele Fragen dazu – wir versuchten, sie mit Hilfe von JuristInnen in mehreren Infoveranstaltungen und Workshops zu beantworten. Aber auch zum richtigen Kalkulieren von Honoraren, zu den arbeitsrechtlichen Änderungen durch das Arbeitszeitenpaket und anderen Fragestellungen haben wir Rat von ExpertInnen für Ihr Unternehmen. Wer zu den Terminen der Infoveranstaltungen nicht kann oder ohnehin lieber online nachliest, findet viele Infos und Ratschläge auf unserer Website zum Thema Recht.

DSGVO Workshop | 16. Mai 2018

Eine unserer gut besuchten Infoveranstaltungen zur DSGVO.

#tdmk18 zum Kreativstandort Wien

Fast 400 BesucherInnen folgten am 10. Oktober 2018 der Einladung zum Tag der Marktkommunikation 2018 ins MuseumsQuartier Wien, der unter dem Titel „Kreativstadt Wien – Wunsch oder Wirklichkeit?“ stand. Erstmals veranstalteten wir das Event gemeinsam mit der Landesinnung Wien der Berufsfotografen. Mit VertreterInnen des Wiener Gemeinderats diskutierte Marco Schreuder die Vorschläge der Parteien für den Standort der Wiener Kreativ- und Kommunikationsbranche. Harald Katzmair sprach in seinem Vortrag über kreative Ökosysteme und das Entstehen von Innovation im Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Player. Unsere internationalen GastspeakerInnen gaben uns den Blick von außen. Außerdem debattierten wir über neue Arbeitswelten sowie über Ausbildungswege für unseren Nachwuchs.

 

Ihre Services, in einem Heft zusammengefasst

Im Oktober haben wir Ihnen unser Scheckheft mit vielen Services per Post zukommen lassen. Sie werden in diesem Heft u.a. erfahren, welche juristische, steuerrechtliche und versicherungstechnische Hilfe wir leisten. Hier geht’s zum Download des Hefts in digitaler Form. Auf einer eigenen Online-Plattform stellen wir Rechtsinformationen zur Verfügung, wir checken AGB und beraten NeugründerInnen. Wir investieren in Bildung und Know-how, wofür sich besonders Obmann-Stellvertreter Konrad Maric stark macht.

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EU-Politik und Branche

In unserem „EU-Talk“ behandeln wir regelmäßig aktuelle, brisante, politische Themen, die die Kommunikationsbranche beschäftigten. Die von Ausschussmitglied Ortrun Gauper initiierte und im Haus der Europäischen Union stattfindende Diskussionsreihe beschäftigte sich heuer mit den Herausforderungen des Österreichischen Ratsvorsitzes, mit den Veränderungen für die Branche durch die Digitalisierung und mit der Gleichberechtigung 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts.

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Beim letzten EU-Talk 2018 ging es um das große Thema Digitalisierung.

 

Danke und einen guten Start ins neue Jahr!

Zu guter Letzt möchten wir uns für Ihre Unterstützung bedanken. Wir freuen uns, Ihnen auch 2019 wieder mit vollem Elan beiseite zu stehen.

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© pixabay/Geralt

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Zeitgemäßer Kollektivvertrag für 2019 und 2020

Gelebte Sozialpartnerschaft

Marco Schreuder

vor 9 Monaten

KV: Einigung erzielt

Nach zwei ganztägigen Verhandlungsrunden haben wir uns mit der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) auf einen Kollektivvertrag für 2019 und 2020 geeinigt.

Der neue Abschluss ist vor allem ein zeitgemäßer, weil wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern konnten und Partnerschaften gleichgestellt haben. Im Vergleich zu anderen Branchen haben wir uns auf eine moderate Erhöhung der Mindestgehälter verständigt, die auch den Veränderungen unserer Branche Rechnung trägt. Eine nachhaltige Ist-Lohnerhöhung, wie vehement von Gewerkschaftsseite gefordert, konnten wir verhindern.

Ein wichtiges Anliegen ist uns, dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften in unserer Branche entgegenzuwirken. In der Neuausrichtung des Lehrberufs Medienfachmann/-frau und der deutlichen Anhebung der Lehrlingsentschädigung sehen wir zwei wesentliche Maßnahmen, um die Lehre attraktiver zu machen.

 

Im Wesentlichen wurden folgende Punkte im KV für 2019 und 2020 vereinbart:

Die Mindestgehälter werden

  • ab 1.1.2019 um 2,2% plus EUR 25,- pro Monat erhöht.
  • ab 1.1.2020 um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019 plus 0,5% erhöht.

Die Lehrlingsentschädigungen werden mit 1.1.2019 und 1.1.2020 jeweils um 3,8% erhöht.

Der freie Tag als Zeitguthaben wurde für 2019 und 2020 erneut vereinbart.

Die Tag- und Nächtigungsgelder und die Nachtarbeitszulagen werden

  • ab 1.1.2019 um 2,02%
  • und ab 1.1.2020 um die durchschnittliche Inflationsrate des Zeitraums November 2018 bis Oktober 2019 erhöht.

Karenzanrechnung wird von einem auf bis zu zwei Kinder erhöht, sowie von max. 10 auf bis zu 22 Monate.

Eingetragene Partnerschaften werden der Ehe gleichgestellt.

Spesen und Nachtarbeit werden beide Jahre jeweils inflationsangepasst.

Start der Reformgespräche war am 13.12.2018, beginnend mit den Arbeitszeitregelungen.

Geltungsbeginn ist der 1.1.2019.

 

Zusatzdokumente zum Kollektivvertrag 2019 und 2020

Marco Schreuder

Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation (Wien)

Eine Stunde mit ...

Video-Rückblick auf die erste Gesprächsrunde

Werbung Wien

vor 10 Monaten

Eine Stunde mit …

Das Format „Eine Stunde mit …“ geht in die zweite Runde: Am 30. November begrüßt Ausschussmitglied Marcus Arige den deutschen Designer Johannes Erler. Erst im März feierte die neue Gesprächsreihe ihre Premiere – gemeinsam mit Forward Creatives lud Marcus Arige den niederlädischen Werbe-Rockstar Erik Kessels zum Gespräch nach Wien ein. Anlässlich der kommenden zweiten Veranstaltung präsentieren wir hier noch einmal ein Highlights-Video von „Eine Stunde mit Erik Kessels“:

 

Hier geht’s zur Facebook-Veranstaltung „Eine Stunde mit Johannes Erler“

 

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JETZT Voice

Rückblick auf zwei Tage Konferenz

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vor 10 Monaten

Nachbericht: JETZT Voice

Die faszinierenden Möglichkeiten der digitalen Sprachsteuerung

Bei der JETZT Voice am 14. und 15. November in Wien präsentierten ArtificiaI-Intelligence-Experten, SEO-Spezialisten und Digital-Marketing-Profis aus Agenturen und werbetreibenden Unternehmen Best Practices und gingen auf die Basics der neuen Schlüsseltechnologie ein.

Die Möglichkeiten der digitalen Sprachsteuerung sind faszinierend: Ein paar Worte genügen, und schon hat man dem smarten Heimassistenten per Sprachbefehl den Auftrag erteilt, das Wetter zu recherchieren, den Weg zum nächsten Bankinstitut herauszufinden oder Produkte des täglichen Bedarfs einzukaufen. Wie Marketing und Werbung im Zeitalter digitaler Sprachsteuerung und digitaler Sprachassistenten neu gedacht werden müssen, erfuhren all jene, die sich in Unternehmen und Agenturen aktuell und in unmittelbarer Zukunft mit dem Themenfeld beschäftigen, bei der JETZT Voice (www.jetzt-voice-konferenz.at) am 14. und 15. November in Wien. An den zwei auch separat buchbaren Konferenztagen der JETZT Voice vermittelten ArtificiaI-Intelligence-Experten, SEO-Spezialisten und Digital-Marketing-Profis aus Agenturen und werbetreibenden Unternehmen, wie sich Unternehmen auf die neue Schlüsseltechnologie einstellen müssen.

Training Day: Tiefe Insights und spannende Workshops

Der erste Konferenztag der JETZT Voice – der Training Day – richtete sich an all jene, die sich in Unternehmen und in Agenturen bereits strategisch und operativ mit dem Thema digitale Sprachsteuerung und digitale Sprachassistenten auseinandersetzen. Der Training Day der JETZT Voice lieferte den Teilnehmern sofort in die Tat umsetzbares Know-how, enthielt eine Reihe von praxisrelevanten Übungen und wartete mit Tipps und Tricks für die tagtägliche Marketingarbeit in Zusammenhang mit digitalen Sprachassistenten wie Amazon Alexa, Google Home, Apple Siri, Microsoft Cortana, und Samsung Bixby auf.

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© MOMENTUM Wien

Sechs Experten, die im Bereich Sprachsteuerung bereits eine Reihe von Projekten umgesetzt haben, führen als Trainer durch den Training Day der JETZT Voice: Michael Katzlberger, Dominik Radl und Markus Wildzeiss von TUNNEL23, der Artificial-Intelligence-Experte Clemens Wasner von EnliteAI, der Branded-Entertainment-Profi Alexander Winsauer von Traktor Wien sowie Roland Tiefenbrunner, selbstständiger Developer von Sprachinterfaces und sogenannter Skills für Amazon Alexa und Google Home.

Conference Day: Keynotes, Vorträge, Panels und Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Voice – der Conference Day – lieferte den Teilnehmern im Rahmen von Keynotes, Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Know-how im Themenfeld digitale Sprachsteuerung und Handlungsanleitungen für Marketingmaßnahmen in Zusammenhang mit digitalen Sprachassistenten. Der thematische Bogen spannte sich dabei von Marketing und Werbung im No-Screen-Zeitalter über die mannigfaltigen Einsatzmöglichkeiten digitaler Sprachinterfaces bis hin zu Voice Search, also Search Engine Optimierung (SEO) im Zeitalter digitaler Sprachsteuerung. Im Zentrum des Conference Day stand jedoch die ausführliche Präsentation von bereits realisierten Sprachapplikationen für UniCredit Bank Austria, Casinos Austria, Wörthersee Tourismus und feibra Werbung.

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© MOMENTUM Wien

Darüber hinaus lieferte der Conference Day im Rahmen einer Podiumsdiskussion einen Ausblick in die Zukunft der digitalen Sprachassistenten sowie von Künstlicher Intelligenz im Marketing generell. Als Vortragende und Panelteilnehmer der JETZT Voice fungierten Experten renommierter Unternehmen wie TUNNEL23, RMS Austria, STRG.at, xamoom, UniCredit Bank Austria, Casinos Austria, FUTURA, TheVentury, SlopeLift, bluesource, Roland Tiefenbrunner und MobileMonday Austria. Als Hauptsponsor der JETZT Konferenzen fungiert die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

EU-Talk "Hands on Digital"

Nachbericht zur Podiumsdiskussion

Werbung Wien

vor 10 Monaten

EU-Talk „Heads on Digital“

Digitalisierung bringt neue Chancen, die es zu gestalten gibt

Die Veränderung der Medien- und Kommunikationsbranche durch neue Technologien hat schon längst begonnen und bietet großartige neue Chancen, die es zu nützen gibt. Darin war sich das hochkarätig besetzte Podium beim dritten „EU-Talk“ am 15. November einig. Unter dem Motto „Hands-on Digital“ wurden neue Geschäftsmodelle und Marketingstrategien in der digitalen Welt, die Wichtigkeit von Daten und die Gefahr von Fake News diskutiert.

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Am Podium (v.l.n.r.): Alexis Johann, Executive Behavioral Designer & Managing Partner, FehrAdvice & Partners Austria GmbH, Lena Doppel, Digital Strategist bei cat-x exhibitions & media, André Eckert, Präsident iab. Austria, Ortrun Gauper, Moderation, Ursula Eysin, Digitalisierungsspezialistin bei Red Swan, André Reininger, Geschäftsführer bei WH-Interactive, sowie Konrad Maric, stellv. Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.

Jozef Vasak, Berater für wirtschaftliche Koordinierung und Europäisches Semester, begrüßte dazu die führenden Digitalisierungs-Experten des Landes im Haus der Europäischen Union und stellte gleich zu Beginn klar, dass die EU den Anspruch hat, die Führungsrolle in der digitalen Entwicklung zu übernehmen. Wie das gelingen kann und welche Herausforderungen auf die europäischen bzw. österreichischen Unternehmen, die Politik und die Gesellschaft zukommen, erörterte Moderatorin Ortrun Gauper mit ihren Gästen: Alexis Johann, Executive Behavioral Designer & Managing Partner, FehrAdvice & Partners Austria GmbH, Lena Doppel, Digital Strategist bei cat-x exhibitions & media, André Eckert, Präsident iab. Austria, Ursula Eysin, Digitalisierungsspezialistin bei Red Swan, André Reininger, Geschäftsführer bei WH-Interactive, sowie Konrad Maric, stellv. Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.

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Alexis Johann lieferte die Keynote

„Digital Gap“ ist große Gefahr für Unternehmen

Alexis Johann betonte in seiner Keynote, dass die Aufmerksamkeit die wichtigste Ressource des 21. Jahrhunderts ist und dass es für Unternehmen aufgrund des Überangebots immer schwieriger wird, diese von ihren Kunden zu gewinnen. Selbst Unternehmen, die starke analoge Brands entwickeln konnten, schaffen es oft nicht, diese hohe Identität gleichermaßen in die digitale Welt zu transferieren – es gibt einen „Digital Gap“. Wenn Brands ihre Kunden aber in der digitalen Welt überzeugen können, haben sie langfristig einen enormen Wettbewerbsvorteil. Amerikanische Unternehmen haben hier bereits einen Vorsprung, europäische Mitbewerber hinken hinterher. Dafür gibt es zwei Gründe: „Die Amerikaner sind experimentierfreudiger, sie probieren mehr aus. Bei uns wird hingegen eher dahingewurschtelt. Aber ein Experiment ist etwas ganz anderes: Dabei wird eine Variable unter kontrollierten Bedingungen verändert. Nur so bekomme ich ein brauchbares Ergebnis“, nennt Alexis Johann den ersten Grund. Konrad Maric kennt den zweiten Grund: „Bei uns gibt es keine Kultur des Scheiterns. Wer scheitert, dem vertraut man nicht mehr. Aber ohne Scheitern, lernen wir nichts dazu.“

Menschen in den digitalen Mittelpunkt stellen

Für Konrad Maric ist Veränderung durch neue Technologien grundsätzlich etwas Gutes: „Es gibt dann immer neue Chancen, die es zu gestalten gibt. Und dafür sind wir Menschen zuständig.“ Auch Ursula Eysin teilt diese Meinung: „Überall dort, wo Kreativität und Empathie gefragt sind, brauchen wir den Menschen. Denn künstliche Intelligenz greift immer auf historische Daten zurück. Und wir wollen doch nicht, dass unsere Zukunft auf Basis historischer Daten geschaffen wird. Also müssen wir Menschen innovativ bleiben.“ Für André Reininger ist der Mensch auch aus einem anderen Grund ein entscheidender Player in der Digitalisierungsdebatte: „Menschen müssen die Digitalisierung mittragen. Denn Digitalisierung bringt Veränderung und jede Veränderung schafft Unsicherheit. Es ist daher wichtig, den Menschen in den digitalen Mittelpunkt zu stellen.“

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Fake News gab es immer schon

Unternehmen sind heute immer öfter mit einem wachsenden Partizipations- bzw. Kommunikationsdruck von Nichtregierungsorganisationen, Kampagnenorganisationen und Aktivisten konfrontiert oder einem interessengetriebenen Social Media-Shitstorm ausgesetzt. Gleichzeitig „droht“ Influencer-Marketing klassischer Werbung den Rang abzulaufen. Und kritischer Journalismus tritt gegen PR-Content an. Doch auch wenn die digitale Vernetzung der Welt Unternehmen zunehmend dazu zwingt, den Fokus ihrer Kommunikation auf die Verbreitung von Botschaften über journalistisch kontrollierte Medien neu zu denken, wird seriöser Content immer gefragt sein, ist André Eckert überzeugt: „Der beste Fake-News-Blocker ist immer noch eine gut gemachte Redaktion. Auch gegen eine globale Content-Redaktion ist nichts einzuwenden: Dann kann ich die gewonnene Zeit in der Redaktion für andere Recherchen nützen.“ Auch Konrad Maric sieht in Fake-News keine große Gefahr: „Fake-News hat es immer schon gegeben. Die Technologie hat die Verbreitung nur einfacher gemacht. Hier sind aber auch Schule und Elternhaus gefragt, um gegenzusteuern.“

Digitalisierung hat die Kommunikation nachhaltig verändert

Einig war man sich auch, dass die Digitalisierung die Kommunikation an sich verändert hat. Während man früher mit einer Handvoll Menschen im Austausch stand, kann man heute mit einer Vielzahl von fremden Menschen Texte austauschen. Hier ist eine Kulturrevolution passiert, die erst verarbeitet werden muss.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Wie gut kennen Sie Ihre KundInnen?

Nachlese zum Kreativ-Frühstück am 23.10.

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vor 11 Monaten

Erstmals luden die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und die Fachgruppe UBIT (Unternehmensberatung, Buchhaltung, IT-Dienstleistung) Wien gemeinsam zum Kreativ-Frühstück ins Café Edison. Alexandra Fiedler-Lehmann (Werbung) und Alexandra Adler (Ubit) sprachen mit der Marktforscherin Edda Mogel über das Potenzial von Marktforschung für kleine und mittelgroße Unternehmen.

Das Thema war offensichtlich heiß: 55 (!) Teilnehmende füllten das Café Edison bis auf den letzten Platz (und darüber hinaus). Die schwierige Akustik trug zusätzlich zu erhöhter Aufmerksamkeit bei 😉

Die allermeisten TeilnehmerInnen blieben auch über die Diskussion hinaus sitzen,  um KollegInnen der anderen Fachgruppe kennenzulernen und das ausgezeichnete Frühstück zu genießen.

Gleich zu Beginn zeigte sich, dass es Marktforschung im streng wissenschaftlichen Sinn und Marktforschung im angewandten Sinn gibt (wobei das eine das andere nicht ausschließt). Den Moderatorinnen Alexandra Fiedler-Lehmann und Alexandra Adler und der Expertin Edda Mogel ging es an diesem Vormittag vor allem um pragmatische, kostengünstige und einfache Ansätze.

Erste Erkenntnis: Auch kleine Unternehmen können Marktforschung durchführen!

Egal welcher Größenordnung, am Anfang jeder Marktforschung sollte die Zieldefinition stehen:

  • Was will ich wissen?
  • Von wem will ich es wissen (B2B / B2C, Kunden / Nichtkunden)
  • Warum will ich es wissen?
  • Was passiert mit diesem neuen Wissen? (Umsetzung der Erkenntnisse)
  • Wie viel Ressourcen (Geld, Zeit) stehen zur Verfügung?

Konzeption gemeinsam mit Fachleuten

Wenn man sich nicht sicher ist, wie man an die Informationen kommt, die man benötigt, kann man schon in dieser Phase Rat bei Fachmenschen einholen. Sie beraten nicht nur bei der Konzeption, sondern führen z.B. auch Recherchen im Vorfeld durch, ob es eventuell bereits verwertbare Daten zu dieser Fragestellung gibt.

Was den Preis für Marktforschung betrifft so ist die Bandbreite riesig! Während große Marktforschungsstudien ab € 10.000,- beginnen, können kleine Projekte bereits ab € 3.000,- umgesetzt werden.


Was man wissen wollen könnte:

  • Was denken KundInnen über
    … mein Unternehmen (Image/Stärken/Schwächen)
    … mein Produkt/Dienstleistung
  • Warum kaufen sie bei mir?
  • Warum kaufen sie nicht bei mir?
  • Warum kaufen sie bei der Konkurrenz?
  • Was könnte ich tun, damit sie mehr/öfter kaufen?
  • Gibt es etwas, das sie sich von mir wünschen?
  • Was verstehen meine KundInnen unter XY?
  • Wie verhalten sich meine (potenziellen) KundInnen?
  • Wo kann ich Kontakt zu ihnen herstellen?
  • Wie kommt mein neues Produkt/meine neue Dienstleistung an?
  • Wie wird sich mein Markt entwickeln?

Welche Marktforschungsmethoden gibt es und welche Methode eignet sich für welche Fragestellung

  • Quantitative Methoden (Befragung, Zählungen, Inhaltsanalysen…), Qualitative Methoden (FocusGruppen, Einzelinterviews, psychologische Testverfahren … ), Desk Research (vorhandene Studien, Statistiken, Unternehmenskennzahlen, … werden gesucht und ausgewertet) und für welche Themen welche Methode eingesetzt wird.
  • Welche kostengünstigen Varianten gibt es, um z.B. nur eine Stimmung einzufangen (z.B. Blitzlichter via fb, google, …)
  • Mystery-Shopping, Seien Sie ihr eigener Kunde oder bitten Sie eine befreundete aber ehrliche Person, Ihr Kunde/Ihre Kundin zu sein!

Wichtig ist, die Art der Fragestellung zu beachten!
So sind Suggestivfragen nicht hilfreich, wenn man sich einen Informationsgewinn erwartet. Besonders bei heiklen Fragen wie z.B. nach sehr persönlichen Präferenzen, sollte ExpertInnenrat eingeholt werden.

Beurteilung der Qualität von Studien: Die 10 „goldenen“ Fragen der Marktforschung

  • WER wurde befragt? Auf welche Grundgesamtheit beziehen sich die Daten?
  • WO wurde befragt?
  • WIE VIELE Personen wurden befragt?
  • WELCHE Stichprobenart wurde gewählt?
  • WIE wurde befragt? Welche Befragungsart wurde gewählt?
  • WAS wurde gefragt? Fragebogen!
  • WANN wurde befragt?
  • WER führte die Studie durch? Welches Institut?
  • WER ist der AUFTRAGGEBER?
  • Vergleichbarkeit der Daten/Kontinuität

Marktforschung bedeutet auch ehrliches Interesse an Kundinnen und Kunden zu zeigen. (Edda Mogel)

Online sind jede Meng gratis Umfragetools verfügbar. Vor der eigentlichen Auswahl ist es wichtig, sich mit folgenden Punkten auseinander zu setzen:

  • Für welche Art einer Umfrage möchte ich das Tool verwenden (Kundenbefragung, Befragung der eigenen Mitarbeiter, …)
  • Maximale TeilnehmerInnenzahl: wie viele Personen sollen an der Umfrage teilnehmen können
  • Welche Fragetypen und Antwortoptionen bietet mir das Tool
  • Wie stark kann das Fragebogenlayout an das eigene Corporate Design angepasst werden
  • Sicherstellung Einfachteilnahme
  • Behandlung personenbezogener Daten: werden die Daten verschlüsselt übertragen, wo werden die Daten gespeichert, wie wird mit den Daten umgegangen.
  • Welche Auswertungsmöglichkeiten nach Abschluss der Befragung bietet das Tool an

Achtung: Auch wenn es sich „nur“ um eine Befragung handelt, müssen die Bestimmungen der Datenschutzgrundverordnung eingehalten!

Gratis Umfrage-Tools:

  • Survey-Monkey
  • Polldaddy
  • Freesurveycreator
  • Google-Docs-Formular
  • Limesurvey
  • Twtpoll
  • Typeform
  • Surveygizmo
  • Pinpoll
  • Easyfeedback
  • Opinary

Eine Auflistung und Bewertung einiger Gratis-Tools finden Sie hier.

wkw - Kreativfrühstück Oktober 2018

Die Teilnehmenden schätzten es, fachgruppenübergreifend netzwerken zu können. © Florian Wieser

 

Das nächste Kreativ-Frühstück findet am 7.12. zum Thema „Resilienz“ statt.

Weitere Termine:

  • 11. „Influencer Night! eine Spartenveranstaltung zum Thema digitale Arbeitswelten im MQ
    => fachgruppenübergreifend!
  • am 14. und 15. November findet Österreichs erste Fachkonferenz zu digitaler Sprachsteuerung in Marketing und Werbung statt, die JETZT Voice im 25h Hotel
  • EU-Talk III – 15. November è Haus der EU
  • Moving Forward Conference 2018 am 22. und 23. November im Palais Wertheim
  • Designtalk: Eine Stunde mit Johannes Erler am 30. November im Super Sense

 

 

 

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

EU-Talk Gleich-berechtigung

Nachbericht zur Podiumsdiskussion

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vor 11 Monaten

Gleichberechtigung setzt Chancengleichheit voraus

Der rechtlichen Gleichstellung muss jetzt auch eine nachhaltige Änderung der sozialen Normen folgen.

Am 19. Oktober 2018 fand im Haus der Europäischen Union in Wien der 2. „EU-Talk 2018“ der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien statt. Unter dem Titel „100 Jahre Frauenwahlrecht in Österreich – 40 Jahre Gleichberechtigung in der EU: Gleichberechtigung 2018 – Realität oder Illusion?“ ging es diesmal um die Frage der gelebten Gleichberechtigung von Mann und Frau in der EU, in Österreich und speziell in der Kommunikationsbranche.

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Im Bild v.l.n.r.: Sophie Karmasin, Katharina Schinner, Ortrun Gauper, Christa Bauer, Birgit Kraft-Kinz, Sabine Radl

Meinungs- und Motivforscherin Sophie Karmasin, Christa Bauer, Autorin und Präsidentin des Vereins der geprüften Wiener Fremdenführer, Birgit Kraft-Kinz, Mitglied der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Sabine Radl, Generalsekretärin der Europäischen Bewegung Österreich, und Katharina Schinner, Gemeinderätin und Geschäftsführerin des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien, diskutierten mit Moderatorin Ortrun Gauper, Mitglied der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und Initiatorin der Veranstaltungsreihe „EU-Talk“.

Christa Bauer zeigte unter dem provokanten Titel „Zu kleine Köpfe“ eindrucksvoll den langen Weg und die wichtigsten „Stationen“ am Weg zur rechtlichen Gleichstellung von Frau und Mann auf, aber auch, wie weit gesetzliche Rahmenbedingungen und Realität seit jeher auseinanderklaffen. Für Birgit Kraft Kinz sind die sozialen Rahmenbedingungen auch 2018 noch lange nicht optimal: „Um Gleichstellung in Richtung Realität zu pushen, müssen Frauen sich gegenseitig den Rücken stärken. Ganz besonders wichtig ist, dass Personen in Führungspositionen – Männer und Frauen – ein positives Beispiel für andere darstellen und Ideen der Gleichberechtigung authentisch verkörpern und fördern.“

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Birgit Kraft-Kinz

Wie viel Regulierung braucht Gleichberechtigung?

Kontrovers diskutiert wurde die zentrale Frage, ob Gleichberechtigung im Alltag in Zukunft nur durch gesetzliche Rahmenbedingungen zu erreichen ist, oder ob viel mehr die Zivilgesellschaft gefordert ist. Für Sophie Karmasin ist die Antwort ganz klar: „Mit Gesetzen verändern wir kein Mindset! Nur wenn wir Stereotypen und Rollenbilder verändern, wird sich auch gesellschaftlich nachhaltig eine gelebte Gleichstellung von Mann und Frau durchsetzen. Dafür brauchen wir eine Zivilgesellschaft, die sagt: Uns ist das Thema wichtig. Arbeiten wir daran. Aber Frauenpolitik und Frauenthemen entsprechen derzeit leider nicht dem Zeitgeist.“

Einig war man sich letztlich darüber, dass beides – unterstützende Maßnahmen seitens der Politik und Bewusstseinsbildung „von klein auf“ notwendig sind und auch in Zukunft sein werden. Denn Umfragen zeigen, dass auch die jüngere Generation in „alten Stereotypen“ aufwächst und lebt.

Und wie sieht es bei gleicher Qualifikation aus?

Karmasin analysierte anhand des bekannten Experiments „Howard und Heidi“, eine Studie der Harvard Business School: „Frauen werden zwar ebenso kompetent wahrgenommen wie gleichqualifizierte Männer, jedoch sinken bei der Frau die Sympathiewerte je erfolgreicher sie ist, während sie beim Mann steigen.“ Eine Erfahrung, die alle Frauen am Podium selbst oder zumindest in ihrem Umfeld gemacht haben. Christa Bauer sieht das sehr selbstbewusst und bekam allgemeine Zustimmung: „Frauen, die ihren Weg gehen wollen, dürfen sich nicht einschüchtern lassen.“ Für das notwendige Selbstbewusstsein sind Frauennetzwerke ebenso wichtig wie gemeinsame Netzwerke von Frauen und Männern. Bauer: „Es waren in der Historie immer auch erfolgreiche Männer, die sich im entscheidenden Moment dafür eingesetzt haben, dass die „gläserne Decke“ durchbrochen werden konnte“.

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Im Bild v.l.n.r.: Sophie Karmasin, Ortrun Gauper, Christa Bauer

Nach der „gläsernen Decke“ gibt es aber ein neues Phämomen, über das auch heftig diskutiert wurde: „Die gläserne Klippe“: Britische Forscher der Universität Exeter behaupten, dass jene Stellen überproportional häufig mit Frauen besetzt werden, in denen die Gefahr des Scheiterns besonders hoch ist. „The glass cliff“ – oder gläserne Klippe – nennen sie dieses Phänomen. Nach dem Motto „Jetzt ist es auch schon egal“ lässt man eine Frau oft erst dann in Führungspositionen, wenn es mit einem Unternehmen bereits abwärts geht. Moderatorin Ortrun Gauper münzt diese These auf die Politik um und stellt die Frage: Sind Angela Merkl, Theres May oder die neue SPÖ Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner solche „Klippenfrauen“? Die Expertinnen am Podium zeigten sich parteiübergreifend solidarisch: Alle drei Frauen sind wichtige Vorbilder und Pionierinnen!

Und wie steht es mit Österreich im Vergleich zur EU?

Katharina Schinner: „In den letzten 100 Jahren hat sich natürlich viel verändert, aber wir stecken immer noch mitten drin. Das Thema Gleichbehandlung wird heute in Europa sehr unterschiedlich gehandhabt. Während skandinavische Länder hier Vorbild sind, hinken vor allem rechtsgeführte Länder wie Ungarn und Polen deutlich hinterher. Wir tun gut daran, die skandinavischen Modelle zu verfolgen und nach dem Grundsatz der EU überall für gleiche Behandlung für Mann und Frau zu sorgen.“

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Katharina Schinner

Dass auch Österreich hier massiven Aufholbedarf hat, belegen Statistiken und Umfragen: Österreich liegt unter dem EU-Durchschnitt, wenn es um die Gleichstellung von Frauen und Männern geht. Tatsächlich verdienen Frauen in Europa im Jahr 2018 immer noch um 16,3 % weniger als Männer, in Österreich sind es sogar 19,9%, laut aktuellen Zahlen zum equal pay day 2018. Seit Samstag (20.10.) arbeiten statistisch gesehen die Frauen in Österreich gratis. Insgesamt leisten Frauen pro Jahr 240 Stunden unbezahlte Mehrarbeit. Diese Zahlen beweisen: Zwischen Rechtsetzung und Realität ist noch ein weiter Weg!

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Der Film

zum #tdmk18

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vor 11 Monaten

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JETZT Voice

Ermäßigte Tickets für Fachgruppen-Mitglieder

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vor 11 Monaten

Fachkonferenz zu digitaler Sprachsteuerung in Marketing und Werbung

Die JETZT Voice ist Österreichs erste Fachkonferenz, die sich am 14. und 15. November mit den Möglichkeiten zur digitalen Sprachsteuerung in Marketing und Werbung und deren sinnstiftender Nutzung auseinandersetzt.

Es gibt kaum Haushaltsgeräte, die die Software der Smart Speaker von Amazon Alexa bis Google Home nicht steuern kann: Vom Backofen über den Rasenmäher bis hin zum Radio und Fernseher verbindet sich die Sprachsteuerung mit unzähligen Systemen im und um den Haushalt. Die Möglichkeiten der Sprachsteuerung sind unbegrenzt, ein paar Worte genügen und schon erteilt man den smarten Assistenten per Sprachbefehl den Auftrag, Alltagsprodukte wie Windeln und Hundefutter einzukaufen oder eine passende Versicherung abzuschließen.

Doch was bedeutet das für Marketing und Werbung? Genau darum geht‘s bei der JETZT Voice. Lernen Sie an zwei spannenden Konferenztagen alles rund um das Marketingtrendthema Sprachsteuerung und Sprachassistenten. Renommierte Speaker aus Marketing und Agenturen bieten Ihnen im Rahmen von Workshops, Vorträgen und Panels praxisorientiertes Know-How, damit Sie die neuen Schlüsseltechnologien kennen und nutzen lernen und diesen Marketingtrend nicht verschlafen.

Als Mitglied erhalten Sie mit dem Code „JETZT FACHGRUPPE WERBUNG WIEN“ 10% Rabatt auf alle Ticketkategorien – Infos und Tickets unter www.jetzt-voice-konferenz.at.

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Tag der Markt-kommunikation 2018

Die Bildergalerie

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vor 11 Monaten

Das war der #tdmk18

Wien müsse Räume für kreative Entfaltung schaffen bzw. weiter ausbauen, darin waren sich die Vortragenden sowie DiskutantInnen am diesjährigen Tag der Marktkommunikation im MuseumsQuartier einig.

Fast 400 BesucherInnen folgten am Mittwoch, 10. Oktober, der Einladung zum Tag der Marktkommunikation 2018 ins MuseumsQuartier Wien, der unter dem Titel „Kreativstadt Wien – Wunsch oder Wirklichkeit?“ stand. Erstmals veranstaltete die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien das Event gemeinsam mit der Landesinnung Wien der Berufsfotografen. Ein weiteres Novum war heuer der Einsatz von Gebärdendolmetscherinnen.

 

Bildergalerie

 

Noch mehr Fotos (APA-Fotoservice).

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Tag der Markt-kommunikation 2018

Der Rückblick

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vor 11 Monaten

#tdmk18: Kreativität braucht Freiräume

Wien müsse Räume für kreative Entfaltung schaffen bzw. weiter ausbauen, darin waren sich die Vortragenden sowie DiskutantInnen am diesjährigen Tag der Marktkommunikation im MuseumsQuartier einig.

Fast 400 BesucherInnen folgten am Mittwoch, 10. Oktober, der Einladung zum Tag der Marktkommunikation 2018 ins MuseumsQuartier Wien, der unter dem Titel „Kreativstadt Wien – Wunsch oder Wirklichkeit?“ stand. Erstmals veranstaltete die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien das Event gemeinsam mit der Landesinnung Wien der Berufsfotografen. Ein weiteres Novum war heuer der Einsatz von Gebärdendolmetscherinnen.

Wir konnten beim diesjährigen Tag der Marktkommunikation viele interessante Erkenntnisse dazugewinnen – vielfach wurde angesprochen, dass Kreativität Freiräume braucht. Als Kreativ- und Kommunikationsbranche müssen wir der Frage weiter nachgehen, wo wir in Wien Räume für kreative Entfaltung schaffen können.“ Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

„Wien steht wie andere Städte im internationalen Wettbewerb, es ist daher unerlässlich, sich mit der Zukunft des Kreativstandorts auseinanderzusetzen. Wir konnten beim diesjährigen Tag der Marktkommunikation viele interessante Erkenntnisse dazugewinnen – vielfach wurde angespro-chen, dass Kreativität Freiräume braucht. Wo können wir in Wien Räume für kreative Entfaltung schaffen bzw. wo gibt es diese bereits? Dieser Frage müssen wir als Kreativ- und Kommunikati-onsbranche weiter nachgehen“, so Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und Michael Weinwurm, Innungsmeister-Stv. der Landesinnung Wien der Berufsfotografen © APA/Krisztian Juhasz

Marco Schreuder und Michael Weinwurm eröffneten den Tag der Marktkommunikation 2018.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou betonte in ihren einleitenden Worten, dass Wien trotz sei-ner Auszeichnungen als lebenswerteste Stadt der Welt sich regelmäßig einer kritischen Bestands-aufnahme stellen müsse. © APA/Krisztian Juhasz

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou richtete Grußworte an die Gäste.

 

Kreatives Schaffen in Wien und anderswo

Arthur Le Gall, Direktor des internationalen Policy-Design-Forschungszentrums KEA European Affairs in Brüssel, widmete sich der Frage, was einen Kreativstandort ausmacht und wie Wien im internationalen Vergleich abschneidet. Sein Fazit: Wien sei bereits jetzt eine Stadt mit großem kre-ativen Output, die Frage laute aber, ob und wie die Stadt ihr kreatives Potenzial noch weiter aus-schöpfen könne. Laut Le Gall müsse man vor allem Räume schaffen, wo Unerwartetes passieren kann. © APA/Krisztian Juhasz

Arthur Le Gall, Direktor des internationalen Policy-Design-Forschungszentrums KEA European Affairs in Brüssel, widmete sich der Frage, was einen Kreativstandort ausmacht und wie Wien im internationalen Vergleich abschneidet. Sein Fazit: Wien sei bereits jetzt eine Stadt mit großem kreativen Output, die Frage laute aber, ob und wie die Stadt ihr kreatives Potenzial noch weiter ausschöpfen könne. Laut Le Gall müsse man vor allem Räume schaffen, wo Unerwartetes passieren kann.

Suzanne Henning, Direktorin des Branchverbandes Dutch Photographers (DuPho), sprach über das „Wemakethe.city“-Festival als Best Practice-Beispiel für Kreativität im urbanen Raum. Das Festival zeige, wie Amsterdam versucht, Neuankömmlinge in die bestehende Kreativszene zu in-tegrieren sowie EinwohnerInnen in die Stadtentwicklung einzubeziehen. © APA/Krisztian Juhasz

Suzanne Henning, Direktorin des Branchverbandes Dutch Photographers (DuPho), sprach über das „Wemakethe.city“-Festival als Best Practice-Beispiel für Kreativität im urbanen Raum. Das Festival zeige, wie Amsterdam versucht, Neuankömmlinge in die bestehende Kreativszene zu integrieren sowie EinwohnerInnen in die Stadtentwicklung einzubeziehen.

Harald Katzmair, Gründer des Analyse- und Beratungsunternehmens FASresearch, sprach in seinem Vortrag über kreative Ökosysteme: Innovation entstünde nur im Zusammenspiel vieler un-terschiedlicher Player, so der Sozialforscher. Als Beispiel für ein gelungenes Experimentier- und Lernfeld nannte er die Linzer Tabakfabrik. © APA/Krisztian Juhasz

Harald Katzmair, Gründer des Analyse- und Beratungsunternehmens FASresearch, sprach in seinem Vortrag über kreative Ökosysteme: Innovation entstünde nur im Zusammenspiel vieler unterschiedlicher Player, so der Sozialforscher. Als Beispiel für ein gelungenes Experimentier- und Lernfeld nannte er die Linzer Tabakfabrik.

 

Politische Konzepte, neue Arbeitswelten und Ausbildungswege

Am Polit-Panel in der Arena 21 gingen die Meinung darüber, was ein Kreativstandort brauche, auseinander: Während Sybille Straubinger (SPÖ) und Peter Kraus (Grüne) ein offenes Klima und Toleranz gegenüber Neuem hervorhoben, betonte Maria Smodics-Neumann (ÖVP), dass das Scheitern als Teil des kreativen Prozesses stärker akzeptiert werden müsse. Eduard Schock (FPÖ) und Markus Ornig (NEOS) nahmen die UnternehmerInnenperspektive ein und waren sich einig, dass kreatives Schaffen durch den Abbau von administrativen Hürden begünstigt werden müsse. © APA/Krisztian Juhasz

Am Polit-Panel in der Arena 21 gingen die Meinung darüber, was ein Kreativstandort brauche, auseinander: Während Sybille Straubinger (SPÖ) und Peter Kraus (Grüne) ein offenes Klima und Toleranz gegenüber Neuem hervorhoben, betonte Maria Smodics-Neumann (ÖVP), dass das Scheitern als Teil des kreativen Prozesses stärker akzeptiert werden müsse. Eduard Schock (FPÖ) und Markus Ornig (NEOS) nahmen die UnternehmerInnenperspektive ein und waren sich einig, dass kreatives Schaffen durch den Abbau von administrativen Hürden begünstigt werden müsse. Kraus und Ornig waren sich einig, dass manche Räume oftmals weniger Regeln bräuchten, um Dinge geschehen zu lassen, von denen man am Ende nicht weiß, was es werden wird.

Beim ExpertInnen-Talk zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ berichteten Romy Sigl (coworking Salzburg) und Severin Wurnig (Studio Totale, Wien) von ihren persönlichen Erfahrungen mit un-terschiedlichen Kooperationsformen. Gemeinsam mit Elisabeth Noever-Ginthör, Leiterin von departure, dem Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien, diskutierten sie über die großen Po-tentiale, die im Coworking stecken. © APA/Krisztian Juhasz

Beim ExpertInnen-Talk zum Thema „Arbeitsplatz der Zukunft“ berichteten Romy Sigl (coworking Salzburg) und Severin Wurnig (Studio Totale, Wien) von ihren persönlichen Erfahrungen mit unterschiedlichen Kooperationsformen. Gemeinsam mit Elisabeth Noever-Ginthör, Leiterin von departure, dem Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien, diskutierten sie über die großen Potentiale, die im Coworking stecken.

Was die nächste Generation der Kreativen können soll und was eine moderne Ausbildung leisten muss, mit diesen Fragen setzten sich Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikati-on Wien gemeinsam mit VertreterInnen von Wiener Bildungseinrichtungen auseinander. Ihr Fazit: Eine moderne Ausbildung brauche einen Bezug zur Praxis und Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Abschluss. © APA/Krisztian Juhasz

Was die nächste Generation der Kreativen können soll und was eine moderne Ausbildung leisten muss, mit diesen Fragen setzten sich Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien gemeinsam mit VertreterInnen von Wiener Bildungseinrichtungen auseinander. Ihr Fazit: Eine moderne Ausbildung brauche einen Bezug zur Praxis und Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Abschluss.

In seinem Impuls-Statement zu Beginn der Diskussion betonte Fachgruppen-Obmann-Stellvertreter Konrad Maric außerdem die Notwendigkeit, starre Ausbildungswege aufzubrechen: „Um den Kreativstandort nachhaltig zu sichern, braucht es eine flexiblere Gestaltung der Ausbil-dung, eine leichtere Anerkennung bereits erworbener Qualifikationen und Möglichkeiten des Le-benslangen Lernens.“ Maric verwies auf die neue Lehre zum Medienfachmann/-frau, die mit ihrem modularen Aufbau diese Anforderungen erfülle. © APA/Krisztian Juhasz

In seinem Impuls-Statement zu Beginn der Diskussion betonte Fachgruppen-Obmann-Stellvertreter Konrad Maric außerdem die Notwendigkeit, starre Ausbildungswege aufzubrechen: „Um den Kreativstandort nachhaltig zu sichern, braucht es eine flexiblere Gestaltung der Ausbildung, eine leichtere Anerkennung bereits erworbener Qualifikationen und Möglichkeiten des Lebenslangen Lernens.“ Maric verwies auf die neue Lehre zum Medienfachmann/-frau, die mit ihrem modularen Aufbau diese Anforderungen erfülle.

Fotos: © APA/Krisztian Juhasz

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

E-Mail als Schlüssel für digitales Überleben

Review: JETZT E-Mail

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vor 11 Monaten

E-Mail-Marketing-Guru Torsten Schwarz bereicherte JETZT E-Mail in Wien

E-Mail-Marketing-Profis von Agenturen, Dienstleistern und werbetreibenden Unternehmen präsentierten bei der zweitägigen Fachkonferenz JETZT E-Mail in Wien zukunftsweisende Strategien, Best Cases sowie Tipps und Tricks für die Optimierung von E-Mail-Marketing-Aktivitäten. Hauptsponsor der JETZT-Konferenzen ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien.

Mit einem spannenden internationalen SpeakerInnen-Line-up wartete die Fachkonferenz JETZT E-Mail (www.jetzt-email-konferenz.at) am 3. und 4. Oktober in Wien auf: Die Opening Keynote hielt der von der Fachpublikation „e-commerce Magazin“ als „E-Mail-Marketing-Guru“ bezeichnete Torsten Schwarz: Der Herausgeber des Standardwerks „Leitfaden Online Marketing“ hat mehr als 20 Fachbücher verfasst und berät mit seinem Unternehmen absolit Dr. Schwarz Consulting internationale Unternehmen im Bereich Digital Marketing. Der programmatische Titel von Schwarz’ Keynote am Conference Day der JETZT E-Mail lautete unmissverständlich „E-Mail-Marketing fehlerfrei!“.

Torsten Schwarz, eigens aus Deutschland angereister E-Mail-Marketing-Guru und Autor von mehr als 20 Fachbücher, hielt die Opening Keynote der JETZT E-Mail © Jetzt Konferenzen/MOMENTUM Wien

Torsten Schwarz, eigens aus Deutschland angereister E-Mail-Marketing-Guru und Autor von mehr als 20 Fachbücher, hielt die Opening Keynote der JETZT E-Mail. © Jetzt Konferenzen/MOMENTUM Wien

Auch die Afternoon Keynote am Conference Day der JETZT E-Mail in der Eventlocation Labstelle in der Wollzeile 1 in der Wiener Innenstadt wurde von einem eigens aus Deutschland angereisten Top-Speaker bestritten: nämlich von Wenzel Drechsler, der als Head of UIM Market Research & Media Consulting den Bereich für Marktforschung und Mediaberatung beim Digitalvermarkter United Internet Media leitet. Drechsler apostrophierte die E-Mail in seiner Keynote als „Schlüssel für digitales (Über-)Leben von Usern und Industrie“.

Von Artificial Intelligence bis ePrivacy-Verordnung
Die JETZT E-Mail richtete sich an all jene, die sich in Unternehmen und Agenturen im DACH-Raum mit E-Mail-Marketing beschäftigen. E-Mail-Marketing gehört zwar zu den ältesten und gleichzeitig effizientesten aller Digital-Marketing-Maßnahmen, ist aber trotz seiner langen Tradition so dynamisch wie kaum je zuvor: Artificial Intelligence, Machine Learning, Marketing Automation, Big Data auf der einen, sowie die DSGVO, die ePrivacy-Verordnung und intelligente Spam-Filter auf der anderen Seiten sorgen für ständig neue Rahmenbedingungen und halten so die E-Mail-Marketing-Verantwortlichen unentwegt auf Trab.

Training Day: Ein Tag im Zeichen der Newsletter-Optimierung
Der erste Konferenztag der JETZT E-Mail – der Training Day – brachte all jenen, die bereits E-Mail-Newsletter verschicken, aber ihre Kennzahlen über sämtliche Bereiche hinweg nachhaltig verbessern möchten, eine ganze Menge an Erkenntnisgewinnen. Der gesamte Training Day stand im Zeichen der Optimierung – von der Adressgewinnung über die Newsletter-Gestaltung bis hin zur Conversion-Optimierung der Landing Pages. Der Training Day lieferte den TeilnehmerInnen sofort in die Tat umsetzbares Know-how für den Marketing-Alltag, enthielt eine ganze Reihe von praxisrelevanten Übungen und wartete mit Tipps und Tricks für die tagtägliche Konzeption von E-Mail-Marketing-Kampagnen auf. Mit Michael Kornfeld von dialog-Mail führte einer der profiliertesten E-Mail-Marketing-Experten im gesamten DACH-Raum durch den Training Day.

Conference Day: Spannende Keynotes, Praxisvorträge und Best Cases
Der zweite Tag der JETZT E-Mail – der Conference Day – bot den insgesamt mehr als 100 KonferenzteilnehmerInnen im Rahmen von Keynotes, Praxisvorträgen und Best Cases jede Menge Know-how zu aktuellen E-Mail-Marketing-Trends und konkrete Handlungsanleitungen für den Einsatz von E-Mail-Marketing in der täglichen Marketingpraxis. Der thematische Bogen spannte sich dabei von Artificial Intelligence und Machine Learning über Marketing Automation und Big Data bis hin zu DSGVO und ePrivacy-Verordnung. Als Vortragende der JETZT E-Mail fungierten Kommunikationsprofis renommierter Unternehmen wie absolit, Österreichische Post AG, UNITO/OTTO Group, United Internet Media, TUNNEL23, Wirtschaftskammer Österreich, Xqueue, disruption.at, Online-Marketing-Forum.at und dialog-Mail.

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Moving Forward Conference 2018

Jetzt vergünstigte Tickets holen!

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vor 11 Monaten

MFC 2018 in Wien

Die Moving Forward Conference 2018 am 22. und 23. November holt auch heuer wieder nationale und internationale SpeakerInnen nach Wien. Im schicken Palais Wertheim am Schwarzenbergplatz im Zentrum Wiens treffen GründerInnen, Kreative und Führungspersönlichkeiten aufeinander und haben die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren.

BesucherInnen erwarten Keynotes, Panels, und Workshops zu den Themenfeldern

  • Artificial Intelligence,
  • Blockchain,
  • Cybersecurity,
  • Digital Transformation,
  • FinTech,
  • GreenTech,
  • Health,
  • Marketing,
  • Media,
  • Mobility,
  • Social Media
  • Sustainability
    uvm.

Alle Infos bzgl. SpeakerInnen und Programm finden Sie unter moving-forward.com.

Als Mitglied der Fachgruppe Werbung und Marktkommuniktion Wien erhalten Sie mit dem Code „WERBUNGMFVIE“ 20% Rabatt auf Ihr Ticket unter movingforwardvie.eventbrite.com.

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Online Flash Film Festival

Jetzt vergünstigte Tickets holen

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vor 12 Monaten

Jetzt vergünstigte Tickets zur OFFF Vienna holen

Das Online Flash Film Festival, besser bekannt als OFFF, macht dieses Jahr erstmals in Wien Station! Am 5. und 6. Oktober treffen bei der OFFF Vienna in der Gösserhalle in Favoriten DesignerInnen, GrafikerInnen und andere kreative Köpfe aus dem In- und Ausland aufeinander. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien freut sich darüber, als Kooperationspartner mit dabei zu sein – für Mitglieder gibt’s einen Ticket-Rabatt.

Ein Wochenende lang erwarten Besucherinnen und Besucher bei der OFFF Vienna Präsentationen von renommierten Designerinnen und Workshops mit erfahrenen Grafikern (das ganze Programm finden Sie hier). Mit dabei ist auch Marcus Arige, Ausschuss-Mitglied der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und Kooperations-Initiator. Er wird am Samstag (6. Oktober) ab 13 Uhr zum Thema Gründen am Kreativstandort Österreich diskutieren (Panel: „Der Weg zum eigenen Business“).

Inhaltlich werden unter anderem folgende Fragen und Themen behandelt werden:

  • Gründen ist erst der Anfang – was passiert danach?
  • Strukturierung in der Selbstständigkeit (Zeiterfassung, Kosten etc.)
  • Selbstvermarktung bzw. Vermarktung der eigenen Produkte oder Dienstleistungen – wie wichtig ist sie?
  • Wie steht es um die Kreativ-Ausbildung in Österreich? Und welche Kenntnisse und Fähigkeit muss man mitbringen, um erfolgreich zu sein?

Mit am Podium:
Julia Skergeth, Modedesignerin und Gründerin des Labels „JS by Julia Skergeth”
Anna Fahrmaier und Michael Hochleitner, die 2008 gemeinsam das Typogafie- und Schriftgestaltungs-Unternehmen Typejockeys mit Sitz in Wien gegründet haben

Moderiert wird das Panel von KURIER-Redakteur Marco Weise.

 

Vergünstigte Tickets zur OFFF Vienna für Fachgruppen-Mitglieder!

Wenn auch Sie mit dabei sein möchten erhalten Sie als Mitglied der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die Eintrittskarte um 149 € (statt 169 €). Der Ticket-Code lautet FachgruppeWerbungOFFFVienna.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Jetzt anmelden zum

Kalkulationsseminar am 24.10.2018

Werbung Wien

vor 12 Monaten

Kalkulationsseminar

Preisfindung und Preisgestaltung – Was kann ich für meine Dienstleistung verlangen? In diesem Workshop erfahren Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien alles Wissenswertes über die Preisfindung:

  • Wie man die eigenen Kosten erfasst und auf dieser Basis eine Stundenkalkulation erstellt.
  • Wie man optimale und marktgerechte Preise findet.
  • Wie man bestens gerüstet ist für die Preisverhandlung.

Vortrag, Diskussion, Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Eingehen auf Beispiele aus der Praxis.

Durch die gemeinsame Arbeit und Diskussion wird eine teilnehmer- und unternehmensindividuelle Umsetzung unterstützt und vorbereitet.

 

Schwerpunkte des Workshops

  • Kenne deine Kosten
  • Wie ermittle ich meine Kosten?
  • Was kostet mich meine Arbeitsstunde? Kostenwahrheit
  • Berechne deinen Stundensatz
  • Wie hoch muss der Preis Ihrer Arbeitsstunde sein? Wo liegt die Preisuntergrenze?
  • Preisgestaltung
  • Positionierung
  • Preisstrategie
  • Welche Informationsquellen für die Ermittlung marktgerechter Preise benötigt werden
  • Online-Tools und Honorarbeispiele
  • Erhebung von Design Austria zu Honorar und Kalkulation
  • im Bereich Grafik- und Kommunikationsdesign: IFES Erhebung Honorarbandbreiten im Wiener Markt Werbung und Marktkommunikation
  • Vergütungsmodelle und Trends
  • Businesssoftware
  • Tipps zur Angebotslegung
  • Verhalten in Verhandlung

 

Vortragender

Harald Betke hält Lehrveranstaltungen zum Thema Entrepreneurship und Unternehmensführung an der Universität Wien und der FH Wiener Neustadt mit Schwerpunkt Kosten, Finanzen, Projektplanung. Er ist Präsident des internationalen Werbewettbewerbes Golden Award of Montreux und Vortragender bei internationalen Kongressen. Er berät Organisationen, Firmen, Werbeagenturen und leitet die Werbeagentur Betke.

 

Wann: 24. Oktober 2018 von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Wo: Wirtschaftskammer Wien, Blauer Saal klein, 4. Stock, Schwarzenbergplatz 14, 1040 Wien

 

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt online unter diesem Link. Die Teilnahme ist kostenlos.

Hinweis: Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien.

Bitte beachten: begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldeschluss ist der 12.10.2018.

 

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

JETZT Digital PR

Rückblick auf zwei Tage Konferenz

Werbung Wien

vor 12 Monaten

„So geht PR im digitalen Zeitalter“

Mehr als 30 PR-ExpertInnen gaben bei der Fachkonferenz JETZT Digital PR spannende Einblicke in die neuen Möglichkeiten digitaler PR-Strategien und digitaler PR-Tools

Wie man digitale PR-Maßnahmen von Social Media über Influencer Marketing und Blogger Relations bis Branded Content konzeptionell, inhaltlich und formal anlegen sollte, erfuhren PR-Profis im Rahmen der zweitägigen Fachkonferenz JETZT Digital PR Mitte September in Wien. An den beiden Konferenztagen im Twin Tower am Wienerberg in Wien wurde den insgesamt 132 KonferenzteilnehmerInnen von ausgewiesenen KommunikationsexpertInnen aus Agenturen, Unternehmen und von DienstleisterInnen sofort in die Tat umsetzbares Know-how für Digital-PR-Maßnahmen vermittelt.

Digitale PR-Tools verstehen und nutzen lernen!

Das Motto des ersten Konferenztages der JETZT Digital PR, dem Training Day, lautete unmissverständlich „So geht PR im digitalen Zeitalter“ und richtete sich an all jene, die in Unternehmen und Institutionen aktuell oder demnächst mittelbar und unmittelbar mit dem Themenfeld PR befasst sind. Der Training Day bot den KonferenzteilnehmerInnen einen generellen Überblick über digitale PR-Tools und digitale PR-Strategien und vermittelte, wie sich das Spektrum an Möglichkeiten für PR-Profis durch die Digitalisierung verändert hat.

© Momentum

© Momentum Wien

Der Training Day enthielt eine ganze Reihe von praxisrelevanten Übungen und wartete mit Tipps und Tricks für die tagtägliche PR-Arbeit. Mit Annabel Loebell, Grazia Nordberg, Divna Ivic und Vincent Bennett von der Agentur LOEBELL NORDBERG, Ines Glatz-Deuretzbacher von der Agentur november pr&design, Cornelia Maier von der Agentur punkt & komma, Stefanie Diem vom OBSERVER sowie Maximilian Mondel von der Agentur MOMENTUM Wien führten acht profilierte PR- und Medien-ExpertInnen durch den Training Day.

Conference Day: Deep Insights & Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Digital PR – der Conference Day – lieferte den TeilnehmerInnen im Rahmen von Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Handlungsanleitungen für den Einsatz von digitalen PR-Tools. Der thematische Bogen spannte sich dabei von Social-Media-Kommunikation, Blogger Relations und Influencer Marketing über Agenda Surfing und Storytelling bis hin zu Bewegtbild-Content, PR-Stunts und Newsrooms. Darüber hinaus lieferte der Conference Day der JETZT Digital PR Einblicke in die Wirkungsweise von benachbarten Disziplinen wie Content Marketing, Native Advertising, Sponsored Content, Branded Content oder Inbound Marketing.

Ein Highlight für die anwesenden PR-Profis war die Werkschau der Siegerkampagnen des PR-Wettbewerbs des Creativ Club Austria (CCA) sowie die Präsentation der kreativsten und erfolgreichen PR-Kampagnen der Welt, die bei den PR Lions im Rahmen der Cannes Lions ausgezeichnet wurden. Als Vortragende und PanelteilnehmerInnen fungierten Kommunikationsprofis von Top-Agenturen wie Ketchum Publico, LOEBELL NORDBERG, Warda Network, ambuzzador, Serviceplan, FUTURA, Content Garden, Take off PR, Heroes & Heroines, Traktor Wien, ambuzzador und MOMENTUM Wien, von Dienstleistern wie OBSERVER, Purpur Media, diego5 und PResstige sowie von Kommunikationsabteilungen renommierter Unternehmen wie Österreich Werbung, Peugeot, ÖBB, Erste Bank und UNIQA.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

E-Mail-Marketing für Profis

3. und 4. Oktober 2018

Werbung Wien

vor 12 Monaten

JETZT E-Mail: Zwei spannende Tage im Zeichen des E-Mail-Marketings

Die zweite JETZT-Konferenz zum Thema E-Mail-Marketing findet am 3. und 4. Oktober in Wien statt und liefert TeilnehmerInnen Know-how und Insights zu aktuellen E-Mail-Marketing-Trends. Die Opening Keynote kommt dieses Jahr von Bestseller-Autor Torsten Schwarz, die Afternoon Keynote der Fachkonferenz steuert Wenzel Drechsler, Head of Market Research & Media Consulting von United Internet Media, bei.

Nach dem erfolgreichen Launch der „JETZT E-Mail“ im Jahr 2017 mit mehr als 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an den beiden Konferenztagen richtet sich auch diese JETZT-Konferenz an all jene, die sich in Unternehmen und Agenturen im DACH-Raum mit E-Mail-Marketing beschäftigen. E-Mail-Marketing gehört zu den ältesten und gleichzeitig effizientesten aller Digital-Marketing-Maßnahmen. Trotz seiner langen Tradition ist E-Mail-Marketing so dynamisch wie kaum je zuvor: Artificial Intelligence, Machine Learning, Marketing Automation, Big Data auf der einen, sowie die DSGVO, die ePrivacy-Verordnung und intelligente Spam-Filter auf der anderen Seiten halten die E-Mail-Marketing-Verantwortlichen in Unternehmen ständig auf Trab. Angesichts sich neu eröffnender Chancen und drohenden Risiken bleibt für Marketer nur wenig Zeit, sich auszuruhen.

fb-fotoWie man die Leistungswerte seiner E-Mail-Marketing-Kampagnen verbessert, welche Trends E-Mail-Marketing gerade beeinflussen und wie man seine Newsletter weiter nachhaltig optimiert, erfährt man bei der „JETZT E-Mail“ am 3. und 4. Oktober in Wien.

  • Training Day: Ein Tag im Zeichen der Newsletter-Optimierung
    Der erste Konferenztag der „JETZT E-Mail“ – der Training Day – wendet sich an all jene, die bereits E-Mail-Newsletter verschicken, aber ihre Kennzahlen über sämtliche Bereiche hinweg nachhaltig verbessern möchten. Der gesamte Training Day steht im Zeichen der Optimierung – von der Adressgewinnung über die Newsletter-Gestaltung bis hin zur Conversion-Optimierung der Landing Pages. Der Training Day liefert den TeilnehmerInnen sofort in die Tat umsetzbares Know-how für den Marketing-Alltag, enthält eine ganze Reihe von praxisrelevanten Übungen und wartet mit Tipps und Tricks für die tagtägliche Konzeption von E-Mail-Marketing-Kampagnen auf. Mit Michael Kornfeld von dialog-Mail führt einer der profiliertesten E-Mail-Marketing-Experten im gesamten DACH-Raum durch den Training Day.
  • Conference Day: Spannende Keynotes, Praxisvorträge und Best Cases
    Der zweite Tag der „JETZT E-Mail“ – der Conference Day – liefert den TeilnehmerInnen im Rahmen von Keynotes, Praxisvorträgen und Best Cases jede Menge Know-how zu aktuellen E-Mail-Marketing-Trends und konkrete Handlungsanleitungen für den Einsatz von E-Mail-Marketing in der täglichen Marketingpraxis. Der thematische Bogen spannt sich dabei von Artificial Intelligence und Machine Learning über Marketing Automation und Big Data bis hin zu DSGVO und ePrivacy-Verordnung. Darüber hinaus liefert der Conference Day der JETZT E-Mail einen Ausblick in die E-Mail-Marketing-Zukunft. Als Vortragende der JETZT-Konferenz fungieren Kommunikationsprofis renommierter Unternehmen wie Österreichische Post AG, UNITO/OTTO Group, United Internet Media, Tunnel23, Wirtschaftskammer Österreich, Xqueue, disruption.at, Online-Marketing-Forum.at und dialog-Mail.

Als Mitglied der Fachgruppe Werbung und Marktkommuniktion Wien erhalten Sie mit dem Code „JETZT FACHGRUPPE WERBUNG WIEN“ 10% Rabatt auf alle Ticketkategorien – Infos und Tickets unter www.jetzt-email-konferenz.at.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

"Arbeitszeit-paket 2018 – Wie bin ich betroffen?"

Der Nachbericht zu den Infoveranstaltungen

Werbung Wien

vor 1 Jahr

„Arbeitszeitpaket 2018 – Wie bin ich betroffen?“

Ein Nachbericht zu den Infoveranstaltungen mit dem Arbeitsrechtexperten Dr. Bernhard Gruber am 4. und 6. September

Das „Arbeitszeitpaket 2018“ der Bundesregierung ist derzeit in aller Munde. Zahlreiche Gerüchte sorgen für Verwirrung und Verunsicherung. Aus diesem Grund haben wir den Arbeitsrechtsexperten Dr. Bernhard Gruber eingeladen, um uns in zwei Infoveranstaltungen Antworten auf folgenden Fragen zu geben:

  • Was bedeutet das Arbeitszeitpaket für Ihr Unternehmen?
  • Was war bisher verboten und ist künftig erlaubt?
  • Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich somit für Sie?
  • Welche organisatorischen Vorkehrungen sollten Sie treffen?
  • Ist die Vier-Tage-Woche abgeschafft?

>>> Die Präsentations-Unterlagen zu den Infoveranstaltungen finden Sie hier (PDF-Datei). <<<

Die Veranstaltung war für mich äußerst interessant. Ich habe viel über die Möglichkeiten, die die Novelle mit sich bringt, erfahren. Hinsichtlich der Arbeitsflexibilisierung erscheint mir die Gleitzeit als interessanteste Variante.“
(Eine Teilnehmerin)

Unser Vortragender: Dr. Bernhard Gruber | Arbeitsrechtexperte
Dr. Bernhard Gruber ist Arbeitsrechtsexperte des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie, sowie Lektor an der WU Wien, Laienrichter beim Obersten Gerichtshof und Autor arbeitsrechtlicher Publikationen. Dr. Gruber ist mit dem Thema Arbeitsrecht nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus der Beratungspraxis bestens vertraut ist.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Tag der Markt-kommunikation

10. Oktober 2018

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Fachgruppentagungen & Tag der Marktkommunikation 2018

Kreativstadt Wien – Wunsch oder Wirklichkeit?

Wien – du bist seit jeher ein Ort der Kultur, Kreativität und Wirtschaft. Du warst ein wichtiges Zentrum der klassischen Musik, hast hervorragende Jugendstil-Architektur hervorgebracht, innovativen Journalismus, bist der Ursprung erfolgreicher Unternehmen wie Bösendorfer oder Wiener Werkstätte, Erfinder des Wiener Schmähs und Heimat für bekannte Größen aus Wissenschaft und Wirtschaft, Theater und Oper, Kabarett und Austropop.

Wien – deine wirtschaftlichen Glanzlichter und kreativen Errungenschaften in der Vergangenheit in Ehren. Aber: Wie steht es eigentlich um
 deine Gegenwart und vor allem um deine Zukunft als Kreativstadt? Diese Frage, die wir uns
 als Werbe-, Kommunikations-, Fotografie- und Kreativbranche stellen, wollen wir ausführlich beim #tdmk18 diskutieren.

Passend dazu haben wir ein facettenreiches und spannendes Programm zusammengestellt. Unsere SpeakerInnen sind ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und dem Bildungssektor. Mit Suzanne Henning und Arthur Le Gall konnten wir außerdem zwei internationale Vortragende gewinnen.

Wir freuen uns dieses Jahr auf eine Premiere: War der Tag der Marktkommunikation 2017 – mit einem Rekord an Besucherinnen und Besuchern – noch eine Veranstaltung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien alleine, gesellt sich dieses Jahr die Landesinnung Wien der Berufsfotografen dazu. Vor dem öffentlichen #tdmk18 finden die Fachgruppentagungen für  Mitglieder der beiden Fachgruppen statt.

 

Anmeldung zu den Veranstaltungen

Wir bitten Sie um Anmeldung sowohl zur jeweiligen Fachgruppentagung als auch zum Tag der Marktkommunikation bis spätestens 5. Oktober. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen ist ausschließlich über die Anmelde-Links möglich.

Links zur Anmeldung:

Hinweise: Wir weisen darauf hin, dass die Fachgruppentagungen nicht öffentlich sind. Der Tag der Marktkommunikation (ab 16:00 Uhr) ist öffentlich zugänglich, die Teilnahme ist kostenlos.

 

Ablauf: Fachgruppentagungen und Tag der Marktkommunikation  2018

Mittwoch, 10. Oktober 2018, MuseumsQuartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

  • 12:30 Uhr Start Check-in für die Fachgruppentagungen
  • 13:00 Uhr Fachgruppentagung der Landesinnung Wien der Berufsfotografen; anschließend: ein Impulsvortrag zum Thema „Mittelformatkamera – das Format der Profis?“ mit Johannes Slach, Ovalhalle
  • 14:00 Uhr Fachgruppentagung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Arena 21
  • 15:00 Uhr Start Check-in für den Tag der Marktkommunikation
  • 16:00 Uhr Tag der Marktkommunikation, Arena 21 und Ovalhalle
  • 19:15 Uhr Buffet und Networking, Foyer und Ovalhalle

Den Programmfolder mit der Tagesordnung der jeweiligen Fachgruppentagung und alle Infos zum #tdmk18 finden Sie hier zum Download:

tdmk_programm

 

Programm als PDF herunterladen

 

#tdmk18: „Kreativstadt Wien – Wunsch oder Wirklichkeit?“

Arena21

    • 16:00 Uhr Einleitung durch Moderator
      Jürgen HOFER, HORIZONT, stv. Chefredakteur
    • 16:05 Uhr Begrüßung
      Marco SCHREUDER, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Obmann
      Ulrich SCHNARR, Landesinnung Wien der Berufsfotografen, Innungsmeister
    • 16:10 Uhr Grußworte
      Maria VASSILAKOU, Stadt Wien, Vizebürgermeisterin
    • 16:25 Uhr „Status quo: Vienna compared to other creative European cities“
      Arthur LE GALL, KEA European Affairs, Direktor
    • 17:00 Uhr „Creative industries in the Netherlands and new ways for photography in the 21st century“
      Suzanne HENNING, Dutch Photographers (DuPho), Direktorin
    • 17:45-18:15 Uhr PAUSE
    • 18:15 Uhr PANEL: „Was kann Wien für seine Kreativen tun?“ – Kreativ- und Kommunikationsbranche trifft auf Wiener Politik
      Sybille STRAUBINGER, SPÖ, Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Kultur und Wissenschaft
      Eduard SCHOCK, FPÖ, Stadtrat in Wien (nicht amtsführend) und Mitglied der Wiener Landesregierung
      Peter KRAUS, GRÜNE, Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderates
      Maria SMODICS-NEUMANN, ÖVP, Abgeordnete zum Nationalrat, Spartenobfrau Gewerbe & Handwerk der WKW
      Markus ORNIG, NEOS, Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Wiener Gemeinderates
    • 19:10 Uhr Conclusio
      Marco SCHREUDER, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Obmann
      Ulrich SCHNARR, Landesinnung Wien der Berufsfotografen, Innungsmeister

Ovalhalle

    • 16:20 Uhr Einleitung durch Moderatorin
      Sabine BRETSCHNEIDER, medianet, Chefredakteurin
    • 16:25 Uhr „Die Ökologie der Kreativität – eine Analyse der Wiener Kreativbranche“
      Harald KATZMAIR, FASresearch, Gründer, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter
    • 17:00 Uhr TALK: „Der Arbeitsplatz der Zukunft“
      Elisabeth NOEVER-GINTHÖR, departure – das Kreativzentrum der Wirtschaftsagentur Wien, Leiterin
      Romy SIGL, Coworking Salzburg & Yellowdesks, Unternehmensgründerin
      Severin WURNIG, Studio Totale, Initiator eines Wiener Gemeinschaftsbüros
      Moderation: Sabine BRETSCHNEIDER, medianet, Chefredakteurin
    • 17:45-18:15 Uhr PAUSE
    • 18:15 Uhr PANEL: „Next Generation – Bildung und Ausbildung für künftige Kreative“
      Impuls-Statement: Konrad MARIC, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Obmann-Stellvertreter; Mitglied des WIFI-Kuratoriums
      Harald BEGUSCH, dieGraphische Wien, Vorstand der Abteilung Grafik- und Kommunikationsdesign
      Birgit KRAFT-KINZ, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Obmann-Stellvertreterin
      Sieglinde MARTIN, FHWien der WKW, Head of Department of Communication
      Katharina STUMMER, Werbe Akademie des WIFI Wien, Direktorin
    • 19:10 Uhr Conclusio
      Konrad MARIC, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, Obmann-Stellvertreter; Mitglied des WIFI-Kuratoriums

Im Anschluss (ca. 19.15 Uhr) bitten wir zum Ausklang in die Ovalhalle.

Hinweise: Die Vorträge der internationalen SpeakerInnen werden in Englisch sein. GebärdensprachdolmetscherInnen begleiten den gesamten Tag der Marktkommunikation.

 

Organisatorisches

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir Sie um eine Anmeldung bis 5. Oktober 2018. Die Anmeldung zu den Fachgruppentagungen und zum Tag der Marktkommunikation ist ausschließlich über die Anmelde-Links möglich.

Im Rahmen dieser Veranstaltungen werden im Auftrag der Fachgruppen der Wirtschaftskammer Wien Fotos und Filme erstellt. Mit der Anmeldung zu den Veranstaltungen nehmen Sie zur Kenntnis, dass Foto- und Videomaterial, auf denen Sie abgebildet sind, zur Presse-Berichterstattung verwendet und in verschiedensten (sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten der Fachgruppen veröffentlicht werden. Das unautorisierte Mitfilmen ist nicht gestattet.

Die Fachgruppentagungen sind nicht öffentlich. Es sind nur Mitglieder der Landesinnung Wien der Berufsfotografen bzw. der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien stimmberechtigt. Diese haben sich mittels eines Lichtbildausweises zu legitimieren. Eine Vertretung im Verhinderungsfall durch Familienangehörige oder Mitarbeiter ist nicht zulässig. Juristische Personen und sonstige Rechtsträger haben zur Ausübung ihrer Rechte in der Fachgruppentagung eine physische Person, die die Voraussetzungen für das aktive Wahlrecht gem. § 85 Abs. 2 WKG erbringt, zu bevollmächtigen. Die erteilte Vollmacht ist vor der Sitzung vorzulegen (§ 17 GO). Folgende Personen können bevollmächtigt werden: ein/e GesellschafterIn, ein Vorstandsmitglied oder ein Aufsichtsratsmitglied, ein/e GeschäftsführerIn oder ProkuristIn (§ 85 Abs. 2 WKG). Für öffentliche Unternehmungen ist der/die von dem zuständigen Organ mit der Ausübung der Rechte in der Fachgruppentagung und mit einer schriftlichen Erklärung ausgewiesene VertreterIn berechtigt. Ein Vollmachtsmuster steht hier als Download zur Verfügung.

Für Mitglieder der Landesinnung Wien der Berufsfotografen: Das Protokoll der letzten Fachgruppentagung und der Voranschlag 2019 liegen 14 Tage vor der Tagung in der Innungsgeschäftsstelle, 1030 Wien, Gewerbehaus, Rudolf-Sallinger-Platz 1, 7. Stock, Zimmer 709 zur Einsichtnahme auf (bitte um Terminvereinbarung unter 01/514 50-2207 oder fotografen@wkw.at).

Für Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien: Das Protokoll der letzten Fachgruppentagung, liegt in der Geschäftsstelle der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, 1041 Wien, Schwarzenbergplatz 14, 2. Stock, Zimmer 210 zur Einsichtnahme nach Terminvereinbarung auf. Der Rechnungsabschluss 2017 und der Voranschlag 2019 sind abrufbar unter wko.at/wien/werbung (Pfad: Navigation/Service/Budget).

Bildnachweis Rathaus Wien: Milena Vuckovic / shutterstock.com

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Österreichische Medientage 2018

Das Programm steht

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Medientage am 26. und 27.9.2018

„Aufbruch“ ist das diesjährige Motto der am 26. und 27. September am Erste Campus Wien stattfindenden Österreichischen Medientage. Die Auswirkungen neuer Technologien stehen im Mittelpunkt des Geschehens beim größten österreichischen Fachkongress der Branche. BesucherInnen erwarten spannende Vorträge und Talks:  Julia Ortner und Eva Weissenburger sprechen darüber, wie die Medienbranche vielfältiger und durchlässiger werden könnte. Fachgruppen-Obmann Marco Schreuder diskutiert in einem Panel, ob es einen eigenständigen österreichischen Werbemarkt gibt. Wir haben 80 Gratis-Tagestickets an Mitglieder unserer Fachgruppe vergeben.

Die Österreichischen Medientage, die am 26. und 27. September 2018 am Erste Campus Wien über die Bühne gehen, feieren heuer ihr 25-jähriges Jubiliäum. Unter dem diesjährigen Motto „Aufbruch“ befassen sich die Vorträge und Debatten mit internationalen Top-Speakern und nationalen Größen der Branche vor allem mit den Auswirkungen und Herausforderungen neuer Technologien auf die Arbeit von Medienschaffenden.

Selbstverständlich wird aber auch über aktuelle Themen debattiert. In seiner Keynote wird CNN-Präsident Jeff Zucker etwa berichten, wie seriöse Berichterstattung in Zeiten von Fake News und Trump-Attacken möglich ist.

Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt der Diskussion: Gibt es statt Journalisten künftig Roboter und werden sprachgesteuerte Systeme das Handeln des Einzelnen ad absurdum führen? Wie werden Inhalte künftig erstellt und distribuiert? Wie sieht die Zukunft für öffentlich-rechtliche Sender aus, wie werden sich Streaming-Channels und Pay-VoD-Kolosse entwickeln? Welche Chancen ergeben sich für Print und Radio?  Ist Österreich als Werbemarkt noch eigenständig – und wie definiert sich die neue Rolle von Werbe- und Mediaagenturen in Zeiten von Programmatic Advertising und Algorithmen gesteuerten Ad-Messengers?

Medientage 2017 Tag1 am Erste Campus, am 20.09.2017 | (c) Medientage/Wache

Medientage 2017, Tag 1 am Erste Campus, 20.09.2017 | (c) Medientage/Wache

Werbemarkt Österreich: Eigenständig oder Anhängsel?

Ob der österreichische Werbemarkt in Zeiten der Globalisierung noch eigenständig existiert, darüber wird Fachgruppenobmann Marco Schreuder am ersten Konferenz-Tag von 18.00 bis 19.00 Uhr diskutieren. Mit am Podium sitzen Peter Lammerhuber, Geschäftsführer der Interessensgemeinschaft der Media Agenturen (IGMA), Klaus-Peter Schulz, Chef der deutschen Organisation der Mediaagenturen (OMG), Theodor Thanner, Generaldirektor der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), Franz Solta, Geschäftsführer bei Gewista, Kai Herzberger, Deutschland-Chef von Facebook und Michaela Novak-Chaid, Geschäftsführer bei HP Österreich.

Workshop: Durchlässigkeit in der Medienbranche

„Quoten, Mentoring, Boykottaufrufe? Wie Journalismus und Medienbranche vielfältiger und (nach oben) durchlässiger werden.“ – so lautet der Titel des Workshops, den wir als Fachgruppe sponsern. Geleitet wird er vom ehemaligen Chefredakteurinnen-Führungsduo Julia Ortner und Eva Weissenberger. Stattfindet wird der Workshop am  zweiten Konferenz-Tag von 11.00 – 13.00 Uhr im Saal 3.

Das finale Programm mit bereits feststehenden ReferentInnen und Infos zur Anmeldung gibt´s hier: Österreichische Medientage

Key Facts zur Veranstaltung:

Datum: 26. und 27. September 2018
Beginn: jeweils ab 09:30 Uhr
Ort: Erste Campus Wien, 1100 Wien, Am Belvedere 1, Bauteil D
BesucherInnen: etwa 2.000 TeilnehmerInnen an beiden Tagen
Veranstalter: HORIZONT (Manstein Verlag)


Gratis-Tickets vergeben!

Als Kooperationspartner der Veranstaltung stellen wir unseren Mitgliedern 80 Gratis-Tickets für die Teilnahme am Event zur Verfügung.

Die Vergabe erfolgte nach dem Prinzip „first come – first serve“. ALLE Tickets sind bereits vergeben.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Auswirkungen der neuen Arbeitszeit-Bestimmungen

Infoveranstaltung mit Dr. Bernhard Gruber am 4. und 6. September

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Neue Arbeitszeitregelungen ab 1. September

Das „Arbeitszeitpaket 2018“ der Bundesregierung ist derzeit in aller Munde. Zahlreiche Gerüchte sorgen für Verwirrung und Verunsicherung. Die neuen Bestimmungen treten bereits am 1. September in Kraft. Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Was war bisher verboten und ist künftig erlaubt? Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich somit für Sie? Welche organisatorischen Vorkehrungen sollten Sie treffen? Ist die Vier-Tage-Woche abgeschafft?

Nützen Sie die Chance und holen Sie sich Antworten auf all diese Fragen sowie Informationen über die Möglichkeiten des flexiblen Arbeitens.

Wir laden daher alle Interessierten zur Infoveranstaltung über die Auswirkungen der neuen Arbeitszeit-Bestimmungen insbesondere auf Gleitzeit ein – egal, ob Sie schon heute MitarbeiterInnen beschäftigen oder in naher Zukunft welche einstellen möchten.

Mit Dr. Bernhard Gruber (Arbeitsrechtsexperte des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie, Lektor an der WU Wien, Laienrichter beim Obersten Gerichtshof und Autor arbeitsrechtlicher Publikationen) steht uns ein Top-Experte als Vortragender zur Verfügung, der mit dem Thema nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus der Beratungspraxis bestens vertraut ist.

Thematische Schwerpunkte:

  • Gleitzeit – Kernpunkte und NEU: die „angeordnete“ Überstunde
  • Normalarbeitszeit, das Überstundenkontingent, die „normale“ und die „freiwillige“ Überstunde
  • das neue Wahlrecht zwischen Überstundenvergütung und Zeitausgleich
  • erweiterte Höchstarbeitszeiten
  • zusätzliche Möglichkeiten für Sonn- und Feiertagsarbeit
  • wer ist vom Arbeitszeitrecht ausgenommen?

Anschließend Fragen und vertiefende Diskussion.

Hinweis: Es stehen zwei Termine mit identischem Inhalt zur Auswahl.

Wann:

  • 4. September 2018 16:30 bis 18:30 Uhr – Anmeldung
  • 6. September 2018 18:30 bis 20:30 Uhr – Anmeldung

Wo: Wirtschaftskammer Wien, Blauer Saal groß, 4. Stock, Schwarzenbergplatz 14, 1040 Wien

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitglieder der Fachgruppe Werbung Wien.

Bitte beachten: begrenzte Teilnehmerzahl.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Tag der Markt-kommunikation

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Werbung Wien

vor 1 Jahr

Am 10. Oktober findet der  Tag der Marktkommunikation statt. Unser Thema in diesem Jahr: „Kreativstadt Wien – Wunsch oder Wirklichkeit?“
Damit verbunden ist auch die jährliche Fachgruppentagung, bei der Mitglieder die Möglichkeit haben, mitzubestimmen und die Branche aktiv mitzugestalten.

 

Wann & Wo?
Mittwoch, 10. Oktober 2018
14 Uhr
: Fachgruppentagung, Arena 21
16 Uhr: Öffentlicher Teil, Arena 21 und Ovalhalle
Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

TeilnehmerInnen erwartet ein spannendes Programm mit Vorträgen nationaler und internationaler SpeakerInnen, sowie Panel-Diskussionen zu Themen rund um den Kreativstandort Wien. Nach dem offiziellen Teil wird es wieder die Möglichkeit geben, sich bei Speis und Trank mit Branchen-KollegInnen zu vernetzen.

Nähere Informationen dazu erhalten Sie in den kommenden Wochen, eine schriftliche Einladung an die Mitglieder folgt im September. Ab dann ist auch die Anmeldung möglich.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

JETZT Digital PR

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vor 1 Jahr

SAVE THE DATE: JETZT Digital PR

Die Digitalisierung hat für die PR-Branche völlig neue Herausforderungen und Möglichkeiten mit sich gebracht – wie Unternehmen und Institutionen ihre PR- Strategien im digitalen Zeitalter neu denken müssen, darüber geben hochkarätige SpeakerInnen bei der Fachkonferenz JETZT Digital PR Auskunft. Die Veranstaltung findet am 11. und 12. September in Wien statt, bei der Online-Buchung erhält man mit dem Code JETZT FACHGRUPPE WERBUNG WIEN 10 % Ermäßigung auf alle Ticketkategorien.

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An den beiden Konferenztagen, die separat buchbar sind, wird den KonferenzteilnehmerInnen sofort in die Tat umsetzbares Know-how für ihre tagtägliche PR-Arbeit vermittelt:

    • Training Day, 11. September: Am ersten Tag, dem Training Day, lautet das Motto „So geht PR im digitalen Zeitalter“ – er wendet sich an all jene, die in Unternehmen und Institutionen aktuell oder demnächst mittelbar und unmittelbar mit dem Themenfeld PR befasst sind: TeilnehmerInnen absolvieren eine Reihe von praxisre-levanten Übungen, erhalten Tipps und Tricks für die tagtägliche PR-Arbeit und können von den cleversten und kreativsten PR-Konzepten Österreichs lernen.
  • Conference Day, 12. September: Der zweite Tag der JETZT Digital PR, der Conference Day, liefert den TeilnehmerInnen im Rahmen von Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Handlungsanleitungen für den Einsatz von digitalen PR-Strategien und digitalen PR-Tools. Der thematische Bogen spannt sich dabei von Social-Media-Kommunikation, Blogger Relations und Influencer Marketing über Agenda Surfing und Storytelling bis hin zu Bewegtbild-Content, PR-Stunts und dem Pressebereich auf Websites. Darüber hinaus liefert der Conference Day der JETZT Digital PR Einblicke in die Wirkungsweise von benachbarten Disziplinen wie Content Marketing, Native Advertising, Sponsored Content, Branded Content und Inbound Marketing und bietet Best Practices der kreativsten und erfolgreichen PR-Kampagnen der Welt.

 

Zu den SpeakerInnen bei der JETZT Digital PR zählen u.a.:

 

Anmeldungen zur JETZT Digital PR sind ab sofort hier möglich:

www.jetzt-digitalpr- konferenz.at/tickets/

TIPP: Mit dem Ticket-Code JETZT FACHGRUPPE WERBUNG WIEN gibt’s 10 % Ermäßigung auf alle Ticketkategorien bei Ticket-Kauf bis 5. September.

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Österreichische Medientage 2018

Save the Date

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Save the Date: Österreichische Medientage 2018

Am 26. September 2018 gehen die Österreichischen Medientage in die 25. Runde – bei dem zweitägigen Kongress am Erste Campus Wien sind auch heuer wieder hochkarätige internationale SpeakerInnen geladen, genauso wie EntscheidungsträgerInnen aus Medien, Marketing, Agenturen und der Kommunikationswirtschaft. Mit am Podium sitzt Fachgruppenobmann Marco Schreuder.

Bei den Österreichischen Medientagen 2018 trifft sich am 26. und 27. September erneut das Who-is-Who aus der Medien-, Werbe- und Kommunikations-Branche, um aktuelle Trends gemeinsam zu erörtern: Welche Technologien stehen schon heute und in Zukunft zur Verbreitung von Botschaften zur Verfügung? Welche Rolle werden Artificial Intelligence und Deep Learning spielen? Und wie können in Zeiten von Streaming und Fragmentierung Daten erhoben und geclustert, Reichweiten gemessen werden?

Die Österreichischen Medientage 2017

© Johannes Brunnbauer

Ob der österreichische Werbemarkt in Zeiten der Globalisierung noch eigenständig existiert, darüber wird Fachgruppenobmann Marco Schreuder am ersten Konferenz-Tag diskutieren. Mit am Podium sitzen Peter Lammerhuber, Geschäftsführer der Interessensgemeinschaft der Media Agenturen (IGMA), Klaus-Peter Schulz, Chef der deutschen Organisation der Mediaagenturen (OMG), Theodor Thanner, Generaldirektor der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), Franz Solta, Geschäftsführer bei Gewista, Kai Herzberger, Deutschland-Chef von Facebook und Michaela Novak-Chaid, Geschäftsführer bei HP Österreich.

Das vorläufige Programm, die bereits feststehenden ReferentInnen und Infos zur Anmeldung gibt´s hier: Österreichische Medientage

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

So funktioniert das Amazon-Universum

JETZT Fachkonferenz zum Thema digitale Marktplätze

Werbung Wien

vor 1 Jahr

JETZT Fachkonferenz zum Thema digitale Marktplätze

Marketplace-ExpertInnen gaben bei der Fachkonferenz JETZT Amazon Einblicke in die Etablierung und Optimierung digitaler Marktplätze

Was es braucht, um die Sales Performance auf digitalen Marktplätzen in neue Dimensionen zu führen und auf Amazon und Co. messbare Erfolge für Unternehmen zu generieren, erfuhren Marketing- und Vertriebsprofis im Rahmen der zweitätigen Fachkonferenz JETZT Amazon Ende Juni in Wien. An den beiden Konferenztagen – am 26. und 27. Juni 2018 – wurden den insgesamt 90 KonferenzteilnehmerInnen von ausgewiesenen und unabhängigen ExpertInnen aus Marketplace-Agenturen, Digitalagenturen sowie aus Unternehmen, die auf Amazon als Vertriebskanal setzen, erfolgreiche Strategien, Best Cases sowie Tipps und Tricks für die Optimierung von Marketplace-Aktivitäten vermittelt.

Karim-Patrick Bannour

© Laura Fischer/MOMENTUM Wien

Das Amazon-Ökosystem verstehen und nutzen lernen!
Das Motto des ersten Konferenztages der JETZT Amazon, dem Training Day, lautete unmissverständlich „So funktioniert das Amazon-Universum“ und richtete sich an all jene, die auf digitalen Marktplätzen – vornehmlich Amazon – Waren verkaufen wollen oder dies bereits tun. Der Training Day bot den KonferenzteilnehmerInnen einen generellen Überblick über das Ökosystem von digitalen Marktplätzen und wartete mit vielen Tipps und Tricks für die tagtäglichen Bemühungen auf digitalen Marketplaces auf. Mit Karim-Patrick Bannour von der Marketplace-Spezialagentur MarktPlatz1 führte einer der profiliertesten Marketplace-Experten im deutschen Sprachraum durch den Training Day.

Panel am Conference Day der JETZT Konferenz

© Laura Fischer/MOMENTUM Wien

Der zweite Tag der JETZT Amazon, der Conference Day, lieferte den KonferenzteilnehmerInnen im Rahmen von Vorträgen, Panels, Best Practices und Workshops jede Menge Inspiration für ihr jeweiliges Marketplace Marketing. Die ReferentInnen und PodiumsdiskutantInnen des Conference Day rekrutierten sich aus Unternehmen und Institutionen wie Marktplatz1, EMAKINA CEE, TOWA Digital, SlopeLift, Comsafe, seoCon, Amalyze, TUNNEL23, Liechtenecker Lab, FUTURA, Wirtschaftskammer Wien und Wirtschaftskammer Österreich. Der thematische Bogen spannte sich dabei von der cleveren Positionierung und Ausschilderung auf Amazon über gezielte SEO-Maßnahmen bis hin zu geschickten Cross-Selling-Strategien. Darüber hinaus erfuhren die Konferenzteilnehmer am Conference Day ganz konkret, wie sie für ihre Produkte mehr Sichtbarkeit erzielen und damit höhere Umsätze einfahren können.

JETZT Konferenzen: Zwei Tage, ein digitales Spezialthema
Die JETZT Fachkonferenzen behandeln ausschließlich Spezialthemen digitaler Marktkommunikation und haben das Ziel, die digitale Kompetenz in werbetreibenden Unternehmen zu stärken. Weitere JETZT Konferenzen sind die JETZT Digital PR am 11. und 12. September 2018 und die JETZT E-Mail am 3. und 4. Oktober 2018. Die JETZT Konferenzen werden von der Kommunikationsagentur MOMENTUM Wien veranstaltet. Die beiden MOMENTUM-Wien-Gründer, Bernd Platzer und Maximilian Mondel, haben in den vergangenen zehn Jahren Kongressformate wie Werbeplanung.at SUMMIT, etailment Wien und Performix erfolgreich am heimischen Markt etabliert.

Foto-Download: https://we.tl/v2StXNYed0 (WeTransfer)

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Handbuch "Design: Kalkulation & Honorar"

Unterstützung bei Berechnung von Honoraren

Marcus Arige

vor 1 Jahr

Handbuch zum Kalkulieren von Honoraren für DesignerInnen

Die Honorare in unserer Branche sinken seit Jahren – so weit so schlecht und bekannt. In einzelnen Bereichen sind es inflationsbereinigt bis zu 40 Prozent gegenüber 2007, wie eine Umfrage unter 1.231 Designschaffenden in Österreich im Auftrag von designaustria nun bestätigt.

Zum Beispiel wurden für die Gestaltung einer A4-Seite eines Folders 2007 noch rund 90 Euro pro Stunde verrechnet. 2017 brachte die gleiche Leistung nur mehr 65 Euro pro Stunde ein. Dieselbe Umfrage zeigte auch, dass 3 von 10 selbstständigen DesignerInnen nicht einmal 20.000 Euro brutto im Jahr verdienen und kaum oder gerade noch mit ihrem Einkommen das Auslangen finden.

Wir müssen den Abwärtstrend bei den Honoraren brechen und an mehreren Schrauben drehen. Mit unserer Wertschätzungskampagne appellieren wir an die AuftraggeberInnen, unsere hochqualitative – und international geschätzte Arbeit – auch fair zu entlohnen.

Wir müssen uns auch an deiner eigenen Nase nehmen: Denn das Problem ist zum Teil hausgemacht. Verlangen wir immer weniger, ist es nicht verwunderlich, wenn sich die Preisspirale nach unten dreht!

Ein wichtiger Ansatz, wie der Abwärtstrend bei den Honoraren gestoppt werden kann ist eine betriebswirtschaftlich fundierte Honorarberechnung, wie sie im Handbuch „Design: Kalkulation & Honorar“ ausführlich dargelegt wird.

Marcus Arige, Ausschussmitglied der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

 

„Design: Kalkulation & Honorar“

Um bei jedem Gestaltungsauftrag eine kompetente Vorgangsweise zu ermöglichen, hat die Fachgruppe in Kooperation mit designaustria mit „Design: Kalkulation & Honorar“ ein berufswirtschaftliches Handbuch herausgegeben. Entstanden unter Mitwirkung von GestalterInnen und JuristInnen, bietet die Publikation in komprimierter Form Unterstützung für Berufsausübende und deren AuftraggeberInnen an, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit bei der Auftragsabwicklung, im Arbeitsprozess und bei der Kalkulation zu gewährleisten. Konkret erfahren Sie darin, wie Stundensätze kalkuliert werden und was es mit der Berechnung von Nutzungsrechten auf sich hat.

Die Publikation „Design: Kalkulation & Honorar“ gibt es für WK Wien-Mitglieder hier zum Download in digitaler Form.

Der ergänzende zweite Band „Design: Auftrag & Recht“, der verschiedene Vertragsmuster, Auftragsbedingungen und Kalkulationshinweise beinhaltet, kann unter service@designaustria.at zum Preis von EUR 72,- zzgl. 10% USt. und Versandgebühren angefordert und bestellt werden.

Marcus Arige

Marcus Arige ist Ausschussmitglied der Fachgruppe Werbung Wien und Geschäftsführer der Kreativagentur Halle34.

„Europa braucht ein Wir-Gefühl“

EU-Talk der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Nachbericht EU-Talk: „Europa braucht ein Wir-Gefühl“

Der EU-Ratsvorsitz ist eine große Chance für Österreich, das Thema Europa auch hierzulande mit positiven Emotionen zu besetzen. Größere Bürgernähe ist ein Anfang. Aber in der politischen Kommunikation ist noch viel Spielraum nach oben.

In wenigen Tagen übernimmt Österreich den Vorsitz im Rat der Europäischen Union und erhält damit die Chance, sich auf der politischen Weltbühne zu profilieren. Worauf es dabei ankommt und vor welchen kommunikativen Herausforderungen Österreich steht, darüber diskutierte eine hochkarätige Expertenrunde beim EU-Talk der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien im Haus der Europäischen Union. Wolfgang Bogensberger, stellv. Leiter der Ständigen Vertretung der Europäischen Kommission in Österreich, und Andreas Sumper von der Task-Force EU-Vorsitz im Bundeskanzleramt gaben einen kurzen Überblick über die geplanten Aktivitäten. In der anschließenden Diskussion ging es um die Frage „EU-Ratspräsidentschaft – kommunikative Chance oder chancenlose Kommunikation?“. Moderatorin Ortrun Gauper konnte die Kommunikationsexperten Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, Lisa Totzauer, Channel-Managerin von ORFeins sowie Margaretha Kopeinig aus dem Kurier-Politikressort am Podium begrüßen.

Ein Europa, das schützt
Der österreichische EU-Vorsitz steht ganz unter dem Motto „Ein Europa, das schützt“. Wobei dieser Ansatz sehr breit zu sehen sei, erklärten Andreas Sumper und Wolfgang Bogensberger. Natürlich gäbe es einen Schwerpunkt im Kampf gegen illegale Migration, aber es gehe auch um Sicherung des Wohlstandes und der wirtschaftlichen Entwicklung, Verkehrssicherheit, Lebensmittelsicherheit, Maßnahmen des Klimaschutzes und vieles mehr. „Außerdem ist es uns wichtig, die EU-Perspektive der Westbalkan-Staaten zu fördern“, sagte Andreas Sumper. Alles Themen, die hierzulande durchaus emotional geführt werden. Und dennoch, so die Feststellung der Kommunikationsexperten, fehle es in der allgemeinen Wahrnehmung an positiven Emotionen.

EU-Verdrossenheit der Österreicher als Herausforderung
Mir fehlt diesmal die Leidenschaft für Europa“, kritisierte Margaretha Kopeinig die in ihren Augen emotionslose Vorbereitung der österreichischen Bundesregierung auf den EU-Vorsitz. Emotionen könnten nicht zuletzt durch positive Geschichten, Visionen und größere Bürgernähe erzeugt werden. Für Lisa Totzauer sind Emotionslosigkeit und fehlende Bürgernähe ein generelles Problem großer Institutionen: „Auch die EU tut sich schwer, an die Menschen heranzukommen.“ Einen weiteren Grund sieht Marco Schreuder in der fehlenden europäischen Vision: „Es gibt derzeit keine Idee, wohin Europa gehen will. Wir haben es noch nicht einmal geschafft, europäische Medien zu gründen. Zudem haben wir eine nationale Politik, die Europa zu gerne als Buhmann darstellt.“ Das Ergebnis sei eine überdurchschnittlich hohe EU-Verdrossenheit der österreichischen Bevölkerung.

EU-Vorsitz ist große Chance für Österreich
Margaretha Kopeinig wünscht sich daher eine österreichische Präsidentschaft, die Europa und den Zusammenhalt in Europa stärkt: „Eine Präsidentschaft, die konsensorientiert ist und nicht national-egoistisch, bringt auch Ergebnisse. Daran wird Österreich gemessen werden.“ Wolfgang Bogensberger sieht für das Vorsitzland Österreich letztendlich die Chance, eine zentrale Botschaft zu bringen: „Europa sind wir alle!“

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Kampagne für Steuerfairness

„Stoppen wir das Absaugen unserer Wirtschaft!“

Werbung Wien

vor 1 Jahr

„Stoppen wir das Absaugen unserer Wirtschaft!“

Derzeit zahlen digitale Großkonzerne wie Facebook, Amazon und Google in Österreich nahezu keine Steuern – eine unzulässige Wettbewerbsverzerrung und Schlechterstellung der heimischen Medien- und Marketingbranche. Daher hat das überparteiliche Opinion Leaders Network eine Initiative zur Einführung von Steuerfairness gestartet. Unterstützt wird diese von der rot-weiß-roten Allianz, bestehend aus einer Vielzahl österreichischer Branchenvertreter.

„Jährlich werden von digitalen Großkonzernen in etwa 500 Millionen Euro aus Österreich abgezogen. Wir wollen beim Absaugen unserer Wirtschaft, unserer Arbeitsplätze und unserer Steuergelder nicht mehr tatenlos zusehen“, erklären die Unterstützer, zu denen neben der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien unter anderem der Verband Österreichischer Zeitungen (VÖZ), der Verband Österreichischer Privatsender (VÖP), die Österreichische Marketing Gesellschaft (ÖMG) sowie der ORF gehören.

Facebook, Google, Amazon und Co erwirtschaften in Österreich Millionengewinne, für die sie hier aktuell kaum Abgaben leisten müssen. Wir fordern Steuergerechtigkeit durch Einführung der digitalen Betriebstätte zur Steuerbemessung. Mit der unsinnigen Werbesteuer muss dafür Schluss sein! – Konrad Maric, Obmann-Stellvertreter der Fachgruppe Werbung

Auch Sie können die Initiative „Stoppen wir das Absaugen unserer Wirtschaft!“ unterstützen. Unterschreiben Sie jetzt die Petition!

Weitere Informationen finden Sie unter steuerfairness.info

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Blogger-Relations: Clash of Culture?!

Review: Kreativ-Frühstück im Juni

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Blogger-Relations: Clash of Culture?!

Der erste Regen nach den hochsommerlichen Temperaturen schwemmte an die 20 TeilnehmnerInnen ins Café Edison. Unter der Moderation von Alexandra Fiedler-Lehmann, die Gute Agentur, diskutierten BloggerInnen, AgenturvertreterInnen, FotografInnen und PR-Profis mit Bobby Herrmann-Thurner, Gründerin des online-Magazins Curvect.

Bobby Herrmann-Thurner, © Beppo Schuster

© Beppo Schuster

Gleich am Anfang der Diskussion stand die Frage nach dem richtigen Gewerbeschein für Blogger. Es wurde deutlich, dass die Beratungen der WK dazu sehr unterschiedlich ausfallen. Während die einen gesagt bekommen, der Gewerbeschein „Werbeagentur“ reiche aus, mussten andere – wie z.B. auch Bobby Hermann-Thurner – ein Ankündigungsunternehmen gründen. Einem Frühstücksgast wurde von einem Rechtsanwalt sogar geraten, eine Rundfunklizenz (sic!) für das Betreiben seines Youtube-Kanals zu beantragen!

Dazu stellt Mag. Werner Neudorfer, Geschäftsführer der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, klar: „Es gibt keine Gewerbeberechtigung fürs „Bloggen“. Es steht aber jedem Gewerbetreibenden frei, dieses Tool im Rahmen seiner Gewerbeberechtigung/seines Berufsbildes zu verwenden. Beispiel: Es ist ein Unterschied, ob ich mit meinem Blog PR für Unternehmen betreibe, Werbefläche verkaufe oder Finanzdienstleistungen vertreiben will. Somit empfiehlt sich im Zweifelsfall immer eine individuelle gewerberechtliche Abklärung der geplanten Tätigkeit(en) mit der Rechtsabteilung der Wirtschaftskammer (Gewerberecht).“

AlleskönnerInnen

Die Fähigkeiten über die BloggerInnen verfügen müssen sind vielfältig: von Business-Basics, über die jedeR Selbständige verfügen sollte, über Ahnung von Marketing, Storytelling in den verschiedenen Kanälen, Fotografieren und Filmen inkl. Bildbearbeitung und Schnitt, Texten bis hin zu programmiertechnischen Skills sollte das Knowhow reichen. Laufende Fortbildung in Sachen Social Media sowieso.

Kreativ-Frühstück im Juni, © Beppo Schuster

© Beppo Schuster

Die TeilnehmerInnen waren vor allem auch daran interessiert zu erfahren, wie lange es gedauert hat, bis die Herrmann-Thurners Audience groß genug war, um es hauptberuflich auszuüben. „Es hat ein gutes Jahr gedauert bis die ersten Kunden Interesse an einer Zusammenarbeit hatten. Auch heute ist Bloggen aber nicht meine einzige Einnahmequelle. Nach nicht ganz zwei Jahren hat das Blogazine Curvect über 10.000 Unique User. In der Zusammenarbeit mit Kunden entstehen durchaus auch neue Geschäftsideen: So berate sie nun auch Unternehmen im Bereich Plus-Size, sich am Markt zu etablieren,“ so Herrmann-Thurner.

Behave like a Pro

Mangelnde Professionalität beklagen AuftraggeberInnen wie BloggerInnen. BloggerInnen sind nunmal kein Werber. Er oder sie muss die Freiheit haben, das Produkt passend zu seinem/ihrem Blog zu inszenieren. Dass man sich dabei an vorher vereinbarte Regeln halten muss, sollte aber auch klar sein.

Der Preis ist heiß

Spannend war auch die Frage nach dem Preis für die Zusammenarbeit mit BloggerInnen. Naturgemäß konnte darauf keine allgemeingültige Antwort gegeben werden. Bobby Herrmann-Thurner verrechnet einen Stundensatz, der zwischen € 70,- und 90,- liegt. Klar war jedenfalls, dass die Kennzeichnung von bezahlten Inhalten Pflicht sei.

© Beppo Schuster

© Beppo Schuster

Must-Haves eines Profi-Bloggers

Transparente Konditionen, ein umfassendes Reporting und eine korrekte Abrechnung seien die Basis für eine professionelle Zusammenarbeit sowie Zuverlässigkeit.

Auf dem Blog müssen nicht nur ein korrektes Impressum zu finden sein, sondern auch ein Mediakit, das folgende Inhalte umfassen sollte:

  • Was ist der USP meines Blogs
  • Statistiken (aktuell)
  • Formen der Zusammenarbeit
  • Preisliste
  • Erscheinungstermine

Authentizität

Viel wurde über die Authentizität des Bloggers gesprochen. Wie man sie erlangt und vor allem – angesichts von Kooperationen – behält. Da ist sei wichtig, auch mal Aufträge abzulehnen. Nur wer sich nicht „verbiegen“ müsse, könne seine Stories langfristig glaubwürdig erzählen, so Bobby Herrmann-Thurner.

Fortsetzung folgt

Das Kreativ-Frühstück hat jedenfalls gezeigt, dass es zum Thema Bloggen und Zusammenarbeit mit Bloggern noch sehr viele offenen Fragen gibt. Wir werden dranbleiben und im Herbst ein größeres Event für diese – für die Wirtschaftskammer neue – Berufsgruppe auf die Beine stellen.

In der Zwischenzeit steht Mitgliedern der Fachgruppe Werbung die gratis Rechtsberatung zur Verfügung. Weitere Infos dazu gibt´s im Fachgruppenbüro.

Links:

Dos and Don’ts beim Influencer Marketing

What drives Influencers?

Otto: Die 5 größten Irrtümer über Influencer und Influencer Marketing

 

Wir danken Fachgruppen-Ausschussmitglied Alexandra Fiedler-Lehmann für die Initiative zur Veranstaltungsreihe Kreativ-Frühstück. Über den nächsten Termin informieren wir via Newsletter.

Alle Bilder: Beppo Schuster für die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Werbeplanung.at SUMMIT

Digitale Disruption und ihre Auswirkungen auf die Arbeit in der Kommunikationsbranche

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Zukunft der Arbeit in der Kommunikationsbranche

Am Werbeplanung.at SUMMIT treffen sich alljährlich Fachexperten aus der Kommunikationsbranche, um Wissen zu digitalen Themen, Trends und Strategien aus den Bereichen Medien, Marketing, Agenturen & Kommunikation zu vermitteln. Außerdem fungiert die Konferenz, die heuer am 13. und 14. Juni und zum zehnten Mal in Wien über die Bühne ging, als Plattform zur Vernetzung von High Potentials aus der Digital-Branche und der Wirtschaft.

Diesjähriges Summit-Motto war „Disrupt. Transform. Succeed.“ Eine Session widmete sich dem Thema „Was ist meine Leistung wert?“. Werber Harald Betke und Konrad Maric, Obmann-Stellvertreter der Fachgruppe, sprachen über die digitale Disruption und ihre Auswirkungen auf die Arbeit in der Kommunikationsbranche. Honorare wie Wertschätzung der Arbeit würden sich nachhaltig und oft ungünstig verändern.

Anbieter von Kreativleistungen werden in Zukunft immer mehr mit automatisierten Prozessen und künstlicher Intelligenz konfrontiert sein – das bedeutet viele Herausforderungen, aber auch Chancen – Konrad Maric, stv. Obmann, Fachgruppe Werbung Wien

Ein Thema im Beitrag von Betke und Maric war auch der Umgang mit Ausschreibungsplattformen. Maric empfahl etwa, genau zu prüfen, wie Honorare berechnet werden und wie Nutzungsrechte abgegolten werden.

Das Fachmagazin Horizont hat Auszüge aus dem Beitrag von Konrad Maric und Harald Betke verschriftlicht. Hier gelangen Sie zum Beitrag.

Horizont Summit 2018

Foto: © Johannes Brunnbauer

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

DSGVO - Was tue ich jetzt?

Review: Workshop am 16. Mai

Werbung Wien

vor 1 Jahr

DSGVO-Workshop: Was tue ich jetzt?

Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) : Was tue ich jetzt? Ein Nachbericht zum Workshop mit Datenschutz- und Cyber Security-Experten Dr. Kurt Einzinger vom 16. Mai 2018.

Einer der wohl am häufigsten im Mai in den Medien aufgetauchten Begriffe ist jener der Datenschutzgrundverordnung. Und auch als Fachgruppe habe wir dieses Thema ganz nach oben gereiht, um früh- und vor allem rechtzeitig noch unseren Mitglieder Informationen aus Expertenhand zu vermitteln.

Mit dieser Verordnung muss sich jeder von uns beschäftigen. Und ohne fundiertes Wissen ist es fast unmöglich sich in das Thema selbst einzuarbeiten. Daher launchten wir als Fachgruppe die DSGVO-Workshopreihe die in regelmäßigen Intervallen die Schwerpunkte der Änderungen behandelt. (Marco Schreuder, Fachgruppenobmann)

 

DSGVO – Was tue ich jetzt? Workshop vom 16. Mai 2018 mit mehr als 50 Mitgliedern. Thematische Schwerpunkte des Workshops mit Dr. Einzinger waren:

Darstellung der österreichischen Datenschutzrechtslage ab 25.5.2018

  • Die Datenschutz-Grundverordnung der EU
  • Das Datenschutzgesetz 2000
  • Das neue Datenschutzgesetz DSG
  • Österreichische Anpassungsgesetze – Materiengesetze
  • Novellen und Änderungen
  • Was sind personenbezogene Daten

Datenschutz Anpassungen an DSGVO und DSG

  • Erstellung eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten
  • Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter
  • Der Datenschutzbeauftragte
  • Mitarbeiterverpflichtungen
  • Erstellung einer internen Datenschutzrichtlinie
  • Anpassung der Datenschutzerklärungen
  • Evaluierung der Einhaltung der Informationspflichten
  • Wahrung der Betroffenenrechte auf Auskunft, Berichtigung und Löschung
  • Überprüfung der Sicherheit der Verarbeitungen
  • Datenübermittlungen an Drittstaaten

Datenschutzrechtliche Integration

  • Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter
  • Wartung des Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten
  • Durchführung von Datenschutzfolgeabschätzungen für geplante Datenverarbeitungen
  • Privacy by Design und Privacy by Default
  • Prozesse zur Wahrung der Betroffenenrechte auf Auskunft, Berichtigung und Löschung
  • Prozesse zur Erfüllung der gesetzlichen Meldepflichten
  • Überwachung der Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen
  • Beobachtung und Einarbeitung aller datenschutzgesetzlichen Änderungen

Unser Vortragender:  Dr. Kurt Einzinger | Datenschutz and Cyber Security Experte
Dr. Kurt Einzinger ist Eigentümer der Netagentur netelligenz und Experte für Internet-Technologien, Internet-Sicherheit und Datenschutz. Als Referent bei OSZE Workshops zu „Cyber Crime and Cyber Security“ und als langjähriger Generalsekretär und derzeitiges Mitglied des Vorstands der ISPA (Internet Service Providers Austria) als auch als Präsident der europäischen Provider Vereinigung EuroISPA, hat Dr. Einzinger einige Internet-Sicherheitsprojekte initiiert und federführend gestaltet. Er ist Mitglied der Permanent Stakeholders Group der ENISA European Network and Information Security Agency) und ist mit der Problematik von Internet Sicherheit und Datenschutz auf österreichischer und europäischer Ebene bestens vertraut.

Die Unterlagen zum Workshop finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Unterlagen zu sämtlichen Veranstaltungen zur DSGVO-Workshop-Reihe finden Sie hier (recht.werbungwien.at).

 

Titelbild by Daria Shevtsova on Unsplash | Bilder Gallery (c) Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Love & Hate - eine Review

zum Kreativ-Frühstück im Mai

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Love & Hate – eine Review | Das ambivalente Verhältnis zum Kunden

Abhängigkeitsverhältnisse verkomplizieren den Beziehungsstatus. Anziehungsverhältnisse aber auch. Wie man in Zeiten von #MeToo aktiv eine gute Beziehung zur Kundin bzw. zum Kunden gestalten kann, diskutierten Alexandra Fiedler-Lehmann mit dem Flirttrainer Niklas Wiezorek und der Antidiskrimi-
nierungs-Trainerin Melinda Tamas. Hier die Zusammenfassung des angeregten Austausches mit über 30 Fachgruppen-KollegInnen.

 

Wie weit geht Flirt?
Am Beginn stand vor allem die Definition des Begriffes „Flirt“. Flirttrainer und Marketingconsultant Niklas Wiezorek sieht im Flirt jene Spannung, die in jeder menschlichen Begegnung entsteht. Diese Energie könne verschiedene Formen annehmen und in Blick, Kommunikation oder Intimität Ausdruck finden.
Einige TeilnehmerInnen wollten (wie übrigens Wikipedia auch) den Flirt aber nicht von seiner erotischen Komponente losgelöst sehen. Eine Kollegin warf den Begriff „Charme“ ein, der in allen „Lebenslagen“ unproblematisch sei. Ist das Flirten jedoch mit einer erotischen Konnotation besetzt, stellt sich für Melinda Tamás, MA die Frage, warum dies in einer Geschäftsbeziehung zum Einsatz kommen sollte.

 

Genieße dein Leben und deinen Flirt. – Niklas Wiezorek

Wertschätzung
Sowohl Melinda Tamás als auch Niklas Wiezorek meinten, was Flirt und Kundenbeziehung einen, seien Wertschätzung, Offenheit und Ehrlichkeit. Wichtig dabei sei aber, das eigene Ziel, die eigenen Bedürfnisse klar vor Augen zu haben und auch artikulieren zu können. Gerade in Abhängigkeitsverhältnissen sei es nicht immer einfach, Grenzen zu setzen. Würden eigene Grenzen überschritten, müsse das jedenfalls angesprochen werden.

Eigene Bedürfnisse wahrnehmen
Um diese klar zu erkennen, sollte laut Flirttrainer der Fokus immer bei einem selbst liegen: Was will ich und was will ich geben? Wir müssten zu allererst unser eigener perfekter Partner sein und aufhören unsere eigenen Bedürfnisse zu übergehen. Eine Teilnehmerin riet zur regelmäßigen Selbstreflexion. Niklas Wiezorek: „Wenn wir uns überlegen was wir wirklich wollen, können wir den perfekten Partner (Kunden) finden. Auch wenn vielleicht Angst haben, dass es so einfach nicht geht, sollten wir es trotzdem tun.“

 

Das Bemühen darum, das Gegenüber zu verstehen, und die Bereitschaft zu einer kritischen Auseinandersetzung machen die Welt schon ein wenig besser! Dies beginnt bereits mit einem sensiblen Sprachgebrauch. – Melinda Tamás

Empathie & Geduld
Melinda Tamás fügt noch hinzu, dass zum Gelingen einer guten (Kunden-)Beziehung aber auch viel Empathie und Geduld gehöre. Man müsse auch in der Lage sein, aus der eigenen Perspektive auszusteigen und eventuell die eigenen starren Vorstellungen über und Erwartungen an den/die anderen aufgeben: Tamás zitiert Richard Branson: „Listen more than you talk. Nobody learned anything by hearing themselves speak.“ Beim Thema Ehrlichkeit waren sich nicht alle TeilnehmerInnen einig 😉

Strenge Rechnung – gute Freunde
Auch der Sonderfall Freunde als Kunden kam zur Sprache. Die einzige Patentlösung, die wir anbieten konnten: VORHER über die Erwartungen und den Wert der Leistung sprechen! Auch wenn es noch so schwerfällt!

Fazit: Flirt ist eine respektvolle Art der Anbahnung. Wertschätzung, Offenheit und klare Zielsetzung sind Voraussetzungen für eine gedeihliche Kundenbeziehung. Geduld und Empathie verstärken die Tragfähigkeit dieser Beziehung. Regelmäßige, ehrliche Aussprachen erhalten deren Qualität.

 

Wir danken Fachgruppen-Ausschussmitglied Alexandra Fiedler-Lehmann für die Initiative zur Veranstaltungsreihe Kreativ-Frühstück. Über den nächsten Termin informieren wir via Newsletter.

Titelbild by Tyler Nix on Unsplash | Bilder in Gallery: alle Florian Wieser für die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

DSGVO aus rechtlicher Sicht

Review: Workshop am 14. Mai

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Gut zu wissen: Aus rechtlicher Sicht

Der nunmehr vierte Termin der DSGVO-Workshopreihe lockte mehr als 50 Fachgruppen-Mitglieder an, um dieses Mal unserem Experten, Rechtsanwalt Dr. Gerald Ganzger, zu lauschen.

Unsere DSGVO-Workshopreihe konzentriert sich auf die wesentlichen Inhalte der neuen europaweiten Verordnung. In regelmässigen Intervallen wiederholen sich die Themen, um möglichst viele Mitglieder unserer Fachgruppe zu erreichen.

Am 14. Mai wiederholten wir den Block „Die DSGVO aus rechtlicher Sicht“ und begrüßten Rechtsexperten Dr. Gerald Ganzger. Dem Aufruf zur Teilnahme folgten mehr als 50 Mitglieder, die interessiert dem fachkundigen Anwalt zuhörten und angeregt Fragen stellten.

Die Vortragenden haben das Thema sehr verständlich und auch mit einem gewissen Schmäh übermittelt. (Zitat eines Teilnehmers)

 

Die Unterlagen zum Workshop finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Unterlagen zu sämtlichen Veranstaltungen zur DSGVO-Workshop-Reihe finden Sie hier (recht.werbungwien.at).

 

 Titelbild by Anete Lūsiņa on Unsplash // Bilder in Gallery: Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

DSGVO aus rechtlicher Sicht

Review: Workshop am 7. Mai

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Die DSGVO aus rechtlicher Sicht

Unter diesem Titel lud die Fachgruppe am 7. Mai 2018 zum Workshop. Mehr als 60 Mitglieder nutzten die Gelegenheit, sich über das Thema zu informieren und auszutauschen.

Thematische Schwerpunkte waren

  • Darstellung der allgemeinen Grundsätze der DSGVO und der Bedeutung für Unternehmen
  • Welche Maßnahmen Unternehmen im Hinblick auf die DSGVO generell treffen müssen
  • Rechtssichere Gestaltung von Datenschutzzustimmungserklärungen
  • Anforderung an ein Verarbeitungsverzeichnis
  • Wesentliche Bestandteile einer Auftragsverarbeitervereinbarung
  • Welche Maßnahmen zur Datensicherheit zu treffen sind
  • Rechte der Betroffenen und wie diese zu wahren sind
  • Ausnahmeregelungen im Datenschutzrecht für publizistische Tätigkeit
  • Grundzüge der Einrichtung eines Datenschutz Compliance Systems
  • Sanktionen und Haftungen

Unsere Vortragenden
Ing. Mag. Amra Bajraktarevic,  Rechtsanwaltsanwärterin bei Lansky Ganzger und Partner Rechtsanwälte GmbH (Themenschwerpunkte IT/IP Recht, Wettbewerbsrecht und Wirtschaftsverwaltungsrecht) sowie Dr. Gerald Ganzger, Rechtsanwalt und Managing Partner bei Lansky Ganzger und Partner Rechtsanwälte GmbH (Themenschwerpunkte Litigation, Medienrecht, IT und IP Recht) führten professionell durch den Nachmittag und konnten auch zahlreiche Individualfragen beantworten.

Demgemäß positiv fällt das Resümee von Fachgruppenobmann Marco Schreuder aus:

Es freut mich – nein, ich bin begeistert, dass unser Serviceangebot so gut angenommen wird!

 

Die Unterlagen zum Workshop finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Unterlagen zu sämtlichen Veranstaltungen zur DSGVO-Workshop-Reihe finden Sie hier (recht.werbungwien.at).

 

Titelbild (c) Andrew Neel on Unsplash // Bildcredits Gallery (c) Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Das war das

Forward Festival (2018) Wien

Werbung Wien

vor 1 Jahr

FORWARD >> Festival for Kreativität, Design und Kommunikation

Forward Festival 2018: 40 Speaker, 2 Parties, Workshops und 3.000 Besucher beim größten Kreativfestival Österreichs im Gartenbaukino

Zum fünften Mal brachte das Forward Festival für Kreativität, Design und Kommunikation Kreative aus aller Welt für Vorträge, Workshops und zum gemeinsamen Feiern nach Wien. 3.000 Besucher lauschten im Gartenbaukino dem Talk von Grafikdesign-Legende Paula Scher und Illustrator Ferry Gouw, tanzten mit Designer Danger Dave von Cool Shit und wurden von Fotograf Boogie in unbekannte Lebenswelten entführt.

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation nahm das Festival zum Anlass, ihre erfolgreiche Kampagne „Gute Werbung ist mehr wert“  auch über diesen Kanal zu bespielen: Neben dem optisch auffälligen Stand im Eingangsbereich  wurde das Thema auch in einem Talk in der Cage Stage  breit diskutiert: Fachgruppenobmann Marco Schreuder und die Wirtschaftspsychologin Mag. Anna-Lena Rosenkranz diskutierten  unter dem Titel „Appreciation Rules!“ mit einer Schar hartgesottener FestivalteilnehmerInnen  die verschiedensten Aspekte der Wertschätzung – auch wenn die Konkurrenz durch den zeitgleich stattfindenden Live-Stream mit Paula Scher groß war!

Nähere Informationen zum Forward-Programm sowie weitere Festivaltermine unter diesem Link.

WEITERE LINKS
Download Bios Speaker
Download Pressefotos | alle (c) Forward Creatives

Fotocredits Gallery oben: (c) Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

DSGVO - Was tue ich jetzt?

Review: Workshop am 3. Mai

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Eins, zwei, drei – DSGVO herbei!

Am 3. Mai 2018 fand ein weiterer Workshop zur in nunmehr weniger als einem Monat kommenden Datenschutzgrundverordnung, kurz DSGVO, der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien statt.

Über 40 Mitglieder folgten der Einladung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, um sich am 3. Mai mit dem Thema intensiv auseinanderzusetzen.

Thematische Schwerpunkte waren (Auszug):

1. Die Darstellung der österreichischen Datenschutzrechtslage ab 25. Mai 2018

  • Die Datenschutz-Grundverordnung der EU
  • Österreichische Anpassungsgesetze – Materiengesetze
  • Was sind personenbezogene Daten?

2. Datenschutz Anpassungen an DSGVO und DSG

  • Erstellung eines Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten
  • Grundsätze für die Verarbeitung personenbezogener Daten
  • Der Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter
  • Der Datenschutzbeauftragte
  • Mitarbeiterverpflichtungen
  • Erstellung einer internen Datenschutzrichtlinie
  • Anpassung der Datenschutzerklärungen
  • Evaluierung der Einhaltung der Informationspflichten
  • Wahrung der Betroffenenrechte auf Auskunft, Berichtigung und Löschung
  • Überprüfung der Sicherheit der Verarbeitungen
  • Datenübermittlungen an Drittstaaten

3. Datenschutzrechtliche Integration

  • Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter
  • Wartung des Verzeichnisses der Verarbeitungstätigkeiten
  • Durchführung von Datenschutzfolgeabschätzungen für geplante Datenverarbeitungen
  • Privacy by Design und Privacy by Default
  • Prozesse zur Wahrung der Betroffenenrechte auf Auskunft, Berichtigung und Löschung
  • Prozesse zur Erfüllung der gesetzlichen Meldepflichten
  • Überwachung der Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Bestimmungen
  • Beobachtung und Einarbeitung aller datenschutzgesetzlichen Änderungen

 

Der Vortragende, Dr. Kurt Einzinger, Datenschutz and Cyber Security Experte, ist als langjähriger Generalsekretär und derzeitiges Mitglied des Vorstands der ISPA (Internet Service Providers Austria) als auch als Präsident der europäischen Provider Vereinigung EuroISPA tätig. Als langjähriges Mitglied (seit 1990) des Österreichischen Datenschutzrates zur Beratung der Bundesregierung in datenschutzpolitischen Fragen ist Dr. Einzinger bereits seit vielen Jahren mit der legistischen Entwicklung und Gestaltung des Datenschutzes in Österreich und Europa intensiv befasst.

Demgemäß spannend waren seine Ausführungen, bei denen neben den rein fachlichen Aspekten auch diverse Hintergrundinformationen zu einzelnen Themenstellungen einflossen.

Fachgruppenobmann-Stv. Konrad Maric als Initiator der Workshopreihe freut sich über die große Nachfrage:

Wir bemühen uns laufend, nachhaltige Aus- und Weiterbildungsangebote zu generieren – mit diesem Thema haben wir punktgenau den Bedarf bei unseren Mitgliedern getroffen!

 

Die Unterlagen zum Workshop finden Sie hier (PDF-Datei).

Die Unterlagen zu sämtlichen Veranstaltungen zur DSGVO-Workshop-Reihe finden Sie hier (recht.werbungwien.at).

Fotos in Gallery (c) Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
Titelbild (c) rawpixel on Unsplash

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

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Kreativ-Frühstück im Mai

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vor 1 Jahr

„Love & Hate“ –
Über das ambivalente Verhältnis zum Kunden

Selbstständige sind meist in der glücklichen Lage sich Ihre Kunden und Projekt aussuchen zu können. Aber all zu wählerisch darf man dabei nicht sein; Abhängigkeitsverhältnisse verkomplizieren den quasi Beziehungsstatus. „Anziehungsverhältnisse“ aber auch.

Wir nehmen diese zum Anlass, um unterschiedliche Sichtweisen und Inputs aus Expertensicht zu bekommen. Dazu diskutieren wir im Rahmen des Kreativ-Frühstücks am Mittwoch, 16. Mai 2018 mit Niklas Wiezorek, BSc, Marketingconsultant und Flirttrainer und Melinda Tamás, MA, Trainerin und Coach in den Bereichen Antidiskriminierung, Gewaltprävention sowie Friedens- & Demokratiebildung. Moderation: Alexandra Fiedler-Lehmann.

„Love & Hate“ – Über das ambivalente Verhältnis zum Kunden

  • Wie gestaltet man aktiv eine gute Beziehung zur Kundin/zum Kunden in Zeiten von #MeeTo?
  • Wie reagiert man angemessen auf Grenzüberschreitungen?

Wir freuen uns auf eine packende Diskussion mit Ihnen und unseren ExpertInnen.

Wann & Wo
Mittwoch, 16. Mai 2018 von 09:00 Uhr bis 11:30 Uhr
Café Edison, Alser Straße 9, 1080 Wien

>>> Anmeldung ausschließlich online über diesen Link

Hinweise
Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitglieder der Fachgruppe Werbung Wien.
Bitte beachten: begrenzte Teilnehmerzahl. Die Teilnahme ist kostenlos.

Danke an Alexandra Fiedler-Lehmann (Die gute Agentur), Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zum Kreativfrühstück.

 

 

Titelbild (c) unsplash.com / Rawpixel

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

DSGVO

Workshops & Webinare

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vor 1 Jahr

DSGVO – Große Nachfrage nach Infos & Austausch

In wenigen Wochen tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) europaweit in Kraft. Als Interessenvertretung haben wir dieses Thema schon seit geraumer Zeit am Radar und immer wieder versucht, mit hilfreichen Infos darauf aufmerksam zu machen. Denn: Die DSGVO ist verbindlich und Unternehmen sind verpflichtet, die einzelnen Punkte in ihr daily-biz zu integrieren.

Die große Nachfrage nahmen wir zum Anlass, beginnend mit Mai im Rhythmus von etwa zehn Tagen branchenspezifische Workshops zum Thema anzubieten. Diese Reihe wird bis Ende Juni laufen. Folgende Themen werden darin abwechselnd behandelt:

  1. DSGVO – Was tue ich jetzt?
  2. Datenschutzgrundverordnung aus rechtlicher Sicht

Mitglieder der Fachgruppe erhalten die Einladung zu diesen einzelnen Workshops per Email. Wir erlauben uns darauf hinzuweisen, dass wir nur ein begrenztes Platzangebot anbieten können. Die Anmeldung erfolgt nach dem „First Come, First Serve“-Prinzip. Wir bitten um Verständnis: Eine Teilnahme ist ausschließlich unseren Mitgliedern vorbehalten.

Unser Tipp: Vertiefungswebinare der WKO
Ergänzend zu unseren themenbezogenen Veranstaltungen möchten wir auf die seitens der WKO angebotenen (Vertiefungs-)Webinare zum Thema DSGVO aufmerksam machen. Diese haben bereits stattgefunden, können aber nach wie vor gestreamt werden. Steigen Sie also bequem Zuhause oder im Büro in das Thema ein – wann immer Sie möchten und von wo aus immer es Ihnen möglich ist.

Folgende DSGVO-bezogene Vertiefungswebinare stehen zur Verfügung

  • Was ist zulässig, online und offline?
  • Grundlagen des Datenschutzes im Arbeitsverhältnis
  • Datensicherheit im eigenen Unternehmen und beim Auftragsverarbeiter

Unter diesem Link können Sie die gesamte Webinar-Serie abrufen.

Weiterführende, hilfreiche Links zur DSGVO:

Das gesamte WKO-Serviceangebot zum Thema –
inklusive branchenspezifische Servicedokumente – finden Sie upgedatet unter www.wko.at/datenschutzservice.

Rechtswebsite der Fachgruppe:
http://recht.werbungwien.at

 

Titelbild Felix Russell-Saw

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Wertschätzungs-Talk am

Forward Festival in Wien

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Wertschätzungs-Talk am Forward Festival (Wien)

Vor einigen Wochen haben wir mittels Newsletter 50 Karten für das begehrte FORWARD FESTIVAL in Wien, welches Ende April stattfindet, verlost. Innerhalb kürzester Zeit waren alle Tickets weg. Dies zeigt, in welch‘ kurzer Zeit es den Organisatoren, den Forward Creatives, gelungen ist, ein Festival zu entwickeln und zu positionieren, das für Wien bzw. die gesamte Kommunikationsbranche einmalig ist. Von Wien aus nach München, Zürich und 2018 erstmals auch nach Hamburg. Respekt!

Als Interessensvertretung mit rund 9000 Mitgliedern, die sich tagtäglich mit Kommunikation beschäftigen, unterstützen wir Initiativen wie das FORWARD Festival. Und freuen uns besonders, dieses Jahr mit unserer Wertschätzungskampagne vertreten sein zu können. Denn diese Initiative, die wir Anfang Februar gestartet haben, liegt uns am Herzen.

Gemeinsam mit Anna-Lena Rosenkranz wird Fachgruppen-Obmann Marco Schreuder am Donnerstag, 26. April 2018 um 20 Uhr auf der „Cage Stage“ im Gartenbaukino über Wertschätzung sprechen und diskutieren. Talk-Dauer 45 Minuten.

Tickets für das Festival sind auf der Website noch erhältlich. Das Forward Festival 2018 findet im Gartenbaukino in Wien statt.

>> Hier geht es zum Talk-Bericht!

>> Hier gibt es die Präsentation als PDF!

 

Titelbild rawpixel.com by unsplash.com

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

DSGVO - die Schonfrist ist vorbei

Review zum Event am 9. April

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Die DSGVO aus dem Blickwinkel der Markt- und Meinungsforschung

In nunmehr wenigen Wochen ist es soweit: Die Datenschutzgrundver-
ordnung (DSGVO) tritt in Kraft und ist ab sofort anzuwenden. Die Schonfrist ist vorbei.

Dies nahmen die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und der Verband der Markt- und Meinungsforschungsinstitute Österreich – kurz VdMI – zum Anlass und luden zu einer gemeinsamen Veranstaltung und zum Gedankenaustausch. Über 80 Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich aus erster Hand über das Thema zu informieren und auf brennende Fragen Antworten zu erhalten.

Selten noch hat eine Gesetzesänderung so viele Fragen unter den Markt- und Meinungsforschern aufgeworfen wie jene der DSGVO. Das Spektrum der potentiellen Auswirkungen wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln bewertet. Die einen meinen, dass es kaum Auswirkungen und Impact auf das daily-biz geben wird. Ihnen gegenüber stehen jene, die der Meinung sind, dass diese europaweite Verordnung ihre Arbeit unmöglich machen wird. Die Wahrheit liegt vermutlich in der Schnittmenge von beiden Ansichten.

Zwei Top-Experten – eine Veranstaltung

Der Einladung zum Event am 09. April 2018 folgten direkt Betroffene sowie Interessierte. Eine heterogene Gruppe lauschte den beiden Vortragenden – Mag. Dietmar Huemer, LLM (Kanzlei Legis) und Dr. Holger Mühlbauer, seines Zeichen Geschäftsführer der TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (Berlin).

Das Resümee zur Veranstaltung war durchwegs positiv. Viele der Teilnehmer fühlten sich durch die Vielzahl hilfreicher Informationen der Experten gestärkt und standen am Ende der DSGVO weniger skeptisch gegenüber.

Eine tolle Veranstaltung – ich werde viele Anregungen im Betrieb umsetzen. (Zitat eines Besuchers)

An dieser Stelle auch ein großes Danke an MMag. Robert Sobotka, der als Moderator durch die Veranstaltung führte.

 

Über Mag. Dietmar Huemer, LLM | Kanzlei Legis
Seit 1998 ist er Rechtsanwalt in Wien. Seine beruflichen Schwerpunkte sind IT, Telekom und Datenschutz, Internationale Transaktionen, Ausgliederungen, Finanzierung von Infrastruktur, Vergaberecht. Der fachliche Fokus bei der Veranstaltung von Mag. Huemer, LLM betraf die rechtlichen Grundlagen der DSGVO:

  • Was ändert sich im Vergleich zur bisherigen Gesetzeslage?
  • Aufgrund welcher Rechtsgrundlage dürfen Markt- und Meinungsforscher personenbezogene Daten erheben?
  • Welche Rechte haben Befragungsteilnehmer?
  • Welche Konsequenzen haben Verstöße gegen den Datenschutz?

Über Dr. Holger Mühlbauer | Geschäftsführer TeleTrusT – Bundesverband IT-Sicherheit e.V., Berlin
Er hat seine beruflichen Schwerpunkte in den Bereichen IT–Sicherheit und Datenschutz sowie der Auditierung und Zertifizierung von Marktforschungsinstituten nach den branchenspezifischen Normen ISO 2 6 3 6 2 (Access Panels) und ISO 2 0 2 5 2 (Anforderungen an Markt-, Meinungs- und Sozialforschungsinstitute) und stellte zahlreiche Praxistipps für die Umsetzung zur Verfügung:

  • Was kommt auf die Unternehmen zu?
  • Wo besteht jetzt aktueller Handlungsbedarf?
  • Was muss auf Webseiten geändert werden?
  • Wie rüstet man sich gegen Abmahnungen und Aufsichtsverfahren

Hilfreiche, weiterführende Links & Downloads
Downloads der Vortragsinhalte Mag. Huemer (.pdf) | Dr. Mühlbauer (.pdf)
Essay Max Schrems zur DSGVO
WKO – Unterstützung zur Umsetzung der DSGVO
WKO – Meine Branche: Werbung und Marktkommunikation

 

 

Titelbild rawpixel.com | Fotos in Gallerie (c) Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien bzw. Foto Dr. Mühlbauer (c) TeleTrusT

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Content:Day 2018

Trip nach Salzburg

Almud Auner

vor 1 Jahr

Content:Day 2018 – Trip nach Salzburg

Wenn eine eine Reise tut, kann sie was erzählen ...

Am 11. April fand der 5. Content-Day – Österreichs laut Eigendefinition und vermutlich tatsächlich größte Content-Konferenz – veranstaltet von werbeplanung.at und punkt und komma, statt. Das hieß für mich: Abfahrt aus Wien um 6:37, Eintreffen zum heiß ersehnten Kaffee im Konferenzhotel um kurz vor 9:00 Uhr. Das heurige Programm sollte die fünf Phasen des Content-Marketing-Zyklus abbilden, wobei ich das lesen musste, gemerkt hätte ich es an den Themen nicht, die eher einen bunt gemischten Querschnitt durch das Thema versprachen. Los ging es nach der Eröffnung jedenfalls mit der …

Keynote: Der SEO-Turbo für den Content-Motor

Christian Broscheit von Searchmetrics (Software für Suchmaschinenoptimierung) hielt ein Plädoyer für „Less is more“, denn sowohl für Tante Google als auch die WebsitebesucherInnen ist es besser, alle wichtigen Infos zum gewünschten Thema auf einer Seite zu bekommen. Das eindrückliche Beispiel: Das Gesundheitsmagazin Men’s Health hatte 27.000 (!) Artikel dazu, wie man einen Sixpack bekommt. Nach einem strengen „Ausmisten“ von 90% der Artikel zum selben Thema konnte auch die deutsche Buchungsplattform Urlaubsguru ihre Sichtbarkeit in Suchmaschinenergebnissen innerhalb von zwei Jahren verzehnfachen.

Die Keynote war kurzweilig (Star Trek-lastige Beispiele, faszinierend!) und bestimmt erhellend für alle TeilnehmerInnen, die in redaktionellen Positionen arbeiten, sich aber noch wenig mit SEO beschäftigt haben, denn die Tipps waren einleuchtend und mit hohem Erfolgspotenzial, ohne in die (technischen) Tiefen der Suchmaschinenoptimierung abzutauchen.

Also: Wir sollten uns öfter von alten oder schlecht performenden Inhalten trennen, auch wenn’s weh tut. Außerdem (wieder mal): Weg vom Keyword-Denken, hin zu Themenclustern. Google weiß immer besser, was gemeint ist, auch wenn das eigentliche Keyword nicht vorkommt. Die Keynote-Slides gibt es hier: “Hinsetzen, Anschnallen, Digitalisieren: Wie der richtige SEO-Turbo den Content-Motor auf Höchstleistung bringt”.  — Die Präsentation kann hier runtergeladen werden!

Frag den Tantau

Diese Session mit dem bekannten Online-Marketing-„Erklärbär“ Björn Tantau mit vorab eingereichten Fragen war wie erwartet eher im EinsteigerInnenniveau angesiedelt. Hier ging es zum Beispiel um E-Mail- oder Messenger-Marketing und das ewige Thema der organischen Reichweite bei Facebook. Björn Tantau hätte jede dieser Fragen mit „Es kommt darauf an“ beginnen können, hat es aber geschafft, seine Antworten wesentlich kurzweiliger zu formulieren. U.a. der schöne Spruch „Google wird von der Such- zur Antwortmaschine”.

Branded Video Content

Die Hamburger „Klein aber“ Video-Agentur plauderte über die Produktion einer YouTube-Sitcom für ebay Kleinanzeigen. Der Erfolg der wöchentlichen Blödelei: +537% Zuschauerbindung am Kanal – den man übrigens trennen sollte von jenem, den die meisten Unternehmen haben: dem Abstellplatz für Image-Videos. Denn wer ein YouTube-Format plant, sollte das nur machen, wenn die nötigen Ressourcen für die Produktion vorhanden sind. Wenn man das schafft, darf der „langweilige“ Content aber natürlich nicht die zu bespaßende ZuschauerInnenschar verschrecken.

Der Vortragsnachmittag

Am Nachmittag hatten die ca. 300 TeilnehmerInnen die Qual der Wahl zwischen zwei Vortrags-Tracks und drei Workshops, daher bekommt die Content-Day-Berichterstattung jetzt notgedrungen Lücken:

Mirko Lange präsentierte ein Modell zur Analyse bzw. Aufbau von „Content-Marken“.

Dann ging es bei Dietmar Rietsch um das Zukunftsthema „Voice-enabled Content“, also wohin es mit Sprachsteuerung von Alexa bis Echo, und vor allem mit der „mündlichen Suche“ hingeht. Denn: Bis 2020 werden wohl 50% alle Suchanfragen mündlich getätigt werden. Es gibt dann keine Top 3 oder Seite 1 mehr, sondern nur mehr 1 Antwort (vong Sprachassistent her).

Mein ContentDay-Highlight kam eindeutig mit Paul Lanzerstorfer von pulpmedia.at auf die Bühne: „Und jetzt“ war eine amüsante und gleichzeitig sehr informative Auseinandersetzung mit Inbound und Growth Marketing. Allein „Vanity KPI“, also „Eitelkeits-Messgrößen“ mit Kanye West zu bebildern, sehr fein! Außerdem hat Pauls Agentur viele Slides aus dem Vortrag mitgetwittert und gleich im Anschluss aus das Whitepaper zum Thema verlinkt. So muss Konferenz-Getwitter!

Noch einige spannende Einblicke ins Thema Content-Qualität bzw. auch „Fuck-ups“, also missglückte Kampagnen und Website-Relaunches brachten Ivana Baric-Gaspar bzw. Martin Linke und Alexander Henoch zum Besten, dann drehte ich eine Runde zum Netzwerken im sonnigen Innenhof des Konferenzhotels. Wenige Aussteller waren zugegen, aber es entstanden spannende Gespräche – nicht nur über das zauberhafte Wetter. 😉

Zum Abschluss illustrierte Mario Berger von Google Österreich die Google Cloudlösungen und einige zukunftsträchtige Technologien, z.B. Machine Learning und künstliche Intelligenz, allerdings bereits vor einem halbleeren Saal.

Fazit

Der ContentDay war alles in allem interessant und gut organisiert. Ein paar Highlights waren darunter, nur wenige Dinge könnte man kritisieren. Ich denke, für ausführende ContentmanagerInnen und RedakteurInnen war viel zum Mitnehmen, für uns beratende Zunft eher Herangehensweisen oder Inspiration für den nächsten eigenen Vortrag.

Bonus Content

Für alle Event-VeranstalterInnen: Vorsicht mit der Deko und den Goodies:

 

Titelbild (c) Pascal Baronit für Horizont (Link)

Danke an Ally Auner, ally@digitally.at

Almud Auner

Flexibel Arbeiten

gemeinsam profitieren

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Nachbericht: Flexibel Arbeiten (Info-Event vom 11. April 2018)

In aller Munde ist aktuell das Thema der Arbeitszeitflexibilisierung. Es wird heftig diskutiert, die Vor- und Nachteile abgewogen. Für unsere Branche ist es von außerordentlicher Wichtigkeit und Bedeutung. Wohin die Richtung gehen kann, hat die öffentlich geführte Diskussion in den letzten Monaten gezeigt.

Unser Anliegen ist es, sich intensiv mit jenen Möglichkeiten des flexiblen Arbeitens, welche das Arbeitszeitgesetz bereits jetzt schon zulässt, auseinanderzusetzen. Dies war Anlass für uns, zu einer Informationsveranstaltung zu laden, welche am Mittwoch, 11. April 2018 (after work) stattfand. Mit Dr. Günter Steinlechner, seines Zeichen Leiter der Abteilung Sozialpolitik in der Wirtschaftskammer Wien (Link), stand allen Interessierten ein Top-Experte als Vortragender zur Verfügung. Er ist nicht nur aus der Theorie, sondern auch aus der Beratungspraxis bestens mit dem Thema vertraut.

 

Die Veranstaltung hat mir interessante Anregungen geliefert. Ich habe schon einige Ideen für die Umsetzung. (Zitat eines Teilnehmers)

 

Thematische Schwerpunkte des Abends waren

  • Normalarbeitszeit und Überstunden
  • Grenzen der Höchstarbeitszeit
  • Abgeltung von Überstunden (Zeitausgleich, Bezahlung)
  • Woche mit unterschiedlich langen Tagen
  • 4-Tage-Woche
  • Gleitzeit
  • Umgang mit Teilzeitkräften

Die Informationsveranstaltung richtete sich an alle Interessierten – egal, ob schon Arbeitgeberbetrieb oder am Weg einer zu werden.

 

Fotocredits Gallery (c) Fachgruppe Werbung, April 2018
Titelbild (c) Daniele Levis Pelusi on Unsplash

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

9 Monate Planung, 4 Wochen Umbau

Das Wertschätzungs-Interview über die Neugestaltung des Mottos

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vor 1 Jahr

Gutes Design zahlt Vertrauen tausendfach zurück.

Im Rahmen unserer Wertschätzungs-Initiative haben wir nach Projekten gesucht, die unter fairen und wertschätzenden Rahmenbedingungen entstanden sind. Neben zahlreichen Einreichungen auf unserer Website ist dabei auch ein Video-Interview entstanden

Das Wertschätzungs-Interview über die Neugestaltung des Mottos

Tom Sampl (Inhaber „Motto“ ) hat 2015 gemeinsam mit der Art Direktorin Laura Karasinski (Atelier Karasinski) und dem Architekten Gerd Zehetner (Archiguards) in neun Monaten Planung und vier Wochen Umbau, das Motto umgestaltet. In unserem Video-Interview erzählen sie, warum Vertrauen sowie Wertschätzung in der Zusammenarbeit so wichtig sind und welche Rahmenbedingungen es dafür braucht.

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Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Directmailing mit Wirkung

Best Practice Case von
Bernd Konecny e.U.

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vor 1 Jahr

Sichtbar werden und vor allem, sichtbar bleiben

Einreicher: Bernd Konecny e.U

Unternehmensgröße: EPU

Branchengruppe: Adressenverlage & Direktwerbeunternehmen

Auftraggeber: Gesellschaft für Mukopolysaccaridosen & ähnliche Erkrankungen (NGO)

Produkt: Direktmailing, Plakat- und Facebook-Kampagne

Kategorie / Leistung: integrierte Kampagne

Teil 1: Rechtliches & Organisatorisches

Was das Projekt Ergebnis einer Gratis-Präsentation?
Ja

Wie lange arbeiten Sie bereits mit dem Kunden zusammen?
seit Juni 2017

War das Projekt gebrieft oder ist es Ergebnis proaktiven Engagements?
gebrieft

Wann wurde das Projekt konzipiert und umgesetzt?
von Oktober 2017 bis Jänner 2018

 

Teil 2: Information über das Projekt

Was war die Aufgabe?
Die integrierte Plakat-, Inserat- und Facebook-Kampagne diente als begleitende und unterstützende Maßnahme zum Direkmailing. Außerdem sollte damit der Bekanntheitsgrad der NGO erhöht bzw. Wolfgang Böck der breiten Öffentlichkeit als Botschafter des Vereins vorgestellt werden.

Was war die Herausforderung?
Kooperationspartner zu finden, welche bereit waren Teile der Kampagne pro bono bzw. zum Selbstkostenpreis zu realisieren.

Was war die Lösung?
Die Vereinspräsidentin hat unermüdlich Telefonate und persönliche Gespräche mit Wolfgang Böck und den Lieferanten geführt.

Was war Ihre Leistung?
Initiator und Umsetzer des Direktmails.

 

Teil 3: Wertschätzung

Warum möchten Sie uns von diesem Projekt erzählen?
Weil es immer wieder beeindruckt, wie groß die Bereitschaft von Unternehmen ist, NGOs bei Ihrer schweren Arbeit nicht nur finanziell, sondern auch mit Know How und Kreativität zu unterstützen.

Haben sich die Ziele im Lauf der Ausarbeitung geändert?
Nein.

Haben Sie bei diesem Projekt gemeinsam mit Ihrem Kunden etwas Neues gewagt?
Ja, und es hat Früchte getragen. Wir werden weiterhin gemeinsam integrierte Kampagnen realisieren und noch weitere Projekte initiieren.

Herrscht gegenseitiges Vertrauen?
Ja, beim Direktmail wurden rund 15.000 Reminder-Adressen (wieder) angeschrieben. Das sind Spender, welche den Verein schon seit sehr langer Zeit nicht mehr mit einer Spende bedacht haben. Die Kosten für Produktion und Porto sind für so einen kleinen Verein nicht leicht zu stemmen. Aber es ging gut, welches auch die nachfolgenden Zusendungen deutlich gezeigt haben. Man muss sichtbar werden und bleiben, um am österreichischen Spendenmarkt bestehen zu können.

Welche Folgen hatte das Projekt für Sie?
Folgeaufträge seitens des Vereins, es ermöglichte Gesprächstermine bei anderen Organisationen sowie ein Anstieg der Imagewerte und des eigenen Bekanntheitsgrades.

Welche Folgen hatte das Projekt für Ihren Auftraggeber?
mehr Spendeneinnahmen und einen höheren Bekanntheitsgrad – dies ist besonders im Unternehmensbereich hinsichtlich Kooperationen immens bedeutend.

Waren noch andere Personen beteiligt, die Sie hier gerne nennen würden?
Michaela Weigl – Präsidentin der Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen und ähnliche Erkrankungen, Judith Sambs von CreaTeam & natürlich Wolfgang Böck.

Fotocredits: CREATEAM GmbH

 

fb_alle_branchen_direkt_marketing

Werbung Wien

Mit rund 9.800 aktiven Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, ist die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien die stärkste im Fachverband. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe-, PR- und Kreativbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service-, Beratungs- und Bildungsangeboten.

Die haben ja einen Vogel!

Best Practice Case von
carolineseidler.com

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Die Freiheit der Möglichkeiten und Unterschiede

Einreicher: carolineseidler.com

Unternehmensgröße: Kleinstunternehmen

Branchengruppe: Werbeagentur

Produkte: Visuelle Kommunikation mit Illustration

Kategorie / Leistung: Imagekampagne (Eigenwerbung)

:

Teil 1: Rechtliches & Organisatorisches

Was das Projekt Ergebnis einer Gratis-Präsentation?
Nein

Wie lange arbeiten Sie bereits mit dem Kunden zusammen?
seit 2011

War das Projekt gebrieft oder ist es Ergebnis proaktiven Engagements?
proaktiv

Wann wurde das Projekt konzipiert und umgesetzt?
seit 2011 laufend

 

Teil 2: Information über das Projekt

Was war die Aufgabe?
Die Werbeagentur carolineseidler.com in ihrer Vielfalt der Spezialisierung „Visuelle Kommunikation“ durch Illustration im deutschsprachigen Raum bekannt zu machen.

Was war die Herausforderung?
Sich von den Mitbewerbern abzuheben und das Image einer Zeichenagentur (kindlich) zu vermeiden.

Was war die Lösung?
Die Vögel symbolisieren die Freiheit der Möglichkeiten und Unterschiede, die Illustration im kommerziellen Auftragsbereich der Kommunikationsbranche bietet.

Was war Ihre Leistung?
Konzept & Projektleitung

 

Teil 3: Wertschätzung

Warum möchten Sie uns von diesem Projekt erzählen?
Weil es mit Humor und Wertschätzung von unseren Kunden gesehen und angenommen wurde und schon über viele Jahre hält, flexibel erweiterbar und anpassbar ist.

Haben sich die Ziele im Lauf der Ausarbeitung geändert?
Sie haben sich erweitert mit dem Kundenstock und den Anforderungen, die unsere Kunden an Visuelle Gestaltung durch Illustration stellen

Haben Sie bei diesem Projekt gemeinsam mit Ihrem Kunden etwas Neues gewagt?
Ja, es war damals alles neu. Die Spezialisierung auf diesen Nischenbereich innerhalb der Kommunikationsbranche als Werbeagentur gab es bs dahin in Österreich nicht.

Herrscht gegenseitiges Vertrauen?
Wir arbeiten immer alle zusammen an den einzelnen Werbemitteln, jeder bringt seinen input und es gibt keinerlei Konkurrenzverhalten unter den freien kreativen  Mitarbeitern, mit denen wir die Einzelprojekte realisieren

Welche Folgen hatte das Projekt für Sie?
Es ist sichtbar, bringt Aufträge, es ist eine übersichtliche optische  „Einführung zu unserem Leistungskatalog. Die Kunden schmunzeln, da wir alle „einen Vogel“ haben.

Welche Folgen hatte das Projekt für Ihren Auftraggeber?
Sichtbarkeit. Neugierde zur Vielfalt und Flexibilität, die angeboten wird.

Waren noch andere Personen beteiligt, die Sie hier gerne nennen würden?
Es sind alle auf den Werbemitteln namentlich genannt!