Informationen zum

Kollektivvertrag 2017

Werbung Wien

vor 7 Tagen

Wissenswertes zum KV neu

Es ist vollbracht: Der KV neu (2017) ist unter Dach und Fach. Das Wesentliche auf einen Blick:

  • Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter laut § 20 sowie die Lehrlingsentschädigungen werden in allen Verwendungsgruppen um 1,33%. Beträge laut Zusatz-KV § 4 werden ebenfalls um 1,33% erhöht.
  • Für das Jahr 2017 wird für alle ArbeitnehmerInnen inklusive der Lehrlinge ein Zeitguthaben im Ausmaß von einem Fünftel des wöchentlichen Beschäftigungsausmaßes vereinbart. Dieses Zeitguthaben ist  bis 31. Dezember 2017 zu verbrauchen – andernfalls entfällt dieser Anspruch.
  • Festlegung der Nachtzuschläge auf 2,10 EUR.
  • Rundungsregel: Aufrundung auf den nächst höheren 10-Cent-Betrag.
  • Geltungsbeginn 1. März 2017 mit einer von Laufzeit zehn Monaten.
  • Download Gehaltstabelle

Eine letzte Hürde in der Modernisierung des bestehenden Kollektivvertrages ist vollbracht. Der novellierte Kollektivvertrag für die Branche fußt auf der Arbeitsrealität der 1970er Jahre. Über die Jahrzehnte – und vor allem seit dem Millennium – hat sich die Medien- und Arbeitslandschaft und damit verbunden auch die Branche verändert. Neue Aufgaben und Jobpositionen sind entstanden bzw. haben sich diese laufend weiterentwickelt.

Der nun erreichte Beschluss im Fachgruppenausschuss ist ein weiterer Verhandlungserfolg welchen die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation für ihre MitgliederInnen verzeichnen kann.

Konkret geht es um eine Anpassung von 1,33 % (auf das Jahr gesehen somit 1,1 %). Dies ist der bisher beste Abschluss für die Werbewirtschaft seit 2010. Und, es ist ein Bekenntnis unsererseits und der Gewerkschaft zum „KV neu“, einer von uns als längst überfällige Modernisierung geforderte Maßnahme. Nun aber ist der Weg frei, den bestehenden Kollektivvertrag an die Herausforderungen unserer Branche anzupassen.

Der diesjährige Abschluss fällt moderat aus und ist zeitgleich der Beste verglichen mit jenen aus den letzten Jahren. Dieser beinhaltet die Anpassung der Mindestgrundgehälter und der Lehrlingsentschädigungen um 1,33% für eine Laufzeit von nur 10 Monaten.

Die im Fachgruppenausschuss verhandelte und nun bestätigte Roadmap umfasst:

  • Verwendungsgruppen werden überarbeitet, um zukünftig klarer differenzieren zu können, für welche Unternehmen der KV Werbung und Marktkommunikation tatsächlich gilt. So soll vermieden werden, dass Unternehmen aus anderen Branchen in diesen KV wechseln,  nur um Kosten zu sparen.
  • Arbeitszeit- und Überstundenregelungen werden überarbeitet, um tatsächlich in der Arbeitsrealität der Beschäftigten der Werbebranche zu entsprechen.
  • Gehälter im Kollektivvertrag werden bis Herbst 2017 gemeinsam abgestimmt.

Auch für 2018 streben wir mit „KV Neu“ grundlegende Erneuerungen an, die wir bereits jetzt zusammen mit der Gewerkschaft erarbeiten.

Bei Fragen zu den Änderungen im Kollektivvertrag steht Ihnen das Team der Fachgruppe gerne per Email werbungwien@wkw.at oder telefonisch unter 01 514 50-3512  zur Verfügung.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

PITCH YOUR IDEA

GEN Summit 2017

Konrad Maric

vor 1 Woche

Die Fachgruppe beim GEN Summit 2017 – „Hello World from Vienna“ – Show (us) what you got

In der Zeit vom 21. bis 23. Juni 2017 verwandelt sich Wien wieder in ein internationales Medien-Mekka. Dann nämlich, findet abermals der Global Editors Network (GEN) Summit 2017 statt. Dabei präsentieren sich internationale Unternehmen und, Medienexperten aus allen Teilen der Welt kommen zusammen. Kernthemen sind die Zukunft sowie Bedeutung des Journalismus und der Medienwelt(en). Für heimische Start-Ups sowie lokale Unternehmen ist der GEN Summit DIE Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen, Sichtbarkeit zu schaffen und sich international zu vernetzen.

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation (Wien) ist auch dieses Jahr wieder als Kooperationspartner beim GEN Summit dabei und bietet fünf Mitgliedsunternehmen die einzigartige Möglichkeit, an einem gemeinsamen Messestand präsent zu sein. Das vorjährige Motto „Hello World from Vienna“ wird dieses Jahr weitergeführt.

Pitch Your Idea – Bis 28. Mai 2017

Gesucht werden fünf Wiener Start-Ups bzw. Unternehmen, die disruptive Ansätze verfolgen, Medienwelten (weiter)entwickeln und die Emergenz neuer Prozesse und Strukturen fördern.

Interessierte Unternehmen sind aufgefordert bis 28. Mai sich mittels Zusendung der ausgefüllten Ausschreibungsunterlagen (Download hier) anzumelden und ihre Idee einer ExpertInnen-Jury zu präsentieren. Die fünf überzeugendsten und besten Ideen werden dann eingeladen, sich am Gemeinschaftsstand am GEN Summit zu präsentieren und können wertvolle Kontakte zur globalen Medienszene knüpfen.

Somit lernen mehr als 750 ChefredakteurInnen und MedienexpertInnen aus rund 80 Ländern Ihr Unternehmen kennen – ein einmaliger wie unbezahlbarer Awareness- und Werbeeffekt.

Der GEN Summit 2017 findet vom 21. bis 23. Juni 2017 in der Aula der Wissenschaften, Wollzeile 27A im ersten Bezirk in Wien statt. Weiterführende Informationen (Programm, Schedule, etc,) unter diesem Link.

Fragen?

Ihr Ansprechpartner in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation (Wien) zu diesem Event ist Dr. Manfred Pichelmayer. Kontaktdaten: werbungwien@wkw.at bzw. telefonisch unter 01 51450-3790.

Konrad Maric

Dipl.Kom.kfm. Konrad Maric ist Stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, Mitglied des Wirtschaftsparlaments und des WIFI Kuratoriums und Geschäftsführer der Maric & Rinaldin GmbH - Agentur für europäische Kommunikation, Werbung und Custom-Designed Information.

Kreativ-Frühstück im Juni

Jetzt anmelden!

Werbung Wien

vor 1 Woche

Kreativ-Frühstück 07/06/2017

Ehe sich unsere Veranstaltungsreihe in eine kurze Sommerpause begibt, gibt es Anfang Juni nochmals die Möglichkeit zum Networking sowie für Insights und Input.

Ines Glatz-Deuretzbacher, Geschäftsführerin von november design & pr gmbH, hat für das nächste Kreativ-Frühstück der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation (Wien) mumok-Kurator und Dozent Mag. Matthias Michalka eingeladen.

Gemeinsam wollen wir über den Konsum von (moderner) Kunst sprechen und erfahren, wie wir diesen als Inspirationsquelle einsetzen können. Denn Kunst kann auch schnell überfordern. Die bewusste Auseinandersetzung damit kann allerdings ein wertvoller Input und enorm befruchtend sein. Weiterführend kann die Betrachtung und Konsumation von Kunst eine unerschöpfliche Quelle für neue kreative Ansätze werden.

Man muss Kunst somit nicht verstehen, sondern jeder muss seinen eigenen Zugang und Definition finden und daraus das für sich Notwendige schließen. Gerade wenn es darum geht ein Konzept zu erarbeiten oder eine innovative Idee zu entwickeln, kann ein Ausflug ins Museum eine fruchtbare Quelle dafür sein.

Wir freuen uns auf einen spannenden Vormittag. Bei Interesse bitten wir um Anmeldung per Email bis 30. Mai 2017 unter werbungwien@wkw.at.

Wann & Wo

Mittwoch, 07. Juni 2017 um 9 Uhr (bis 12 Uhr)

Café Edison, Alser Strasse 9 in 1080 Wien

Achtung! Begrenzte Teilnehmerzahl (first come, first serve-Prinzip).

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Das war

das Kreativ-Frühstück im Mai

Werbung Wien

vor 2 Wochen

Review: Kreativ-Frühstück vom 09. Mai 2017

Auch das aktuelle Kreativ-Frühstück der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation (Wien) war mit 60 Anmeldungen ausgebucht. Zum Thema des Frühstücks „Wollen müssen“ passend, konnten sich mehr als dreißig Fachgruppenmitglieder motivieren ins Café Edison in der Wiener Josefstadt zu kommen.

Wollen müssen: Dabei ging es darum, in einer lebendigen Diskussion herauszufinden, welche Triebkraft uns veranlasst, jeden Tag aufs Neue aufzustehen, um dann im Lauf des Tages teils (bl)öde Aufgaben und Tätigkeiten zu bewältigen, und für unsere Kunden das Beste zu geben.

Eingangs stellte Gastgeberin und Initiatorin des Kreativ-Frühstücks Alexandra Fiedler-Lehmann die Frage an das Publikum, welche die demotivierenden Aspekte ihrer Arbeit wären. Alexandra Fiedler-Lehmann: „Ich war überrascht, dass ein Großteil unserer Fachgruppenmitglieder nur über positive Erlebnisse sprechen wollte und wenig auf die negativen Aspekte einging. Für mich persönlich ist es demotivierend und frustrierend, wenn man von anderen abhängig ist, die aber über einen längeren Zeitraum nicht tun, was man gerne hätte.“ Emir Dedic, Corporate Design-Gestalter frusten vor allem wiederholte Absagen von potenziellen Kunden. Frühstücksgast Monika Gabriel stellte treffend fest: „Verzweiflung ist unsexy“.
Auf der anderen Seite gab es auch Personen, die beinah hyper-motiviert sind und damit verbunden stets auf der Suche nach dem positiven Kick. Und dabei fast süchtig danach wirken.

Als Experten konnte Elmar Türk, Coach und Organisationsberater, gewonnen werden. Elmar Türk forderte in der Diskussion die Gäste auf, mit sich selbst geduldig zu sein und „zu trainieren zu beginnen, wenn es einem gut geht. Diesen positiven Schwung als Ausgangsbasis für zielführende und erfolgreiche Ergebnisse und in weiterer Folge für die eigene Motivation nutzen.“

Elmar Türk über das Kreativ-Frühstück: „Die Tiefe der Auseinandersetzung habe ich sehr genossen. Da wurde das Thema in seiner ganzen Komplexität gesehen und angemessen um Selbstmotivation ‚gerungen’. Gerade kreative Menschen brauchen eine gute Balance und kein einseitiges schneller, mehr, toller, etc.“

Anwalt aller inneren Schweinehunde
Elmar Türk begleitet Menschen und Organisationen durch schwierige Prozesse wie zum Beispiel Konflikte und Veränderungen. In seiner mehrjährigen Laufbahn in dieser Funktion ist er auch immer wieder mit dem Thema konfrontiert, was uns antreibt, damit wir jeden Tag uns aufraffen und weitermachen. Mehr über Elmar Türk und sein Angebot hier.

Nachstehend „schnelle Tipps zur Selbstmotivation“ von Elmar Türk

  • Sei gut zu dir selbst!
  • Sei freundlich zu dir selbst!
  • Nimm dir Zeit für die Klärung deiner Ziele und deiner Bedürfnisse!
  • Stoppe deine (gewohnheitsmäßigen) Bewertungen!
  • Interessiere dich für deine Ambivalenzen – also für dich!
  • Suche dir unterstützende Umfelder!
  • Übe und trainiere, wenn es dir gut geht!
  • Tue, was du liebst; liebe, was du tust!

Unter diesem Link bieten wir das Handout von Elmar Türk als Download (PDF) an.

Save the Date
Das nächste Kreativ-Frühstück findet am Mittwoch, 07. Juni 2017, 9 – 1 2 Uhr wieder im  Café Edison mit Ines Glatz-Deuretzbacher zum Thema „Lustvolle Verunsicherung. Kunst als Inspirationsquelle“ statt. Anmeldung ab sofort per Email möglich.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Newsletter

stamp


Ihr Auftritt, bitte!

Tipps & Tricks vom Profi

Werbung Wien

vor 2 Monaten

TOI TOI TOI – Seminar mit Peter Strauss

Sicherheit, Präsenz & Knowhow für den eigenen Auftritt

 

Am 28. März 2017 fand „Toi Toi Toi“- ein Seminar mit Peter Strauss, einem erfahrenem Schauspieler, Regisseur sowie Fernseh- und Radiosprecher (u.a. für Spar Supermärkte) – in Wien statt.

Zielgruppe der Veranstaltung waren die Mitglieder unserer Fachgruppe, die mehr Sicherheit, Präsenz und Knowhow für ihren eigenen Auftritt bei Vorträgen, Präsentationen und Co erlangen wollten.

In einer kleinen Gruppe wurden Techniken und Tricks vermittelt, die von den Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern sofort im daily biz angewandt und eingesetzt werden können. Peter Strauss vermittelte in diesem 1-tägigen Seminar wertvolle Kniffe aus der Schauspielschule und natürlich auch aus seiner jahrelangen Erfahrung in diesem Bereich.

Nutzen auch Sie unser Weiterbildungsangebot. Wir informieren darüber regelmäßig in unserem Newsletter. Bei Fragen steht Ihnen auch das Büro der Fachgruppe gerne unter T. 01 514 50-3512 bzw. per Email zur Verfügung.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

map-detail

Kontakt

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Schwarzenbergplatz 14
1041 Wien

T: +43 1 514 50 3791
F: +43 1 512 95 48 3796
E: werbungwien@wkw.at
I: http://wkw.at

Welcome Founder Night

Ruhig Blut: Scheitern gehört zum Unternehmersein dazu

Werbung Wien

vor 2 Monaten

Rote Karte für Niederlagen, Druck & Stress

Die Welcome Founder Serie wurde von Mario Krendl für die Fachgruppe ins Leben gerufen und will NeugründerInnen die ersten Schritte in der Selbstständigkeit erleichtern.

„Knapp 100 Besucherinnen und Besucher konnte die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation (Wien) Donnerstagabend, 23. März 2017 bei der mittlerweile dritten „Welcome Founder Night“ im Wiener designforum begrüßen. Marcus Arige, der stellvertretend für Obmann Götz die Gäste des Abends willkommen hieß: „Wir sind eine Branche die sehr viel Licht produziert und auch gerne im Rampenlicht steht. Die Anforderungen an jeden einzelnen von uns nehmen laufend zu. Neue Technologien sind zum einen ein Segen, aber für gar nicht so wenige von uns auch ein Fluch. Die zunehmende Beschleunigung fordert erste Opfer und es ist nur vernünftig diese Tabus vor den Vorhang zu holen, offen darüber zu reden und zu akzeptieren, dass dort wo es viel Licht gibt, eben auch viel Schatten gibt. Ich bin daher froh darüber, dass wir als Fachgruppe Werbung Wien dieses Thema erstmalig aktiv angegangen sind.“

Als Gäste konnte er Katha Schinkinger (Geschäftsführerin von Habibi & Hawara), Mike Lanner (Entrepreneur und Strategic Co-Shareholder, the smart minority) und Ali Mahlodji (Chief-Storyteller bei Whatchado) begrüßen. Alle drei hatten Lebensmomente, in denen sie ausbrannten und ihr berufliches Leben umstellen mussten. In einer sehr persönlichen Diskussion ließen sie die Gäste des Abends an ihren Geschichten und ihrem Leben teilhaben.

Und das sagen unsere Podiumsgäste über Niederlagen, Stress & Co:

Ali Mahlodji | Whatchado, Chief-Storyteller

Unsere Erfolgs-verliebte Welt rennt Gefahr, echte Potentiale und Kreativität durch Fehlervermeidung verstummen zu lassen. Die Aufgabe der Zukunft wird es sein, bestehende Denkmuster und Regeln aufzubrechen und Menschen wieder dahin zu führen, dass diese wieder die Chancen und Möglichkeiten sehen, anstatt aus Angst vor dem Stigma ihren Weg nicht zu gehen.

Wenn einer sagt, er ist im Stress ist das heute ganz normal. Wer nicht im Stress ist der macht was falsch – das wird uns heute suggeriert. Wir müssen wieder lernen auf uns selbst zu hören, die Anzeichen im Körper erkennen, auf unsere seelischen, emotionalen Bedürfnisse eingehen, denn wir leben in einer Welt, in der wir die eigenen Bedürfnisse unterdrücken. Wir glauben immer, dass wir funktionieren müssen. Ich definiere Erfolg nicht über Umsatz oder Gewinn, und ich mache Erfolg nicht abhängig von Dingen. Ich habe aufgehört, mich selbst unter Druck zu stellen, in dem ich mit anderen konkurriere.

Katha Schinkinger | Habibi & Hawara

Scheitern gehört zum Erfolg dazu, egal ob am Karriereweg oder privat. Diesen Umstand sollte man akzeptieren und Niederlagen als Chancen begreifen. In der Regel lernt man nämlich sehr viel mehr aus Rückschlägen als aus glatten Erfolgen. Die sehr österreichische Denkweise unterscheidet oft nur zwischen schwarz und weiß. Entweder ist ein Unternehmer erfolgreich oder er scheitert. Es wird ausgeblendet, dass es dazwischen auch noch weitere, stark differenzierte Nuancen gibt. Es ist ok, Fehler zu machen. Wenn man danach korrigiert, wieder aufsteht und weitermacht.

Es gibt keine echte Fehlerkultur in der heutigen Gesellschaft. Speziell in Österreich denken wir nur in Schwarz-Weiß-Kategorien. Die vielen Nuancen dazwischen sehen wir nicht. Die Definition von Erfolg ist eine hoch-individuelle Sache und oft entsteht der Druck aus einem selbst.

Mike Lanner | the smart minority, Co-Gründer gebrüder stitch & vollpension

Objektiv gesehen gibt es den zu hohen Arbeitsstress nicht, den macht sich jeder selbst. Und nicht selten geht das einher mit einer gehörigen Portion Selbstinszenierung. Burnout ist wenn man so will der Badtrip der Adrenalinjunkies in unserer Startup-Gesellschaft. ‚Work hard, play hard‘ ist das Dogma; da bleibt keine Zeit mehr für die Regulierung von Niederlagen und keine Zeit für die Reflexion.

Gut scheitern ist wie ein guter Witz. Man baut in schillernden Farben eine Erwartungshaltung auf, damit diese dann mit der Pointe bombastisch enttäuscht wird. Genau wie beim Scheitern. Es kann sich Jeder aussuchen ob er heult, sich ärgert oder herzhaft lacht darüber. Ich empfehle grandios zu scheitern, herzhaft darüber zu lachen, zu reflektieren und damit stärker werden als zuvor – das ist die Essenz von Wachstum, als Person wie als Unternehmen.

Mario Krendl (Moderator) | 360° Contently

Jeder von uns scheitert, hat Misserfolge, macht Fehler. Sich das einzugestehen, zu reflektieren, daraus zu lernen, ist eine Notwendigkeit für eine ehrliche und gesunde Gesellschaft. Wir Menschen lieben Erfolgsgeschichten, es muss uns aber bewusst sind, dass dort wo Licht scheint, sich auch immer ein Schatten befindet. Wir gelangen nur dann zur Selbsterkenntnis und zum inneren Glück, wenn wir uns auch der Schattenseite unserer Gesellschaft, unseres Menschseins stellen.

 

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Durchbruch für die Werbebranche

Einigung auf Fahrplan zu KV Neu 2018

Werbung Wien

vor 2 Monaten

Durchbruch: Ein Kollektivvertrag, so modern wie die Branche selbst

Gemeinsam mit der GPA-djp erarbeiten wir bis Ende des Jahres den "KV Neu"

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

seit unserem Antritt haben wir uns stets zum Ziel gesetzt, bestehende Strukturen aufzubrechen und neue Wege zu gehen – vor allem in unserer täglichen politischen Arbeit als Fachgruppe.

Seither konnten wir bereits zweimal die Gebühren für Sie senken, haben eine Abschaffung der Vergnügungssteuer im Bundesland Wien verhandelt und durch die Zusammenlegung der Gewerbescheine zusätzlich Einsparungen für Sie als UnternehmerInnen und Selbstständige erwirkt.

Wir freuen uns sehr, dass der KV Neu nun der nächste große Meilenstein der grün-roten Reformpartnerschaft in der Fachgruppe Werbung ist,“

kommentieren für das Verhandlungsteam Obmann Stephan Götz (Grüne Wirtschaft) und erster Obmann Stellvertreter Konrad Maric (Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband).

Der alte KV besteht bereits seit über 40 Jahren. Die Arbeitsbedingungen des KV für 1977 entsprechen aber nicht der Arbeitsrealität von 2017. Doch unsere Branche entwickelt sich so schnell wie kaum eine andere: neue Berufe entstehen, die Digitalisierung verändert den Arbeitsalltag zunehmend und stellt ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen gleichermaßen vor Herausforderungen.

KV Neu: lösungsorientierte Rahmenbedingungen für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen

Deshalb erarbeiten wir gemeinsam mit GewerkschaftsvertreterInnen bis Ende des Jahres einen KV, der so modern ist wie die Branche selbst. Ab Mitte April wird die Arbeit am neuen KV beginnen. Ziel ist es, das Jahr 2018 schon mit dem neuen Vertrag zu starten, so wurde es durch die Unterschriften beider Seiten bekräftigt.

Abschluss 2017

Im Zuge der Einigung konnten die Differenzen über den anstehenden KV-Abschluss für das Jahr 2017 beigelegt werden. Mit Geltungsbeginn 1. März werden die Mindestgrundgehälter um 1,33% erhöht, außerdem erhalten alle ArbeitnehmerInnen und Lehrlinge wie in den Jahren zuvor einen zusätzlichen Tag Freizeit in Form von Zeitausgleich.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter werbungwien@wkw.at zur Verfügung.

mit freundlichen Grüßen,

Stephan Gustav Götz und Konrad Maric

 

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Mehr Service - Weniger Kosten

Werbung Wien

vor 2 Monaten

Wir liefern mehr Service für weniger Kosten

Als Fachgruppe sehen wir es als unsere Aufgabe optimale Bedingungen für die Wiener Kreativbranche zu schaffen. Das erreichen wir einerseits durch unsere Serviceleistungen, aber auch durch unser Ziel die Verwaltungskosten für Unternehmen so gering wie möglich zu halten.

Deshalb werden wir auf der am 13. Oktober stattfindenden Fachgruppentagung einen Antrag zum Beschluss einbringen, der Unternehmen weiter entlasten wird.

Wir wollen die Kosten für die mehrfache Mitgliedschaft innerhalb der Fachgruppe abschaffen. Das heißt, dass die zusätzlichen jährlichen Kosten von €18 (EPU) bzw. €36 (juristische Personen) entfallen. Somit sparen Sie in Zukunft bei jeder zusätzlichen Berechtigung in der Fachgruppe Werbung Geld.

Bereits 2015 wurde eine Senkung der Grundumlage beschlossen

Schon im vorigen Jahr haben wir einen wichtigen Schritt für die Entlastung unserer Mitglieder gesetzt: die Grundumlage wurde von EUR 95 auf EUR 85 für Einzelunternehmen und von EUR 190 auf EUR 170 für juristische Personen gesenkt.

Damit haben wir nicht nur ein Signal der Entlastung an die eigenen Mitglieder gesandt, sondern auch an die übrigen Fachgruppen und die Wirtschaftskammer als Ganzes. Statt ausschließlich von der Politik Erleichterungen für Unternehmen zu fordern, setzen wir selbst den ersten Schritt und entlasten unsere Mitglieder.

Die Wirtschaftskammer fordert immer finanzielle Erleichterungen für die Unternehmer. Mir ist wichtig, dass sie auch selbst damit anfängt. Deshalb haben wir jetzt die nächste Gebührensenkung vorbereitet.

Stephan Gustav Götz, Fachgruppenobmann

Gut beraten mit den Services der Fachgruppe

Die Mitgliedschaft in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation bringt den Zugriff auf viele Services mit sich.

Steuerberater-Service

Auch 2016 bieten wir unser „Steuerberater-Service“ an. Wir übernehmen die pauschalierten Kosten von bis zu 4 Beratungseinheiten pro Jahr bei unserem Kooperations-Partner Audit Partner. Dieser Service umfasst unter anderem Themen wie Steueroptimierung, Umsatzsteuer, Sozialversicherung oder Dienstverträge.

Alle Informationen zum Steuerberater-Service

Versicherungs-Service

Mit unseren Vertragspartnern haben wir spezielle Versicherungspakete geschnürt, die auf die Bedürfnisse der Werbebranche abgestimmt sind. Die Vermögensschadenhaftpflicht deckt die gesetzliche Haftpflicht gegenüber Dritten wegen Vermögensschäden aus Fehlern bei Entwicklung, Entwurf, Herstellung oder Verbreitung von Werbemitteln, für Produkte und Dienstleistungen in Bild, Schrift und Ton.

Alle Informationen zum Versicherungsservice

Anwalt-Service

Mit unserem Partneranwalt Dr. Christian Nordberg bieten wir unseren Mitgliedern qualifizierte Rechtsberatung durch einen spezialisierten Medienrechtsexperten.

Alle Informationen zum Anwalts-Service

Up2Date Service: Mehr Wissen für unsere Mitglieder

Laufende Fortbildung ist gerade in der Kommunikationsbranche essentiell. Deshalb gehen wir mit unserem Wissensservice neue Wege. Wissens und Kompetenzvermittlung  kann ab sofort auf mehreren Ebenen konsumert werden:

  • Microlearning Online mit Videoclips, Mikrocharts und Handouts ermöglicht unseren Mitgliedern sich Wissen anzueignen, wenn man es braucht – wo und wann man will.
  • Live Seminare bieten wie bisher zu besonderen Themen wie zB Sprechtechnik,  das Erlebnis Lernen live mit Trainern und persönlicher Betreuung

In unserer Branche sind vielfätiges Wissen und Kompetenzen notwendig. Sie alle als Service abzudecken ist für uns leider nicht möglich. Mit der Up2Date Coin bieten wir eine Unterstützung, die es leichter macht individuelles Fach- und Unternehmerwissen zu erlangen. Dabei kann jedes Mitglied selbst entscheiden, welche Themen für die persönliche Entwicklung wichtig sind und aus einem breiten Angebot eine Auswahl treffen. Die Partnerunternehmen für dieses neue Wissensservice sind renommierte Institute und Verbände.

Auch als Selbständige/r braucht man „berufliche Orientierung“. Wissen erneuert sich und vermehrt sich in nie gehabter Geschwindigkeit – da können schon mal persönliche Zweifel auftreten. Was alles kann ich? Welche persönlichen „Reserven“ habe ich? Was will ich? Bringe ich ausreichend Potential dafür mit? Was brauche dazu noch an qualifiziertem Wissen und Fähigkeiten um erfolgreich zu sein?: In dieser Situation unterstützen wir unsere Mitglieder bei der unternehmerischen Orientierung mit der Potentialanalyse.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

KV: Gewerkschaft lässt Einigung in letzter Sekunde platzen

Angebot von 1,33 % Erhöhung plus 8 Stunden Zeitguthaben abgelehnt

Werbung Wien

vor 3 Monaten

Kollektivvertrag: GPA-djp lässt sinnvolle Einigung in letzter Sekunde platzen

Die Roadmap für einen zeitgemäßen KV war fertig, das Angebot von 1,33 % Erhöhung ab April plus 8 Stunden Zeitguthaben stand... Doch die Gewerkschaft will unseren Willen zu einem fairem Miteinander ausnutzen.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wie viele von Ihnen wissen, versucht die Fachgruppe Werbung Wien bereits seit November 2016 die Gewerkschaft von der Notwendigkeit eines neuen Kollektivvertrags zu überzeugen. Gestern haben wir uns erneut mit VertreterInnen der GPA-djp zu entscheidenden Gesprächen getroffen.


Doch die GPA-djp hat nach siebenstündiger Verhandlung eine Einigung in letzter Sekunde verhindert:

  • Wir als Fachgruppe haben uns um einen fairen KV- Abschluss für 2017 bemüht und 1,33 % Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne ab April plus ein Zeitguthaben von 8 Stunden für alle ArbeitnehmerInnen angeboten.
  • Die GPA-djp war nicht bereit dieses Angebot anzunehmen. Statt dessen bringt die Gewerkschaft nach vier Monaten Verhandlungen in letzter Sekunde ganz neue Forderungen auf den Tisch: 5-Euro-Fix-Erhöhung für alle MitarbeiterInnen, zusätzlich zu dem was von uns angeboten wurde.
  • Eine Zusammenarbeit an einem Kollektivvertrag, der den Anforderungen der Branche entspricht, macht die Gewerkschaft ausschließlich davon abhängig – und dass, obwohl wir uns bereits auf eine Roadmap für KV Neu  geeingt hatten.
  • Wir finden es bedauerlich, dass es daher keinen KV-Abschluss für 2017 gibt und keine Zusammenarbeit an KV Neu.
  • Doch die Bereitschaft der Wiener Kreativ-Unternehmen zu einem fairen Miteinander darf nicht überstrapaziert oder ausgenutzt werden.

Wir sind uns vermutlich alle einig, dass die MitarbeiterInnen der Wiener Kreativbranche großartige Arbeit leisten– und das in einer Branche, die sich täglich verändert und sie dauernd vor neue Herausforderungen stellt. Umso wichtiger ist ein Kollektivvertrag, der sich diesen Herausforderungen annimmt und sowohl Unternehmen als auch Angestellten mehr Sicherheit bietet und Arbeitszeitregelungen vorsieht, die auch der Arbeitsrealität entsprechen.

Doch mit dem aktuellen KV, der seit über 40 Jahren besteht, befinden wir uns in der Arbeitsrealität der 1970er Jahre.

Ich finde es bedauerlich, dass die Gewerkschaft auch unsere Einladung zur Ausarbeitung des KV Neu erneut ausgeschlagen hat. Es wäre nur sinnvoll, gemeinsam an einer besseren Basis für die Zusammenarbeit zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen zu arbeiten. Nur mit einem modernen KV können wir den Anforderungen der Branche gerecht werden.

Wenn Sie Fragen dazu haben, stehen wir Ihnen gerne persönlich unter werbungwien@wkw.at zur Verfügung. Infos zu den aktuellen und vergangenen Verhandlungen finden Sie auch hier.

Danke für Ihr Vertrauen.

Ihre Vertretung in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation

Fachgruppen-Obmann Stephan Gustav Götz

Fachgruppen-Obmann Stephan Gustav Götz

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

checkliste

Muster AGB Werbung

  • Vertragsklauseln für den Bereich Werbung und Markkommunikation
  • Neue Fassung Oktober 2016
  • Social Media, Ideenschutz & Datenschutz
  • Haftungsfragen & Schutzfähigkeit von Kennzeichen
  • Rechtssicherheit für Werbeunternehmen

Gewerbeord-
nungsreform

Wir setzen uns für eine echte Modernisierung ein

Stephan Gustav Götz

vor 3 Monaten

Gewerbeordnungsreform: Wir setzen uns für eine echte Modernisierung ein

Wir fordern von den Regierungsparteien, dass diese den Gesetzesentwurf abändern.

Denn für die Kreativbranche wäre die aktuelle Gewerbeordnungsreform eine Reform ohne jegliche Verbesserungen. Als Interessensvertretung fordern wir für unsere zahlreichen Mitglieder eine Änderung der geplanten Reform von den jeweiligen Parlamentsclubs ein. Die angedachte Reform vernachlässigt unserer Meinung nach die Notwendigkeit der Kreativschaffenden, ganzheitliche Lösungen ihren Kundinnen und Kunden anzubieten zu können. Und dies trotz gesteigerter Nachfrage.

Die Ministerratsvorlage vom Sommer 2016 sah unter anderem vor, dass Unternehmen mit einem Gewerbeschein alle freien Gewerbe ausüben dürfen. In monatelangen Verhandlungen verwässerte sich dieser Entwurf: statt die erlaubten Nebenrechte von Gewerbeausübenden, die über ihre ureigenen Gewerbe hinausgehen, auf Basis des Jahresumsatzes zu berechnen werden nun die erbrachten Auftragstätigkeiten bemessen und auf 30 % beschränkt. Dies stellt Kreativschaffende eindeutig vor Probleme.

Die Gewerbeordnung belastet Unternehmen
Die Beschränkung der Nebenrechte sind für Unternehmen der Kommunikations- und Kreativwirtschaft eine besondere Belastung. Als Kreativschaffender ist es heutzutage Usus, das Auftragnehmern ganzheitliche Kommunikationslösungen angeboten werden. Dies brachte die Emergenz neuer Werbe- und Medienformen mit sich. Die Anforderungen reichen von zum Beispiel der Produktion von Content und visueller Medien für die unterschiedlichen Kommunikationskanäle auf Auftraggeberseite, über strategische Beratung bis hin zur Programmierung von Online-Lösungen. Somit betrifft ein Projekt oft mindestens drei andere Gewerbe – mit 30 % Auftragstätigkeit geht sich das einfach nicht aus. Das bildet unseres Erachtens nach nicht die Realität der modernen digitalisierten Wirtschaft ab.
Für diese besondere Situation von Unternehmen in der Werbebranche setzen wir uns ein und daher ist eine Änderung des Gesetzesentwurfs als unausweichlich. Unsere Kritik richtet sich konkret an die Vernachlässigung einer tatsächlichen Modernisierung des Gewerberechts. Unser Wunsch, zumindest 30 % der Nebenrechte auf den Jahresumsatz, statt dem Auftragswert, seien unbedingt notwendig um den Ansprüchen der modernen Werbebranche gerecht zu werden. Langfristig sinnvoll sei allerdings nur ein Gewerbeschein für alle freien Gewerbe.

Stephan Gustav Götz

Stephan Gustav Götz ist Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.   @gustavgoetz

Die Bildungscoin

Weiterbildungsmaßnahmen können teuer sein. Mit der Bildungscoin, einem Zuschuss im Wert von 250 Euro, möchten wir unseren Mitgliedern den Zugang zu Angeboten erleichtern.

Konrad Maric

vor 3 Monaten

Investieren Sie in Ihre Weiterbildung – Die Bildungscoin im Wert von 250 Euro

Weiterbildungsmaßnahmen können teuer sein. Mit der Bildungscoin, einem Zuschuss im Wert von 250 Euro, möchten wir unseren Mitgliedern den Zugang zu Angeboten erleichtern.

Denn die Branchen an sich sind durch die Veränderung der Arbeitsprozesse durch die fortschreitende Digitalisierung sowie durch Industrie 4.0, künstliche Intelligenz und Chatbot, Augmented Reality (AR) und Mixed Reality stark beeinflusst. Hinzukommt die Umstellung auf automatisierte Services in unterschiedlichen Bereichen und die Marktmacht der Plattformen. Alle diese und weitere Entwicklungen bringen Transformationsprozesse mit sich, die schlussendlich Unternehmen zu Siegern oder Verlierern machen werden.

Bis 2025 werden in Österreich rund 50 Prozent aller Unternehmen verschwinden, wenn diese sich nicht recht- und vor allem frühzeitig auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten. Diese Zahlen sind alarmierend. Geben aber zugleich auch Ansporn, sich mit den vorherrschenden Trends und Transformationsprozessen zu beschäftigen.

Ja, ich will!

Nutzen Sie die Chance und bauen Sie Ihre Kompetenzen aus. Aus- und Weiterbildung sind mehr denn je ein Schlüssel zum Unternehmens- und Geschäftserfolg. Als Fachgruppe unterstützen wir Sie dabei, damit Sie Fachwissen leichter erwerben können. Unser Weiterbildungsservice unterziehen wir gerade einen Re-Launch und reichen diesen um Seminare und Workshops zu den oben genannten Themen an. Unser Ziel ist es, Ihnen ein zeitgemäßes und nachhaltiges Angebot anbieten zu können. Als Mitglied in unserer Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation (Wien) profitieren Sie von diese bewusst gesetzten Maßnahmen: Wir unterstützen Sie mit insgesamt maximal 250 Euro pro Jahr bei maximal 50 % der Kurskosten bei eindeutig fachbezogener Weiterbildung bei unseren akkreditierten Aus- und Weiterbildungspartnern.

Diese Förderleistung ist mit weiteren Fördermaßnahmen der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) kombinierbar – zum Beispiel dem EPU-Bildungsscheck. Allerdings möchten wir darauf hinweisen, dass unsere Fördermittel begrenzt sind und wir dadurch nach dem „First come – First serve“-Prinzip agieren. Wir gewähren die Förderungen nach Maßgabe der vorhandenen Budgetmittel. Es besteht kein Rechtsanspruch auf Förderung.

Nutzen Sie unser Angebot und unsere Services. Sie wissen bereits, welchen Kurs Sie besuchen möchten? Dann füllen Sie bitte für die Bildungscoin unter diesem + Link das Formular aus.

Hinweis für Kursanbieter

Sie möchten in unserem Förderungsprogramm für fachbezogene Weiterbildung akkreditiert werden? Dann schicken Sie uns bitte eine Email mit Ihren Daten und einer Darstellung Ihres Angebots.

Konrad Maric

Dipl.Kom.kfm. Konrad Maric ist Stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, Mitglied des Wirtschaftsparlaments und des WIFI Kuratoriums und Geschäftsführer der Maric & Rinaldin GmbH - Agentur für europäische Kommunikation, Werbung und Custom-Designed Information.

Nein zur Online-Werbeabgabe

Werbung Wien

vor 3 Monaten

Wirtschaftsparlament spricht ein klares Nein zur Online-Werbeabgabe aus

Es gibt einen klar erkennbaren Trend: 2017 wird das Internet das größte Werbemedium in den weltweit wichtigsten Märkten darstellen, besonders mobile Marketing wird dabei die treibende Kraft sein.

Auch wenn Österreich in diesem Bereich nicht an vorderster Front vertreten ist, wird auch bei uns Online-Werbung über kurz oder lang die klassischen Werbeformen überholen. Aber wir wären nicht in Österreich, wenn nicht über eine mögliche zusätzliche Besteuerung diskutiert werden würde.

Derzeit werden Einschaltungen in klassischen Medien mit einer Werbeabgabe in der Höhe von 5%  besteuert. Jetzt gibt es Bestrebungen dieses Abgabe auch auf Online-Werbung auszuweiten. Und das obwohl die derzeitigen Einnahmen nur 0,1% des gesamten Steueraufkommens ausmachen.

Eine Werbeabgabe – und eine Steuer auf Online-Werbung im speziellen – behindert aber die Wirtschaft. Die geplante Belastung wird oft als gezielte Maßnahme für global aktive Konzerne wie Facebook oder Google dargestellt. Davon aber noch viel mehr betroffen ist die heimische Kreativ- und Gründerszene dar, für die eine Online-Steuer mehr Hürden und Belastungen mit sich bringen würde.

Keine neuen Belastungen für Unternehmen schaffen

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien vertritt schon lange die klare Position gegen eine neue Online-Werbeabgabe. Unser Ziel ist es, die anachronistische Werbesteuer endlich komplett abzuschaffen und so einen wichtigen Impuls für die österreichische Wirtschaft zu setzen.

Deshalb hat Konrad Maric, Obmann-Stellvertreter der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, den Antrag in das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Wien eingebracht, sich geschlossen gegen die Einführung einer Online-Werbeabgabe auszusprechen. Dieser Antrag fand mit Ausnahme des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RfW) die volle Zustimmung aller im Wirtschaftsparlament vertretenen Fraktionen.

Ein deutliches Zeichen an die Politik

Damit spricht das Wirtschaftsparlament für ein klares Nein zu jeglicher Online-Werbesteuer aus. Jetzt gilt es, dieses eindeutige Votum entschieden gegenüber der Politik zu vertreten. Das Wirtschaftsparlament hat der WKÖ den klaren Auftrag erteilt, sich für eine unternehmensfreundliche Steuerpolitik einzusetzen.

Eine Studie der Eco Austria zeigt, dass durch eine Abschaffung der Werbeabgabe 100 Millionen an zusätzlicher Wertschöpfung in der Werbewirtschaft bleiben. Dadurch könnten eine Vielzahl an neuen Arbeitsplätzen geschaffen und ein Abwandern von Unternehmen verhindert werden.

KomRat. Dkkfm. Konrad Maric,
Obmann-Stv, Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Der komplette Antrag steht hier zum Download zur Verfügung.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Reality Check: Eigenmarketing

Was im Eigenmarketing wirklich wichtig ist

Werbung Wien

vor 4 Monaten

Machen wir genug Eigenmarketing?

Das Kreativfrühstück am 19. Jänner 2017 war für UnternehmerInnen der Reality Check: Wie sieht es mit dem Marketing zur eigenen Person aus?

Machen wir genug Werbung für uns selbst? Was sind die Mindestanforderungen im Eigenmarketing? Wie sinnvoll ist PR für die eigene Marke? Und geht Social Media Präsenz ohne den Verstand zu verlieren?

Um diese Fragen zu beantworten hat die Organisatorin des Kreativfrühstücks Alexandra Fiedler-Lehmann dieses Mal Iwona Laub eingeladen. Für das Kreativfrühstück der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation erzählt sie, worauf es im Eigenmarketing wirklich ankommt.

Obwohl wir SpezialistInnen im Kommunikationsbereich sind, vergessen wir oft auf unsere eigene Marke. Die Schnelllebigkeit der sozialen Netzwerke, der oft stressige UnternehmerInnen-Alltag und der konstante Zeitmangel führen dazu, dass sogar Kommunikationsprofis Eigenmarketing- und PR stark vernachlässigen.

— Kommunikationsexpertin und Moderatorin Alexandra Fiedler-Lehmann

Iwona Laub ist Digital Brand Advisor und Expertin zum Thema digitales Eigenmarketing. Sie berät vorwiegend junge Unternehmen und Start-Ups wie sie sich positionieren, ihre Marken im Netz aufbauen und online verstärkt präsentieren können.

Organisatorin Alexandra Fiedler-Lehmann und Brand Advisor Iwona Laub

Organisatorin Alexandra Fiedler-Lehmann und Brand Advisor Iwona Laub

Warum ist Eigenmarketing so wichtig?

Eigenmarketing sollte für UnternehmerInnen in der Kreativbranche eine Selbstverständlichkeit sein. Vor allem für EPUs kann diese „personal brand“ zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Eine gute persönliche Marke fördert nicht nur die Kundenakquise sondern ist wesentlich um die eigenen Werte nach außen zu vertreten.

Was im Eigenmarketing wirklich zählt

  • Eigenständige Positionierung
    Dazu muss man sich seiner Stärken bewusst werden und diese klar formulieren. Was ist meine Nische? Was kann ich am besten und wem erzähle ich davon?
  • Stärken nach außen tragen
    Man muss nicht alles können – und das gilt auch für das Eigenmarketing. Deshalb ist es wichtig, Stärken klar zu kommunizieren. Während TexterInnen ihre Wortgewandtheit in Form von Blogbeiträgen betonen, ist es wichtig, dass strategische MarkenberaterInnen auch selbst eine starke Marke schaffen.
Kreativfrühstück am 19. Jänner zum Thema Eigenmarketing

Kreativfrühstück am 19. Jänner zum Thema Eigenmarketing

  • Zielgruppen kennen
    Viele UnternehmerInnen definieren täglich die Zielgruppen für ihre KundInnen und vergessen dabei selbst völlig, dass je für ihre eigene Firma zu tun.
  • Die richtigen Kanäle finden
    B2B? Oder B2C? Brauche ich Snapchat, Facebook, Twitter und LinkedIn? Nicht jedes (Einzel)Unternehmen muss auf allen Social Media Kanälen zu finden sein. Es zählt in erster Linie die Zielgruppe. Besser ist es, am Anfang einen relevanten Kanal zu identifizieren und diesen regelmäßig mit Content zu füllen. Dabei muss jede/r selbst entscheiden, welche Online- oder Printmedien sinnvoll sind und von der Zielgruppe genutzt werden.

TIPP! Einen Ideenspeicher für Eigenmarketing anlegen und immer wieder mit Vorschlägen, Ideen und Content füllen. Sobald Zeit ist, kann man auf diese Inhalte zurückgreifen. 

  • Website als Aushängeschild
    Eine gute, übersichtliche Website ist immer noch das A und O im Eigenmarketing. Damit ist man unabhängig von sozialen Netzwerken. Zu beachten gilt dabei nur: mobile first und eine gute Suchmaschienenoptimierung.  Nicht zu vergessen ist auch ein eigener Pressebereich auf der Website – ja, nur über die eigene Firma.
  • Auch mal an andere ExpertInnen wenden
    Eine/n SEO-ExpertIn für die Website oder GrafikerInnen für das neue Logo zu engagieren machen die wenigsten im Eigenmarketing. Doch professionelle Kommunikation und Erscheinungsbild sind wesentlich für eine starke „personal brand“ – dabei kann man sich ruhig auch mal Hilfe holen.
  • Networking
    Sowohl digitales als auch persönliches Networking sind wichtig um die Eigenmarke zu stärken. Das sollte man gezielt und strategisch angehen und regelmäßigen Kontakt zu ehemaligen und potenziellen KundInnen, aber auch MitbewerberInnen und Gleichgesinnten suchen. Und nach wie vor das Must-Have für jeden Networking Termin: die gute, alte Visitenkarte.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

KV Neu: Erneute Einladung zur Zusammenarbeit

Gewerkschaft will weiterhin nicht kooperieren

KV Neu: Fachgruppe Werbung spricht erneut Einladung zur Zusammenarbeit aus

KV Neu ist nötig um Kreativstandort Wien zu sichern. – Gewerkschaft zeigt weiterhin keine Bereitschaft zur Zusammenarbeit. Fachgruppe Werbung Wien erarbeitet indes zeitgemäße Vereinbarung.

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien hat die heutige Demonstration einiger Gewerkschaftsfunktionäre genutzt, um erneut zur gemeinsamen Ausarbeitung eines „Kollektivvertrag Neu“ einzuladen. Damit will die Fachgruppe lösungsorientierte Rahmenbedingungen für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen schaffen. Leider wurde die Einladung erneut ausgeschlagen. Die Fachgruppe arbeitet weiter an einem Modernisierungsvorschlag.

Fachgruppen-Obmann Stephan Gustav Götz zeigt sich verwundert über die Proteste der GPA-djp:

Wir bemühen uns eine bessere Basis für die Zusammenarbeit zwischen ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen zu schaffen. Es wäre schön, wenn wir die GPA-djp hier als Partner gewinnen könnten.“

Trotz einem Kollektivvertrag der der Arbeitsrealität der 1970er Jahre entspreche sei die ArbeitnehmerInnenseite nach wie vor nicht bereit über eine Neugestaltung des Kollektivvertrags zu reden – und macht das von überzogenen Erhöhungen abhängig.

Auf Basis eines über 40 Jahre alten KVs könne keine faire und vernünftige Lösung für ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen gefunden werden. „Mit KV Neu schaffen wir eine Vereinbarung, die den Anforderungen dieser modernen Branche entspricht und auf deren Basis man wieder sinnvoll verhandeln kann,“ so Götz.

Denn es sei besonders widersinnig, dass die Gewerkschaft heute in Wien auf die Straße geht und ausgerechnet dort protestiert, wo man versuche mit einem zeitgemäßen KV mehr Sicherheit für ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen zu schaffen. Außerhalb Wiens akzeptiert die GPA-djp einen komplett KV-losen Zustand.

16386905_1285361608210103_327473342769446200_n

Fachgruppen-Obmann Stephan Gustav Götz sprach heute erneut aktiv eine Einladung an die Gewerkschaftsfunktionäre aus, den KV gemeinsam zu erneuern.

 

Digitalisierung

Einladung zum Sprechtag

SPRECHTAG ZUM THEMA „DIGITALISIERUNG“

Die mit der Digitalisierung der Wirtschaft und aller Lebensbereiche verbundene neue Geschwindigkeit verändert Kunden, Produkte und Geschäftsmodelle.

Neue Branchen entwickeln sich, während die alten sich aufzulösen scheinen. Die digitale Revolution betrifft jedes Unternehmen, denn die Kunden erwarten neue Geschäftsmodelle, neue Technologien und eine der Entwicklung angepasste Organisation und Kultur. Darin liegen gleichzeitig die neuen Potenziale für jedes Unternehmen.

Die Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Wien hilft Ihnen, diese Potenziale in Ihrem Unternehmen zu orten und zu heben. Eine gute Möglichkeit dazu bietet der nächste Sprechtag:


Donnerstag, 18. Mai 2017 | 9.00 – 12.00 Uhr

Spartenhaus | Schwarzenbergplatz 14

Mezzanin, Zimmer 46 | 1040 Wien


Als Gesprächspartner stehen Ihnen die Experten der WKW zur Verfügung.

Terminvergabe und Anmeldung bis 16. Mai 2017 unter:

sic.veranstaltungen@wkw.at  bzw. telefonisch unter 01/514 50 DW 3770

Es werden Termine in 15 minütigen Abständen vergeben, geringe Wartezeiten sind jedoch nicht auszuschließen.

 

Bitte alle relevanten Projektunterlagen mitbringen.

Werkvertrag & Dienstvertrag

Sprechtag zum Thema Abgrenzung Werkvertrag/Dienstvertrag

Werbung Wien

vor 4 Monaten

SPRECHTAG ZUM THEMA „ABGRENZUNG WERKVERTRAG/DIENSTVERTRAG“

Die derzeitige gesetzliche Lage bewirkt für Unternehmen beträchtliche Risken im Bereich der sozialversicherungsrechtlichen
Beurteilung freier Dienstverträge und von Kooperationen auf Werkvertragsbasis.

Sie sind AuftraggeberIn 

  • und befürchten/haben Probleme bezüglich rückwirkender Umwandlung freier Dienstverträge oder Werkverträge in ein Dienstverhältnis?
  • möchten Verträge mit Kooperationspartnern prüfen lassen?

Sie sind UnternehmerIn und haben als Auftragnehmer Probleme, 

  • weil Sie rückwirkend in Pflichtversicherung der Gebietskrankenkasse einbezogen wurden, obwohl Sie selbständig sind und sein möchten?
  • weil Sie Aufträge nicht bekommen, da potentielle Auftraggeber die rückwirkende Umwandlung in ein Dienstver-hältnis befürchten?

Dann nutzen Sie unseren Sprechtag!


 Mittwoch, 22. März 2017 | 14.00 – 17.00 Uhr 

Spartenhaus | Schwarzenbergplatz 14 

Mezzanin, Zimmer 46 | 1040 Wien


Wir bieten Ihnen eine Erstberatung und prüfen Ihre Möglichkeiten zur Entschärfung Ihrer Risken!

Terminvergabe und Anmeldung bis 20.3.2017 unter: sic.veranstaltungen@wkw.at mit Angabe, ob Sie Auftraggeber oder Auftragnehmer sind.

Es werden Termine in 15-minütigen Abständen vergeben. Sie erhalten eine schriftliche Terminzuteilung, geringe Wartezeiten sind jedoch nicht auszuschließen.

 

 

Bitte unbedingt die Problem-spezifischen Unterlagen mitnehmen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Sprechtag "Projekt-Förderungen"

Die richtige Förderung finden

SPRECHTAG ZUM THEMA „PROJEKT-FÖRDERUNGEN“

Sie haben ein Projekt und suchen die richtige Förderung?

Kommen Sie zum Sprechtag der Sparte Information und Consulting und erfahren Sie von unseren Experten, welche Förderungen geeignet sind und welche Anforderungen zu erfüllen sind.

Holen Sie sich in Einzelgesprächen mit Förderberatern und Mitarbeitern des Förderreferats der Wirtschaftskammer Wien gezielte Informationen für Ihre derzeitige Unternehmenssituation bei unserem nächsten Sprechtag am 2. März.

Terminvergabe und Anmeldung bis 28. Februar 2017  unter:
E  sic.veranstaltungen@ wkw.at bzw.
T  01/514 50 DW 3770

Es werden Termine in 30 minütigen Abständen vergeben, geringe Wartezeiten sind jedoch nicht auszuschließen.


Donnerstag, 2. März 2017 | 9.00 – 12.00 Uhr

Spartenhaus | Schwarzenbergplatz 14

Mezzanin, Zimmer 46 | 1040 Wien



Bitte unbedingt alle relevanten Projektunterlagen mitbringen.

 

Kreativ-wirtschafts-coaching

Für Sie und Ihr Netzwerk

Werbung Wien

vor 4 Monaten

Kreativwirtschaftscoaching – für Sie und Ihr Netzwerk

Bewerben Sie sich jetzt zum Kreativwirtschaftscoaching C hoch 3 - noch bis 24. Februar 2017

C hoch 3, das Kreativwirtschaftscoaching der Kreativwirtschaft Austria, bringt Kreativschaffende zusammen, damit sie voneinander lernen, ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln, als Unternehmerpersönlichkeiten wachsen und so als Unternehmen auch in Zukunft erfolgreich sind. Das Ergebnis dieses Entwicklungsprozesses ist ein hochwertiges und stetig wachsendes, österreichweites Kreativwirtschaftsnetzwerk. Seit 2008 absolvierten über 700 Kreativschaffende das C hoch 3 Kreativwirtschaftscoaching und konnten dabei ihre Unternehmen aufbauen, professionelle Kooperationen eingehen und gemeinsam die Herausforderungen der Selbstständigkeit meistern.

Voraussetzung für kreativen Erfolg: Kompetenz und Kooperation


Gerade für Kreativschaffende stellen gute Netzwerke und unternehmerische Kompetenz die Voraussetzung für den nachhaltigen Geschäftserfolg dar“

Gerin Trautenberger, Vorsitzender der Kreativwirtschaft Austria

 C HOCH 3 BEWERBUNGS- & AUSWAHLVERFAHREN

Kostenlose Teilnahme, aber nur 20 Plätze pro Bundesland – Jetzt anmelden!

Teilnehmen können angehende, frischgebackene und bereits etablierte Kreativschaffende aus Bereichen wie Design, Mode, Architektur, Multimedia, Software & Games, Video & Film, Werbung etc. Kreative aus allen Bundesländern (außer Burgenland) können sich für jeweils 20 Plätze bewerben. Aus den gültigen Bewerbungen werden von einer Jury 20 Personen ausgewählt.

kreativwirtschaft

Bottom-Up, Peer-Learning & Networking

Während des Kreativwirtschaftscoachings finden, über mehrere Monate hinweg, sechs Workshoptage und einige Treffen in Kleingruppen statt, während denen Kooperationsprojekte erarbeitet werden. Nach Bedarf werden Expertinnen und Experten (für Recht, Steuern, Förderungen uvm.) zugezogen, um auftauchende Fragen zu beantworten. Die Themenfelder des C hoch 3 Kreativwirtschaftscoaching umfassen alles was Kreative wissen müssen oder schon immer wissen wollten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entscheiden nämlich selbst (Bottom-up), welche Fragen sie sich miteinander beantworten wollen (Peer-learning), egal ob betriebswirtschaftliche, rechtliche oder eher persönliche.

Anmeldeformular sowie alle Infos zum Kreativwirtschaftscoaching finden Sie hier!

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Für einen "KV Neu"

Obmann Götz: "Wir brauchen einen zeitgemäßen Kollektivvertrag, so modern wie die Branche selbst"

Stephan Gustav Götz

vor 4 Monaten

„KV Neu“ – Wir brauchen einen zeitgemäßen Kollektivvertrag

Faire Wettbewerbsbedingungen brauchen eine zeitgemäße Basis. Deshalb erarbeitet ein eigenes Fachgruppen-Team eine neue Vereinbarung. Die Gewerkschaft ist eingeladen daran mitzuarbeiten.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

viele von Ihnen haben in den vergangenen Wochen die Debatte um den Kollektivvertrag mitverfolgt, und wissen daher, dass es dabei zu keinen Neuerungen im KV für Werbung und Marktkommunikation gekommen ist.

Wir finden das sehr bedauerlich. Es war für uns alle hier eine Überraschung, als die Gewerkschaft nach nur etwa 15 Minuten vom Tisch aufstand – und einfach ging.

Die Kommunikationsbranche verändert sich so schnell wie kaum eine andere: Diese Veränderungen schaffen Druck auf alle Unternehmen der Branche. Die Überalterung des KV ist dabei leider Teil des Problems. Die Sozialpartnerschaft ist aber angetreten, um brauchbare Rahmenbedingungen für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen zu schaffen, nicht diese noch weiter zu erschweren.

Wir als Fachgruppe wollen darum eine Lösung schaffen: mit einem modernen KV.

Wettbewerb 2017: Überalterter KV schafft immer mehr Unsicherheiten

Die Arbeitnehmerseite war nicht bereit über eine Neugestaltung des Kollektivvertrags zu reden – sondern nur über Forderungen von 3% und damit einer Indexanpassung weit über der Inflationsrate oder vergleichbaren Abschlüssen z.B. in der Filmwirtschaft.

Dies hätte jedoch erhebliche Wettbewerbsnachteile für den Kreativstandort Wien bedeutet. Nachteile gegenüber Unternehmen in allen anderen Bundesländern, in denen es gar keinen KV gibt. Und das ist einfach nicht zu verantworten.

Der alte KV besteht bereits seit über 40 Jahren. Die Arbeitsbedingungen des KV für 1977 entsprechen aber nicht der Arbeitsrealität von 2017. Damals hat man noch mit Schreibmaschinen gearbeitet und Mobiltelefone waren undenkbar…

So enthält dieser alte Kollektivvertrag zum Beispiel noch:  

  • völlig veraltet Berufsbezeichnungen wie Nachkalkulanten, selbstständige Terminplaner oder Werbeexpedientinnen
  • Tätigkeiten in den mittlerweile falschen Verwendungsgruppen und der daraus resultierenden Unsicherheit.
  • Arbeitszeitregeln, die spätestens seit den 1990er Jahren nicht mehr der Realität entsprechen und damit sowohl UnternehmerInnen als auch MitarbeiterInnen schaden
  • und vieles mehr.

Das schafft mehr Unsicherheit als Sicherheit. Für ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen.

„KV Neu“: Wir wollen einen Kollektivvertrag, so modern wie die Branche selbst

Wir sind davon überzeugt: Faire Wettbewerbsbedingungen brauchen eine zeitgemäße Basis. Und die Wiener Kreativ-Wirtschaft braucht darum einen KV, der so modern ist, wie Branche selbst. Darum werden wir mit einem eigenen Team nun einen „KV Neu“ ausarbeiten. Der den Anforderungen der Zeit entspricht, und auf dessen Basis man wieder sinnvoll verhandeln kann.

Einladung an die Gewerkschaft zum „KV Neu“: Für ein gutes Miteinander in ganz Österreich 

Wir laden die Gewerkschaft natürlich dazu ein im Team „KV Neu“ mitzuarbeiten, und hoffen, dass sie dieses Angebot zur Zusammenarbeit annimmt: für einen modernen Kollektivvertrag, den man dann auch für ganz Österreich übernehmen könnte; um gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle 9 Bundesländer zu schaffen.

Wir haben es uns seit unserem Antritt stets zum Ziel gesetzt, bestehende Strukturen aufzubrechen und neue Wege zu gehen – vor allem in unserer täglichen politischen Arbeit als Fachgruppe. Deshalb werden wir uns auch weiterhin für einen zeitgemäßen Kollektivvertrag einsetzen, der den Weg für ein gutes Miteinander ebnet und den Kreativstandort Wien sichert.

Ich hoffe, dass Sie uns auf diesem Weg weiter unterstützen.

Stephan Gustav Götz

Stephan Gustav Götz ist Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.   @gustavgoetz

3 Vorsätze für's neue Jahr

Die besten Ted Talks für mehr Motivation, Zeit und Kreativität

Werbung Wien

vor 4 Monaten

Mehr Zeit, Motivation und Kreativität? So klappts mit den Neujahrsvorsätzen

Im neuen Jahr wird alles anders. Wir wollen produktiver sein, bessere Ideen haben, mehr Zeit für uns gewinnen und das erfolgreichste Jahr unseres bisherigen Lebens mit Elan und Schwung angehen.

Klingt wie die üblichen Vorsätze, die nie eingehalten werden? Mit diesen Tipps aus den Ted-Talks könnte 2017 anders werden.

Vorsatz #1: Kreativer werden

Elizabeth Gilbert ist Autorin des Bestsellers „Eat, Pay, Love“ und sie ist überzeugt: in jedem von uns schlummert ein Genie. In diesem Video erklärt sie, wie jeder von uns seine Kreativität fördern kann und das schlafende Genie in sich weckt.

Vorsatz #2: Mehr Zeit für sich selbst

Nigel Marsh hat genug Zeit – denn er ist Experte wenn es um Work-Life-Balance geht. In diesem Talk erzählt er, wie er die ideale Balance zwischen Arbeit und Freizeit gefunden hat – und wie auch Sie 2017 zu dem Jahr machen können, in dem Sie endlich mehr Zeit für sich selbst haben.

Vorsatz #3: Mehr Motivation aufbringen

Dan Pink hat Motivation erforscht – und anders als viele Manager fälschlicherweise glauben, kommt diese nicht durch traditionelle Belohnungssysteme. Im Ted Talk erklärt er, wie wir alle mehr Motivation finden könnten und woran es meist scheitert.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Freiwilliger Ausbildungs-verbund

Informationsworkshop für UnternehmerInnen

Werbung Wien

vor 4 Monaten

Workshop: Lehrlinge gemeinsam ausbilden

Am 14. Februar 2017 findet ein Informations-Workshop zum Thema freiwilliger Ausbildungsverbund statt.

Beim freiwilligen Ausbildungsverbund wird Lehrlingen die Chance geboten, ihre Erfahrungen nicht nur in einem einzelnen Lehrbetrieb zu sammeln, sondern von den Kenntnissen und vom Wissen mehrerer Unternehmen einer Branche zu profitieren. Denn es ist uns ein Anliegen das Image und die Qualität der Lehrausbildung in unserer Branche laufend zu verbessern. Aus diesem Grund forciert die Sparte Information und Consulting heuer den freiwilligen Ausbildungsverbund. Wir freuen uns darauf, Sie als UnternehmerIn am 14. Februar beim Informations-Workshop zu begrüßen. 

Was ist ein freiwilliger Ausbildungsverbund?

Ein freiwilliger Ausbildungsverbund ermöglicht es Kenntnisse und Fertigkeiten innerhalb eines Berufsbildes (zwischenbetriebliche Ausbildung) oder über das Berufsbild hinaus (zwischen- betriebliche Zusatzausbildung) zu vermitteln. Dabei spielt es keine Rolle zu welchem Zeitpunkt der Lehre der Lehrling zum Ausbildungspartner geschickt wird. Dies ist jederzeit möglich.

Welche Unternehmen oder Einrichtungen kommen als Partner in Frage?

Primär handelt es sich um Unternehmen aus derselben Branche, der Partnerbetrieb, oder gegebenenfalls auch die Partnerbetriebe, muss kein Lehrbetrieb sein. Möglich ist auch ein Verbund von Betrieben verschiedener Branchen, wenn sie gemeinsam einen Lehrberuf ausbilden (z.B. Büro- kaufmann/-frau).
Der Partnerbetrieb muss geeignet sein die fachlichen Inhalte zu vermitteln. Für den Lehrling sollte ein Mehrwert durch dieses ergänzende Angebot erzielt werden.

Was sind die Rahmenbedingungen für einen Ausbildungsverbund?

ƒ Während des Ausbildungsverbundes bleibt der Lehrvertrag unverändert aufrecht.
ƒ Der Lehrling ist weiter bei der Sozialversicherung gemeldet.
ƒ Die Lehrlingsentschädigung wird weiter bezahlt.
ƒ Die Ausbildung im Ausbildungsverbund erfolgt in der Arbeitszeit des Lehrlings.
ƒ Die Kosten einer Ausbildung im Ausbildungsverbund trägt der Lehrberechtigte.
ƒ Die Verantwortung des Lehrberechtigten für die Ausbildung des Lehrlings bleibt aufrecht.

Ein freiwilliger Ausbildungsverbund erfolgt auf Basis einer schriftlichen Vereinbarung im Einvernehmen zwischen dem Lehrberechtigten, dem Partnerunternehmen und dem Lehrling (und dem/der Erziehungsberechtigten bei minderjährigen Lehrlingen).

Während der Lehrvertrag zwischen dem Lehrbetrieb und dem Auszubildenden unangetastet bleibt, besteht die Möglichkeit zwischen den Ausbildungsverbunds-Betrieben eine Kostenteilung, oder etwa eine Kostenübernahme für einzelne Ausbildungstätigkeiten oder -zeiträume zu vereinbaren.

Was sind die Vorteile des Ausbildungsverbundes?

Für den Lehrling:

  • ƒ er lernt schon während der Ausbildungszeit mehrere Unternehmen kennen ƒ bekommt Einblick in andere Lösungswege für Herausforderungen
  • ƒ profitiert von dem Wissen mehrerer Profis
  •  hat eine größere Abwechslung in seiner Lehrzeit

 

Für die Unternehmen:

  • ƒ  geteilter Lehrlingsaufwand
  • ƒ  Benchmarking mit anderen Unternehmen der Branche
  • ƒ  verschiedene Fördermöglichkeiten
  • ƒ Lehrlinge sammeln breitere Erfahrungen und lernen Fertigkeiten, die im eigenen Betrieb einsetzbar sind
  • Bei der Lehrlingssuche können durch breitere Ausbildungsangebote neue Interessenten-kreise angesprochen werden.

Ein freiwilliger Ausbildungsverbund kann den Einstieg in die Lehrausbildung darstellen und ermöglicht es, Wissen an die nächste Generation an Fachkräften weiterzugeben. Außerdem ermöglicht er neue Sichtweisen auf die eigenen Arbeitsabläufe und bereichert das eigene Unternehmen.

Informationsworkshop zum Ausbildungsvebund

14. Februar 2017 
08:30 – 10:oo Uhr
Blauer Saal, 4. Stock  
Schwarzenbergplatz 14, 1040 Wien

 

Für die Anmeldung zum Workshop melden Sie sich bitte bis zum 31.1.2017 bei:
Gabriele Hammerl
Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Wien Tel: +43 1 514 50 2412
e-mail: gabriele.hammerl@wkw.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Mobile World Congress

Mit der Aussenwirtschaft Austria zur grössten Mobilfunkmesse Europas

Werbung Wien

vor 5 Monaten

Mobile World Congress 2017: Chancen für Unternehmen

Der Mobile World Congress in Barcelona ist mit über 100.000 Besuchern und 1.800 Ausstellern die größte Messe rund um Mobilfunk und Technik.

Die Außenwirtschaft Austria lädt die österreichische IKT-Branche zum Mobile World Congress (MWC) vom 27.2. bis 2.3.2017 nach Barcelona ein. Der Mobile World Congress ist DIE internationale Leitmesse im Multimedia- und Telekommunikationsbereich. Das 200.000 m2 großen Gelände der Messe Barcelona – auf dem 1.800 internationale Ausstellerfirmen aus über 200 Ländern präsent waren – wurde 2016 mit einer Rekordbeteiligung von über 100.000 Stakeholdern und Fachexperten besucht.

Auch 2017 wird der MWC daher wieder Drehscheibe neuer Technologien & Innovationen sein und bietet auch für österreichische Unternehmen eine hervorragende Plattform zur Präsentation und Vorstellung heimischer Entwicklungen, Produkte und Services am österreichischen Gruppenstand.

Mehr Informationen finden Sie auf Mobile World Austria.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen der Internationalisierungsoffensive go-international, einer Förderinitiative des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Wirtschaftskammer Österreich.

AUSTRIA LOUNGE

  • Eigene Standfläche inkl. Kästchen & Hocker am österreichischen Gruppenstand, der ADVANTAGE AUSTRIA Lounge
  • 1 Eintrittskarte zum Mobile World Congress (Exhibitor Visitor Pass (EVP) im Wert von EUR 750), umfasst auch Zugang zu 4YFN (Wert EUR 200)
  • Firmenvorstellung auf der Event-Website des MWC-Veranstalters GSMA
  • Vorab Öffentlichkeitsarbeit (Design, Druck, Versand und Bewerbung des ADVANTAGE AUSTRIA-Ausstellerverzeichnis etc.)
  • Teilnahme am gesamten ADVANTAGE AUSTRIA Programm zum MWC (Welcome Dinner am Anreisetag, Eröffnung der ADVANTAGE AUSTRIA Lounge beim MWC, Einladung zum internationalen Networking Cocktail, Happy Hour am Messestand)
  • Kosten:
    EUR 4.700 (zzgl. USt.) für Mitglieder
    EUR 9.400 (zzgl. USt.) für Nicht-Mitglieder

AUSTRIA SHOWCASE Tour

  • 1 Eintrittskarte zum Mobile World Congress (Exhibitor Visitor Pass (EVP) im Wert von EUR 750), umfasst auch Zugang zu 4YFN (Wert EUR 200)
  • Vorab Öffentlichkeitsarbeit (Design, Druck, Versand und Bewerbung des ADVANTAGE AUSTRIA-Ausstellerverzeichnis etc.)
  • Teilnahme am gesamten ADVANTAGE AUSTRIA Programm zum MWC (Welcome Dinner am Anreisetag, Eröffnung der ADVANTAGE AUSTRIA Lounge beim MWC, Einladung zum internationalen Networking Cocktail)
  • Kosten:
    EUR 900 (zzgl. USt.) für Mitglieder
    EUR 1.800 (zzgl. USt.) für Nicht-Mitglieder

Anmeldung

Jetzt direkt über die Webseite der Außenwirtschaft Austria anmelden.

ACHTUNG: Die Anmeldefrist wurde bis zum 30. Jänner 2017 verlängert

Haben Sie noch Fragen?

AußenwirtschaftsCenter Barcelona
Fr. Helen Frech
Telefon: +34 93 292 23 78
Email: barcelona@wko.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Wiener Werbe-KV 2017

zeitgemäßer Kollektivvertrag statt überzogener Forderungen!

Werbung Wien

vor 5 Monaten

Wiener Werbe-KV 2017

Wir wollen neuen zeitgemäßen Kollektivvertrag statt überzogener Forderungen - Gewerkschaft bricht KV-Werbung Wien Verhandlung ab

GPA-djp blockiert auch in der zweiten Runde einen zeitgemäßen KV-Abschluss – Obmann Götz: „Realitätsverweigerung der Gewerkschaftsfunktionäre gefährdet den Kreativstandort Wien“

Die Verhandlungen zwischen der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien und der Gewerkschaft Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) über die Reform des Kollektivvertrags für die rund 14.000 Beschäftigten aus den Bereich Werbung und Marktkommunikation in Wien wurde heute von der GPA einseitig abgebrochen. Die Gewerkschaft lehnte die von der Fachgruppe in Aussicht gestellte maßvolle Einigung im Wert von 0,7 Prozent erneut ab.

„Es braucht einen KV, der der heutigen Arbeitsrealität entspricht, so Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation: „Auch die Ansprüche der Arbeitnehmer an die Arbeitgeber haben sich geändert, dem müssen wir unbedingt Rechnung tragen. Der jetzige KV ist älter als 40 Jahre und keinesfalls mehr zeitgemäß.“

Der Kollektivvertrag ist der Mindeststandard für alle Dienstverträge einer Branche, er muss auf der Höhe der Zeit bleiben. Daher ist es notwendig, diesen anzupassen und folgende Reformpunkte umzusetzen:

  • von den Verwendungsgruppen zu Tätigkeitsbeschreibungen
  • Arbeitszeit-Flexibilisierung
  • Evaluierung und Beseitigung uralter Normen
  • Anpassung des fachlichen Geltungsbereiches des KV und Fokussierung auf Unternehmen der Marktkommunikaton, um „KV-Trittbrettfahrer“ zu verhindern.

Die letzte bekannte Forderung der Gewerkschaft ist die Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter um  2,3 Prozent plus 8 Stunden Zeitguthaben im Wert von 0,7 Prozent und damit eine Gesamterhöhung von 3 Prozent. Das ist für die Werbewirtschaft nicht leistbar und inakzeptabel.

Die Fachgruppe Werbung Wien zeigt sich verwundert, dass die GPA-djp bereit ist, den einzigen KV im Bereich Werbung und Marktkommunikation aufs Spiel zu setzen.

Solange die GPA-djp in allen anderen Bundesländern einen KV-losen Zustand akzeptiert, ist das für uns nicht nachvollziehbar“,

sagt Götz abschließend. Der derzeit gültige KV bleibt weiter bestehen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Umfrage

Die Meinung von GrafikerInnen & DesignerInnen ist gefragt!

Umfrage: Grafik- und Kommunikationsdesign in Kooperation mit Design Austria

Als Fachgruppe Werbung Wien möchten wir die Interessen unserer Mitglieder wahren und auf aktuelle Debatten aufmerksam machen. Wir möchten diese aufzeigen und thematisieren

Es ist unsere Aufgabe, uns für Euch einzusetzen, Verbesserungen zu ermöglichen und Rahmenbedingungen zu schaffen, von denen die gesamte Kommunikationsbranche und Kreativszene profitieren kann.

Nachdem das Thema Honorare in den letzten Monaten von mehreren Seiten an uns herangetragen wurde, haben wir mit Design Austria eine Umfrage zu diesem Thema entwickelt.

Dafür benötigen wir Deine Unterstützung!

Die Endergebnisse werden in einer berufswirtschaftlichen Publikation zusammengefasst, die im Lauf des neuen Jahres erscheinen wird. Der Mangel an Anstellungsmöglichkeiten, Unsicherheiten zu Berufsbeginn, unternehmerisches Unverständnis, der Druck bei der Gestaltung von Honoraren und Preisen sowie kalkulatorische Notwendigkeiten sind Realitäten, die in der Design- und Kreativbranche nicht wegzudenken sind.

Mit der geplanten Publikation möchten wir bei Auftragnehmern wie Auftraggebern gleichermaßen ein Bewusstsein schaffen bzw. dieses steigern, um dadurch für die Branche mehr Sicherheit zu schaffen.

Wir bitten Dich um ein paar Minuten Deiner Zeit, um die Fragen über die Berechnung und Honorargestaltung und –höhen zu beantworten.

Die Erhebung der Ergebnisse erfolgt anonym. Unter diesem Link kann die Umfrage aufgerufen werden. Die Umfrage ist bis 31.1.2017 geöffnet.

Das Büro

der Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation

Werbung Wien

vor 5 Monaten

Ihr Fachgruppenbüro

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation hat in Wien über 9000 Mitglieder. Um diese gut zu betreuen und beraten braucht es ein starkes Team und jede Menge Organisation.

Heute stellen wir die Menschen vor, die täglich im Fachgruppenbüro arbeiten um Ihnen den Alltag als UnternehmerInnen so angenehm wie möglich zu machen.

Das Team

Dr. Manfred Pichelmayer leitet die Geschäftsstelle der Fachgruppe. Neben der kaufmännischen Leitung kümmert er sich auch um Mitgliederinformation, die Betreuung der Funktionäre und die Vorbereitung und Durchführung von Organsitzungen der Fachgruppe (wie z.B. der Fachgruppentagung oder den Kollektivvertragsverhandlungen). Er ist auch die erste Ansprechperson für Mitglieder, die sich über Ihre Rechte oder die Serviceleistungen der Fachgruppe informieren möchten.

Verena Barusic und Martina Doleschal sind oft die erste Anlaufstelle für viele Mitglieder. Neben der Assistenz von Dr. Pichelmayer und der Unterstützung bei der täglichen Arbeit der Fachgruppe haben die beiden stets ein offenes Ohr und gute Tipps für Mitglieder parat.

bildschirmfoto-2016-12-21-um-10-25-23

Unsere Serviceleistungen im Überblick

Für nähere Informationen zu unseren Serviceleistungen oder Fragen zu unserer Arbeit senden Sie doch einfach ein Email an manfred.pichelmayer@wkw.at. Wir freuen uns!


Kontakt

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Wirtschaftskammer Wien
Schwarzenbergplatz 14
1041 Wien

Dr. Manfred Pichelmayer
Geschäftsführer Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
T: 01 514 50 3790
E: manfred.pichelmayer@wkw.at

Verena Barusic
Assistenz
T: 01 514 50 3512
E: verena.barusic@wkw.at

Martina Doleschal
Assistenz
T: 01 514 50 3791
E: martina.doleschal@wkw.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Ihre VertreterInnen

in der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation

Werbung Wien

vor 5 Monaten

Ihre VertreterInnen in der Fachgruppe

Engagierte Funktionäre und Funktionärinnen, die mit viel Einsatz die Interessen der Wiener Kreativbranche vertreten, sind die Basis für zahlreiche Leistungen der Fachgruppe.

In unserer Fachgruppe engagieren sich 32 Unternehmerinnen und Unternehmer ehrenamtlich für die Wiener Kommunikations- und Kreativbranche. Unternehmertum und ehrenamtliches Engagement zu kombinieren, ist eine Aufgabe, die viel Hingabe und Einsatz fordert.

Im Zuge der Wirtschaftskammerwahlen werden diese VertreterInnen durch die Mitglieder der Fachgruppe gewählt und bilden gemeinsam den Fachgruppenausschuss. Der Fachgruppenausschuss koordiniert inhaltlich sämtliche Aktivitäten der Fachgruppe und wählt den Vorstand, der die Fachgruppe nach außen vertritt.

Vorstand und Geschäftsführung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation

Marco Schreuder
Fachgruppenobmann – Grüne Wirtschaft

Goldschlaggasse 38/14
1150 Wien

M: +43 (699) 1924 21 27
E: marco(at)schreuder.at

KommR Dipl.Kommkfm. Konrad Maric
1. Fachgruppenmann-Stellvertreter – SWV

Maric & Rinaldin GmbH
Alserbachstraße 23
1090 Wien

T: 01 315 290 200
T: 01 315 290 210
E: konrad(at)maric.at

Mag. Birgit Kraft-Kinz
2. Fachgruppenobmann-Stellvertreterin – WB

Kraftkinz GmbH
Gloriettegasse 13
1130 Wien

T: 01 803 30 840
M: 0676 444 55 66
E: birgit(at)kraftkinz.com

Dr. Manfred Pichelmayer
Fachgruppengeschäftsführer

T: +43 1 514 50 3790
E: manfred.pichelmayer(at)wkw.at

Mitglieder des Fachgruppenausschusses

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Welcome Founder

Die Initiative der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation für NeugründerInnen.

Werbung Wien

vor 5 Monaten

Das ist die Welcome Founder-Serie

Welcome Founder ist eine Initiative der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation um GründerInnen und jenen, die es noch werden wollen wertvolle Tipps aus der Branche zu geben und ihre Fragen zu beantworten.

Durch eine Video-und Eventreihe werden JunggründerInnen mit bereits etablierten Unternehmerinnen und ExpertInnen aus der Branche vernetzt

WELCOME FOUNDER – DER ERSTE YOUTUBE-BLOG DER FACHGRUPPE WERBUNG WIEN

Von nun an findet ihr auf unserem Kanal regelmäßig nützliche Tipps und Tricks für NeugründerInnen. Mario Krendl ist selbst Gründer und nimmt euch mit auf die Reise seiner eigenen Unternehmensgründung. Regelmäßig trifft er ExpertInnen und etablierte GründerInnen, um die besten Empfehlungen zur Unternehmensgründung für euch zu bekommen.

COMING UP SOON: 

  • Folge 5: Was bringt ein Co-working Space? Alexander Salzmann gibt Einblicke
welcome2-768x396

WELCOME-FOUNDER NIGHT FÜR NEUGRÜNDERiNNEN

Die Welcome Founder Night soll als Stütze dienen und die Möglichkeit geben, Antworten auf die Fragen, die NeugründerInnen unter den Nägeln brennen, zu finden. Hier kann man sich vor allem aber auch mit anderen NeugründerInnen austauschen und vernetzen.

Um das breite Spektrum an Fragen abdecken zu können, laden wir jedes mal Expertinnen aus verschiedensten Bereichen aufs Podium ein.

Das erste Welcome Founder Event fand am 24. Mai 2016 im Impact Hub Vienna statt und begeisterte BesucherInnen.

Für die  zweite Welcome Founder Night am 28. September 2016 im Impact Hub Vienna konnten wir wieder vier hochkarätige Gäste gewinnen, die ihre Erfahrungen mit uns teilten.

Welcome Founder Night | 28. September 2016

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Kreativ-frühstück

Wie viel Eigen-PR ist notwendig?

Werbung Wien

vor 5 Monaten

Kreativfrühstück zum Thema Eigenmarketing

Unseren Kundinnen und Kunden empfehlen wir immer klare und regelmäßige Kommunikation nach außen. Doch wie halten wir es mit dem eigenen Marketing?

Darüber sprechen wir beim nächsten Kreativfrühstück am 19. Jänner 2017.

Reality Check: Eigenmarketing

Machen wir genug Werbung für uns selbst? Was sind die Mindestanforderungen im Eigenmarketing? Wie sinnvoll ist PR für die eigene Marke? Und geht Social Media Präsenz ohne den Verstand zu verlieren?

Als Gast dürfen wir dieses Mal unter anderem Iwona Laub begrüßen. Sie ist als Digital Brand Advisor Beraterin für Online-PR-Strategien und Beschwerdemanagement. Dabei hilft sie vorwiegend jungen Unternehmen Marken im Netz aufzubauen und online verstärkt zu präsentieren.

  • Wann: 19. Jänner. 2016, ab 9:00 Uhr
  • Wo: Café Edison, Alser Straße 9, 1080 Wien
  • Wir bitten um Anmeldung an werbungwien@wkw.at

Diese Veranstaltung ist ausschließlich für Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.

Wir freuen uns auf eine ehrliche Diskussion, hilfreiche Tipps und eine Extraportion Motivation für das neue Jahr.

Wir danken Alexandra Fiedler-Lehmann für die Initiative zum Kreativfrühstück.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Online Competence Seminar

Digital in die Zukunft!

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Digital in die Zukunft: Online Competence Seminar

In der Online-Werbung gibt es einige technische Fachspezifika und eine ganze Menge online-spezifischer Begriffe, die vielen „aus der Klassik“ kommenden Kommunikationsprofis noch nicht gänzlich geläufig sind.

Vermeintliche Kompliziertheit bremst oftmals den Einstieg ins digitale Marketing

Aus diesem Grund bieten wir unseren Mitglieder die Möglichkeit, im Online Competence Seminar einen Überblick über die verschiedenen Disziplinen von Online-Werbung zu erhalten. Der Fokus liegt darauf, Media-Basiswissen für das Planen und Bewerten von Kampagnen zu vermitteln, die Hemmschwelle für Onlinewerbung zu senken und die Lust auf mehr Expertise zu wecken.

Der Kurs vermittelt eine Einführung in

  • Verschiedene Kanäle der Online-Werbung
  • Abrechnungsarten von Online-Werbung
  • Grundlagen der Werbeauslieferung (Adserving, Targeting, Programmatic Advertising)
  • Media-Grundbegriffe zur Bewertung von Online-Kampagnen

Als Trainerin konnten wir für dieses Seminar Dr. Lilian Meyer-Janzek, Geschäftsführerin des IAB Austria, gewinnen. Durch die kleine Gruppengröße, (Rechen)-Beispiele und viel Interaktion erhalten die TeilnehmerInnen eine praxisnahe Einführung in den Bereich Online-Werbung.

2016 konnten wir unter großem Interesse zwei unserer Online Competence Trainings anbieten.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

AGB-Check

Kostenlose Überprüfung durch unsere Anwälte!

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Checken Sie Ihre AGB durch unsere Anwälte – kostenlos!

Sie kennen das sicher: Man schreibt ein Angebot, und will dabei möglichst klar festhalten, was von der Leistung umfasst ist – und was nicht.

Fragen wie diese können durch Allgemeine Geschäftsbedingungen – die AGB – von vornherein ohne großen Aufhebens geklärt werden.

Deshalb unterstützen wir als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation unsere Mitglieder, die richtigen AGB für jeden Zweig der Kreativbranche zu erstellen.  Gerade im Kreativ- und Kommunikationsbereich ist es oft schwierig jede einzelne Leistung in jedem einzelnen Angebot so genau abzustecken, dass Missverständnisse ausgeschlossen sind. AGBs helfen hier von vornherein Klarheit zwischen Auftraggeber und Dienstleister zu schaffen.

Die richtige Erstellung von AGB wird aber für viele Unternehmen zur Herausforderung. Denn, Achtung: Vor allem, wenn die Vertragspartner gleichzeitig Verbraucher im Sinn des Konsumentenschutzgesetzes sind, gelten oft zahlreiche Sonderregelungen.

Sie haben Fragen zu guten AGBs?

Als Mitglied der Fachgruppe Werbung Wien können Sie den kostenlosen Rechts-Check für AGB unseres Anwaltsservice nutzen. Bei Interesse senden Sie einfach ein Email an manfred.pichelmayer@wkw.at. Sie können auch die von uns empfohlenen AGB verwenden- Damit sind Sie garantiert auf der sicheren Seite, denn Werbeunternehmen haben Rechtssicherheit, wenn sie die vom Fachverband Werbung herausgegebene und empfohlenen AGB verwenden.

Erst im Oktober haben wir gemeinsam mit Experten der Wirtschaftskammer die AGB Datenbank überarbeitet, aktualisiert und an die geltende Rechtslage angepasst.

Dabei gibt es insbesondere Neuerungen in den Bereichen

  • Social Media
  • Konzept-und Ideenschutz
  • Insolvenzrechtsänderungsgesetz
  • Datenschutz
  • Haftungsfragen und Schutzfähigkeit von Kennzeichen. 

Einen entsprechenden Überblick, was es bei der Erstellung von AGB zu beachten gibt, finden Sie hier.

Wir hoffen Ihnen damit Ihren Geschäftsalltag ein wenig zu erleichtern!

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Versicherungs­ service

Speziell für die Bedürfnisse der Werbebranche

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Versicherungsservice exklusiv für Mitglieder der Fachgruppe

Für nur 10 Euro im Jahr genießen sie umfassenden Schutz durch die Zusatzversicherungen unserer Vertragspartner.

Unerwartete Zwischenfälle sind Teil des Alltags in der Kommunikationsbranche. Es kann schnell gehen und ist vielen sicherlich bereits passiert: es gibt einen übersehenen Typo in der Broschüre, der erst nach dem Druck erkannt wird. Oder durch unerwartete Krankheit steht der Betrieb für einige Tage still.

Dann ist der Schaden groß, alles muss neu produziert werden muss und erheblicher Mehraufwand entsteht.

Aus diesem Grund bieten wir mit unseren Versicherungspartnern spezielle Versicherungen für die Kreativbranche an. Mit unseren Vertragspartnern haben wir spezielle Versicherungspakete geschnürt, die auf die Bedürfnisse der Werbebranche abgestimmt sind und bieten so unseren Mitgliedern zusätzlichen Service.

Mit einem jährlichen Beitrag von nur 10 Euro genießen Sie das ganze Jahr über vollen Versicherungsschutz.

 

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Die Vermögensschadenhaftpflicht deckt die gesetzliche Haftpflicht gegenüber Dritten wegen Vermögensschäden aus Fehlern bei Entwicklung, Entwurf, Herstellung oder Verbreitung von Werbemitteln, für Produkte und Dienstleistungen in Bild, Schrift und Ton.

Detaillierte Bedingungen zur Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Ihr Ansprechpartner
Wiener Städtische Versicherung AG
Mag. Günther Stuifer

Landesdirektion Wien
Obere Donaustraße 49-53
1020 Wien

T.: +43 (0) 50 350 21 077
F: +43 (0) 50 350 99 21 077
M.: +43 (0) 50 350 90 21 077
E: g.stuifer@wienerstaedtische.at
W: www.wienerstaedtische.at

 

Betriebsunterbrechungs- und Unfallversicherung der Helvetia

Die Betriebsunterbrechungsversicherung bietet Schutz bei vollständiger oder teilweiser Unterbrechung des Betriebes wegen Arbeitsunfähigkeit der Betriebsleitung infolge eines Unfalles, Krankheit, Quarantäne, eines Krankenhausaufenthaltes bzw. Nachbehandlung nach einem Unfall.

Versicherungsschutz besteht auch bei Sachschäden durch Brand, Blitzschlag (direkt od. indirekt), Explosion, Flugzeugabsturz, Einbruchsdiebstahl und Vandalismus sowie durch Sturm, Hagel, Schneedruck, Felssturz, Steinschlag, Erdrutsch, Frost oder Austreten von Leitungswasser. Die Unfallversicherung unterstützt Sie im Falle einer dauernden Invalidität ab 25% als unmittelbare Unfallfolge.

Detaillierte Bedingungen zur Betriebsunterbrechungs-Versicherung
Detaillierte Bedingungen zur Unfall-Versicherung

Ihr Ansprechpartner
Helvetia Versicherung AG
Dr. Helmut Zeglovits

Dr. Zeglovits
Financial Services & Consulting GmbH
Köstlergasse 9/24
1060 Wien

T.: +43 (0) 676 89 32 5450
F: +43 (0) 2236 379 717
E: zeglovits.office@speed.at
W: www.zeglovits.at

 

Sie benötigen mehr Informationen?

Bei allen Fragen zum Versicherungsservice steht Ihnen das Fachgruppenbüro gerne zur Seite. Sie erhalten Anfang des Jahres von uns per Post einen Erlagschein. Nach Einzahlung des einmaligen Beitrags von 10 Euro sind Sie das ganze Jahr über voll versichert. Die restlichen Kosten der Versicherung übernimmt die Fachgruppe.

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Wirtschaftskammer Wien
Schwarzenbergplatz 14
1041 Wien

Dr. Manfred Pichelmayer
Fachgruppengeschäftsführer
Telefon: +43 1 514 50 3790
Email: manfred.pichelmayer@wkw.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Kollektiv­vertrag 2017

Alle Infos zum aktuellen Stand der Verhandlungen

Werbung Wien

vor 6 Monaten

KV-Verhandlungen 2017: Aktueller Stand

Die Fachgruppe informiert über den aktuellen Status der Kollektivvertragsverhandlungen aus Sicht der ArbeitgebervertreterInnen.

Die Verhandlungen zwischen der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) über einen Kollektivvertrag 2017 im Bereich Werbung und Marktkommunikation in Wien sind am 25.11.2016 vorerst zu keinem Ergebnis gekommen.

Sie alle wissen, dass der aktuelle Kollektivvertrag ausschließlich im Bundesland Wien gilt. Jenseits der Wiener Stadtgrenze unterliegen die Betriebe keinen kollektivvertraglichen Normen.

Diese marktverzerrende Situation muss in einem Abschluss immer berücksichtigt werden.

Deshalb ist die Forderung der Gewerkschaft nach einer Erhöhung der Mindestgrundgehälter um  2,3 Prozent plus 8 Stunden Zeitguthaben im Wert von 0,7 Prozent und damit einer  Gesamterhöhung von plus 3 Prozent bei einer Inflationsrate von 1,0 Prozent für die Wiener Arbeitgeberbetriebe nicht leistbar und inakzeptabel.

Leider wird derzeit seitens der Gewerkschaft nicht objektiv über die erste Runde der Verhandlungen berichtet. Wir sind mit dem Angebot eines bezahlten Zeitguthabens im Ausmaß von 8 Stunden für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Verhandlungen gegangen, das entspricht einer Lohnerhöhung von mindestens 0,7 Prozent.

Unsere weitere Linie ist: Die Bereitschaft der Wiener Kreativ-Unternehmen zu einem fairen Miteinander darf nicht überstrapaziert oder ausgenutzt werden.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Wiener Werbe-KV 2017

Keine Einigung in der ersten Runde

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Wiener Werbe-KV 2017: Keine Einigung in der ersten Runde

Angebot der Wiener Werbewirtschaft wurde abgelehnt – Obmann Götz: „Überzogene Forderungen führen zu großem Druck auf Wiener Unternehmer und unfairem Wettbewerb innerhalb Österreichs.“

Die Verhandlungen zwischen der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) über einen neuen Kollektivvertrag für die mehr als 14.000 Beschäftigten im Bereich Werbung und Marktkommunikation in Wien sind vorerst zu keinem Ergebnis gekommen.

Der Vorschlag der FG Werbung über die Entwicklung eines zeitgemäßen Kollektivvertrages und ein bezahltes Zeitguthaben im Ausmaß von 8 Stunden für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Branche haben leider in der ersten Runde der Verhandlungen kein Gehör bei den Arbeitnehmervertretern gefunden.

Die Forderungen der Gewerkschaft in der heutigen ersten Verhandlungsrunde für die Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgrundgehälter seien mit 2,3 Prozent plus 8 Stunden Zeitguthaben im Wert von 0,7 Prozent und damit einem Gesamtvolumen von plus 3 Prozent für die Fachgruppe nicht akzeptabel gewesen.

Der KV Werbung und Marktkommunikation gilt derzeit nur im Bundesland Wien, durch diese marktverzerrende Situation wäre ein Abschluss von plus 3 Prozent ein weiterer Wettbewerbsnachteil“, sagt Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation. „Umso wichtiger ist es, weiter an einem zeitgemäßen KV für ganz Österreich zu arbeiten.“

Denn während sich alle anderen Bundesländer noch immer einem Kollektivvertrag verweigern, ist die Fachgruppe Werbung Wien die einzige, die die Sinnhaftigkeit einer solchen Vereinbarung für beide Seiten anerkennt.

Die Bereitschaft der Wiener Kreativ-Unternehmen zu einem fairen Miteinander darf jedoch nicht überstrapaziert oder ausgenutzt werden“, warnt Götz. „Sonst können die Wiener Unternehmen nicht wettbewerbsfähig bleiben, und die hochqualifizierten Arbeitsplätze nicht auf Dauer sichern“.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Steuerberater­service

Individuelle Beratung durch professionelle Steuerberater

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Der Steuerberatungs-Service der Fachgruppe

Oft werden gerade die kreativsten Phasen durch Bürokratie unterbrochen: man muss sich um Steuern und Abgaben kümmern.

Aus diesem Grund bieten für exklusiv für Fachgruppenmitglieder einen Steuerberaterservice an. Die Fachgruppe übernimmt für Mitglieder die pauschalierten Kosten von bis zu 4 Steuerberatungseinheiten bei unserem Kooperationspartner Audit Partner.

Zu folgenden Themen können Sie sich beraten lassen

  • Steueroptimierung
  • Beitragsminderung
  • SVA Stundung/Zahlungsvereinbarungen
  • Umsatzsteuer/Vorsteuer
  • Dienstvertrag
  • Werkvertrag
  • Betriebsprüfung

Achtung: Eine Kostenübernahme kann nur erfolgen, wenn die Freigabe durch die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien vor der Beratung erfolgte.

Mehr Informationen

Bitte wenden Sie sich für Fragen oder die Freigabe der Leistungen an das Fachgruppenbüro.

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Wirtschaftskammer Wien
Schwarzenbergplatz 14
1041 Wien

Dr. Manfred Pichelmayer
Fachgruppengeschäftsführer
Telefon: +43 1 514 50 3790
Email: manfred.pichelmayer@wkw.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Digitale Wirtschaft

Unterschiedliche Player, einheitliche Regeln?

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Podiumsdiskussion: Unterschiedliche Player, einheitliche Regeln?

WIE DIE KREATIVWIRTSCHAFT DEN DIGITALEN WETTBEWERB VORANTREIBT.

Es geht um die Gestaltung der ordnungspolitischen Rahmenbedingungen und die Zukunft der Kommunikation von morgen. Welche Chancen bieten Digitalisierung und neue Technologien für die Kreativwirtschaft? Welche innovativen „Digital Business Trends“ sind am Entstehen?

Wir diskutieren über Geschäftsmodelle, die im digitalen Raum funktionieren müssen. Haben wir dazu überhaupt den richtigen Rechtsrahmen? Welche Vorhaben sind realistisch? Was ist ökonomisch sinnvoll? Wie fair ist der Wettbewerb?

Die digitale Ökonomie kann sich nur dann nachhaltig entwickeln, wenn alle Beteiligten auch entsprechend in die Wertschöpfungskette eingebunden sind. Das gilt für die digitale Wirtschaft insgesamt und für die Kultur- und Kreativbranchen im Besonderen.

Programm

17:30 Uhr Ankommen und Networking 

18:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung durch Martha Schultz | Vizepräsidentin WKÖ

Wie die Kreativwirtschaft den digitalen Wettbewerb vorantreibt! 

  • Angelika Sery-Froschauer | Obfrau Fachverband Werbung und Marktkommunikation, WKÖ

Podiumsdiskussion „Unterschiedliche Player, einheitliche Regeln?“ 

  • Markus Kienberger | Country Manager Google Austria GmbH
  • Andrea Scheichl | Vizepräsidentin Österreichisches Patentamt
  • Gerin Trautenberger, BA hons |Vorsitzender Kreativwirtschaft Austria (KAT)
  • Stefan Hupe | Mitbegründer von IoT Austria – The Austrian Internet of Things Network

Die Kreativwirtschaft als zentraler Wirtschaftsfaktor und Impulsgeber 

  • Staatssekretär Dr. Harald Mahrer | Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

20:00 Uhr Networking & Talktables mit gemeinsamem Ausklang und Buffet

Der Fachverband Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich lädt in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und der Kreativwirtschaft Austria zu dieser Podiumsdiskussion ein.

Ort & Zeit

Donnerstag, 10. November 2016, ab 17:30 Uhr
Wirtschaftskammer Österreich
WKO Sky Lounge
Wiedner Hauptstraße 63
1040 Wien

Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung bis 7. November unter 05 90 900-3504 oder werbung@wko.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Online Competence

Gut gerüstet in die Zukunft

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Online Competence Seminar: Gut gerüstet in die Zukunft

IN DER ONLINE-WERBUNG GIBT ES EINIGE TECHNISCHE FACHSPEZIFIKA UND EINE GANZE MENGE ONLINE-SPEZIFISCHER BEGRIFFE, DIE VIELEN „AUS DER KLASSIK“ KOMMENDEN KOMMUNIKATIONSPROFIS NOCH NICHT GÄNZLICH GELÄUFIG SIND. DIE VERMEINTLICHE KOMPLIZIERTHEIT BREMST OFTMALS DEN EINSTIEG INS DIGITALE MARKETING.

Auch wenn Österreich in diesem Bereich nicht an vorderster Front vertreten ist, wird auch bei uns Online-Werbung über kurz oder lang die klassischen Werbeformen überholen.

Aus diesem Grund bieten wir unseren Mitglieder die Möglichkeit, im Online Competence Seminar einen Überblick über die verschiedenen Disziplinen von Online-Werbung zu erhalten. Der Fokus liegt darauf, Media-Basiswissen für das Planen und Bewerten von Kampagnen zu vermitteln mit der Zielsetzung, die Hemmschwelle für Onlinewerbung zu senken und die Lust auf mehr Expertise zu wecken.

©Pepo Schuster, austrofocus.at

©Pepo Schuster, austrofocus.at

Als Trainerin konnten wir für dieses Seminar Dr. Lilian Meyer-Janzek, Geschäftsführerin des IAB Austria, gewinnen. Durch die kleine Gruppengröße, (Rechen)-Beispiele und viel Interaktion erhalten die TeilnehmerInnen eine praxisnahe Einführung in den Bereich Online-Werbung.

Der Kurs vermittelt eine Einführung in:

  • Verschiedene Kanäle der Online-Werbung
  • Abrechnungsarten von Online-Werbung
  • Grundlagen der Werbeauslieferung (Adserving, Targeting, Programmatic Advertising)
  • Media-Grundbegriffe zur Bewertung von Online-Kampagnen

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Welcome Founder Night

Gut gerüstet in die Zukunft

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Ab in die Selbständigkeit: Tipps für Gründer

Die Welcome Founder Serie wurde von Mario Krendl für die Fachgruppe ins Leben gerufen und will NeugründerInnen die ersten Schritte in der Selbstständigkeit erleichtern.

Neben einer Web-Serie gibt es auch regelmäßig Events auf denen erfahrene UnternehmerInnen mit Tipps & Tricks zur Seite stehen.

artikelbild_1

Für die zweite Welcome Founder Night am 28. September 2016 im Impact Hub Vienna konnten wir wieder vier hochkarätige Gäste gewinnen, die ihre Erfahrungen mit uns teilten.

Da wir wissen, dass gerade in den ersten Wochen und Monaten des Unternehmertums die Zeit immer knapp ist, wollen wir auch gar keine lange Nacherzählung liefern und lassen den Abend im Q&A Stil Revue passieren.

artikelbild_2

Wie war der Karriereweg? Wie ist es zur derzeitigen Position gekommen?

Sigrid Krupica

  • zuerst Journalistin
  • dann Einzelunternehmerin; habe dort das unternehmerische Denken gelernt
  • wollte danach aber in größeres Unternehmen;
  • inzwischen seit 2 Jahren CEO bei Grayling Austria, seit 8 Jahren im Management

Sandra Thier

  • war 12 Jahre lang Moderatorin
  • ohne Plan B gekündigt und mir einige Monate Zeit gelassen das richtige zu finden
  • durch Zufall dann jetzigen Geschäftspartner getroffen
  • nach eine sehr erfolgreichen Jahr: es ist verdammt harte Arbeit, aber man wird belohnt wenn man es mit Fleiß und Spass macht

Wie waren die ersten Schritte in die Selbständigkeit? Welche Tipps gibt es?

Mike Gattereder

  • genau den Prozess skizziert
  • war ganz wichtig, dass ein Business Plan da ist
  • dass die Prozesse klar sind
  • denn 50% ist Kreativität, der Rest ist Daily Business (Buchhaltung, Akquise,…)
  • es ist gut wenn man Projektmanagementerfahrung in einer Agentur gesammelt hat

Sigrid Krupica

  • beraten als Agentur oft Start-Ups
  • da müssen Business-Ziele vorliegen
  • wenn diese noch nicht definiert sind, kann man keine Strategie festlegen
  • man muss nachschärfen bis der USP ausgearbeitet ist
artikelbild_3

Wie habt ihr euch positioniert? Wie sieht es mit dem USP aus?

Sandra Thier

  • Modell von Diego 5 war in Österreich neu
  • in Wien gibt es über 1.600 Filmproduktionsfirmen
  • wollten was neues machen: Youtube- und Influencer-Relations
  • der USP sind diese Influencer
  • sehr spannend, da man Pionierarbeit macht und einen Markt entwickeln und definieren kann.
fachgruppe-werbung-2016-09-27-tamas-kuensztler-web-34

Was braucht es zur Kundengewinnung? Webseite? Visitenkarten? Firmenpräsentation?

Mike Gattereder

  • eine Webseite und Kanäle über die man sich verkaufen kann
  • ganz wichtig ist auch Word of Mouth, ob digital oder real ist dann egal
  • am Anfang heißt es: auf Events gehen, Visitenkarten verteilen, den eigenen Namen fallen lassen, ganz klassisch Klinken putzen

TIPP: 
Es müssen nicht teure Konferenzen sein; Barcamps & Abendevents sind perfekt zum Networking geeignet

Sigrid Krupica

  • gibt natürlich eine klassische Präsentation mit Agenturvorstellung und Referenzen
  • ganz oft inzwischen aber einfach normale Kundengespräche, bei denen man aus der eigenen Arbeit erzählt
  • das funktioniert manchmal oft besser

Sandra Thier

  • man muss sich schnell auf den potentiellen Kunden einstellen können
  • auf dessen Wissenstand und Bedürfnisse und dementsprechend im Gespräch reagieren.

Wie sieht es mit Steuern und Versicherung aus?

Andreas Knipp

  • es ist sinnvoll von Anfang an einen Steuerberater / Buchhalter zu haben
  • denn auch wenn man alles selber machen kann ist die Chance groß etwas zu übersehen;
  • Profi hilft: Sparsamkeit ist hier falsch am Platz
  • am besten spricht man mit dem Steuerberater ab was er/sie machen kann und was man selber machen will
  • berücksichtigen, dass Steuer und SVA anfallen; diese berechnen sich vom Gewinn, nicht vom Umsatz (SVA 28%, Steuer 0-50%);

TIPP: 
Ein getrenntes Konto für Firmen- und Privatausgaben ist empfehlenswert. So behält man den Überblick.

Tipps für das Tagesbusiness

Sigrid Krupica

  • genaue Zeiterfassung
  • regelmäßige Treffen mit dem Team und ein offenes Klima
  • Bad News schnell auf den Tisch bringen

Mike Gattereder

  • jemand muss sich mit dem Thema Verwaltung befassen
  • genau Zeiterfassung: es hat keinen Sinn 200h Arbeit in ein € 5.000 Projekt zu stehen.
fachgruppe-werbung-2016-09-27-tamas-kuensztler-web-49

Thema Ausschreibungen: sind diese sinnvoll?

Sigrid Krupica

  • nehmen an Ausschreibungen teil, manchmal gewinnt man, oft verliert man
  • wichtig sich genau zu überlegen ob Ausschreibung Sinn macht, da mehrere hundert Stunden Arbeit dahinter stecken
  • Abschlagszahlungen von € 500 sind oft Realität
  • System sehr unfair, da es sich viele KMU einfach nicht leisten können teilzunehmen

Mike Gattereder

  • Ausschreibungen sind eigentlich überholt und aus der Kreidezeit
  • oft sind Ausschreibungen so groß, dass ein KMU gar keine Chance hat
  • es geht auch um Vertrauen und nicht nur um Zahlen in Ausschreibungen
  • die Kreativleistung wird oft gratis gemacht
  • mit Ausschreibungen wäre Digitalwerk nicht gewachsen

TIPP: 
Bietergemeinschaften bilden; an größere Agenturen andocken und als Partner zusammenarbeiten

Partnerwahl bei der Gründung

Mike Gattereder

  • alles genau durchplanen und festlegen
  • eine Partnerschaft kann funktionieren, aber auch nicht
  • wichtig, dass definiert ist was passiert wenn jemand aussteigen will
  • wirklich das Worst Case Szenario skizzieren, auch wenn man nicht daran denken will

Wie sieht es mit der Rechtsform aus?

Andreas Knipp

  • Rechtsform hängt von Größe und auch eventuellen Partner ab
  • für den Anfang eher ein EPU oder eine OG/KG, da auch die Kosten geringer sind
  • GmbH hat Vorteile, ist aber teurer (Notar, Bilanzveröffentlichung)
  • am Anfang eher klein starten
  • die Rechtsform kann immer noch geändert werden
fachgruppe-werbung-2016-09-27-tamas-kuensztler-web-44

Was ändert sich am Markt?

Mike Gattereder

  • Silodenken vergessen: Trennung zwischen PR, Online, Werbung verschwimmen
  • vieles wird data-driven: man brauch Analysten, die Zahlen lesen können
  • Storytelling: verschiedene Formate für unterschiedliche Kanäle
  • Agentur wird näher beim Kunden sitzen

3 kurze Tipps für GründerInnen

  • Andreas Knipp
    • holt euch Fachleute
    • schaut euch die Selbstsändigkeit im kleinen an
    • keine Angst vor Behörden haben
  • Sandra Thier
    • Leidenschaft
    • Disziplin
    • nicht aufgeben
  • Sigrid Krupica
    • authentisch bleiben
    • Spass haben
    • mit den richtigen Leuten vernetzen und zusammenarbeiten
  • Mike Gattereder
    • immer in den Spiegel schauen können, den Verlockungen des schnellen Gelds widerstehen
    • Spezialisierung: keinen Bauchladen anbieten
    • starke und verlässliche Partner suchen

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Grundumlagen-reform 2016

Mitglieder stimmen für Anpassungen bei den Grundumlagen

Werbung Wien

vor 6 Monaten

Fachgruppe Werbung reformiert Grundumlagen

MITGLIEDER DER FACHGRUPPE WERBUNG UND MARKTKOMMUNIKATION STIMMTEN BEI DER FACHGRUPPENTAGUNG MEHRHEITLICH FÜR EINE ANPASSUNG DER GRUNDUMLAGEN

Bei der diesjährigen Fachgruppentagung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Wien stimmten die Mitglieder mehrheitlich für eine Reformierung der Grundumlagen. Der vom Vorstand der Fachgruppe zur Abstimmung eingebrachte Antrag sieht vor, dass ab 2017 die Kosten für die mehrfache Mitgliedschaft innerhalb der Fachgruppe entfallen.

Die Wirtschaftskammer fordert immer finanzielle Erleichterungen für die Unternehmer. Mir ist wichtig, dass sie auch selbst damit anfängt. Deshalb haben wir jetzt die nächste Gebührensenkung vorbereitet.

Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe

Mit dieser Änderung entfallen für Unternehmen die zusätzlichen Kosten der Grundumlage von € 18 (EPU) bzw. € 36 (juristische Personen) für weitere Gewerbescheine innerhalb der Fachgruppe.

Damit setzt die Fachgruppe die im vergangen Jahr begonnene Gebührenentlastung der Wiener Kreativbranche weiter fort. 2015 wurde mit der allgemeinen Senkung der Grundumlagen ein erster wichtiger Schritt für Unternehmen gesetzt. Durch die Reformen in der Fachgruppe kommt es damit für mehr als 9.000 UnternehmerInnen bis Ende 2017 zu einer Entlastung von insgesamt 200.000 Euro.

Der Vorstand der Fachgruppe hofft mit diesen Maßnahmen eine Leuchtturmfunktion innerhalb der Wirtschaftskammer einzunehmen und andere Fachgruppen auch zu einer Gebührensenkung zu bewegen.

Kreativität, neue Ideen und moderne Dienstleistung lassen sich nicht schubladisieren: Das Gewerbeschein-System aus alten Zeiten bestraft kleine und mittlere innovative Unternehmen, die breite Initiativen und Leistungen anbieten. Wir machen damit bei uns Schluss. Ein Unternehmen – eine Mitgliedsgebühr ist das Ziel.

Konrad Maric, Fachgruppenobmann-Stellvertreter

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Inspiration und Imitation

Das war der #TdM16

Werbung Wien

vor 7 Monaten

13 Keynote Speaker, Besucherrekord und jede Menge visionäre Ideen

Am 13. Oktober veranstalteten wir mit dem Tag der Marktkommunikation 2016 eines der kreativen Event-Highlights des Jahres.

Im Radiokulturhaus versammelten sich zahlreiche ExpertInnen der Branche aus dem In- und Ausland und diskutierten über brennende Fragen, aktuelle Trends und die Zukunft  von Werbung und Marktkommunikation.

Der Wert von Ideen

Unter dem Motto „Führt Inspiration zur Imitation?“ wollten wir den Wert von Ideen ins Zentrum der Diskussion stellen.

Die Kreation steht immer mehr im Spannungsfeld zwischen Preisdruck, immensen Möglichkeiten in der Umsetzung und weltweiter Vergleichbarkeit. Dem wollten wir mit der Themensetzung am TDM Rechung tragen.

Spannende Keynotes und neuer Besucherrekord

Renommierte Keynote-Speaker wie Markenstrategin Larissa Pohl von Jung von Matt, Werbe-Legende Sigi Mayer und Hans Peter Albrecht referierten im Großen Sendesaal über die Herausforderungen durch Digitalen Wandeln, das Brechen von Normen und einen Rückblick auf 30 Jahre Lürzer’s Archiv.

©Pepo Schuster, austrofocus.at

Werbelegende Sigi Mayer

Unschlagbar die Eröffnung von Sigi Mayer. Normen brechen, um erfolgreich zu sein – nun, der Herr ist hart an der Grenze des guten Geschmacks, und es darf ruhig ein bisschen weniger sein. Nicht in jeder Branche kann man Faustwatschen erfolgreich verkaufen. Aber grundsätzlich geht es in diese Richtung. Das bestätigt dann auch später die Dame von Jung von Matt. Sich gezielt außerhalb der gewohnten Bilderwelt bewegen bringt 11 Mal mehr Wirkung, sagt sie. Und sie muss es wissen. Eindrucksvolle Beispiele ihrer Agentur gibt es genug.“

– so schildert Markus Miklas, der als Besucher den #TdM16 besuchte,
seine Eindrücke von den Speakern.

Von Analoger Fotografie bis Virtual Realit

Die Forward Creatives präsentierten im Klangtheater Persönlichkeiten der Kreativszene, die ihre Erfolgsgeschichten, Inspirationen und Insights teilten.  Dabei wurden Aspekte aus allen Bereichen der Kreativbranche beleuchtet. Die Themen reichten von Analoger Fotografie bis hin in die Zukunft von Content Konsum durch Virtual Reality und boten somit genügend Raum für neue Ideen und gegenseitigen Austausch.

 

©Pepo Schuster, austrofocus.at

Kreative, junge Inputs der Forward Creatives im Klangtheater

Up2Date Service: Mehr Wissen für Fachgruppenmitglieder

Ebenso wurde am Tag der Marktkommunikation das neue Wissensservice der Fachgruppe präsentiert. Wissens- und Kompetenzvermittlung kann ab sofort auf mehreren Ebenen konsumiert werden: durch Microlearning Online mit Videoclips, Mikrocharts und Handouts, sowie mit Live-Seminaren zu besonderen Themen.

©Pepo Schuster, austrofocus.at

Geballtes Wissen und Unterstützung in der Servicezone

Wir danken allen BesucherInnen, Speakern und PartnerInnen für das Mitwirken  und die anregenden Gespräche und freuen uns jetzt schon auf den #TdM17!

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Der #tdm16 in Bildern

Eine Ansichtssache des Tags der Marktkommunikation

Werbung Wien

vor 7 Monaten

Der #tdm16 in Bildern

Am 13. Oktober 2016 fanden Fachgruppentagung und Tag der Marktkommunikation im RadioKulturhaus statt.

Über 300 Gäste aus der Wiener Kreativ- und Kommunikationszene waren im Radiokulturhaus um spannende Keynotes der internationalen Gäste und kreative Inputs der jungen Wilden zu hören.

Eine Ansichtssache

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Mitglieder-befragung 2016

Wiener Unternehmen sehen Steuern, Bürokratie und Vorschriften als Herausforderungen

Werbung Wien

vor 7 Monaten

Ergebnisse der Mitgliederbefragung 2016 wurden präsentiert

Im Sommer 2016 haben wir als Fachgruppe eine große Mitgliederbefragung durch das Meinungsforschungsinstitut IFES durchführen lassen.

Ziel der Studie war es die aktuelle Lage in der Branche zu ermitteln, um so besser auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder eingehen zu können.

Die Ergebnisse dieser Studie wurden vom Studienleiter Dr. Reinhard Raml am Tag der Marktkommunikation präsentiert.

  • Stichprobe: 736 Unternehmen in Auswertung berücksichtigt, davon 494 vollständige Interviews
  • Methode: Telefonische Befragung (CATI) und Online Interviews(CAWI)
  • Zeitraum der Befragung: Juni/ Juli 2016
  • Max. Schwankungsbreite: bei 700 Interviews: ± 3,7 Prozentpunkte

Die präsentierten Ergebnisse der Studie können Sie hier herunterladen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

5 Gründe

Deshalb dürfen Sie die Fachgruppentagung nicht verpassen

Werbung Wien

vor 8 Monaten

5 Gründe warum Sie die Fachgruppentagung nicht verpassen dürfen!

Die Fachgruppentagung ist die jährliche „Vollversammlung“ der Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation – sozusagen das Pedant zur Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft.

Auf der Fachgruppentagung werden wichtige Beschlüsse für die Fachgruppe getroffen, unter anderem die Grundumlagen für das kommende Jahr.

tdm17-facebook-header-1660px-2-1

Und wie bei der Hauptversammlung einer AG alle Aktionäre Stimmrecht haben, haben Sie als Fachgruppenmitglied bei der Fachgruppentagung die Möglichkeit mitzubestimmen. Wir geben Ihnen fünf Gründe, warum Sie die Fachgruppentagung auf keinen Fall verpassen dürfen.

1) Es werden die Grundumlagen für 2017 beschlossen

Nachdem im vergangenen Jahr in der Fachgruppentagung die Grundumlagen für Ihr Unternehmen mit großer Mehrheit abgesenkt wurden, bringen wir in diesem Jahr als Fachgruppe einen weiteren Antrag zur Entlastung von Unternehmen ein.

Die Wirtschaftskammer fordert immer finanzielle Erleichterungen für die Unternehmer. Mir ist wichtig, dass sie auch selbst damit anfängt. Deshalb haben wir jetzt die nächste Gebührensenkung vorbereitet.“

— Stephan Gustav Götz, Fachgruppenobmann

Wir wollen die Kosten für die mehrfache Mitgliedschaft innerhalb der Fachgruppe abschaffen. Das heißt Sie sparen in Zukunft bei jeder zusätzlichen Berechtigung in der Fachgruppe Werbung Geld. Um diesen Antrag zu beschließen ist Ihre Stimme notwendig.

Kreativität, neue Ideen und moderne Dienstleistung lassen sich nicht schubladisieren: Das Gewerbeschein-System aus alten Zeiten bestraft kleine und mittlere innovative Unternehmen die breite Initiativen und Leistungen anbieten. Wir machen damit bei uns Schluss. Ein Unternehmen – eine Mitgliedsgebühr ist das Ziel.

— Konrad Maric, Fachgruppenobmann-Stellvertreter

2) Wir geben einen Ausblick in die Zukunft

Die Branche Werbung & Marktkommunikation verändert sich laufend. Als Fachgruppe tragen wir dem Rechnung und haben viel geplant um unseren Mitgliedsunternehmen die tägliche Arbeit zu erleichtern. Informationsservices für NeugründerInnen, Unterstützung bei Rechtsfragen oder Weiterbildung durch neue Webinare sind einige davon.

Unter anderem präsentieren wir unser neues Up2Date Service, das ihre Wissens-Fitness stärkt.

3) Wir wirtschaften sorgfältig mit Ihren Beiträgen

Die Grundumlagen ermöglichen unsere Arbeit und die Unterstützung neuer und bestehender Mitglieder. Unser vorrangiges Ziel ist es mit diesen Beiträgen sorgfältig und wirtschaftlich umzugehen.

Im Rechnungsabschluss wird über die Einnahmen und Ausgaben der Fachgruppe im Jahr 2015 berichtet.

4) Lernen Sie Ihre VertreterInnen in der Fachgruppe kennen.

Die Funktionäre der Fachgruppe arbeiten das ganze Jahr ehrenamtlich mit Hochdruck daran die Rahmenbedingungen für Wiener Kreativbetriebe zu verbessern. Das machen wir mittels Lobbying innerhalb der Wirtschaftskammer und gegenüber der Politik, mit Initiativen und viel persönlicher Beratung.

Lernen Sie Ihre Vertretung in der Fachgruppe kennen, kommen Sie ins Gespräch und tauschen Sie sich aus.

5) Im Anschluss findet der Tag der Marktkommunikation 2016 statt.

Nach der Fachgruppentagung haben wir am Tag der Marktkommunikation ein hochkarätiges Programm für Sie zusammen gestellt. Unter dem Motto „Führt Inspiration zur Imitation?“ werden unter anderem Sigi Mayer, Hans Peter Albrecht oder Larissa Pohl über ihre Zugänge zu Kreativität sprechen. Im Klangtheater zeigen die Forward Creatives welch hervorragende Arbeit junge Kreative leisten.

Holen Sie sich einen gehörigen Schub frischer Kreativität.

 

Die Fachgruppentagung ist nicht öffentlich. Es sind nur Mitglieder der Fachgruppe Werbung Wien stimmberechtigt. Diese haben einen Ausweis vorzuweisen. Eine Vertretung im Verhinderungsfall durch Familienangehörige oder Mitarbeiter ist nicht zulässig. Juristische Personen und sonstige Rechtsträger haben zur Ausübung ihrer Rechte in der Fachgruppentagung eine physische Person, die die Vorraussetzungen für das aktive Wahlrecht gem. § 85 Abs. 2 WKG einbringt, zu bevollmächtigen. Die erteilte Vollmacht ist bei der Sitzung vorzulegen (§ 17 GO). Folgende Personen können bevollmächtigt werden: ein Gesellschafter, ein Vorstandsmitglied oder ein Aufsichtsratsmitglied, ein Geschäftsführer oder Prokurist (§ 85 Abs. 2 WKG). Für öffentliche Unternehmungen ist der von dem zuständigen Organ mit der Ausübung der Rechte in der Fachgruppentagung und mit einer schriftlichen Erklärung ausgewiesene Vertreter berechtigt.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Pitchkultur

Talk bei den Medientagen

Werbung Wien

vor 8 Monaten

Ist der traditionelle Pitch überholt?

AUSSCHREIBUNGEN UND PITCH-KULTUR SIND EIN UMSTRITTENES THEMA. AGENTUREN KLAGEN – IN VIELEN FÄLLEN ZURECHT – ÜBER KOMPLIZIERTE REGELN, NICHT VORHANDENE ABSCHLAGSZAHLUNGEN UND ALS AUSSCHREIBUNG GETARNTE KREATIVARBEIT.

Auch auf den diesjährigen Österreichischen Medientagen waren deshalb Ausschreibungen ein Thema. Unter dem Titel „Pitch-Kultur! Wert der Leistung?“ diskutierten VertreterInnen von Agenturen, Unternehmen und Media-Buyern über die Zukunft der Ausschreibungskultur.

Das Podium

Eingeleitet wurde die Diskussion mit einem Impulsreferat durch Oliver Klein (cherrypicker, Hamburg), die Moderation übernahm Alexandra Fiedler-Lehmann (Die kleine Agentur). Wir freuen uns, dass mit Marcus Arige und Alexandra Fiedler-Lehmann auch zwei VertreterInnen der Fachgruppe Werbung am Podium waren.

I got 99 Problems but a pitch ain’t one

cherrypicker berät Unternehmen bei Auschreibungen und Agenturauswahl und hat dabei bereits über 400 Pitches begleitet. Oliver Klein stellte in seinem Impulsreferat vier – durchaus provokante – Thesen über die zukünftige Entwicklung der Pitchkultur auf.

  1. Marketingabteilungen werden kollabieren
    Die Zusammenarbeit zwischen Agenturen und Unternehmen wird sich verändern. Die Erfahrung zeigt, dass Ressourcen in den Unternehmen kleiner werden und diese deshalb externe Unterstützung benötigen. Hier sieht Klein große Positionierungschancen für Agenturen: denn Agenturen können als Partner helfen fehlende Ressourcen auszugleichen

 

  1. Fullservice ist ein Märchen
    Viele Kunden erwarten sich die eierlegende Wollmilchsau. Doch dieses Konzept ist illusorisch, keine Agentur kann wirklichen Full-Service bieten. Deshalb wird sich in Zukunft sowohl die Zusammenarbeit zwischen Kunden und Agenturen, aber auch zwischen Agenturen ändern. Agenturen müssen sich besser vernetzen und gemeinsamen ihre Stärken ausspielen.
artikelbild_1

Das bisherige Denken stellt hier auch ein Problem beim Pitch dar. Denn viele Unternehmen stellen sich die Frage „Welche Agentur kommen auf die Pitchlist?“ und nicht „Welche Services und Leistungen benötigen wir eigentlich?“

  1. Kunden haben keinen Überblick über den Agenturmarkt
    Unternehmen arbeiten oft mehrere Jahre mit einer Agentur zusammen. Geht es dann um die Auswahl eines neuen Partners, hat man keinen Überblick über den Agenturmarkt – was auch kein Wunder ist. Sucht man zB nach dem Begriff „Werbeagentur Wien“ erhält man über 1 Million Ergebnisse.

 

Auch werde in der Ausschreibungsplanung oft ein wichtigster Punkt für die Zeit nach der Ausschreibung vergessen: die Einarbeitungszeit. Diese beträgt in komplexen Branchen oft bis zu einem Jahr.

artikelbild_2
  1. Der traditionelle Pitch stirbt aus
    Nach Kleins Meinung muss der traditionelle Pitch über kurz oder lang aussterben. Kunden hoffen nach dem Briefing auf das – bisher unbekannte – Wunder des Neuen. Agenturen präsentieren oftmals Leistungen, die dann in der Realität nicht umsetzbar sind. Das führt zu Frust auf beiden Seiten und mit dem Beginn der Zusammenarbeit kommt der Reality-Check. Denn die beste Idee um einen Kunden zu gewinnen, ist meistens nicht die beste Idee eine gestellte Aufgabe zu lösen.

Herrscht eine Kluft zwischen Agenturen und Auftraggebern?

Alexandra Fiedler-Lehmann eröffnet die Diskussion mit zwei Stichworten, die sie in letzter Zeit zum Thema gehört hat: Preisdumping und Ideenklau. Aus ihrer Sicht ist die Kluft zwischen Auftraggebern und Agenturen so groß wie noch nie.

Ursula Riegler leitet die Unternehmenskommunikation von McDonald’s Austria und sitzt somit für die Auftraggeberseite am Podium. McDonald’s selbst hat ein kleines Team und holt sich Unterstützung für viele Bereiche in der Kommunikation. Dabei wird auf enge Kontakte und langfristige Zusammenarbeit gesetzt. Sie betont, dass sie selbst aus der Agenturbranche kommt und vermutlich deshalb auch anders mit Agenturen zusammen arbeitet.

Medientage 2016 Tag2 am WU Campus, am 21.09.2016 | (c) Medientage/Kessler

Medientage 2016 Tag2 am WU Campus, am 21.09.2016 | (c) Medientage/Kessler

Bernard Schmidt, Geschäftsführer von Virtue Austria glaubt zwar auch, dass sich Pitches in den nächsten Jahren erledigen werden. Derzeit muss aber Virtue noch an Pitches teilnehmen, da er 150 MitarbeiterInnen und dem Konzern verpflichtet ist. Die Zukunft sieht Schmidt in kurzen Auswahlverfahren und in massiven partnerschaftlichen Verhältnissen. Denn werden mehr Ressourcen und Ernsthaftigkeit – auch im Sinne von Abschlagszahlungen – von Kundenseite eingesetzt, wird der Pitch im Output erfolgreicher. In einem zufriedenstellenden Prozess ist es auch OK einen Etat nicht zu erhalten.

Konrad Mayr-Pernek sieht als Geschäftsführer einer Medienagentur (MEC Mediagentur) das Thema Pitch anders. Medienagenturen handeln große Geldetats ihrer Kunden, weshalb der kommerzielle Aspekt in der Ausschreibung viel höheren Stellenwert hat. Da muss der Kunde eine Selektion treffen, die Zusammenarbeit danach muss vertrauensvoll sein. 

Können kleine Agenturen große Etats gewinnen?

Marcus Arige (Geschäftsführer Halle 34) stimmt Oliver Klein im Punkt zu, dass die Beratungsleistung in einem Pitch nie ganz abgebildet werden kann.

Einen großen Unterschied gebe es laut Arige aber zwischen privaten und öffentlichen Ausschreibungen. Denn Unternehmen können Agenturen auch ohne Pitch auswählen, öffentliche Etats sind an Ausschreibungen – mit teilweise absurden Bedingungen (Mitarbeiteranzahl, Umsatz,…) – gebunden. Hier sollten kleinere Agenturen die Chance auf größere Etats bekommen – „Small is beautiful“ und kleinere Agenturen sind oft flexibler bezüglich der Anforderungen und haben andere Arbeitsmodelle.

Es braucht Anpassungen an reale Gegebenheiten und einen Umdenkprozess dorthin, die Branche ist laut Arige aber bereits auf dem richtigen Weg.

Wer übernimmt den Lead?

Bei Agenturnetzwerken stellt sich oft die Frage nach der Verantwortung. Durch die Komplexität von Netzwerken braucht es laut Oliver Klein einen zentralen Ansprechpartner für den Kunden, der die Abrechnung und das Projektmanagement übernimmt. So wird die Zusammenarbeit auch für den Kunden angenehmer und leichter. Gerade hier sind Chancen für kleine Agenturen gegeben.

Durch viele interne Schnittstellen ist laut Ursula Riegler bei McDonalds eine scharfe Trennung gar nicht möglich. Die beauftragten Agenturen haben immer schon vernetzt zusammen gearbeitet und es gebe kaum Unterscheidung zwischen intern und extern. Den Lead hat die Klassikagentur, dieser verschiebt sich je nach Thema und Kampagne.

Medientage 2016 Tag2 am WU Campus, am 21.09.2016 | (c) Medientage/Kessler

Medientage 2016 Tag2 am WU Campus, am 21.09.2016 | (c) Medientage/Kessler

Klein nimmt auch die Kunden in die Verantwortung: diese müssen wissen was intern geleistet werden kann und welche Aufgaben eine Agentur übernehmen muss. Dabei nimmt das Unternehmen immer mehr die Rolle des aktiven Managers ein. Er bringt das Wissen des Unternehmens ein und teilt die Arbeit an Agenturen auf.

Konrad Mayr-Pernek geht davon aus, dass sich scharf abgesteckte Grenzen zwischen Kunden, Agenturen und Medien in Zukunft auflösen werden. Man arbeitet miteinander und die Verantwortungen wechseln von Projekt zu Projekt, den Lead übernimmt der Part mit dem meisten Wissen für den aktuellen Case. 

Wie sieht die Zukunft aus?

Alexandra Fiedler-Lehmann stellt die Frage, wohin die Reisen gehen wird. Wie können es Agenturen als Vermittler schaffen, die „Sexiness“ der Werbebranche zurückzuholen. Wie wird wieder positive Wahrnehmung für Werber geschaffen?

„Wir müssen aufhören zu jammern und unsere eigenen Erfolge klein zu machen“, sagt Klein. In Agenturen gibt es permanent neue Herausforderungen, neue Kunden und schnelle Entwicklungsmöglichkeiten. Das mache die Branche so spannend.

Das eine Rädchen um alles besser zu machen?

Einer der wichtigsten Punkte um die Situation zu verbessern ist laut Marcus Arige die Wertschätzung. Einerseits die Wertschätzung für junge neue Talente, die frische Ideen in die Branche bringen. Andererseits die Wertschätzung kreativer Arbeit durch Unternehmen. Ein Abschlagshonorar in angemessener Höhe ist für kleine und mittelgroße Agenturen überlebenswichtig, da viel Arbeitsleistung in Pitches gesteckt wird. Zusätzlich sollten sich Unternehmen vorab überlegen, was ihnen die kreative Leistung wert ist und das auch in der Ausschreibung angeben.

Das ist auch ein Punkt, der Arige in seiner Arbeit in der Fachgruppe besonders wichtig ist. Unternehmen müssen den Wert von kreativer Arbeit wertschätzen und Kreative müssen ihren eigenen Wert erkennen.

Ein Vorschlag für einen neuen Weg

Zum Abschluss stellte Alexandra Fiedler-Lehmann noch eine weitere Idee in den Raum: „Wie wäre es mit Reverse Pitches?“ Die Kunden stellen sich dabei den Agenturen vor und diese suchen sich dann ihre Auftraggeber aus.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

#tdm16

Die Forward Creatives bespielen das Klangtheater mit frischen Ideen.

Werbung Wien

vor 8 Monaten

#tdm16: Die jungen Wilden

Auf dem #tdm16 sorgen die Forward Creatives für frische Inputs im Klangtheater.

Am diesjährigen Tag der Marktkommunikation zeichnen sich die Forward Creatives für das Programm im Klangtheater verantwortlich. Sie laden junge Kreative ein, die die Branche mit ihren frischen Ideen aufwühlen.

zwupp-firmenfoto-hoch-72dpi-bw

Was als Versuch begann, gelang: ZWUPP

Phantasievoll, authentisch, ehrlich und verspielt. So beschreibt sich das Designstudio Zwupp. Im Klangtheater sprechen sie am Tag der Marktkommunikation über ihre Arbeit. Und die kann sich sehen lassen: Neben Kunden wie Nike, Samsung, Milka oder Austrian Airlines sind sie auch für das Grafik-Design des Tag der Marktkommunikation verantwortlich.

Dafür verwenden sie Elemente aus den meist-imitierten Objekten weltweit: Mickey Mouse und Marilyn Monroe. Damit spiegeln sie das Thema des #TDM16 perfekt wieder: Führt Inspiration zu Imitation?

Über Zwupp

Zwupp ist ein Versuch, der seit 2009 glückt. Mit Standorten in Wien, Graz und Salzburg legen sie den Fokus auf konzeptbasierende Detailverliebtheit und ermöglichen so die Erschaffung einer interdisziplinären Welt aus Grafik, Design und Film. Zwupp ist ein Spaß, der die Sache ernst nimmt. In ihrem selbst geschaffenen Spielfeld stecken die Eckfahnen Ehrlichkeit, Respekt, Verspieltheit und Genauigkeit. Was bei Zwupp fehlt, ist Diwupp. Hudeln sollen andere.

waldundschwert

Wald & Schwert: eine Liebesgeschichte

Wald und Schwert ist, was passiert wenn eine Illustratorin und ein Grafik-Designer heiraten. Das Ergebnis sind handgemachte, ehrliche Designs mit sichtbarer Liebe für ihre Arbeit. Am Tag der Marktkommunikation sprechen Wald und Schwert über ihre Arbeit und was diese so besonders macht.

Über Wald & Schwert

Selbst bezeichnet das Duo sich als kleine „Designschmiede“: Illustratorin Isa und Grafik- Designer Oliver gestalten nicht nur Kunstwerke und Designs, sondern bieten von eventbezogener Malerei und Druck bis zum Kochen so ziemlich alles an. Oliver Toman schloss 2007 die FH Joanneum ab, ist Mitbegründer und Art-Director der PERMANENT UNIT OG, Isa arbeitet als Künstlerin und Illustratorin in Wien. Wald und Schwert haben bisher unter anderem mit Red Bull, Almdudler, Vans, Dragon, BMW/ MINI und Polaroid zusammengearbeitet.

davidebordot

A Color Bright – Davide Bortot

A Color Bright entwickelt, designed und launched digitale Produkte für ihre KundInnen – aber auch für sich selbst. Die Bandbreite reicht von Musik, Medien und Technologie bis hin zu Kunst. Am #TDM16 spricht Davide Bortot unter anderem über den Wunsch stets sehen zu wollen, wie Projekte und Menschen über sich hinauswachsen – denn das treibt A Color Bright an.

Über A Color Bright

Davide Bortot ist Gründer von A Color Bright, einem Berliner Studio für Design und digitale Produktentwicklung, und berät Firmen in ihrer Kommunikation und Markenbildung. Als langjähriges Mitglied der Red Bull Music Academy arbeitete er daran, das Event zu einer globalen Medienplattform und modernen Bildungsinstitution auszubauen. Er hat Philosophie und Logik in München studiert und lange Jahre als Journalist gearbeitet, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, Spex, NZZ, Wired und Vice sowie als Chefredakteur des Hip-Hop-Magazins Juice.

atzgerei

Von der Bleigießerei zur Atzgerei

Die Atzgerei wurde 2005 von Michael Hacker, Tobias Held, Franz-Nikolaus Scheichenost, Christopher Sturmer und Michael Tripolt gegründet. Ausgangspunkt war ein selbstgebauter Siebdrucktisch in einer ehemaligen Bleigießerei in Atzgersdorf… wie daraus die heutige Atzgerei entstand, erzählen sie euch am #TDM16.

Über das Künstlerkollektiv Atzgerei

Das fünfköpfige Künstlerkollektiv Atzgerei wurde 2005 an einem der äußersten Ränder Wiens, auf einem verlassenen Fabriksgelände in Atzgersdorf gegründet. Sie produzieren Silkscreen Prints, Illustrationen, Graphik Designs, Interior und Exterior Designs und auch Installationen und Filme. Durch die breite Palette an Stilen und Techniken, die jeder der Jungs der Atzgerei mitbringt, zeichnet ihre Arbeit vor allem eine gewisse Unvorhersehbarkeit und Inkonsistenz aus. Keine Illustration gleicht der anderen und doch macht der Comic-Charakter die Arbeit der Atzgerei immer zu etwas Spannendem.

klaus-heller-foto-1024x1024

Customer Journeys online

Was Social, Mobile und Online für KMUs bedeutet und wie sich Customer Journeys durch den digitalen Wandel verändern, erzählt Klaus Heller am #TDM16.

Über Klaus Heller

Klaus Heller ist Online Marketer durch und durch und kann auf über sechs Jahre Erfahrung im Online und Social Media Marketing zurückblicken. Gelernt hat er sein Handwerk in den ersten fünf Jahren bei der digitalen Kreativagentur Super-Fi, wo er als Berater und Projektmanager Kunden, wie Wien Tourismus, TUI, Drei und viele mehr betreut hat. Seit Anfang diesen Jahres ist als er selbstständiger Online Marketing Berater tätig. Dabei unterstützt er beispielsweise die Vienna Business School oder das Forward Festival bei ihren Online Marketing-Aktivitäten.

 

Tag der Marktkommunikation 2016

13. Oktober 2016 – ab 15:00
Radiokulturhaus Wien
Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

Anmeldung bitte unter werbungwien@wkw.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

#tdm16

Die Fachverbände stellen sich vor

Werbung Wien

vor 8 Monaten

#tdm16: Die Fachverbände stellen sich vor

Die Fachgruppe hält gute Kontakte zu den Fachverbänden der Wiener Kreativ- und Kommunikationsbranche.

Deshalb gibt es am Tag der Marktkommunikation auch Slots, die von Fachverbänden gehalten werdne.

robert_sobotka_pressefoto2014_portrait-2

Verband VMÖ

Robert Sobotka und Christian Führer sind beide im Vorstand des „Verbands der Marktforscher Österreichs“ (VMÖ) tätig. Sobotka ist außerdem Geschäftsführer von Telemark Marketing, während Christian Führer das Institut für qualitative Marktforschung leitet.

Marktforschung 2020

Neue Medien verändern die Kommunikation und wirken sich zunehmend auf die Branche der Marktforschung aus.Klassische Erhebungsmethoden müssen sich den geänderten Rahmenbedingungen anpassen. Neue Methoden ermöglichen es, schneller und einfacher die richtigen Informationen zu erhalten. Es stellt sich die Frage, wie man bei der Fülle von Methoden noch den Überblick behalten kann. Die Aufgabe des Marktforschers wird in Zukunft sein, Information gezielt und effektiv zu ermitteln und den Auftraggeber darin zu beraten, erfolgskritische Entscheidungen richtig zu treffen

Robert Sobotka wagt einen Blick in die Zukunft der Marktforschung: Wohin wird sich diese Branche im Zeitalter von BIG DATA entwickeln? Welchen Stellenwert wird Research im Marketing der Zukunft einnehmen? Christian Führer zeigt internationale Entwicklungen auf, die sich demnächst auf den österreichischen Markt auswirken werden.

image001

Therese Kaiser, Sorority

Die Politikwissenschaftlerin baute ab 2008 das Magazin stadtbekannt.at auf.Daneben absolvierte sie Praktika bei der diePresse, Science ORF, woman.at, war als Studienassistentin und Forschungsassistentin für die Wahlforschungsstudie AUTNES sowie für SORA tätig.Von 2013 bis 2015 war sie als Referentin für Gleichbehandlung, Europa und Rechnungshof im Parlament beschäftigt. Sie ist Gründungsmitglied des Frauennetzwerks „The Sorority“ und ist Geschäftsführerin des „Business Riot Festival“. Daneben betreut sie Projekte im Bereich Webdesign und Digital Strategie.

Authentizität als Strategie – Kommunikation abseits von Abstraktion

Das Frauennetzwerk Sorority ist seit seiner Gründung 2014 auf 350 Mitglieder und einen Kreis von mehreren tausend Unterstützer_innen angewachsen. Diese Reichweite wäre ohne einer organischen Kommunikationsstrategie undenkbar gewesen: Im Zusammenspiel unterschiedlicher Instrumente digitaler Kommunikation sowie einer diskursiven Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Spielarten feministischer Rhetorik wurde eine Kommunikationsstrategie entwickelt, die so nah als möglich an der Lebensrealität der Sorority Protagonistinnen ausgerichtet ist. Authentizität in Sprache, Inhalt und Symbolik ist zentrales Element unserer Kommunikation, die ebenso im Rahmen des Business Riot Festivals funktioniert.

vlad-gozman-mahir-jamal

Vlad Gozman, Stereosense

Der gebürtige Rumäne Vlad Gozman studierte Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsakademie Bukarest. Anfang 2010 siedelte er nach Wien um wo er in den ersten Monaten den lokalen Ableger der mittlerweile populären TED Talks gründete. 2012 trat Vlad der Startup-Schmiede i5invest als Partner bei und gründete das Technologie-Startup Adspired Technologies mit wo er auch für ein Jahr als Geschäftsführer fungierte. Gleichzeitig rief er den Verein AustrianStartups zusammen mit mehreren Stakeholdern der Startup Szene ins Leben. Seit Anfang 2016 widmet er sich zusammen mit Stefan Rasch dem Gründer der Digitalagentur screenagers dem Startup stereosense mit dem sie Software für die Bearbeitung, Herausgabe, Distribution und Monetarisierung von Virtual Reality Content entwickeln.

Virtual Reality – eine neue Art Content zu konsumieren

Die künstlichen Welten von Virtual Reality eröffnen ganz neue Möglichkeiten Content zu konsumieren. Als Entwickler einer Software für die Bearbeitung, Herausgabe, Distribution und Monetarisierung von Virtual Reality Content ist Vlad Gozman Experte für Werbung in der virtuellen Realität.

c-www-stefanjoham-com-1077

Horst Brunner, VAMP

Seit 2013 ist Horst Brunner als Unit Director für den Bereich Digital out of Home (DOOH) bei Goldbach Media Austria verantwortlich. Zudem ist er Vorstand des Verein Ambient Media und Promotion Österreich (VAMP). Als Experte im Bereich DOOH liegen die Schwerpunkte seiner Arbeit bei der Goldbach Group derzeit in der Internationalisierung der Produkte für Polen, Deutschland, Schweiz und Österreich.

Digitale WELTPREMIERE in der Außenwerbung – made in Austria

Horst Brunner ist überzeugt, dass Online Strategien nicht nur die Arbeitswelt verändern. Am Tag der Marktkommunikation zeigt er, wie eine DOOH Kampagne

 

Tag der Marktkommunikation 2016

13. Oktober 2016 – ab 15:00
Radiokulturhaus Wien
Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

Anmeldung bitte unter werbungwien@wkw.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

#Tdm16

Die Keynote-SpeakerInnen im Überblick

Werbung Wien

vor 8 Monaten

#tdm16: Die Keynotes im Überblick

Für den Tag der Marktkommunikaton 2016 am 13. Oktober im Radiokulturhaus konnten wir internationale Design- und Kreativgrößen gewinnen.

Mit großer Vorfreude präsentieren wir die Keynote-SpeakerInnen für den diesjährigen Tag der Marktkommunikation. Mit Larissa Pohl, Sigi Mayer und Hans Peter Albrecht konnten wir international anerkannte Größen der Branche gewinnen.

pohl_larissa

Larissa Pohl über Markenerlebnisse in Umbruchzeiten

Larissa Pohl gilt als Deutschlands führende Markenstrategin. In der Agenturbranche ist sie national und international für ihr crossdisziplinäres und innovatives Strategieverständnis bekannt. Seit rund einem Jahr ist sie im Führungsteam und als Partnerin bei Jung von Matt tätig, davor war sie Geschäftsführerin von Ogilvy & Mather. Bei Jung von Matt  ist sie für die strategische Produktqualität der gesamten Agenturgruppe verantwortlich.

Von der Ideallinie zur Kampflinie – Markenerlebnisse in Umbruchzeiten

Ein Umfeld, das sich durch den digitalen Wandel rasant verändert stellt viele Marken vor eine neue Herausforderung.  Nicht aber Larissa Pohl – die Markenstrategin  hat zahlreiche innovative Lösungen für nationale und internationale Marken geschaffen und weiß genau, wie man dadurch ein kreatives Produkt kreiert. Am Tag der Marktkommunikation gibt sie allen interessierten Fachgruppenmitgliedern Einblicke in ihre Erfahrungen und in ihr Wissen als eine der besten Markenstrategie-Expertinnen im Zeitalter digitaler Kommunikation.

riepl-1-1524430-cr2_-p-kopie

Wie Sigi Mayer erfolgreich auf die Norm scheißt

Sigi Mayer ist seit vielen Jahren als Bildender Künstler, Werbedesigner und Art Director tätig. In Österreich ist der Linzer schon längst eine Werbe-Legende, doch auch international hat der Künstler mit seinen unkonventionellen Ideen die Werbebranche erobert. Ausgezeichnet mit drei Yellow Pencils ist er u.a. Mitglied des D&AD London, dem berüchtigtsten Creativ Club der Welt.

Scheiß auf die Norm.

Eine schwarze Bäckerei? Ein Würstchen namens Long Boy?
Zweifellos unkonventionelle Ideen. Doch wenn sich die Öffentlichkeit erregt, ist der Künstler Sigi Mayer zufrieden. Denn er steht für überraschende, aufrüttelnde Ideen und mehr Mut in der Werbung ein. Seine Inspiration ist oftmals die Norm – seine Kreationen sind genau das Gegenteil dieser.  Am Tag der Marktkommunikation der heuer unter dem Motto „Führt Inspiration zu Imitation“ steht, spricht Sigi Mayer über seine Arbeit und Werke und warum die Norm für ihn nur dazu dient, gebrochen zu werden.

image001

Hans Peter Albrecht über 30 Jahre Lürzers Archiv

Hans Peter Albrecht ist gelernter Werbetexter, langjähriges Mitglied des ADC Deutschland und saß in oder vor den diversen Award-Jurys. Mit Projekten wie dem CREATIVE EXPRESS oder der CREATIVE EXPEDITION geht er neue Wege in der Nachwuchsförderung. Er führt seine Werbeagentur in München und ist als Creative Consultant tätig. HP Albrecht hat als Zeitzeuge die Geburt von Lürzer’s Archiv miterlebt. Der Österreicher wurde in der Agentur Lürzer, Conrad sozialisiert und leitet heute die Münchner Akademie U5 für Kommunikationsdesign.

30 Jahre Lürzer’s Archiv 

Warum hat Walter Lürzer dieses Magazin gegründet? Wie konnte es 30 Jahre lang dieses Niveau halten? Wer sind die Idioten, die meine Kampagne nicht ins Heft nehmen?
In seinem Vortrag zeigt HP Albrecht besondere Rosinen aus 30 Jahren Lürzer’s und aktuelle Arbeiten, die aller Wahrscheinlichkeit nach im nächsten Heft erscheinen werden.

 

Tag der Marktkommunikation 2016

13. Oktober 2016 – ab 15:00
Radiokulturhaus Wien
Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

Anmeldung bitte unter werbungwien@wkw.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Keine Steuer auf Vergnügen

Stadt Wien schafft die Vergnügungssteuer ab

Stephan Gustav Götz

vor 8 Monaten

Die Vergnügungssteuer wird abgeschafft!

Es ist geschafft: Die Vergnügungssteuer ist Geschichte.

Seit langer Zeit haben wir es uns als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation zum Ziel gesetzt für eine Abschaffung der Vergnügungssteuer zu sorgen. Wir waren erfolgreich!

Als Fachgruppe ist es unsere Hauptaufgabe für die Anliegen unserer Mitglieder einzustehen. Und ein Thema, das viele von Ihnen in den letzten Jahren und Monaten beschäftigte, ist die Vergnügungssteuer. Denn es ist immer noch so, dass bei vielen Veranstaltungen 15% des Umsatzes – egal ob Gewinn oder Verlust – als Vergnügungssteuer abgeliefert werden müssen. Dabei kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Problemen, sowohl bei Veranstaltern als auch bei den Beamten der Stadt. Auch die Kosten der Verwaltung überstiegen zuletzt die Einnahmen von knapp 5 Millionen Euro.

Deshalb haben wir vehement für eine Reform der Vergnügungssteuer gekämpft. Bereits in den Koalitionsverhandlungen der derzeitigen Wiener Stadtregierung wurde das das Thema von uns auf die politische Agenda gesetzt. Und seither haben wir immer wieder im Namen unserer Mitglieder konstruktive Gespräche mit den zuständigen Stellen der Stadt geführt. Besonders aktiv waren dabei Mario Rossori (Grüne Wirtschaft Wien) und Bernhard Tobola (SWV – Team Werbung Wien) tätig. Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz.

Jetzt ist es soweit: Wie Vizebürgermeisterin Renate Brauner heute bekannt gab, wird die Vergnügungssteuer mit 1. Jänner 2017 abgeschafft. Für die Abschaffung ist ein Beschluss des Wiener Landtags am 30. September nötig. Wir sind überzeugt, dass unsere Arbeit der letzten Monate Früchte trägt und eine Mehrheit für das Ende der Vergnügungssteuer stimmt.

Von der Abschaffung der Vergnügungssteuer profitieren sowohl Unternehmen als auch Konsumenten. Die Stadt setzt einen wichtigen Schritt in Richtung Verringerung von Bürokratie und Erleichterung des Unternehmertums. Doch damit alleine ist es nicht getan. Es liegt noch viel Arbeit vor uns und wir werden uns weiterhin mit voller Kraft für den Wirtschafts- und Kreativstandort Wien engagieren.

Haben Sie Themen, die sie derzeit besonders beschäftigen? Schreiben Sie uns unter werbungwien@wkw.at. Vielen Dank.

Stephan Gustav Götz

Stephan Gustav Götz ist Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.   @gustavgoetz

Was kostet der Spass?

Wir kämpfen für eine Abschaffung der Vergnügungssteuer

Werbung Wien

vor 8 Monaten

Was kostet der Spass? Die Vergnügungssteuer gehört abgeschafft!

Veranstalter müssen derzeit 15% des Umsatzes von Veranstaltungen – egal ob Gewinn oder Verlust – als Vergnügungssteuer abführen.

Die Einordnung als steuerpflichtige Veranstaltung ist dabei eine Grauzone. Es reicht oft schon, dass nur wenige der Besucher sich zu rhythmisch zur Musik bewegen und das Ganze wird als Tanz eingestuft. Diese Unsicherheit trifft dabei Veranstalter wie Beamte gleichermaßen. Wozu das führt hat man letzens erst in der Causa rund um Parov Stelar erlebt.

Wir als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation fordern deshalb die Stadt Wien auf, die Vergnügungssteuer abzuschaffen und so die Wiener Wirtschaft zu stärken.

Das Wiener Abgabengesetz enthält ein Gespenst vergangener Zeiten: die Vergnügungssteuer. Im Sinne einer modernen und nachhaltigen Wirtschaftspolitik ist es an der Zeit, dass sich die Stadt endlich von dieser Steuer verabschiedet.

— Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe

Bereits seit über einem Jahr führt die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation – wir sind die Vertretung für über 300 von der Steuer betroffene Eventplaner in Wien – konstruktive Gespräche mit der Stadt um eine zeitgemäße Steuerpolitik und effiziente Verwaltung zu erreichen. Besonders kleine Eventveranstalter sind von der Vergnügungssteuer betroffen, bei ihnen geht es hier oft um das wirtschaftliche Überleben.

Außerdem kostet die Einhebung inzwischen mehr als die Einnahmen von zuletzt nur noch 4,3 Millionen Euro bringen. Das widerspricht einer effizienten Verwaltung.

Der Gemeinderat hat sich bereits positiv gegenüber einer Abschaffung der Vergnügungssteuer geäußert, jetzt liegt es am Finanzausschuss der Stadt die Grundlagen für eine Reformierung des Gesetzes zu sorgen.

Wir appellieren an die Stadt noch in diesem Herbst einen wichtigen Impuls für die Wiener Wirtschaft zu setzen und die Vergnügungssteuer abzuschaffen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Welcome Founder!

Die Welcome Founder Night ist das Event für alle NeugründerInnen.

Werbung Wien

vor 9 Monaten

Welcome Founder Night: Tipps & Tricks für NeugründerInnen

Die Welcome Founder! Night geht in die nächste Runde. Wir freuen uns, nach dem erfolgreichen Start alle Neugründerinnen und Neugründer zum zweiten Termin einzuladen.


Der Schritt in die Selbstständigkeit ist mutig und aufregend.
Es gibt viele Fragen die nach einer Antwort suchen. Diese Fragen betreffen alle gleichermaßen: egal ob sie ein Start-Up oder ein EPU zum Leben erwachen lassen.

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation möchte ihren Mitgliedern den bestmöglichen Service zum Start zur Verfügung stellen. Deswegen haben wir die Veranstaltung “Welcome Founder Night” ins Leben gerufen und laden dich herzlich ein.

Welcome Founder Night

  • September 2016, 18:30 Uhr
  • Impact Hub Vienna
  • Lindengasse 56, 1070 Wien

 

lindengasse56

 

Geballte Info und Beratung vor Ort

Wir wissen, dass der Start in die Selbständigkeit kompliziert sein kann. Plötzlich stehen Themen wie Steuerberatung, Akquise und Finanzierung an der Tagesordnung.

Die Welcome Founder Night soll dir als Stütze dienen und die Möglichkeit geben, Antworten auf die Fragen, die dir unter den Nägeln brennen, zu finden. Hier kannst du dich vor allem aber auch mit anderen NeugründerInnen austauschen und vernetzen.

Um das breite Spektrum an Fragen abdecken zu können, haben wir Expertinnen aus verschiedensten Bereichen aufs Podium eingeladen:

 

 

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Wir freuen uns auf dein Kommen!

P.S.: Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation unterstützt ihre Mitglieder auch mit einem Anwalts- und Steuerberater-Service. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Vom EPU zur GmbH

Folge 4 der Welcome Founder Serie

Werbung Wien

vor 9 Monaten

Welcome Founder: Vom EPU zur GmbH

Sollen wir uns von Ein-Personen-Unternehmen zur GmbH entwickeln? Vielen UnternehmerInnen stellt sich diese Frage.

Doch die Umgründung braucht sorgfältige Planung und ist kein Schritt, der von heute auf morgen abschlossen ist. Fabienne und Philipp vom Bureau F sind diesen Weg gegangen und erzählen uns in Folge 4 unserer Videoreihe „Welcome Founder“ von ihren Erfahrungen.

Das Bureau F ist laut eigener Aussage ein „Hybrid“ – also eine Mischung aus Werbeagentur und Designstudio. Nach den Anfängen als GrafikerInnen und dem Start als EPU war für Fabienne und Philipp die Gründung einer GmbH der nächste logische Schritt.

Welche Vorteile und Nachteile diese Rechtsform mit sich bringt, was es bei der Gründung zu beachten gibt und warum eine GmbH gerade im Umgang mit größeren Kunden Pluspunkte bringen kann, besprechen die beiden mit Mario im Video.

Wertvolle Tipps für NeugründerInnen!

Fabienne und Philipp haben schon einiges an Erfahrung in der Selbständigkeit gesammelt. Ihre generellen Tipps für NeugründerInnen:

  • Wirtschafte mit deinem Geld: du brauchst nicht jede Investition gleich am Anfang
  • Hole dir Hilfe: viele unternehmerische Grundlagen werden gerade in einem Kreativstudium nicht gelehrt
  • Wachse langsam: schau dir den Markt genau an und wachse dementsprechend nachhaltig

Du bist NeugründerIn und hast noch Fragen? 

Teile sie mit uns einfach in den Kommentaren – Mario bespricht deine Fragen mit ExpertInnen oder etablierten GründerInnen und versucht so deine Fragezeichen aufzulösen.

Du hast eine Folge verpasst?

Kein Problem: hier findest du alle Folgen zum Nachsehen

Folge 1: Die Orientierungsphase vor der Gründung
Folge 2: Warum soll ich mich selbstständig machen? Was gibt es zu beachten?
Folge 3: Wie gründe ich eine GmbH?

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Fake-Postings

Fragen zur Rechtslage im Social Media Marketing

Werbung Wien

vor 9 Monaten

Fakepostings: Rechtslage und Zulässigkeit

Sind Fake-Postings - also das Kommentieren in Web-Foren mit unechten Identitäten zulässig?

Es führt auf alle Fälle zu kontroversen Diskussionen und zu rechtlichen Fragen. Laut wettbewerbsrechtlichen Regelungen (UWG) ist Werbung als solche zu kennzeichnen. Diese schreiben auch vor, dass unternehmerische Aktivitäten erkennbar sein müssen. Und das gilt für alle Medien. 

Vom Fachverband Werbung und Marktkommunikation gibt es ein Merkblatt, das die aktuelle Rechtslage zusammenfasst. Hier die wichtigsten Punkte:

  • Generalisierung kann nicht gemacht werden – hängt vom Einzelfall ab
  • es gibt keine höchstgerichtliche Judikatur
  • Werden Postings getätigt, ist in der Regel die wahre Identität auszuweisen. Der eigentliche Kern ist hier, dass sich das Unternehmen als jemand ausgibt, der es nicht ist
  • Eine UWG Verletzung ist dann gegeben, wenn dem Posting kein wahrer Erfahrungswert gegenüber steht und der Inhalt daher irreführend und unrichtig ist.
  • Eine Werbeagentur, Onlineagentur oder PR-Agentur, die die Facebook Page oder den Blog eines Unternehmens betreut, handelt im Auftrag des Unternehmens. Man muss dann sehen, dass es sich um eine Kommunikation des Auftraggebers handelt.
  • Transparenz muss gegeben sein

Die Richtlinen der EU bezgl. der unlatueren Geschäftspraktiken und irreführende Werbung gelten auch für den Online Bereich und Social Media.

Folgende allgemeine Grundsätze sind zu beachten, um Social Media Marketing rechtskonform zu gestalten:

  • Offenkundigkeitsgrundsatz
    Unternehmerische Aktivitäten müssen als geschäftliche Handlungen und der Unternehmer selber als solcher erkennbar sein.
  • Informationsgrundsatz
    Alle Ankündigungen haben die gesetzlich vorgesehenen Informationen zu enthalten.
  • Sachlichkeitsgrundsatz
    Geschäftliche Aktivitäten sollen nicht zu einer zielgerichteten Behinderung von Mitbewerbern führen oder diese unsachlich herabsetzen.
  • Wahrheitsgebot
    Ankündigungen dürfen generell nicht zur Irreführung geeignet sein, wobei es auf die Erwartungshaltung des durchschnittlichen Kunden und nicht des werbenden Unternehmers ankommt.
  • Verboten sind außerdem aggressive Geschäftspraktiken sowohl gegenüber Verbrauchern als auch im Verhältnis zu anderen Unternehmern.

Wie geht man mit Kommentaren um?

Folgende Rechtsgrundsätze lassen sich ableiten:

  • Werbung und der Werbende müssen offenkundig, also als solche erkennbar sein (Gebot der Transparenz). Unzulässig sind Ankündigungen oder andere Aktionen, welche z.B. den Anschein einer privaten Mitteilung oder Handlung hervorrufen. Für den elektronischen Geschäftsverkehr wird die Informationspflicht einer Erkennbarkeit der kommerziellen Kommunikation und des Auftraggebers ausdrücklich normiert (§ 6 Abs 1 Z 1 ECG).
  • Auch eine als Information getarnte Werbung ist unzulässig, was insbesondere für redaktionelle Inhalte gilt. Sind diese bezahlt worden, muss das eindeutig aus dem Beitrag bzw. Kommentar hervorgehen (Z 11 des Anhangs zum UWG sowie § 26 Mediengesetz).
  • Der geschäftliche Zweck muss ersichtlich sein, das heißt es darf nicht als Verbraucher („scheinbarer Kunden- oder Gastkommentar“) oder in sonstiger Weise irreführend aufgetreten werden (Z 22 des Anhangs zum UWG). Auch die Vortäuschung einer unabhängigen Empfehlung oder scheinbar objektiven Information eines Dritten ist unzulässig.
  • Die Werbung muss alle wesentliche Informationen enthalten, die der angesprochene Empfänger benötigt, um eine informierte geschäftliche Entscheidung zu treffen (§ 2 Abs 4 ff UWG). Im Einzelfall ist zu prüfen, ob es durch das Verschweigen von wichtigen Tatsachen zu einer Irreführung im geschäftlichen Verkehr gekommen ist. Die höchstgerichtliche Judikatur (OGH) hat dazu eine klare und strenge Rechtsprechung entwickelt.
  • Zugaben und Gewinnspiele, welche an sich zulässig sind, müssen transparent und irreführungsfrei angekündigt werden. Im Online-Bereich schreibt § 6 ECG ausdrücklich vor, dass Angebote zur Absatzförderung wie etwa Zugaben oder Geschenke sowie Preisausschreiben und Gewinnspiele als solche erkennbar sein und einen einfachen Zugang zu den Bedingungen ihrer Inanspruchnahme bzw. zu den Teilnahmebedingungen enthalten müssen.

Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation ist ausgeschlossen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Impressum

Welche Informationen muss ein Impressum enthalten?

Werbung Wien

vor 9 Monaten

Was muss in einem Impressum stehen?

Immer wieder kommt die Frage nach den Impressumspflichten bei Webseiten, Newslettern und Printprodukten auf. Wir beantworten die häufigsten Fragen.

Seit Juli 2012 ist eine aktualisierte Offenlegungsregelung in Kraft, die im Zuge der Medientransparenz erlassen wurde. Von dieser neuen Regelung sind nicht nur Medienunternehmen, sondern alle Inhaber von Webseiten, Versender von Newslettern und Druckwerken betroffen.

Mit einem korrekten Impressum kommen Verantwortliche ihrer Offenlegungspflicht nach dem Mediengesetz nach.

Was muss ein Impressum enthalten?

Die vorgeschriebenen Inhalte des Impressums hängen unter anderen von der Rechtsform und Präsentation der Inhalte auf der Webseite bzw. im Newsletter ab. Die Wirtschaftskammer hat dazu Informationen für die einzelnen Varianten gesammelt.

TIPP: Das Firmen A-Z der Wirtschaftskammer ermöglicht die Gestaltung eines rechtskonformen Impressums.

ACHTUNG: Auch im Printbereich gilt das Impressum

Was von vielen oft übersehen wird ist, dass auch im Printbereich strengere Regeln für die Impressumspflicht erlassen wurden. So besagt § 24. (1) des Mediengesetzes, dass auch Plakate, Werbeflyer oder Flugblätter zumindest folgende Informationen enthalten müssen: Name/Firma des Medieninhabers und des Herstellers, sowie der Verlags- und Herstellungsort.

Rechtliche Fragen zur Impressumspflicht

Mitgliedern der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien steht in bestimmten Fragen zur Impressumspflicht auch der Anwaltsservice der Fachgruppe zur Verfügung. Um diesen in Anspruch zu nehmen, kontaktieren Sie bitte das Fachgruppenbüro für ein Erstgespräch.

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
Dr. Manfred Pichelmayer
Tel.: +43 (1) 514 50 – 3790
manfred.pichelmayer@wkw.at

Weiterführende Informationen

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Wie man eine GmbH gründet

Folge 3 der Welcome Founder Serie

Werbung Wien

vor 10 Monaten

Welcome Founder: Wie man eine GmbH gründet

Wer eine eigene GmbH gründen möchte, steht anfangs oft vor vielen Fragezeichen, gibt es  doch einige Dinge zu beachten.

In Folge 3 unserer Videoreihe „Welcome Founder“ treffen wir die Jungunternehmer Phil und Patrik von Partl & Hewson. Sie haben wichtige Tipps für GründerInnen damit beim Start in die Selbstständigkeit nichts schief geht.

In der letzten Folge von Welcome Founder drehte sich alles um die Motivation und die Gründe, den Weg in die Selbstständigkeit einzuschlagen. Nun trifft Mario die Gründer der Werbeagentur Partl & Hewson, die ihm erzählen was NeugründerInnen beim Aufsetzen einer GmbH unbedingt beachten sollten. Wesentlich ist hierfür nicht nur einen detaillierten Businessplan zu erstellen, sondern auch die nötige Kraft zu investieren.

Wertvolle Tipps für NeugründerInnen!

Phil und Patrick sind langjährige Profis in der Werbebranche und wissen, dass vor allem die Kundenakquise anfangs nicht immer leicht fällt. Deshalb erzählen Sie euch im Video, wie ihr potenzielle KundInnen am besten überzeugt!

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Warum gründen

Folge 2 der Welcome Founder Serie

Werbung Wien

vor 11 Monaten

Welcome Founder: Warum gründen?

VIELE JUNGE MENSCHEN ENTSCHEIDEN BERUFLICH AUF EIGENEN BEINEN ZU STEHEN UND LIEGEN DAMIT VOLL IM TREND. IN FOLGE 2 DER VIDEOREIHE „WELCOME FOUNDER“ SPRECHEN WIR MIT JUNGUNTERNEHMER RICHARD LOWE ÜBER DIE GRÜNDE DEN WEG IN DIE SELBSTSTÄNDIGKEIT EINZUSCHLAGEN.

Nachdem Mario uns in Folge 1 von der Orientierungsphase erzählt hat, trifft er nun den Wiener Gründer Richard Lowe von Supersonic. In seiner Werkstatt gibt Richard Einblicke darüber, welche Beweggründe hinter seinem Entschluss zur Selbstständigkeit standen. Eigene Ideen zu verwirklichen und unabhängig zu entscheiden haben für ihn einen besonders hohen Stellenwert. 

Ihr seid NeugründerInnen und habt noch Fragen?

Teilt sie uns einfach in den Kommentaren mit – Mario bespricht eure Fragen mit ExpertInnen oder etablierten GründerInnen und versucht eure Fragezeichen aufzulösen.

Coming up next!

  • Folge 3: Wie läuft’s? Wie man eine GmbH aufsetzt – zu Besuch in der Werbeagentur Partl & Hewson
  • Folge 4: Wie erfolgreich als PR EPU? Gründerin Theresa Hochgerner & Alex Raffeiner im Gespräch
  • Folge 5: Was bringt ein Co-working Space? Alexander Salzmann gibt Einblicke

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Dienst- und Werkverträge

Die zehn wichtigsten Tipps

Werbung Wien

vor 11 Monaten

Die 10 wichtigsten Tipps für Dienst- und Werkverträge

10 Punkte, die beim Abschluss eines Werkvertrages zu beachten sind, damit es im Zuge einer Prüfung durch die Finanz oder die Sozialversicherung nicht zu Beanstandungen kommt.

1. Überlegen Sie sich vor Abschluss des Vertrages, was Sie sich von einer Zusammenarbeit konkret erwarten

Wollen Sie jemand der für Sie einen konkreten einmaligen Erfolg (Werkvertrag) herstellt oder soll diese Person fortlaufend noch nicht konkret bestimmte Leistungen (Dienstvertrag) für Sie erbringen?

Ist es für Sie unerheblich wann, wo, mit welchen Arbeitsmitteln eine Person arbeitet und ob diese den Erfolg persönlich herstellt oder sich hierbei eines fremden Dritten bedient – Hauptsache die vereinbarte Leistung wird zeitgerecht und wie vereinbart übergeben – dann spricht dies für die Zusammenarbeit in Form eines Werkvertrag.

Wollen Sie jedoch eher jemand, der Ihnen fortlaufend für die Erbringung von Dienstleistungen zu fixen Arbeitszeiten, ausschließlich persönlich, an einem von Ihnen bestimmten Ort zur Verfügung steht, dem Sie konkrete Anweisungen geben können und der hierfür monatlich ein fixes Entgelt bekommt, dann erfüllt dies nicht die Anforderungen der Zusammenarbeit in Form eines Werkvertrages.

2. Schließen Sie jedenfalls eine schriftliche Vereinbarung ab, in der Sie die wesentlichen Eckpunkte und die Form der Zusammenarbeit schriftlich festhalten

Der schriftliche Vertrag ist die Grundlage für die Zusammenarbeit und dokumentiert eindeutig – sowohl für die Vertragsparteien (Auftraggeber/Auftragnehmer) als auch allfällige Behörden (Sozialversicherung/Finanzamt/Gericht) – die Form und den Inhalt der Zusammenarbeit.

3. Leben Sie das Vertragsverhältnis so, wie sie es im Vertrag vereinbart haben

Das heißt, vereinbaren Sie einen Werkvertrag, dann impliziert dies, dass der Auftragnehmer persönlich und wirtschaftlich unabhängig ist: Er kann Arbeitszeit und –Ort frei wählen, sich jederzeit vertreten lassen, ist niemanden disziplinär verantwortlich und ist nicht in den laufenden Betrieb des Auftraggebers integriert (unter der Telefonnummer des Auftraggeber nicht erreichbar, keine Visitenkarten mit Logo des Auftraggebers, keine E-Mailadresse beim Auftraggeber, etc.). Darüber hinaus hat er für die Herstellung des vereinbarten Werks seine eigenen Arbeitsmittelt zu verwenden (EDV (Hardware/Software), Telefon, Werkzeuge, etc.).

Widerspricht die schriftliche vertragliche Vereinbarung dem tatsächlich Gelebten, dann ist letztendlich für die Beurteilung und Einordnung des Vertragsverhältnisses das tatsächlich Gelebte ausschlaggebend.

4. Dokumentieren Sie das Leben des schriftlichen Vertrages laufend

Im Zuge einer Prüfung müssen Sie dem Prüfer nachweisen können, dass Sie einen Werkvertrag vereinbart und auch einen Werkvertrag gelebt haben.

5. Schließen Sie für jedes beauftragte Werk einen eigenen Werkvertrag und definieren sie den jeweils herzustellenden Erfolg

6. Vereinbaren Sie nach Möglichkeit pauschale Honorare

Werkvertragsnehmer sind Selbständige und haben somit ein Unternehmerrisiko zu tragen, dh diese können ihren wirtschaftlichen Erfolg einnahmen- (besonderen Einsatz, unternehmerisches Geschick bei der Preisgestaltung, etc.) und ausgabenseitig (günstigerer Einkauf, sparender Einsatz von Arbeitsmitteln, konzentrierte und geschickte Arbeitsweise, etc.) selbst steuern. Durch die Vereinbarung eines Stundenhonorars wird dieses Risiko weitgehend beseitigt.

7. Stellen Sie einem Werkvertragnehmer nie Arbeitsmittel zur Verfügung

Werkvertragnehmer sind Selbständige und wirtschaftlich unabhängig, dh diese werden ausschließlich mit eigenen Arbeitsmitteln tätig.

8. Honorare bei Werkverträgen immer erst nach Rechnungslegung auszahlen

9. Die Erlaubnis von zu Hause arbeiten zur dürfen spricht für sich allein noch nicht für einen Werkvertrag

10. Holen Sie bereits vor Vertragsabschluss rechtliche Unterstützung (Anwalt/Steuerberater) ein

Mit besten Grüßen,

Steuerberaterin/Prokuristin Mag. Katharina Drexler und Audit Partner Geschäftsführer Mag. Herbert Houf

Audit Partner Austria Wirtschaftsprüfer GmbH
Steuerberater, Wirtschaftsprüfer
1220 Wien, Wagramer Straße 19/21.Stock
T +43 1 2698371-0, F DW -76
office@auditpartner.at
www.auditpartner.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Rechnungen

Tipps aus der Praxis: Die korrekte Rechnung?

Werbung Wien

vor 11 Monaten

Wie schreibe ich eine Rechnung?

Endlich selbständig! Endlich Aufträge! Endlich Geld!

… Aber wie eigentlich? Der will eine Rechnung von mir haben… Was ist das? Was muss ich beachten? Und wie ist das mit der Umsatzsteuer?

Die meisten Selbständigen stellen diese Fragen erst spät, nämlich wenn der erste Auftrag bereits abgeschlossen ist. Man mag ja auch nicht gratis – oder besser: umsonst – gearbeitet haben, und ein bisserl Geld kann auch kein Fehler sein.

Wie schreibe ich eine Rechnung? Ein kleines 1×1:

Es ist viel unkomplizierter, als man vermuten könnte. Um eine (umsatzsteuer-) gesetzeskonforme Rechnung zu erstellen, reicht Hausverstand schon fast aus:

  1. Wer bin ich? = Name und Anschrift des Leistungserbringers (falls vorhanden: UID-Nummer)
  2. Wer bist du? = Name und Anschrift des Leistungsempfängers (falls vorhanden: UID-Nummer)
  3. Welche Nummer hat die Rechnung? = Fortlaufende Rechnungsnummer
  4. Wann habe ich die Rechnung geschrieben? = Rechnungsdatum
  5. Wann habe ich die Leistung erbracht? = Lieferzeitpunkt oder Leistungszeitraum
  6. Was habe ich für dich gemacht? = Art und Umfang der Leistung (Stückzahl und exakte Warenbezeichnung bzw. detaillierte Leistungsbeschreibung)
  7. Was soll es kosten? = Netto + Umsatzsteuer = Brutto; alle 3 Beträge sollten auf der Rechnung stehen
  8. Und die Steuer? = Umsatzsteuer-Prozentsatz bzw. Hinweis auf eine Umsatzsteuerbefreiung (falls vorhanden, zB. Befreiung für Kleinunternehmer)Der nächste Punkt hat zwar mit dem Umsatzsteuergesetz nichts mehr zu tun, aber Du solltest Dir aus wirtschaftlichen Gründen auch folgende Frage stellen:
  9. Wie bekomme ich mein Geld? = Zahlungskonditionen, gegebenenfalls Kontodaten für Überweisungen oder Hinweis auf Barzahlung (zB. Betrag dankend in bar erhalten).

Gibt es noch Tipps aus der Praxis? Hier ein paar Empfehlungen:

  • Überprüfe regelmäßig die Firmendaten Deiner Kunden. Diese ändern sich öfter als gedacht.
  • Achte darauf, dass Deine Rechnungsnummern durchlaufend vergeben sind. Fehlt irrtümlich eine Rechnungsnummer oder kommt sie gleich zweimal vor, dann vermerke das; sonst nervt Dich das Finanzamt deswegen.
  • Du bist Kleinunternehmer und weißt nicht, wie der Hinweis darauf aussehen soll? Hier ein Vorschlag:Umsatzsteuerbefreit gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG – Kleinunternehmerregelung“

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Die Orientierungs­phase

Folge 1 unserer Welcome Founder Serie

Werbung Wien

vor 11 Monaten

Welcome Founder: Die Orientierungsphase

Aller Anfang ist ja bekanntlich schwer. Deshalb beschäftigen wir uns in der 1. Folge von "Welcome Founder" mit der Orientierungsphase bei der Unternehmensgründung.

Wenn ihr NeugründerInnen seid und erst am Anfang eurer Reise steht, solltet ihr euch unbedingt folgende Fragen stellen: Kennt ihr den Markt? Was wollt ihr überhaupt tun? Und habt ihr eigentlich die Expertise dafür?

Jungunternehmer Mario hat in der 1. Folge wertvolle Tipps, damit ihr euch bei der Unternehmensgründung die richtigen Fragen stellt und nicht die Orientierung verliert.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Tipps für Gründerinnen

Start unserer Welcome Founder Serie

Werbung Wien

vor 11 Monaten

Welcome Founder: Tipps für NeugründerInnen

Mit „Welcome Founder!“ startet der erste YouTube-Blog der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien.

Von nun an findet ihr auf unserem Kanal regelmäßig nützliche Tipps und Tricks für NeugründerInnen.

Mario ist selbst Gründer und nimmt euch mit auf die Reise seiner eigenen Unternehmensgründung. Regelmäßig trifft er ExpertInnen und etablierte GründerInnen, um die besten Empfehlungen zur Unternehmensgründung für euch zu bekommen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Innovation am GEN Summit

Im Gespräch mit Konrad Maric

Werbung Wien

vor 11 Monaten

Wiener Innovationskraft am GEN Summit: Konrad Maric im Gespräch

Auf dem diesjährigen GEN Summit erhalten fünf innovative Wiener Start-Ups die Möglichkeit ihre Ideen der internationalen Medienszene zu präsentieren.

Wir haben uns am Summit mit Konrad Maric, Obmann-Stellvertreter der Fachgruppe über die Innovationskraft Wiener Unternehmen, den Wirtschaftsstandort Wien und die Vorraussetzungen für kreative Leistungen unterhalten.

 

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation öffnet ihre Präsenz am GEN Summit für fünf junge Wiener Unternehmen. Was war der Gedanke hinter der Aktion?

Konrad Maric: Die Fachgruppe ist die Vertretung von über 9.000 Wiener Unternehmen aus der Kreativ- und Kommunikationsbranche. Darunter ist ein großer Teil an jungen und innovativen GründerInnen zu finden, die mit ihren Ideen die Medienbranche nachhaltig verändern können. Gerade diesen Unternehmen wollen wir die Möglichkeit geben sich international zu präsentieren.

Das Motto ist „faces of creative communication in Vienna“ – wir präsentieren die Stadt und unsere Branche durch die Gesichter innovativer Start-Ups.
Wir sind der einzige Stand, der Wiener Unternehmen auf der GEN Expo präsentiert. Hätten wir diesen Schritt nicht gewagt, wäre die Wiener Kommunikationswirtschaft hier überhaupt nicht präsentiert.

 

Was hat Sie an den Unternehmen, die gemeinsam mit der Fachgruppe hier am GEN Summit sind, besonders beeindruckt?

Konrad Maric: Die innovativen Lösungen, die hier an unserem Messestand präsentiert werden, können mit den anderen, großteils internationalen Unternehmen, mehr als mithalten. Wir sind froh, dass wir diese Chance bieten und die Innovationskraft des Standortes Wien nach außen tragen können.

13412037_1082662838479982_480436738183287292_o

 


Die Start-Up-Szene hat ja oft den Ruf rein im Technologie-Bereich tätig zu sein. Jetzt haben wir gerade hier am GEN-Summit exzellente Idee aus dem Bereich Werbung, Medien und Kommunikation gesehen. Wo sehen Sie die Stärken von Unternehmen in diesem Bereich?

Konrad Maric: Meiner Meinung nach kann man diese Bereiche nicht mehr voneinander trennen. Alles geht in Richtung 360° – die Disziplinen News, Marketing, Content und Technologie sind Partner und müssen auch so verstanden werden. Man muss gemeinsam entwickeln, arbeiten und vernetzt denken. Nur so entstehen Lösungen, die auch in Zukunft bestehen werden.

 

Welche Vorraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Standort attraktiv für die Gründung neuer Unternehmen ist?

Konrad Maric: Es kommt sehr viel auf das allgemeine Klima in der Stadt an: Herrscht positive Stimmung gegenüber Neuem? Ist der Standort aufgeschlossen innovative Ideen zu unterstützen und gibt es den Willen Dinge möglich zu machen. Dazu zählt natürlich auch der Abbau von Bürokratie und die Bereitschaft Denken und Innovation vor das Regulieren zu stellen.

Aber ohne Frage zählt auch hohe Lebensqualität, damit sich kreative Menschen an einem Standort ansiedeln. Wien tut viel und nimmt hier eine Führungsrolle ein.

 

Was können klassische, alteingesessene Unternehmer von jungen Gründern lernen? Und was die Jungen von den Erfahrenen?

Konrad Maric: Klassische, etablierte Unternehmen können definitiv vom unkomplizierten Denken und dem Drang nach Innovation profitieren. Auch die Bereitschaft zu scheitern ist etwas, das bei Start-Ups höher akzeptiert ist.
Jungunternehmen hingegen können von der Lebens- und Berufserfahrung anderer Unternehmer profitieren. Diese haben zusätzlich auch mehr Wissen im Bereich der finanziellen und strukturellen Vorraussetzungen die Unternehmensführung erfordert.

Wir müssen uns vom Denken Jung gegen Alt verabschieden. Gemeinsam ist man erfolgreicher und kann von den gegenseitigen Stärken profitieren.

gen_t1_02

 


Welche Tipps können Sie Menschen geben, die überlegen sich mit Ihrer Idee selbstständig zu machen?

Konrad Maric: Mache es, probiere es! Eine große Hilfe sind die Services, die sowohl die Fachgruppe als auch die Stadt Wien anbieten: Förderungen, Gründerservice, Rechts- und Steuerberatung, Veranstaltungen, Schulungen, internationale Delegationen um nur einige zu nennen. Diese Unterstützung sollte man nutzen.

Ein weiterer Tipp noch: verlasse dich nicht auf Studien ob es einen Markt gibt, sondern schaffe dir deinen eigenen. Wenn man sich international erfolgreiche Start-Ups ansieht, sind diese immer in neue Märkte vorgedrungen, die sie sich selbst aufgebaut haben.

 

Zum Abschluss noch ein Ausblick in die Zukunft: Wo sehen Sie die Wiener Start-Up Szene in den nächsten Jahren?

Konrad Maric: Die Frage ist eher: Wohin wird sich Europa entwickeln? Wir benötigen ein Bekenntnis, dass wir neue Unternehmen brauchen. Und das geht nicht ohne noch bessere Vorraussetzungen für GründerInnen zu schaffen. Denn mit den derzeitigen Bedingungen sind wir noch weit von zum Beispiel „kalifornischer Standortenergie“ entfernt.

Zusätzlich muss eine bessere Vernetzungsmöglichkeit zwischen den europäischen Technologiestandorten geschaffen werden und auch das Potential in Osteuropa genutzt werden. All das geht Hand in Hand mit Technolgieausbau und günstigem Zugang zu Breitbandnetzen, der Vereinfachung der überbordeten und unverständlichen Rechtsvorschriften, einfacheren Finanzierungsmögilchkeiten für Start-Ups und mehr Tech-Förderung.

Wir danken für das Gespräch. Noch bis 17. Juni präsentieren 23°, orat.io, SiMax, Opinion Tracker und Prediki am GEN Summit in der Aula der Wissenschaften.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Gen Summit 2016

Wiener Start-Ups beeindrucken die Medienwelt

Werbung Wien

vor 11 Monaten

Wiener Start-Ups beeindrucken die internationale Medienwelt

Von 15. - 17. Juni findet in der Aula der Wissenschaften in Wien mit dem GEN Summit 2016 eine der größten Medienkonferenzen der Welt statt.

Über 600 Gäste aus mehr als 60 Ländern diskutieren drei Tage über die Zukunft von News und die multimediale Aufbereitung ebendieser.

Wir als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation geben fünf innovativen Wiener Unternehmen die Möglichkeit sich selbst und ihre Ideen den wichtigsten MedienmacherInnen der Welt zu präsentieren – CNN, Neue Zürcher Zeitung, Mashable, News York Times: das sind nur wenige der klingenden Namen, die auf der Konferenz vertreten sind.

Als Interessensvertretung in der Wiener Kreativwirtschaft verstehen wir es als eine unserer Kernaufgaben, Unternehmen dabei zu unterstützen, auch international von sich reden machen”

Konrad Maric, Stellvertretender Vorsitzender und Europaexperte der Fachgruppe

Bereits am ersten Tag konnten unsere fünf Unternehmen – 23°, orat.io, SiMax, Opinion Tracker und Prediki einige wertvolle Kontakte in die internationale Medienwelt knüpfen. Und das war erst der Anfang: zwei weitere Tage unter dem Motto News, Virtual Reality und Kommunikation stehen noch bevor.

 

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Medien Start-Ups am GEN Summit

Werbung Wien

vor 11 Monaten

Werbung Wien und die fünf innovativsten Medien Start-Ups der Wiener Kreativwirtschaft

Beim diesjährigen Global Editor Network Summit (GEN Summit) gibt die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien fünf Wiener Start-Ups an der Schnittstelle zwischen Content, News und Media die Möglichkeit den großen, internationalen Playern und ihre Ideen vorzustellen.

Die fünf Start-Ups die sich zwischen Google und dem Red Bull Media House auf der GEN Expo präsentieren dürfen, kommen aus verschiedenen Bereichen und zeigen neue Wege und Zugänge für die Branche auf.

“Als Interessensvertretung in der Wiener Kreativwirtschaft verstehen wir es als eine unserer Kernaufgaben, Unternehmen dabei zu unterstützen, auch international von sich reden machen. Die ‘Hello, World!’ Initiative rund um den GEN Summit ist ein besonderer Schritt dazu: Die Leistungen unserer Unternehmen zwischen Red Bull und Google den internationalen HerausgeberInnen und ChefredakteurInnen präsentieren zu können, ist eine ganz besondere Chance.”

— Konrad Maric, Stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe

oratio – https://orat.io

oratio ermöglicht Unternehmen persönlichen Kundensupport über WhatsApp, Facebook Messenger und Telegram Messenger anzubieten. Über intelligente Chatbots können Kunden außerdem automatisiert Produkte über Messenger entdecken und direkt in der Anwendung bestellen. Damit eröffnet oratio in wenigen Schritten einen neuen Kommunikations- und Verkaufskanal für eCommerce-Unternehmen mit mobilem Fokus.

Prediki – https://www.prediki.com

Prediki betreibt Prognosemarkt 2.0-Technologie für die Meinungsforschung und Marktumfeldbetrachtung. Gamifizierung durch eine Handelssimulation incentiviert Teilnehmer je nach Genauigkeit ihrer Voraussagen. Medienunternehmen bieten sich exklusive interaktive Inhalte, Echtzeit-Vorhersagen zu aktuellen Themen, kombiniert mit einer Erlösquelle bei Rekrutierung von Teilnehmern für kommerzielle Projekte.

Opinion Tracker – http://www.opiniontracker.net/

Der Opinion Tracker ist datenwerks Social Media Monitoring Tool. Er beobachtet, analysiert und berichtet Themen aus Social Networks, Blogs und Web News, inklusive Facebook und Twitter. Insgesamt werden täglich 80.000 Web News Quellen und über 2,5 Millionen Social Media Quellen wie Blogs und Foren, Twitter und Facebook in bis zu 30 Sprachen durchsucht. Mit dem Opinion Tracker sind Sie den Meinungen auf der Spur.

SiMAX Gebärdensprach-Avatar, Sign Time – http://signtime.tv

Für gehörlose Menschen sind Medien nicht barrierefrei, denn ihre Muttersprache ist die Gebärdensprache. Das Software-System SiMAX übersetzt Informationen mit einem animierten Avatar rasch und kostengünstig in Gebärdensprache. So wird die Welt der Information und Medien – Nachrichten, Internet, Filme etc. – für gehörlose und hörbeeinträchtigte Menschen barrierefrei.

23° – mapping data for global understanding – https://www.23degree.org

23° sammelt offene Daten und bereitet diese so auf, dass sie für alle verständlich sind. Mittels interaktiver Karten, Infografiken und Multimedia-Beiträgen kann sich so wirklich jede*r ein eigenes Bild über den Zustand der Erde machen kann. Ob über Humanitäres, Umweltfragen oder in Sachen Artenschutz.

Das Potential der Wiener Start Ups aus der Kommunikationsbranche ist enorm, die vielen guten Ideen die aus unserer Stadt kommen begeistern. Die fünf präsentierten Start-Ups sind ein exzellenter Querschnitt durch die Kreativ- und Medienwirtschaft.”

— Fachgruppenobmann Stephan Gustav Götz

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Ethik macht sexy

Wie korrekt handelt die Kommunikationsbranche?

Werbung Wien

vor 12 Monaten

Wie korrekt handelt die Kommunikationsbranche?

In kommunikativen Berufen kommt man immer wieder mit der Frage nach ethisch korrektem Vorgehen in Berührung.

Sei es im Umgang mit mehr oder weniger versteckten Werbebotschaften, mit potentiell manipulativen Themen oder im Kontakt mit Journalisten.

 

Kreativfrueshtueck, 2016-06-24, ©Pepo Schuster, austrofocus.at

Kreativfrühstück am 24. Juni 2016

Aber Ethik ist heute viel mehr als der erhobene Zeigefinger. Beim letzten Kreativfrühstück am 24. Juni im Café Edison diskutierten wir, warum sich Prinzipien für Unternehmen rechnen, wie sehr Glaubwürdigkeit, Attraktivität und Reputation von systematischer Unternehmens- und Kommunikations-Ethik abhängen, und in welchen Bereichen das heute besonders wichtig ist.

Als Gesprächspartnerin konnten wir Gabriele Faber-Wiener, Vorsitzende des Österreichischen Ethik-Rats für Public Relations und Gründerin des Centers for Responsible Management gewinnen.

Kreativität hat ihren Wert, Gratis-Pitches sind unethisch

Mit diesen Worten eröffnete Fachgruppen-Vorsitzender Stephan Gustav Götz die Runde. Dass so viele TeilnehmerInnen hier sind, zeigt welchen Stellenwert ethisches Verhalten für KommunikationsunternehmerInnen hat. „Viele von uns kennen das nur zu gut: man pitcht wo, es gibt oft nichtmal ein Abschlagshonorar – und manchmal wird die Idee dennoch genommen. Ohne dafür zu bezahlen.“

Und um dieses richtig und falsch ging es in der Diskussion unter anderem auch. Denn Ethik hat viele Facetten – sei es das Verhalten gegenüber MitarbeiterInnen, den GeschäftspartnerInnen oder der gesamten Gesellschaft.

Ethik im Wandel der Zeit

Gabriele Faber-Wiener eröffnete, dass früher die Worte richtig und falsch noch öfter in Unternehmen zu hören waren. Diese seien aber im Laufe der Zeit immer mehr verschwunden. Oft wird das mit der wirtschaftlichen Notwendigkeit gerechtfertigt und führt damit zu weiteren Problemen. Diese Probleme seien aber kurzfristig gar nicht so eindeutig erkennbar und führen dann langfristig betrachtet zu großen Herausforderungen.

Um den momentanen Stand der Ethik im Alltag auszuloten, hat der PR-Ethik-Rat in den letzten Wochen viele qualitative Interviews mit Menschen aus der Kommunikationsbranche geführt. Zu den am öftesten identifizierten Punkten zählen:

  • Digitalisierung
  • Branchen-Usus und die Rechtfertigung, dass es doch alle so machen
  • kurzfristiges Denken und Fixierung auf schnelle Messwerte
  • massive Ökonomisierung

Eine Besucherin des Kreativfrühstücks stimmt Gabriele Faber-Wiener zu: „Viele Unternehmen wollen nur noch MitarbeiterInnen, die Dienst nach Vorschrift machen und nicht etwas ein Recht auf Ethikdiskussion einfordern.“ Dieser Aussage widersprach jedoch ein Besucher, der in der Strategie-Analyse andere Erfahrung macht. Gerade dort seien ethische Grundwerte als Basis für Entscheidungen gefragt. Zwar geht es nicht immer ins letzte Detail, aber der Trend gehe eindeutig in diese Richtung.

Ein Handeln abseits der Masse kann sich lohnen

Laut Gabriele Faber-Wiener haben viele Menschen in der PR-Branche das Gefühl, sie würden von Sachzwängen erschlagen. Aber diese Schemata können mit Erfolg durchbrochen werden, leider wird es viel zu oft einfach nicht versucht.

Sie berichtete von einem ihrer ehemaligen Arbeitgeber, welcher, entgegen internationaler Vorgaben, das etablierte Provisionsmodell abschaffte und auf höhere Fixgehälter für seine MitarbeiterInnen setzte. Mit dem Fokus auf MitarbeiterInnen, sie sich wohl und sicher im Job fühlen hat man auf mehrfacher Ebene gewonnen: in der Zufriedenheit der Belegschaft, aber auch in Produktivität und Geschäftsergebnis.

 

Kreativfrueshtueck, 2016-06-24, ©Pepo Schuster, austrofocus.at

Kreativfrühstück am 24. Juni 2016

Auch in ihrer Funktion bei Ärzte ohne Grenzen sammelte sie ähnliche Erfahrungen. Obwohl die Stelleninserate den Satz „Bei uns werden Sie nur reich an Erfahrung, aber nicht reich an Geld!“ anführten, kamen Top-BewerberInnen bis hin zu den Führungspositionen.

Faber-Wiener erklärt das damit, dass Menschen bereits sind auf das Ausreizen ökonomischer Limits zu verzichten, wenn sie sich dafür jeden Morgen in den Spiegel schauen können.

Mut zur Selbstkritik

Zum Abschluss der Diskussion riet Faber-Wiener zu einem – für viele – mutigen Schritt: Einfach mal selbstkritisch sein! Denn die PR-Branche vertritt gerne das Dogma immer alles positiv zu formulieren. Aber ihrer Meinung gibt es nichts, das so kraftvoll ist wie ehrliche Selbstkritik.

Wir bedanken uns bei Ines Glatz-Deuretzbacher für die Organisation des Kreativfrühstücks, bei Gabriele Faber-Wiener für den professionellen Einblick und bei allen Gästen für die angeregte und spannende Diskussion.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Werbung & Datenschutz

Was muss man beachten?

Werbung Wien

vor 12 Monaten

Werbung, Online-Werbung & Datenschutz

Was ist im Zusammenhang mit Werbung, Online-Werbung und Datenschutz zu beachten?

 

Schutzbereich

Das verfassungsgesetzlich gewährleistete Recht auf Geheimhaltung personenbezogener Daten umfasst sowohl die Weiterverarbeitung als auch die Weitergabe bzw. Ermittlung derartiger Daten. Nach dem DSG 2000 sind anonyme Daten, die niemand auf eine Person zurückführen kann und bei denen die Identität des Betroffenen überhaupt nicht feststellbar ist, nicht vom Schutzbereich umfasst.

Personenbezogene Daten

Jedermann hat, insbesondere im Hinblick auf die Achtung seines Privat- und Familienlebens Anspruch auf Geheimhaltung der ihn betreffenden personenbezogenen Daten. Soweit die Verwendung von personenbezogenen Daten des Betroffenen mit seiner Zustimmung erfolgt, sind Beschränkungen des Anspruchs auf Geheimhaltung zulässig. Diese Zustimmung kann konkludent oder ausdrücklich erteilt werden. Für sensible besonders schützenswerte Daten sieht das DSG 2000 zwingend die ausdrückliche Zustimmung vor. Personenbezogen Daten sind Angaben über Betroffene, deren Identität bestimmt (Daten können der Person zugeordnet werden) oder bestimmbar (Daten sind verschlüsselt, wobei die Daten jederzeit entschlüsselt werden können) ist. Das sind sämtliche Informationen, die mit einer Person in Verbindung stehen oder gebracht werden können, wie z.B.:

  • Name
  • Firmenname
  • Geburtsdatum
  • Adresse
  • Umsatz
  • Lieblingsfarbe, etc.

Indirekt personenbezogene Daten

Das sind jene Daten, die der konkrete Verwender nicht auf eine Person zurückführen und mit denen er somit auch nicht die Identität des Betroffenen bestimmen kann. Die Identifizierung ist jedoch durch jemand anderen möglich. Indirekt personenbezogene Daten sind verschlüsselt. Der Verwender der Daten kann diese jedoch durch Einsatz illegaler Mittel (Einbruch, Diebstahl, Zwang, Bestechung) entschlüsseln.

Sensible, besonders schutzwürdige Daten

Das DSG 2000 sieht die ausdrückliche datenschutzrechtliche Zustimmung nur bei der Verwendung von sensiblen Daten vor. Darunter fallen folgende Daten natürlicher Personen:

  • Rassische und ethnische Herkunft
  • Politische Meinung
  • Gewerkschaftszugehörigkeit
  • Religiöse oder philosophische Überzeugung
  • Gesundheit
  • Sexualleben

Cookies

Cookies speichern Informationen auf dem Rechner des Internet-Nutzers, ohne dass sich dieser vorab selbst auf irgendeine Weise registriert oder persönliche Daten eingegeben hätte. Wenn dieser dann auf eine andere Website surft, können Auswertungssysteme die Cookies am Rechner des Internet-Nutzers auslesen und zielgerichtet eine auf seine Interessen Bezug nehmende Werbung liefern. Online-Targeting basiert auf einer Technik, die individuelle, auf den Nutzer abgestimmte Werbung, unabhängig vom Content einer Website, ermöglicht. Eine x-beliebige Werbung wird in folgenden Fällen geschaltet:

  • Wenn in den Cookies keine Information hinterlegt bzw. gespeichert wird; dann ist eigentlich überhaupt kein Cookie vorhanden
  • Wenn das Schreiben von Cookies über die Browsereinstellung unterbunden wird
  • Wenn geschriebene Cookies bereits wieder gelöscht wurden

Online-Targeting

Je nach Ausgestaltung der Werbeform (Webmaildienste, Versteigerungsplattformen, Soziale Netzwerke) werden durch verschiedene Techniken zahlreiche und auch sensible Informationen über Internet-Nutzer gesammelt und zusammen geführt, woraus auf persönliche Interessen und Vorlieben geschlossen werden kann. Dadurch besteht die Gefahr eines Eingriffes in die Privatsphäre.

Cookies und personenbezogene Daten

Cookies halten Informationen zunächst anonym und anonymisiert fest. Kommt es jedoch zu Aufzeichnungen über die letzten Besuche von Websites, kann auf persönliche Interessen und Vorlieben geschlossen werden. Die Auswertung dieser Daten kann zur Kenntnis von sensiblen Informationen über eine Person führen. Zwar weisen Cookies in der Regel eine Zahlenkombination auf, die nicht unmittelbar einen Personenbezug erkennen lassen. Über eine Verknüpfung mit User- und Passworteingaben oder mit E-Mail-Adressen ist es aber möglich, dass ein Bezug zu einer konkreten Person hergestellt werden kann. Die Verwendung von Cookies macht es möglich, die IP-Adresse des Nutzers ersichtlich und nachvollziehbar zu machen.

Aus der Cookie-Zahlenkombination können die Anzahl der Klicks auf eine bestimmte Website, eine zeitliche Einordnung oder Interessengebiete und damit insgesamt das Nutzungsverhalten eines Nutzers ersehen werden. Mit Cookies allein können keine Verbindungen zu einer bestimmten Person hergestellt werden. Dazu ist eine Verknüpfung mit weiteren  Informationen erforderlich. Möglich ist jedoch, dass jemand anderer, z.B. der Provider, durch Verknüpfungen dieser Daten mit der IP-Adresse und weiteren Informationen die Identität des Betroffenen bestimmen kann.

Cookies und Zustimmung

Aufgrund einer Änderung der EU-Datenschutz-RL für elektronische Kommunikation (2009/136/EG) kam es auf europäischer Ebene zu verschärften Regelungen für Cookies. Danach dürfen Cookies nur dann eingesetzt werden, wenn der Internet-Nutzer klar und umfassend über die Datenanwendung informiert wurde und zudem seine Einwilligung dazu erteilt hat. Im Zusammenhang mit dem Setzen und Auslesen von Cookies sowie dem Einblenden zielgerichteter Werbung kommt es zu einer Verantwortung zwischen Betreibern von Werbenetzwerken und Anbietern von Online-Inhalten.

Cookies: Umsetzung in der Telekommunikationsgesetz-Novelle 2011

Im Oktober 2011 hat der Österreichische Nationalrat sowohl die Vorgaben der Europäischen Union umgesetzt als auch die Verbraucherrechte weiter gestärkt. Aus Sicht der Kommunikationswirtschaft ist damit ein sehr ausgewogenes Gesetz zustande gekommen. Für Österreich wurde mit diesem Beschluss die Grundlage für einen gesunden Wettbewerb und den weiteren Ausbau der IKT-Wirtschaft geschaffen.

Das Parlament hat damit die für die Werbewirtschaft wichtige Datenschutz-Regelung betreffend Cookies in dieser Telekom-Gesetz-Novelle 2011 innerstaatlich umgesetzt. Die Einwilligung des Nutzers zum Setzen und Auslesen von Cookies gilt somit über die Handhabung der entsprechenden Browsereinstellung als konkludent erteilt. Damit wird sichergestellt, dass die allgemeinen Bestimmungen des Datenschutzgesetzes durch das Telekom-Gesetz nicht abgeschwächt werden. Dieser Pflicht kann für Dienste der Informationsgesellschaft durch die Aufnahme einer Datenschutzerklärung im verpflichtenden Impressum nachgekommen werden. Wenn dies technisch durchführbar ist, kann die Einwilligung des Nutzers zur Verarbeitung über die Handhabung der entsprechenden Einstellungen eines Browsers oder einer anderen Anwendung ausgedrückt werden. Die Verwendung von personenbezogenen Daten des Betroffenen mit seiner Zustimmung ist zulässig.


Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation ist ausgeschlossen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Unsere Services und Leistungen

Die Fachgruppe am Kommunikationstag 2016

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Kommunikationstag 2016: Unsere Services und Leistungen

Am 28. April trafen zum vierten Mal KommunikatorInnen aus ganz Österreich am Kommunikationstag in Wien zusammen – dem größten Kongress für Strategische PR des Landes.

Mit einem vielseitigen Mix aus Speakern und TeilnehmerInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen wurde zum Thema Krise & Change angeregt diskutiert, analysiert und die neuesten Trends und Entwicklungen der Branche vorgetragen.

Als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation waren wir natürlich auch am Event vertreten.

©Pepo Schuster, austrofocus.at

©Pepo Schuster, austrofocus.at

Uns ist es als Stimme der Wiener Kreativbranche besonders wichtig den aktuellen heißen Themen eine Bühne zu geben und die Bedürfnisse der Branche anzusprechen. Schwerpunkte wie faire Pitchkultur – Ideen sind etwas wert, wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Kommunikationsbranche und Unterstützungsmaßnahmen der Fachgruppe für ihre Mitglieder wurden zum Thema gemacht.

Auf der Bühne gaben Fachgruppenobmann Stephan Götz, Fachgruppenobmann Stellvertreter Konrad Maric sowie Ortrun Gauper und Ines Glatz-Deuretzbacher von der Fachgruppe einen Ausblick auf zukünftige Schwerpunktsetzungen der Fachgruppe und gingen gezielt auf die Fragen aus dem Publikum ein. Zusätzlich ist in Zukunft auch eine engere Zusammenarbeit mit dem PRVA in Branchenthemen geplant.

©Pepo Schuster, austrofocus.at

©Pepo Schuster, austrofocus.at

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Fair Pitch

Ausschreibungen brauchen klare Worte und faire Regeln

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Klare Worte und faire Regeln

Eine Ausschreibung, die als Preisausschreiben getarnt Gratisarbeit verlangt; ein Abschlagshonorar von wenigen hundert Euro; endlose Runden an „Pitchfeedback“ um für Korrekturen nicht zahlen zu müssen.

Der KundenInnen-Kreativität beim Erschleichen von Gratisarbeit ist fast keine Grenzen gesetzt, die den Grundstein unserer Leistungen untergräbt: Wertschätzung von Kreativarbeit.

ideenwertlos

Denn kreative Arbeit ist Arbeit.

Gratis um einen Etat zu pitchen gehört für viele Agenturen zwar zum Alltag – schadet aber allen Beteiligten. Jedem geschäftsfähigen Menschen ist klar: Leistung wird bezahlt. Für einen Pitch gilt das genauso wie für den Schlafzimmerkasten oder die Nudeln zu Mittag. Der Tischler und der Koch verdienen für ihr Können und ihre Erfahrung ein angemessenes Honorar. Für den Grafiker gilt dasselbe, für die Texterin detto, den Kontakter, die Projektmanagerin, den Agenturchef und so weiter.

Kreativarbeit ist wertvoll im ureigensten Wortsinn: Agenturen investieren in einen großen Pitch gut und gerne 50.000 Euro. Laut einer Umfrage des Gallup-Instituts sind es in Österreich durchschnittlich 15.000 Euro. Falls es Abschlagshonorare gibt, liegen sie weit darunter, im Durchschnitt bei 5.000 Euro. Die Kosten der Agenturen werden so oder so nicht abgedeckt.

Schwerpunktthema „Pitchkultur“

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien setzt sich seit Jahren für Fairness und Wertschätzung beim Pitch ein: Seit 2010 mit der Kampagne „Gegen Schwarze Schafe“ und heuer mit einem Schwerpunkt zum Thema „Pitchkultur“ etwa mit Services und Beratung in Rechtsfragen.

Die Diskussionen der vergangenen Jahre waren wichtig; die Atmosphäre wird allmählich besser: Workshops und Chemistry-Meetings sind ein guter Anfang – doch am Ziel sind wir noch nicht. Womöglich braucht es noch die eine oder andere Runde. Am besten mit Kunden und Agenturen am selben Tisch. Denn im Grunde brauchen wir alle dasselbe: klare Worte und faire Regeln. Das müsste sich doch machen lassen.

Wir sind jedenfalls dabei.

 

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

How To: Agentur -Provision

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Werbung Wien Service: How to Agenturprovision?

Was ist die Agenturprovision? Wer hat Anspruch?
Und wie hoch darf sie sein?

Agenturprovision Allgemein

Die Agenturprovision stellt einen Preisabschlag dar und wird Werbeagenturen und Werbemittlern gewährt, um den Aufwand für Mediaplanung, für die Übermittlung druckfertiger Unterlagen bzw. elektronische Übermittlung des fertigen Sujets, die Haftung für Copyrightfragen, die Kosten einer allfälligen Vorfinanzierung und Kreativleistungen abzugelten. Die Agenturprovision kann in der Regel nur gegen Vorlage eines gültigen Gewerbescheins, der die Art des Gewerbes Werbeagentur oder Werbemittler ausweist, gewährt werden.

Wer hoch ist die Agenturprovision?

Die Provision beläuft sich in der Regel auf 10 bis 15 Prozent des Auftragsvolumens, kann sich aber bei reinen Mediaagenturen auch auf unter 1 Prozent reduzieren.

Wer hat Anspruch auf die Agenturprovision?

In den letzten Jahren wurde die Agenturprovision zunehmend von Medienunternehmen aus Kostengründen gestrichen, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Anzeigen- und Mediaagenturen geführt hat. Die Agenturprovision ist grundsätzlich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Medien (z.B. Zeitungen, ORF, etc.) enthalten und wird damit Vertragsbestandteil. Eine gesetzliche Regelung gibt es dazu nicht. Aufgrund der derzeit schwierigen Situation der Werbe- und Medienbranche gewähren in der Praxis die meisten Medien die Agenturprovision auch allen anderen Unternehmen. Vor allem in wirtschaftlich schwieriger werdendes Umfeld müssen die Medienunternehmen erhebliche Preisnachlässe gewähren.

Wie lautet in der Regel die Formulierung in den AGBs?

„Das Medienunternehmen räumt allen gewerberechtlich berechtigten Werbeagenturen für die Erfüllung von Werbeaufträgen eine einheitliche Agenturvergütung im Ausmaß von 15 % ein. Diese Vergütungen an Werbeagenturen werden unter der Bedingung gewährt, dass diese daraus ihre Unkosten decken. Ist das nicht der Fall behält sich das Medienunternehmen die entsprechende Kürzung der Agenturprovision vor.“


Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation ist ausgeschlossen. Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter!

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Forward Festival 2016

Wien als Zentrum von Kreativität und Ideen

Marcus Arige

vor 1 Jahr

Das war das Forward Festival 2016

Von 7. bis 9. April 2016 war Wien das Zentrum von Kreativität und Ideen.

Das Forward Festival versammelte nationale und internationale Designgrößen um über Inspiration, Qualität im Design und die Zukunft der Kreativszene zu sprechen. Und das mit großem Erfolg. Als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation und Sponsor des Festivals freuen wir uns über den erfolgreichen Start und hoffen auf Fortsetzung.

Dieser Text von Marcus Arige ist zuerst auf Arige CC erschienen.

img_20160410_151833

wien ist um ein kreativfestival reicher und das ist gut so. endlich so ist man versucht zu sagen, ein festival bei dem es nicht um die veranstalter geht, sondern um den mehrwert für die besucher. drei tage lang wurde im rahmen des forward festivals jeweils in wien wie auch in münchen präsentiert und diskutiert und der erfolg gibt dem format recht, waren doch beide standorte ausverkauft.

zum dritten mal fand heuer das forward festival statt und hat sich in dieser kurzen zeit für mich zu einem fixtermin gemausert. genau so stell ich mir den austausch vor, solche speaker wünsch ich mir und eine bessere location wie das gartenbaukino kann man sich gar nicht vorstellen. was mich so begeisterte, war der breite ansatz, den man verfolgt, also wer und was nun alles als kreativer bzw. kreative leistung verstanden wird. bereiche an die ich selbst nie dachte, wie zb. die ausformung eines skater-pacours als kreative gestaltungstat.

mich faszinierten nicht nur „headliner“ wie stefan sagmeister, der immer und überall ganze säle füllt, sondern die vielen jungen kreativstudios aus österreich (studio alpinzwupp), die konsequent ihren weg gehen oder junge österreicherinnen (birgit palma), die im ausland kariere machen.

schonungslos wurde aufgezeigt, dass auf dauer nur qualität überleben wird, denn nur diese kann begeistern nur diese wirkt über alle grenzen hinweg. in diesem zuammenhang fand ich den vortrag von vice austria sehr interessant, die ja schon seit langem mehr sind als ein nischenmagazin. sie machen auch werbung und um das tun zu können, haben sie sich einem ganz eigenen firmeneigenen ethos verschrieben (ich hoffe, sie legen diesen bald auch auf die bezahlung ihrer mitarbeiter an), dabei gefiel mir dieses präsentationsfoto ziemlich gut, dass das derzeitige selbstverständnis vieler werber und werbeagenturen sehr gut zusammenfasst

img_20160408_142339

seltener war ja der ansatz lösungen out of the box für unsere branche richtiger als heutzutage.

das führt mich direkt zu meinem persönlichen highlight des festivals zum vortrag von erik kessels. ich folge seiner agentur kesselskramer schon seit vielen jahren. seine bücher stehen bei uns im büro im regal und seine arbeiten sind eine echte inspiration für das eigene tun. humorvoll und beschwingt führte er durch ein paar seiner arbeiten und vergaß dabei nicht zu erklären, warum man das so oder so löste.

img_20160408_154633-1

diese suche nach einer tollen idee und dass diese zumeist einfach zu finden ist, wenn man sein denken nicht zu sehr verkompliziert, ist bei erik kessels mehr als nur arbeit und genau das wurde spürbar. diese botschaft dem durchaus jungen publikum mit auf den weg zu geben, zahlte sich aus, zieht man zwischenapplaus und die begeisterung am ende des vortrages als messlatte heran.

ich denke, ich gehe nicht zu weit, wenn ich der meinung bin, dass es gut war, dass die fachgruppe werbung wien dieses festival auch gegen interne widerstände finanziell unterstützt hat. es füllt eine lücke, die schon seit jahren vorhanden war und nun endlich von zwei jungen kreativen geschlossen wurde. danke dafür an othmar handl und lukas kauer.

Marcus Arige

Marcus Arige ist Ausschussmitglied der Fachgruppe Werbung Wien und Geschäftsführer der Kreativagentur Halle34.

Go Online!

Die Zukunft der Wirtschaft ist digital!

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Die Zukunft der Wirtschaft ist digital! Veranstaltungsrückblick vom 30.3.2016

Digitalisierung der Wirtschaft

Die Digitalisierung der Wirtschaft wird die Entwicklung der nächsten Jahre maßgeblich bestimmen. Kein Unternehmen sollte diese ungeheuren Chancen ungenützt lassen. Aus diesem Grund luden die Sparte Handel und Information & Consulting in Zusammenarbeit mit der Erste Bank Oesterreich am 30.3. zum großen Infoabend GO ONLINE ins Austria Center ein.

Online Auftritt & E-Commerce

Über 550 Wiener Unternehmen folgten diesem Aufruf ihrer Interessenvertretung und erhielten umfassende Informationen zu allen Aspekten eines Online-Auftritts und des E-Commerce. Bei der begleitenden Fachausstellung präsentierten 27 Fachunternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Werbung & StVO

Was bei Außenwerbung zu beachten ist.

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Außenwerbung und StVO

Beim Einsatz von Außenwerbung sind einige Auflagen aus der StVO zu beachten. Wir zeigen die Besonderheiten auf.

Was ist bei der Genehmigung für Ankündigungsunternehmen rechtlich zu beachten?

Grundsätzlich wird Außenwerbung nur im Ortsgebiet (von der Gemeinde) genehmigt. Außerhalb des Ortsgebietes sind die Kriterien nach der StVO so streng, dass nach der Rechtsprechung des VwGH und nach der Behördenpraxis – aus Gründen der Verkehrssicherheit – Außenwerbung praktisch unmöglich ist. Zu beachten ist, dass nach der StVO jede „Werbemaßnahme“ (= also jedes einzelne Plakat) von der zuständigen Behörde (Gemeinde bzw. BH) entsprechend der StVO genehmigt werden muss. Es zeigt sich in der Praxis, dass das manchmal recht schwierig sein kann. Unberührt bleiben dabei regionale und landesspezifische Vorschriften (Bauordnung, Raumplanung, Ortsbildschutz, etc.), die zusätzlich zu beachten sind.

Die Rechtslage nach der StVO

Die Verwendung von Straßen zu verkehrsfremden Zwecken
Nach der Bestimmung des § 82 Abs. 1 StVO bedarf die Benützung von Straßen einschließlich des darüber befindlichen, für die Sicherheit des Straßenverkehrs in Betracht kommenden Luftraums zu anderen Zwecken als zu solchen des Straßenverkehrs (z.B. zu gewerblichen Tätigkeiten und zur Werbung) einer Ausnahme-Bewilligung nach der StVO. Eine Bewilligung nach § 82 Abs. 5 StVO ist nach derzeitiger Rechtslage zu erteilen, wenn die beabsichtigte Straßenbenützung die Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs nicht wesentlich beeinträchtigt wird oder eine über das gewöhnliche Maß hinausgehende Lärmentwicklung nicht zu erwarten ist.

Für jede verkehrsfremde Nutzung von Straßengrund (darunter fallen nach der StVO auch Werbemaßnahmen) ist die Einholung einer Bewilligung durch die zuständige Straßenverkehrsbehörde erforderlich. Konsequenter Weise bedürfen Werbeanlagen einer Bewilligung nach § 82 StVO, wenn sie auf Straßengrund errichtet oder in den über der Straße befindlichen straßenrechtlich geschützten Luftraum hineinragen.

Außenwerbung im Ortsgebiet
In der Praxis wurden Werbeanlagen im Ortsgebiet auf Straßengrund genehmigt, wenn die in § 83 StVO angeführten Kriterien für die Positionierung und die Ausgestaltung der Werbeanlagen eingehalten werden.

Außenwerbung außerhalb des Ortsgebietes
Für Werbungen und Ankündigungen außerhalb von Ortsgebieten gilt die Sonderbestimmung des § 84 Abs. 2 StVO. Demnach sind Werbungen und Ankündigungen außerhalb von Ortsgebieten neben der Straße innerhalb einer Entfernung von 100 Metern vom Fahrbahnrand verboten. Ausnahmen von diesem Verbot werden nur dann erteilt, soweit die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigt, keine ungewöhnliche Lärmentwicklung zu erwarten ist, und zusätzlich das Vorhaben einem vordringlichen Bedürfnis der Straßenbenützer dient oder für diese immerhin von erheblichem Interesse ist (§ 82 Abs. 3 StVO).

Bedarfsprüfung
Für die Genehmigung von Werbungen außerhalb des Ortsgebietes ist eine Bedarfsprüfung vorgesehen. Diese folgt besonders strengen Beurteilungskriterien. Die Bedarfsprüfung erfolgt in der Regel nicht abstrakt, sondern ist anhand des konkreten Einzelfalls und damit anhand des konkreten Werbe- oder Ankündigungsinhalts vorzunehmen. Die Bewilligung wird nur dann erteilt, wenn glaubhaft gemacht werden kann, dass in Bezug auf die konkrete Werbung bzw. Ankündigung ein vordringliches oder erhebliches „Allgemeininteresse“ besteht, das „höherwertiger als das Kriterium „Verkehrssicherheit“ ist. Rechtlich und praktisch ist die Erbring dieses Nachweises kaum oder nicht möglich.

Strenge VwGH-Judikatur
Neben der Straße befindliche Werbungen außerhalb des Ortsgebietes sind daher besonders strengen Genehmigungskriterien unterworfen. Sie dürfen die Verkehrssicherheit in keiner Weise beeinträchtigen und müssen zudem einer strengen Bedarfsprüfung standhalten. Zur Bedarfsprüfung für Werbungen außerhalb des Ortsgebietes (vordringliches Bedürfnis der Straßenbenützer bzw. erhebliches Interesse) hat der VwGH in seiner bisherigen Rechtsprechung eine eindeutig ablehnende Judikatur entwickelt.

  • „Der allgemeine Hinweis auf die leichtere Auffindbarkeit des „Verkaufsobjektes“ und des Wählens der richtigen Ausfahrt reicht nicht aus, um die angeführten Voraussetzungen für die Erteilung einer Ausnahme vom Verbot nach darzutun.“
  • „Es besteht kein erhebliches Interesse des Straßenbenutzers an der Auffindbarkeit eines Gastronomiebetriebes in Fremdenverkehrsgebieten.“
  • „Für die Erteilung einer Bewilligung nach § 84 Abs. 3 StVO nicht bloß ein Interesse allgemeiner Natur an der Art der in der Ankündigung enthaltenen Information Voraussetzung, sondern es muss auch ein konkretes Informationsbedürfnis nachgewiesen werden.“
  • „Es rechtfertigt nicht jedes Interesse der Straßenbenützer eine Ausnahmegenehmigung, sondern das Interesse muss zumindest erheblich sein. Es ist zwar nicht erforderlich, dass die Ankündigung im Interesse sämtlicher Straßenbenützer liege, die Ausnahmebewilligung nach § 84 Abs. 3 StVO ist aber dann nicht zu erteilen, wenn die Ankündigung lediglich die speziellen Bedürfnisse einzelner Straßenbenützer anzusprechen geeignet ist.“
  • „Die Behörde hat Kenntnis von der graphischen und farblichen Gestaltung der Werbung, der Ankündigung sowie des Plakats mit seinem vollen Inhalt vor Erteilung der Bewilligung zu erhalten.“

Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation ist ausgeschlossen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

2 late or 2 lazy

Was fehlt mir noch am Lebenskonto?

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Was fehlt mir noch am Lebenskonto?

Vielen Menschen in der Phase zwischen 40 und 55 wird klar, dass sie in der Halbzeit ihres Lebens angelangt sind.

Es wird bewusst, dass man oft wie im Hamsterrad durchs Leben läuft. Da stellt sich die Frage: Soll ich vielleicht doch einmal innehalten? Will ich weitermachen wie bisher? Was will ich in der mir verbliebenen Zeit noch erreichen?

Genau diese Fragen haben wir bei unserem letzten Kreativfrühstück am 16.3.2016 im Café Edison gestellt. Über 50 interessierte Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation sind unserer Einladung gefolgt und haben gemeinsam mit Ines Glatz-Deuretzbacher und unserem Gast Birgit Riel-Brandstetter – Supervisorin, Coach und Mediatorin – über Methoden und Denkmodelle für eine Neuorientierung diskutiert.

Unserer Expertin betonte dabei, dass ihr diese Fragen in der täglichen Arbeit in ihrer Praxis immer häufiger begegnen. Auch der große Zuspruch zu unserer Veranstaltung zeigte, dass die Frage nach bewussterer Gestaltung des eigenen Lebens immer wichtiger wird.

20160316_015-1

Ist Selbstverwirklichung ein Luxusproblem?

Den Anfang der Diskussion lieferte gleich eine provokante These aus dem Publikum: Handelt es um ein Luxusproblem erfolgreicher Menschen? Denn bei vielen fangen möglicherweise die Probleme erst an, wenn man sich eine Auszeit nimmt und somit Zeit hat, sich über das eigene Leben Gedanken zu machen. Unsere Großeltern würden vermutlich die Veranstaltung und Diskussion als absurd betrachten.

Darauf fand unsere Expertin eine klare Antwort. Die klassische Bedürfnispyramide hat sich für uns erweitert. Es geht nicht mehr nur um die Abdeckung der lebensnotwendigen Bedürfnisse wie Essen, Wohnen, Sicherheit und sozialer Kontakte. Denn wenn diese abgedeckt sind, wendet man sich automatisch Dingen wie zum Beispiel der Selbstverwirklichung zu. Deshalb ist es ein logischer Schritt, dass immer mehr Menschen ihren eigenen Lebensweg hinterfragen.

Der kurzfristige Ausstieg als Lösung

Bei vielen DiskussionsteilnehmerInnen war ein klarer Weg zu erkennen. Immer häufiger nutzen Menschen einen kurzzeitigen Ausstieg aus dem Alltag, um neue Energie zu tanken. Das kann vielfältige Formen annehmen: von der Schweigewoche im Kloster, über die Entscheidung, einen Tag in der Woche für die Familie zu reservieren bis hin zum „Medienfasten“ – bewusst das Wochenende frei von Medienkonsum und Außeneinwirkung zu halten.

Auch hier konnte unsere Expertin mit guten Tipps dienen. Als ersten Schritt sollte man sich Gedanken über die Energieräuber im eigenen Leben machen – sowohl bei privaten als auch bei beruflichen Projekten. Welche Projekte nähren mich? Welche ziehen mir Energie ab?

Dazu hatte sie auch gleich Hilfsmittel vorbereitet um diesen Prozess zu unterstützen:

Wie plane ich persönliche Projekte (nach Little & Gee, 2007) – Download
Gedanken zur Umsetzung von Projekten (nach Little & Gee, 2007) – Download

Das Universalrezept gibt es nicht

In einem Punkt waren sich unsere Gäste trotz angeregter Diskussion aber einig: Ein Universalrezept ist nicht verfügbar. Die Bedürfnisse eines jeden Menschen sind einzigartig und genauso muss auch die Herangehensweise an auftretende Sinnfragen erfolgen. Individuell und an die eigenen Bedürfnisse angepasst. Abschließend dazu noch ein Tipp unserer Expertin: Man muss finden was für einen selbst wichtig ist – im Job und im Privatleben. Und diese Punkte baut man dann bewusst in sein weiteres Leben ein. Und manchmal ist einfach das TUN wichtig, und nicht das Ergebnis.

Wir bedanken uns bei Ines Glatz-Deuretzbacher für die Organisation des Kreativfrühstücks, bei Birgit Riel-Brandstetter für den professionellen Einblick und bei allen Gästen für die angeregte und spannende Diskussion. Das nächste Kreativfrühstück findet voraussichtlich Mitte Mai statt.

Literaturtipps und Webinfos zum Thema Positive Psychologie

unserer Expertin Birgit Riel-Brandstetter

  • Martin Seligman: „Flourish – Wie Menschen aufblühen: Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens“, München: Kösel-Verlag, 2012 – 480S. – ISBN: 978-3466309344
  • Viele brauchbare Methoden zur Förderung des Wohlbefindens („Wellbeing“ nach Seligman et al.) finden Sie hier.
  • Einen (kostenlosen und feinen) Fragebogen zur Selbsteinschätzung der 24 Charakterstärken finden Sie unter: http://charakterstaerken.org

 

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Content Marketing in Österreich

Werbung Wien

vor 1 Jahr

Wo steht Content Marketing in Österreich?

Der DMVÖ und marketagent.com haben vor kurzem eine Studie zum Content Marketing in Österreich veröffentlicht.

Content-Experte Martin Bredl interpretiert für uns die Ergebnisse.

Content Marketing ist mehr als nur Buzzword

Die DMVÖ-Studie zeigt, dass Content Marketing in Österreichs Unternehmen zwar auf der Tagesordnung steht, es aber, bezüglich der Effizienz, noch reichlich Aufholbedarf gibt. Für die befragten Marketer sind vor allem Social Media Postings und die Anzahl der Website-Besucher wichtige Erfolgsindikatoren.

Ziel von Content Marketing wird nicht verstanden

Die Umfrage zeigt, dass in Österreich das Ziel von Content Marketing noch nicht verstanden wird. Das ist keine Überraschung, wenn Social-Media-Aktivitäten als wichtigster Erfolgsindikator gesehen werden. Das Verkaufsergebnis ist aber wesentlich aussagekräftiger als Shares auf Facebook oder Twitter. In reiferen Content-Märkten wie den USA steht hingegen an oberster Stelle ‚Sales‘, also der Verkauf. Und darauf kommt es beim Marketing schließlich an.

Online Werbeformate

Online Werbeformate

Format-Trends: Social Media, E-Newsletter, Events

Mit den USA vergleichbare Tendenzen gibt es bei der Nutzung der Formate für Content Marketing. In Österreich dominieren Social-Media-Postings (72,3 %), E-Newsletter (68,9 %), Events (63,5 %), Blogartikel (37,8 %) und Erklärvideos (31,8 %). Auch bei den Herausforderungen im Content Marketing unterscheiden wir uns nicht von den US-amerikanischen Kollegen, denn ausreichend und regelmäßig Content zu erzeugen ist die größte Challenge im Content Marketing. Ähnlich verhält sich die Reihung bei der Frage nach den am besten funktionierenden Formaten. So eignen sich Social-Media-Postings mit 49 % am besten, gefolgt von E-Newslettern (42,8 %), Events (40 %), Erklärvideos (37,2 %) und Blogartikeln (37,2 %).Online Trends und Formate, Content Marketing

Content Marketing ist in Österreich ein großes Thema: 93,9 % der Befragten kennen den Begriff Content Marketing, 39,3 % haben 2015 mehr Budget für Content Marketing aufgewendet als im Jahr 2014 und 84,8 % schätzen, dass Content Marketing in den nächsten 10 Jahren an Bedeutung gewinnen wird.

Für Marketingabteilungen und Agenturen gilt es jetzt, sich intensiv mit Content Marketing zu beschäftigen und vor allem einen strategischen Ansatz zu wählen, der Unternehmen und Organisationen messbaren Nutzen bringt und über den Einsatz von Social-Media-Maßnahmen hinausgeht.

Transformiert euch!

Unternehmen und Organisationen steht für Content Marketing ein tiefgreifender Change-Prozess bevor, der auch gleichzeitig eine digitale Transformation beinhaltet. Im Kern geht es um:

  • Umstellung von Kampagnenorientierung zu dauerhaften Prozess des Aufbaus eines Publikums
  • Implementierung von Marketing Automation zur Generierung und Nurturing von Leads
  • Integration von Sales von Marketing
  • Aufbau von völlig neuen Skills wie Content Strategie, Content Produktion, Content Promotion, Marketing Automation, Analytics etc.

Typisch in diesem Transformationsprozess ist auch das Auftreten von neuen Playern auf dem Markt. Große Medienhäuser wie die New York Times, der Guardian, Vice aber auch der Standard, Styria und die APA bieten Content Marketing Leistungen an. Marketing Agenturen müssen sich neu positionieren, um in diesem Wettbewerb reüssieren zu können.

 

Martin Bredl, Take Off PR, ist Content-Marketing-Spezialist.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Heimat bist du…

Ein Statement für Nächstenliebe, Integration und Hilfsbereitschaft

Marcus Arige

vor 2 Jahren

Heimat bist du großer Flüchtlinge

Österreichische Kreative, Werber und Medienmacher haben sich zu einem Statement für Nächstenliebe, Integration und Hilfsbereitschaft zusammen getan.

Gemeinsam präsentierten sie die Aktion „Vereinte Agenturen Österreichs für grenzenlose Menschlichkeit“ eine Kampagne, die derzeit nicht zu übersehen ist.

An der Aktion haben sich 20 renommierte Werbeagenturen beteiligt und Kampagnen zum Thema Gastfreundschaft und Menschlichkeit ausgearbeitet. Eine Fach-Jury bewertete sie vorab. Daraufhin stimmten User für ihre Lieblingskampagne online ab. Das Voting hat die Werbeagentur Czerny Plakolm für sich entscheiden können.

„Ich muss mich beherrschen, sachlich zu bleiben und so dem Anspruch einer überparteilichen Interessensvertretung, wie es nun mal die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien ist, gerecht zu werden. Aber ich gebe unumwunden zu, ich freue mich, dass wir als gesetzliche Vertretung von beinahe 10.000 Mitgliedsbetrieben dabei sind ein Signal gegen Fremdenhass und Rassismus zu unterstützen. Ein solches Engagement in einer wichtigen gesellschaftspolitischen Frage, hatte ich mir erhofft, als sich nach der WKO Wahl eine Reformallianz gebildet hat, die vieles anders machen wollte.

Mich macht es auch froh, dass 20 namhafte Agenturen einem Aufruf gefolgt sind und das eingebracht haben, was sie am besten können: ein Anliegen in eine greifbare schnell erfassbare kreative Form zu gießen. Es zeigt mir, dass die Branche ein Gewissen hat, verankert ist mit der Gesellschaft und wir jederzeit bereit sind, unseren Beitrag zu leisten, wenn es darum geht mit Kreation Menschen vom Richtigen zu überzeugen. Die eingereichten Arbeiten und die Siegerarbeit zeigen darüberhinaus, wie viel kreative Kraft in unserer Branche steckt und dass Wien tatsächlich in vielen Belangen anders ist.“

— Marcus Arige

Marcus Arige

Marcus Arige ist Ausschussmitglied der Fachgruppe Werbung Wien und Geschäftsführer der Kreativagentur Halle34.

Grundumlage

Die Fachgruppe senkt die Grundumlagen

Stephan Gustav Götz

vor 2 Jahren

Fachgruppe Werbung Wien senkt Grundumlage

Die Fachgruppe Werbung hat die Grundumlage für ihre Mitglieder um 10 Prozent gesenkt.

Als EinzelunternehmerIn zahlen Sie ab sofort 85 Euro statt wie bisher 95 an Grundumlage , das ist eine Ersparnis von 10 Prozent, als GmbH neu 170 Euro statt 190.

Warum? Es ist  klar, dass eine Reduktion um 10 oder 20 Euro pro Jahr nur ein symbolischer Akt sein kann. Die Grundumlage Fachgruppe Werbung ist ein kleiner Betrag, vor allem im Vergleich zu den anderen Belastungen für UnternehmerInnen.

Für uns, als Fachgruppe, ist das ein Signal, das wir senden wollen. Wir zeigen, dass wir auch mit weniger Ressourcen auskommen können und trotzdem bei gewohnter Qualität bleiben. Unser Ansatz ist, dass wir, als Fachgruppe der WKW, nicht von Staat, Ländern und Gemeinden verlangen können, effizienter zu werden, wenn wir selbst es nicht vormachen. Wir müssen mit gutem Beispiel vorangehen und Ihnen, als UnternehmerInnen zeigen, dass wir für eine Entschlackung in der Wirtschaftskammer stehen.

Wenn Bund, Land, Gemeinden, Sozialversicherungsträger  nur auf kleine Beträge verzichten würden, gäbe das in Summe für uns UnternehmerInnen einen ordentlichen „Entlastungsbetrag“. Darauf, dass es hier sicherlich überall Potential gäbe, etwas sparsamer zu sein, brauche ich nicht groß hinweisen, das wissen wir alle. Es geht darum, dass unser Land beginnt, aus seiner Komfortzone herauszukommen.

Wir setzen in unserem kleinen Rahmen den ersten Schritt, um hier den Beweis anzutreten, dass das möglich ist.

Ich bin mir sicher: Der Beweis wird uns gelingen!

Stephan Gustav Götz

Stephan Gustav Götz ist Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.   @gustavgoetz

Kunst & Werbung

Michael Schirner spricht am #TdM15

Werbung Wien

vor 2 Jahren

„Nur Werbung ist Kunst und nur Kunst ist Werbung.“

Unter dem Motto „Kunst der Kommunikation“ lädt die Fachgruppe Werbung Wien zu Networking, Streetfood und spannenden Keynotes.

Eine davon kommt von Michael Schirren, Werbeguru. In 4 Antworten verrät der Werbepionier am werbungwien.at, was die BesucherInnen am #TdM15 erwartet, warum er bewiesen hat, dass Kommunikation Kunst ist und dass nur die gute Idee zählt.

Was bedeutet die „Kunst der Kommunikation“  für Sie persönlich?

Durch meine Arbeiten als Werbekreativer und selbständiger Künstler habe ich bewiesen, dass Werbung nur Kunst ist und Kunst nur Werbung, also beides nichts Besonderes, aber das Höchste und Erhabenste.

Dass die besten Ideen der Werbung aus der Kunst kommen und die besten Ideen der Kunst aus der Werbung. Dass es also zwischen beidem keinen Unterschied gibt, außer einem: Entweder ist jemand ein guter Künstler oder nicht. Gute Künstler, Werber, Unternehmer, Wissenschaftler, Menschen etc. erkennt man daran, dass sie, wie Beuys sagt, mit dem Knie denken. Oder wie Picabia: Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann. Oder wie Warhol: Business art is the best art.

Was dürfen die BesucherInnen am Tag der Marktkommunikation von Ihrem Vortrag erwarten?

Werke meiner Medienkunstaktion BYE BYE, die in Museen und Galerien, auf Plakaten als Straßenkunst und von der ersten bis zu letzten Seite in der Frankfurter Allgemeine ausgestellt wurden. Werke meiner Medienkunstserie „Bilder im Kopf“, der Fotoausstellung ohne Fotos, zu deren 30-jährigen Jubiläum Kai Diekmann, der Chef der BILD-Zeitung die Ausgabe von BILD am 8.10.2015 ohne Bilder drucken ließ. Und eine Überraschung: „Gib Sex eine Chance“, unsere Safer-Sex-Kampagne, für die ich Digitalagenturen und Medien in Österreich als Partner suche.

Was macht eine gelungen Kampagne für Sie aus?

Eine gute Idee. Eine Idee ist dann gut wenn man sie in einem Satz so beschreiben kann, dass jeder sagt: „Das ist aber eine tolle Idee.“ Manchmal genügt ein Wort: schreIBMaschinen.

Wie schaut die Kommunikationsbranche, Ihrer Meinung nach, in zehn Jahren aus?

Wie unsere Arbeiten in den 1960er Jahren, in den 1970er Jahren, in den 1980er Jahren, in den 1990er Jahren, in den 2000er Jahren, den 2010er Jahren, den 2020er Jahren usw.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Auf Augenhöhe kommunizieren

Lisa Stadler spricht am #TdM15

Werbung Wien

vor 2 Jahren

„Kommunikation auf Augenhöhe“ – Lisa Stadler spricht am #TdM15

Am 13. Oktober ist es so weit: Der Tag der Marktkommunikation der Fachgruppe Werbung Wien findet in der Marxhalle statt. Mit am Programm: Eine spannende Keynote von Social Media Expertin Lisa Stadler (derStandard.at), die eine der größten und relevantesten Communities in Österreich managt.

Sie zeigt, wie (Online-)Kommunikation auf Augenhöhe funktioniert. Am werbungwien.at verrät Stadler in 4 Antworten vorab was die BesucherInnen am #TdM15 erwartet, worauf es im Community Management ankommt und warum Social Media eigentlich schon ein „alter Hut“ ist.

lisa-stadler_c_katharina-schiffl

Was bedeutet das Motto des #TdM15  „Kunst der Kommunikation“  für Sie?

Aus Unternehmenssicht ist es eigentlich ganz einfach: Es geht darum den Kunden zu verstehen und ihn dann mit dem richtigen Inhalt auf die richtige Art und Weise anzusprechen. In der Theorie nicht schwierig, im Alltag ergeben sich allerdings die einen oder anderen Schwierigkeiten, wie man an zahlreichen Negativbeispielen weltweit feststellen kann ;-).

Was dürfen die BesucherInnen am Tag der Marktkommunikation von Ihrem Vortrag erwarten?

Ich zeige anhand von Beispielen aus der Social Media Kommunikation von derStandard.at, wie eine etablierte, seriöse Marke neue Wege in der Kommunikation gehen kann, ohne ihr bereits aufgebautes Image zu zerstören. Es geht dabei sehr viel um Kommunikation auf Augenhöhe mit den UserInnen und um Dialogbereitschaft, ich werde aber auch Tools herzeigen, die diese Kommunikation überhaupt erst ermöglichen.

Was unterscheidet Sie von anderen Social Media ManagerInnen? Was macht derStandard.at anders/besser?

Haha, gute Frage. Ich glaube nicht, dass ich mich besonders von anderen Social Media ManagerInnen unterscheide. Ich hatte einfach das Glück, eine sehr spannende Marke betreuen zu dürfen, die bereits eine riesige Community auf der Website hatte, bevor ich bei derStandard.at zu arbeiten begonnen habe. Was mir bei meiner Arbeit ermöglicht wird, was wahrscheinlich bei vielen anderen Unternehmen nicht geht: Ich kann vollkommen selbständig und schnell entscheiden und Dinge machen, ohne sie lang absprechen zu müssen. Das meiste passiert komplett ohne Freigabe, nur große strategische Entscheidungen werden natürlich vorher abgeklärt. Dieses Vertrauen ermöglicht rasche und flexible Arbeit. Und das ist essenziell für Social Media.

Wie schaut die Kommunikationsbranche, Ihrer Meinung nach, in zehn Jahren aus?

Social Media ist mittlerweile wirklich schon ein alter Hut. Dass ich deshalb noch zu Vorträgen eingeladen werde, wundert mich selbst,  denn man spricht auf Konferenzen ja auch nicht über so normale Dinge wie E-Mail-Schreiben. Ich denke, man muss die Arbeit in den sozialen Netzwerken viel breiter sehen und im weitesten Sinne im „Engagement Management“ anlegen. Es geht darum, Kunden auf den verschiedensten Plattformen richtig anzusprechen, sie „glücklich zu machen“ und sie so zu behalten.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Stephan Götz über digitale Revolution

Stephan Gustav Götz

vor 2 Jahren

Wie können wir Ungleichheit als Folge der „digitalen Revolution“ überwinden?

Stephan Gustav Götz, Obmann der Fachgruppe Werbung war beim europäischen Forum Alpbach. Am werbungwien.at teilt er seine Erkenntnisse über digitale Ungleichheit, europäische Schrebergartensiedlungen und unaufhaltbare Veränderungen.

Ungleichheit in Europa wurde dieses Jahr beim europäischen Forum Alpbach in allen Facetten beleuchtet, auch bei den „Wirtschaftsgesprächen“. Besonders spannend war die Breakout Session mit Ex-EU-Kommissarin Viviane Reding und anderen ExpertInnen aus Forschung, Wirtschaft und EU-Kommission. Spannend, weil die Diskussion über die Frage wie wir die Ungleichheit als Folge der digitalen Revolution überwinden können, anders abgebogen ist, als die Besucher es vielleicht erwartet haben.

Es ging nicht darum, wie wir mit Technologie die Ungleichheit der Menschen stoppen können, sondern ausschließlich darum, wie Europa die Ungleichheit zu anderen Wirtschaftsräumen wie USA und China in der digitalen Entwicklung aufholen kann.

Tatsächlich ist unser Kontinent ins Hintertreffen geraten: Ich möchte das mit einem Beispiel von Journalist Gerald Reischl deutlich machen. Während Europa sich schon früh mit Mobilfunk beschäftigt hat (und Österreich war damals ganz weit vorn), war es in den USA noch üblich, den Pager zu verwenden, eine aus heutiger Sicht steinzeitliche Technologie. Wir hatten also einen ziemlichen Vorsprung. Und dann kam Apple, der Niedergang von Nokia und zuletzt haben die USA mit Google, Facebook und Twitter gleich drei digitale Marktführer.

Und Europa? Wir haben vor allem eins: Eine Schrebergartensiedlung mit unterschiedlichen Regeln bei Datenschutz im Steuerrecht und so weiter. Wie Viviane Reding treffend sagt: „We don’t have one continent – one rule, we have one continent but 21 rules“. Und diese 21 Regeln liegen dann oft miteinander im Konflikt. Wir Österreicher diskutieren gar ernsthaft eine Steuer auf Online-Werbung. So wird es nix mit dem Überwinden der Ungleichheit zu den anderen Wirtschaftsräumen. In diesem Zusammenhang war auch in Alpbach zu beobachten, dass sich unsere Entscheidungsträger zwar sehr gerne mit „der Digitalisierung“ schmücken, mit dem Schlagwort jung und lässig wirken wollen, aber oft gar nicht genau wissen, was sie wirklich bedeutet.

bildschirmfoto-2016-12-09-um-15-05-07

Fachgruppen Obmann Stephan Gustav Götz bloggt über digitale Revolution.

Ich habe den Verdacht, dass nur wenige begreifen, welche Revolution und welche Umbrüche sich wirklich hinter „der Digitalisierung“ verbergen. Der Finanzsektor zeigt es: Dort wird der Handel an den Börsen immer öfter von Maschinen übernommen, interessanterweise mit der Begründung, dass diese weniger kriminell sind. Es werden also nicht „die Arbeiter“ in den Fabriken betroffen sein, die Digitalisierung wird in allen Schichten für Veränderung sorgen.

Was sollten wir tun? Vor den UnternehmerInnen liegt ein Kraftakt. Und wir sollten sie von so viel Ballast als möglich befreien – Steuern, Vorschriften, Gesetze, unnötige Föderalismus und so weiter. Es haben sich im Laufe der Zeit so viele Hindernisse angesammelt und es ist dringend notwendig hier für Entlastung zu sorgen!

Stephan Gustav Götz

Stephan Gustav Götz ist Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation.   @gustavgoetz

Sponsoring

Neue Regeln innerhalb der Fachgruppe

Werbung Wien

vor 2 Jahren

Eventsponsoring: So nicht (mehr).

Das neue Führungsteam der Fachgruppe Werbung Wien wurde viel gescholten als es finanzielle Unterstützung diverser Branchenevents für 2015 einstellte.

Herrschte davor das Prinzip „nach Anruf Geld“ bzw. „hamma immer scho so gmacht“, wollten wir sinnvolle Kriterien ausarbeiten, nach denen zukünftige EventveranstalterInnen mit finanzieller Unterstützung rechnen können.

Folgende Qualitätsmaßstäbe hat die Fachgruppe nun definiert:

  • Klar ersichtlicher Nutzen für die Mitglieder der Fachgruppe
  • Ab einem Eventbudget von über € 15.000.- muss das Event als Green Event ausgerichtet werden
  • Nachvollziehbare Qualität der Vortragenden
  • Sichtbarkeit der Fachgruppe als Sponsorin
  • Gendergerechtigkeit: angestrebt wird ein ausgeglichener Anteil von Frauen und Männern

Warum wir dringend Gendergerechtigkeit fordern/fördern müssen: Folgende Beispiele sprechen wohl für sich selbst:

  • Für den Mobile Marketing Day 2016 (16.04.2016) werden 28 Speaker angekündigt, davon sind 2 – in Worten: zwei – Frauen. Selbst der Moderator ist ein Mann.
  • Bei den öster. Medientagen (22.9.-23.9.) sprechen 75 Männer und 19 Frauen.
  • Beim Werbeplanung Summit 2014 sind insgesamt 191 (!) Speaker aufgetreten, davon waren 31 Frauen.
  • Allein beim Point of Marketing 2015  waren die Frauen in der Überzahl mit 11 zu 4. (Aber wahrscheinlich auch nur, weil das Thema „The Story of Adam and Eve“ beinahe zwingend einen hohen Frauenanteil erforderte.)

Und das in einer Branche, wo überproportional viele Frauen vertreten sind… Quote tut Not! Alexandra Fiedler-Lehmann

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

#TdM15

Die Kunst der Kommunikation

Werbung Wien

vor 2 Jahren

#TdM15: Die Kunst der Kommunikation.

Die Fachgruppe Werbung Wien lädt zum Eventhighlight: Der TAG DER MARKTKOMMUNIKATION (#TdM15) und die Fachgruppentagung finden am 13. Oktober 2015 in der Marxhalle statt.

Neben renommierten Keynotes zum Thema „Kunst der Kommunikation“ gibt es unzählige Networking-Möglichkeiten, leckere Streetfood-Snacks und Musik von DJ MAURICIO.

Ablauf

15:00 Uhr
CHECK IN mit Musik
Key Notes zum Thema: Kunst in der Kommunikation

17:00 Uhr
Beginn der FACHGRUPPENTAGUNG. Hier haben Sie als Mitglied die Möglichkeit, sich über die Aktivitäten der Fachgruppe zu informieren und an Beschlussfassungen der Fachgruppe mitzuwirken

19:00 Uhr

DJ MAURICIO: Party, Streetfood-Snacks und Netzwerken – open end

 

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Lehrlinge

Die Lehrlingsausbildung bringt viele Vorteile für Kreativbetriebe

Werbung Wien

vor 2 Jahren

Es muss nicht immer ein_e Akademiker_in sein

Mario und Ines sind Lehrlinge. Sie haben sich für den Lehrberuf Medienfachmann / Medienfachfrau entschieden, weil sie etwas machen wollen, was sie wirklich interessiert.

Sie wollen praktisch arbeiten und zwar in einer zukunftsorientierte Branche. Die Ausbildung dauert 3 1/2 Jahre und findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Die wählbaren Fachrichtungen sind Medientechnik, Mediengestaltung und Werbung und Marktkommunikation.

marioines

Was brauchen Sie als UnternehmerIn, um einen Lehrling ausbilden zu können

  • ein Leistungsportfolio, das es einem Lehrling erlaubt, die entsprechenden Fähigkeiten zu erlernen
  • eine/n Lehrbeauftragte/n, der/die der Betreuung des Lehrlings Zeit und Zuwendung widmen kann, dazu wird eine Kurzausbildung angeboten
    die Zustimmung der Lehrlingsstelle der WKW

Was bringt Ihnen eine Lehrlingsausbildung

  • ein Teammitglied, das genau nach den Anforderungen Ihres Unternehmens ausgebildet und sozialisiert wird
  • dem Sie Ihr spezielles Wissen und Ihre Fertigkeiten weitergeben können
  • das nach kurzer Zeit zur vollwertigen Arbeitskraft wird und Sie entlastet
  • das frische Perspektiven und Problemlösungen einbringt

Was ist noch wichtig

  • die ideale Betriebsgröße für einen Lehrling sind 4-10 Mitarbeiter_innen
  • ein Tag pro Woche ist der Schule gewidmet
  • die Kosten sind geringer als für eine/n Angestellte/n
  • es gibt eine ganze Reihe von Förderungen für Ihr Unternehmen und für den Lehrling
  • die WKW unterstützt alle Beteiligten mit Beratung, Coaching und Problembehandlung.

Ihre Ansprechpartner

  • in der Lehrlingsstelle: Mag.a Natalie Polemis
  • in der Berufsschule: Dir. Willy Schubert
  • in der Fachgruppe: Dr. Manfred Pichelmayer

Weiterführende Links

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Was ist Werbung?

Gibt es eine gesetzliche Definition von Werbung?

Werbung Wien

vor 2 Jahren

Werbung Wien Service: Was ist Werbung? Was gilt nicht als Werbung?

Gibt es eine gesetzliche Definition was Werbung ist? Was sind amtliche Mitteilungen? Wie ist Werbung davon abgegrenzt?

Werbung und Zivilrecht: Besitzstörung

Das allgemeine österreichische Zivilrecht kennt den Begriff der „Besitzstörung“. Laut § 339 ABGB darf Besitz grundsätzlich nicht gestört werden. Der Gestörte hat das Recht, die Untersagung des Eingriffes und den Ersatz des erweislichen Schadens gerichtlich zu fordern. Das ist mit einer Besitzstörungsklage gerichtlich geltend zu machen.Wo reicht man die Besitzstörungsklage ein?

In erster Instanz sind in der Regel die Bezirksgerichte in Zivilrechtsangelegenheiten zuständig. Übersteigt der Streitwert € 15.000,– entscheiden die Landesgerichte als erste Instanz. Für die Zuständigkeit gibt es gesetzlich festgelegte Regeln. Wenn eine Rechtssache in Österreich eingeklagt werden kann, steht schon vor Klagseinbringung fest, welches Gericht (Bezirks- oder Landesgericht) und welcher Richter zuständig ist. Örtlich ist jenes Gericht zuständig, in dem die beklagte Partei ihren allgemeinen Gerichtsstand (= Wohnsitz der beklagten Partei) hat. Das Bundesministerium für Justiz bietet hier auf seiner Homepage die „Gerichtssuche“ als Informationsservice an.Daher ist jede natürliche Person und jedes Unternehmen verpflichtet, den Werbeverzichtskleber, der an Haustüren und Briefkästen angebracht ist, auf jeden Fall zu beachten. Egal in welcher Form der Aufkleber gestaltet ist. Damit wird eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass der Betreffende keine unadressierte Werbung erhalten will. Die österreichische Judikatur legt den Begriff „Werbung“ bzw. „Werbematerial“ sehr weit aus. Dieser umfasst sämtliche Marketingmaßnahmen sowohl kommerzieller, gewerblicher Werbung als auch Image-Kampagnen oder Werbung für soziale bzw. gesellschaftspolitische Anliegen.

Gesetzgeber und Judikatur regeln eindeutig, welche Publikationen bzw. Print-Produkte nicht unter den Begriff „Werbematerial“ fallen (siehe unten). Darunter fallen politische Wahlwerbung durch Parteien, Gratis-Zeitungen und Gemeindezeitungen. Amtliche Mitteilungen – z.B. von Gemeinden – in denen über Straßensperren, Sperrmüllabholung, etc. informiert wird, sind ebenfalls nicht als Werbung zu qualifizieren.

Informationen, die im öffentlichen Interesse gelegen sein können (z.B. Gottesdienste, Wochenenddienste der Ärzte, Apotheken, Sperrmüllabfuhr, etc.), sind dann nicht als „Werbematerial“ zu qualifizieren, wenn daraus eindeutig hervorgeht, dass der Medieninhaber bzw. Absender eindeutig eine Gebietskörperschaft (z.B. Land Niederösterreich, Stadtgemeinde Baden, etc.) bzw. eine öffentlich-rechtliche oder amtliche Institution ist.

Amtliche Mitteilungen sind Informationen der Gebietskörperschaften an die Bürger in Angelegenheiten der Hoheitsverwaltung (Straßensperren, Stromversorgung, Schädlingsbekämpfung). Diese Informationen werden durch die Post nur dann an Abgabestellen mit Werbeverzichter zugestellt, wenn diese Sendungen den deutlich sichtbaren Vermerk „Amtliche Mitteilungen“ tragen.

Sind amtliche Mitteilungen nicht als solche gekennzeichnet, ist im Einzelfall zu entscheiden, ob es sich um solche handelt oder nicht (z.B.: „Information des Bürgermeisters“ oder „Gemeindeinformation“). Befinden sich in diesen Mitteilungen Werbeinserate oder Ankündigungen außerhalb der Hoheitsverwaltung (Schwimmkurs, Adventmarkt, Fußballspiel) oder bestehen diese Mittelungen ausschließlich aus Werbung oder Ankündigungen außerhalb des Hoheitsbereichs, hat keine Zustellung an eine, mit einem Werbeverzichtskleber gekennzeichnete Abgabestelle, zu erfolgen.

 

Werbung und ORF-Gesetz: Kommerzielle Kommunikation

Das ORF-Gesetz definiert in § 1a wie folgt:
Z 6. „Kommerzielle Kommunikation“ jede Äußerung, Erwähnung oder Darstellung, diea) der unmittelbaren oder mittelbaren Förderung des Absatzes von Waren und Dienstleistungen oder des Erscheinungsbilds natürlicher oder juristischer Personen, die einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, oder
b) der Unterstützung einer Sache oder Idee dient und einer Sendung oder einem Angebot gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung oder im Fall der lit. a als Eigenwerbung beigefügt oder darin enthalten ist. Zur kommerziellen Kommunikation zählen jedenfalls Produktplatzierung, die Darstellung von Produktionshilfen von unbedeutendem Wert, Sponsorhinweise und auch Werbung gemäß Z 8;Z 8. „Fernseh- oder Hörfunkwerbung (Werbung)“
a) jede Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs, die gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung oder als Eigenwerbung gesendet wird, mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen, gegen Entgelt zu fördern oder
b) jede Äußerung zur Unterstützung einer Sache oder Idee, die gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung gesendet wird;

Z 9. „Teleshopping“ in Fernsehprogrammen Sendungen direkter Angebote an die Öffentlichkeit für den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen gegen Entgelt;

Z 10. „Produktplatzierung“ jede Form kommerzieller Kommunikation, die darin besteht, ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine entsprechende Marke gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung in eine Sendung einzubeziehen oder darauf Bezug zu nehmen, so dass diese innerhalb einer Sendung erscheinen. Nicht als Produktplatzierung gilt die kostenlose Bereitstellung von Waren oder Dienstleistungen wie Produktionshilfen oder Preise, solange die betreffenden Waren oder Dienstleistungen von unbedeutendem Wert sind.

Werbung und Telekommunikationsgesetz: Zu Werbezwecken

Entsprechend § 107 Telekommunikationsgesetz und nach der weiten Auslegung dieser Gesetzesstelle durch den Obersten Gerichtshof ist auf alle auf Absatz ausgerichtete Aktivitäten im Zusammenhang mit Werbenachrichten abzustellen. Das bedeutet, dass „jede Äußerung bei der Ausübung des Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz der Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen zu fördern“ als Werbung zu qualifizieren ist. Danach gilt bereits ein bloßes Angebot schon als Werbung.

Werbung und Mediengesetz: Kennzeichnung entgeltlicher Veröffentlichungen

Nach § 26 Mediengesetz müssen Ankündigungen, Empfehlungen sowie sonstige Beiträge und Berichte, für deren Veröffentlichung ein Entgelt geleistet wird, in periodischen Medien als „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“ gekennzeichnet sein. Es sei denn, dass Zweifel über die Entgeltlichkeit durch Gestaltung oder Anordnung ausgeschlossen werden können.Die Kennzeichnungspflicht wurde über die Presse hinaus auch auf alle anderen Medienbereiche erweitert. Bei der parlamentarischen Beschlussfassung hat der Justizausschuss beschlossen, dass zur Inseratenkennzeichnung die Begriffe „Anzeige“, „entgeltliche Einschaltung“ oder „Werbung“ verpflichtend verwendet werden müssen. Die Bezeichnung „PR-Anzeige“ und damit die Verwendung eines Zusatzes zum Wort „Anzeige“ ist nicht zulässig. Von der Verwendung dieser drei genannten Begriffe soll nur dann abgesehen werden können, wenn überhaupt Zweifel über den Anzeigencharakter ausgeschlossen sind.Das Mediengesetz 1981 schließt daher auch entgeltliche Druckkostenbeiträge, in diese Kennzeichnungspflicht mit ein. Das Mediengesetz geht über die Anzeige hinaus, da es sich bei einer Veröffentlichung nicht um eine Tatsachenmitteilung handeln muss und die Bekanntmachung nicht vom Auftraggeber veranlasst sein muss. Davon sind auch alle Formen pseudoredaktioneller Beiträge und Berichte erfasst, auch wenn diese von Redaktionsmitgliedern mehr oder weniger eigenständig gestaltet wurden. Die Entgeltlichkeit das einzig ausschlaggebende Kriterium. Die Entgeltlichkeit ist durch das Merkmal der Gegenleistung gekennzeichnet, wobei diese auch bei einer Pauschalvergütung für eine Berichtserie gegeben sein kann. Nach der ständigen Rechtsprechung des VwGH betrifft die Kennzeichnungspflicht nicht nur Anzeigen im engeren Sinne, sondern eine jede vom Auftraggeber veranlasste Bekanntgabe von Tatsachen, die einem Kreis von Lesern mitgeteilt wird.

Werbung und Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG): Geschäftspraktik

Nach § 1UWG ist „Geschäftspraktik“ jede Handlung, Unterlassung, Verhaltensweise oder Erklärung, kommerzielle Mitteilung einschließlich Werbung und Marketing eines Unternehmens, die unmittelbar mit der Absatzförderung, dem Verkauf oder der Lieferung eines Produkts zusammenhängt.Der Begriff „Geschäftspraktik“ umfasst sowohl den B2B als auch den B2C Bereich. Aufgrund der weiten Definition im Gesetz sind auf jeden Fall alle konkreten Bewerbung von Waren und Dienstleistungen erfasst. Auch Maßnahmen allgemeiner Imagepflege wie z.B. Event-Sponsoring sind als Geschäftspraktik zu qualifizieren. Auch rein unternehmensbezogene Aussagen ohne Bezugnahme auf ein konkretes Produkt sind relevant. Image-Werbung ist daher als Geschäftspraxis zu interpretieren.


Alle Angaben erfolgen trotz sorgfältigster Bearbeitung ohne Gewähr. Eine Haftung des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation ist ausgeschlossen.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Thema Online Zukunft

3 Fragen an die Diskutanten

Werbung Wien

vor 2 Jahren

Die Podiumsdiskutanten zum Thema Online Zukunft

Wir stellen ihnen drei Fragen!

Am 29.01. wird in der Labstelle zum Thema „Online Zukunft: Wie disruptive Geschäftsmodelle unsere Arbeitswelten gestalten“ mit Vertretern der Branche diskutiert: Judith Denkmayr (digital affairs), Johannes Wesemann (Uber), Angelika Simma (ORF) und Chris Budgen (diamond dogs)

Wir haben Ihnen ein paar Fragen Fragen gestellt, um sie Ihnen kurz näher vorzustellen.

Chris Budgen (diamond dogs)

Als Mitglied der Geschäftsleitung bei der diamond:dogs|group – Österreichs größter New-Media-Agentur – berät Chris Budgen seit mehr als 11 Jahren Kunden wie BILLA, OTTO, AWS und viele andere im Digital Tripple Play – der Vernetzung von Online, Mobile sowie Social Media.

Welche drei Wörter würden Sie nutzen, um sich selbst zu beschreiben?

  • Macher
  • Profi und
  • Gesamtheitlich

Welche drei Faktoren/Umstände/Entwicklungen haben Ihrer Meinung nach dazu geführt, dass (auch) das Marketing sich vermehrt budgetär rechtfertigen muss?

  • Transparenz der faktischen Wirkung von Maßnahmen durch ROMI und Co.
  • Verlagerung von Geschäftsprozessen in digitale Welten und damit einhergehende Meßbarkeit
  • Big Data als Zusammenfassung der technischen Möglichkeiten Erfolg auf kleinster Ebene berechen- und nachvollziehbar zu machen

Welche drei Fehler sollten Marketer hinsichtlich ROI und Budget nicht machen?

  • Langfristige Strategien und Innovationen auf dem Altar von kurzfristigen Kennzahlen zu opfern
  • Unflexibel in der laufenden Anpassung der Planungs- und Maßnahmenkataloge zu sein
  • Umwegrentabilitäten (z.B. in Form von Imagegewinn) außer acht lassen ODER unbewertet zu lassen

Johannes Wesemann (Uber)

Aufgewachsen in Wien hat Johannes Wesemann einen Teil seiner Jugend in Hong Kong verbracht. Nach beruflichen Stationen in Singapur und Malaysien, arbeitete er für eine Werbe- & Designagentur und danach für die Vereinigten Bühnen Wien. 2003 gründete er mit einem Partner die Firma Emergy GmbH in Wien und Manila, ein auf Internationalisierungsberatung spezialisiertes Consulting-Unternehmen. Als Geschäftsführer der Emergy hat er eine Vielzahl von Industrieunternehmen bei ihrer Expansion nach Asien und Afrika beraten. Seit 2014 baut er gemeinsam mit einem Team UBER in Wien auf und ist auch für Expansion in Österreich zuständig.

Welche drei Wörter würden Sie nutzen, um sich selbst zu beschreiben?

  • Ich
  • liebe
  • Veränderung

Welche drei Faktoren/Umstände/Entwicklungen haben Ihrer Meinung nach dazu geführt, dass (auch) das Marketing sich vermehrt budgetär rechtfertigen muss?

  • Kostendruck
  • Streuverluste
  • Transformationsgeschwindigkeit

Welche Fehler sollten Marketer hinsichtlich ROI und Budget nicht machen? 

  • An alten Geschäftsmodellen festhalten.

Angelika Simma (ORF

Angelika Simma startete 1996 als freie Mitarbeiterin in der Multimedia-Redaktion des Kurier. Anschließend wechselte Sie als Nachrichtensprecherin zu Radio Energy. Von 1999 bis 2010 war Simma als Live-Reporterin für Hitradio Ö3 tätig, wo sie parallel die Projektleitung der Ö3-Hightechredaktion, übernahm und als Redakteurin vom Tag das Tagesprogramm maßgeblich gestaltete. 2010 wechselte sie zum ORF-Fernsehen, zunächst als Chefin vom Dienst für das Servicemagazin „konkret“. 2011 folgte die Entwicklung und Leitung des interaktiven Live-Talkformats „contra“, 2012 schließlich der Sprung als Büroleiterin in die Fernsehdirektion. Sie ist als Vortragende am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft tätig.

Welche drei Wörter würden Sie nutzen, um sich selbst zu beschreiben?

  • Weiblich, 40, Journalistin.

Welche drei Faktoren/Umstände/Entwicklungen haben Ihrer Meinung nach dazu geführt, dass (auch) das Marketing sich vermehrt budgetär rechtfertigen muss? 

  • Grund ist der steigende ökonomische Druck in allen Branchen. Rechtfertigung muss noch keine Qualitätseinbuße bedeuten.

Welche drei Fehler sollten Marketer hinsichtlich ROI und Budget nicht machen? 

  • Bloß nicht die Laune verderben lassen und keine Schere im Kopf zulassen. Gute Ideen sind selten nur vom Geld abhängig.

Judith Denkmayr (digital affairs)

Judith Denkmayr ist Geschäftsführerin der Agentur Digital Affairs und berät Medien-, Handels- und Finanzunternehmen und Öffentliche Institutionen im Bereich der Social Media Kommunikation und (Social Media) Content. Zuvor war die Kommunikationswissenschafterin über 10 Jahre in der Medienbranche tätig und erstellte unter anderem das Digital Relations Konzept zum ATV Politik-Talk “AmPunkt”. Des weiteren hält sie Vorträge an der Donauuniversität Krems, der Werbeakademie Wien, dem Kuratorium für Journalistenausbildung und dem Friedrich-Funder-Institut. Judith Denkmayr twittert unter @linzerschnitte.

Welche drei Wörter würden Sie nutzen, um sich selbst zu beschreiben?

  • Unternehmerin, Medienwissenschafterin, und der Rest ist privat:)

Welche drei Faktoren/Umstände/Entwicklungen haben Ihrer Meinung nach dazu geführt, dass (auch) das Marketing sich vermehrt budgetär rechtfertigen muss?

  • Die  besseren Möglichkeiten der Messbarkeit von Marketingmaßnahmen, vor allem im Web (Data)
  • knappere bemessenen Budgets
  • Ernüchterung nach der Golden Ära der Geldverbrennung

Welche drei Fehler sollten Marketer hinsichtlich ROI und Budget nicht machen?

  • KPIs zu messen, nur weil sie leicht messbar sind – und nicht weil sie sinnvoll sind
  • zu glauben, dass Kommunikationsmaßnahmen immer eine meßbaren ROI haben
  • zu viel in Ads statt in Kommunikations zu investieren

 

 

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Data-driven Marketing

Online-Dialog in Perfektion

Franz J. Kolostori

vor 2 Jahren

„Data-driven Marketing“: Onlinedialog in Perfektion

Ein System für den Webshop, eines für den Online-Dialog und noch eines für Customer-Relationship-Management? In vielen Fällen läuft das genau so.

Will das Marketing zum Beispiel umfangreiche Online-Dialogmarketing Kampagnen durchführen, müssen zuerst die Kundenkontakte aus dem CRM exportiert, dann ins E-Mail-Versandsystem importiert und vielleicht noch die Auswertungen wieder manuell in das CRM zurückgeführt werden. Das liest sich nicht nur kompliziert, sondern ist es auch.

Dieses großangelegte Datenverschieben kostet wertvolle Zeit, ist ineffizient und fehleranfällig. Ein großer Nachteil, wenn man bedenkt, dass der Trend immer stärker Richtung „Data-driven Marketing“ geht: Dabei stellt die Verwertbarkeit des Nutzerverhaltens die wichtigste Voraussetzung dar, um die Kommunikation immer genauer auf die Zielgruppen abzustimmen.

Warum Online-Tools verschmelzen

Die Devise muss daher lauten: Vereinfachung durch Verknüpfung! Dank technischer Fortschritte werden Online-Systeme wie CRM oder Webshops in Zukunft zunehmend mit umfangreichen Lösungen für Online-Dialogmarketing verschmelzen. Dadurch können die verschiedenen Tools automatisiert Kundendaten austauschen, die Informationen bleiben in allen Systemen immer aktuell. Das liegt voll im Trend, denn Marketing-Profis legen verstärkt Wert darauf, ihre Online-Kampagnen, Umfragen oder Event-Daten direkt in einem Kampagnen-Tool oder im CRM abbilden zu können. Die Nutzung von Synergieeffekten zwischen den Anwendungen bietet dabei eine Menge an effizienten Möglichkeiten, den digitalen Dialog zu optimieren und bestehende Kunden und Interessenten noch besser kennenzulernen. Die Verknüpfung der im Einsatz befindlichen Systeme macht Real-time Marketing überhaupt erst möglich.

Maßgeschneiderte Kommunikation mit Mehrwert

Das Marketing kann so in der Kommunikation künftig noch viel mehr rausholen: Mit professionellen Lösungen für Online-Dialogmarketing werden Kampagnen an den Empfänger maßgeschneidert – z. B. an Manfred, 48 Jahre alt, vier Bestellungen in den letzten drei Wochen und selbstständig in der Baubranche; er öffnet 78 Prozent der Newsletter. Oder auch an Bettina, sogar fünf Bestellungen, sie hat demnächst Geburtstag und ist Mutter zweier Söhne. Jede E-Mail Kampagne liefert eine Menge an direkt und indirekt verwertbarem Feedback zur Zustell-, Öffnungs- und Klickrate und eine Vielzahl an weiteren Informationen, aus denen Unternehmen einen nachhaltigen Mehrwert ziehen können. Eine detaillierte Auswertung hilft, den Kunden immer besser zu verstehen, die Auswahl der Zielgruppe zu verfeinern und Empfänger zielgenau zu informieren. Denn wer seine Kunden genau kennt, kann den Online-Dialog perfekt darauf abstimmen und dadurch noch mehr Vertrauen aufbauen.

Über eyepin:
eyepin eMarketing Software bietet Software-Lösungen und Umsetzungs-Kompetenz für Online-Dialogmarketing Kampagnen. Neben mehrstufigen und auf Wunsch automatisierten E-Mail-Newsletter-Kampagnen können eyepin-Kunden auch ihr Online-Eventmarketing und Online-Umfragen sowie Gewinnspiele und ihre Social Media Kommunikation über die Software organisieren und abwickeln. Über vorhandene Software-Schnittstellen für nahezu alle am Markt befindlichen Kundenverwaltungslösungen kann der Adress- und Datenabgleich automatisiert erfolgen. eyepin betreibt Niederlassungen in Berlin, München und Wien. Über eyepin versenden zahlreiche europäische Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen (darunter T-Mobile, ProSiebenSat.1, Bundesministerium der Finanzen, A1, OMV, Post AG, Cineplexx etc.) ihre E-Mail-Kampagnen an viele Millionen Empfänger täglich. www.eyepin.com

Franz J. Kolostori

Franz J. Kolostori ist Gründer und Geschäftsführer der eyepin GmbH und seit 1995 Unternehmer in der Internet- und Medienbranche. Kolostori verfügt nach zahlreichen leitenden Positionen in Internet-, Software- und Medienunternehmen und erfolgreichen Markteinführungen über ein umfangreiches Know-how und ein internationales Netzwerk in der Branche.

Public Relations

Beeinflussen Public Relations die Weltpolitik?

Werbung Wien

vor 3 Jahren

Beeinflussen Public Relations die Weltpolitik?

Der Medientalk am 1. Oktober 2014 beschäftigte sich mit einer sehr zeitgemäßen Frage: Beeinflussen PR die Weltpolitik?

Über diese Frage diskutierten vor rund 100 Besuchern Sergej NECHAEV, Botschafter der Russischen Föderation, Gregor RAZUMOVSKY, ehem. Berater des ukrainischen Ex-Präsidenten Wiktor Juschtschenko und Politikberater, Martin STAUDINGER, Leiter der Auslandsredaktion PROFIL und Bernhard KRUMPEL, Partner Chapter 4 und Berufsgruppensprecher PR-Berater im Fachverband Werbung und Marktkommunikation. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gudrun HARRER (Standard).

S.E. Sergej NECHAEV eröffnete die Runde mit einem klaren Statement:

„Selbstverständlich beeinflussen PR die Weltpolitik. Aber Politiker beeinflussen Massenmedien und damit wiederum die PR. Dadurch wird die Berichterstattung nicht einfacher gemacht.“

Um seine Meinung zu illustrieren nahm er als Beispiel den Ukrainekonflikt. Ein chinesisches Sprichwort sagt, dass es schwer ist eine schwarze Katze in einem dunklen Zimmer zu suchen, insbesondere wenn diese Katze nicht drinnen sitzt – genau genommen, wird, laut Nechaev, die schwarze Katze in Russland gesucht.

„Die meisten Berichterstatter, die bestimmt von politischen Initiativen bewegt sind, wollen gar nicht in die Wurzeln gehen und sich mit der ukrainisch-russischen Krise auskennen, und weigern sich in die Tiefe zu gehen und zu analysieren womit sie sich befassen.“

Begonnen hat die Krise aufgrund der Demonstration gegen die ukrainische Regierung. Dann wurde die Schuld auf Russland gelenkt. Auch in Bezug auf den Absturz der BOEING gab man Russland die Schuld, obwohl es bis heute keinen einzigen Beweis dafür gibt. Daher stelle sich die Frage: Wer beeinflusst die Berichterstattung? Dabei kommt sozialen Netzwerken wie z. B. Twitter zunehmend eine besondere Bedeutung zu.

Nechaev sagt, dass es fraglos kontraproduktiv ist, die Ukraine zu einer Entscheidung entweder für Russland oder für den Westen zu zwingen.
Anschließend fuhr Gregor RAZUMOVSKY fort. Als interessant empfindet er wie sich politische Propaganda entwickelt hat. Heutzutage geht alles subtiler, schneller, die Menschen kriegen mehr Information und fühlen sich dadurch besser informiert. Das ist aber nur scheinbar.

Es stellt sich vielmehr die Frage: Wer hat Interesse welche Seite zu manipulieren? Es sind nicht nur Politiker die manipulieren, darüber hinaus sind es Interessenvertretungen, Außenministerien etc. Infolgedessen ist es wichtig zu hinterfragen in welcher Weise sich die Mittel verändert haben und wo die Grenzen sind?

Die Menschen erwarten schnelle Informationen. Um das zu liefern, müssen Journalisten vor Ort sein und schnelle Entscheidungen treffen können. Sie stehen dann vor der Entscheidung, welche Seite als gut und welche Seite als böse dargestellt wird. Obwohl dies oft schwierig ist, erwartet die Redaktion zu Hause einen Bericht, und somit wird dieser automatisch verzehrt.

Martin STAUDINGER meint, dass es die Einflussnahme von PR auf Konflikte schon immer gegeben hat. Nunmehr entsteht ein Paradigmenwechsel. Mittlerweile bieten soziale Netzwerke die Möglichkeit Politiker und Journalisten persönlich zu adressieren und zu attackieren, Identitäten und Agenden zu verschleiern. Und genau das ist der Fall im ukrainisch-russischen Konflikt: Der Nachrichtenfluss ist sehr schnell, die Medien kommen nicht mehr mit der Recherche nach. Das führt dazu, dass Fehler gemacht werden und daraus entsteht der Vorwurf man würde nicht tiefgehend genug berichten. Für Journalisten heißen die großen Herausforderungen „Informationsflut, Manipulation und sinkende Ressourcen“.

Staudinger ergänzt, dass es schwer ist abzuschätzen was tatsächlich stimmt, da ein Gerücht nach dem anderen gestreut wird.

Bernhard KRUMPEL, brachte zum Ausdruck, dass Politik und PR „verheiratet“ sind, vor allem in demokratischen Gesellschaften. Man kann diese beiden Puzzleteile nicht voneinander trennen kann.

Österreich hat – laut einer aktuellen Umfrage des Instituts „Meinungsraum“ – Neutralität im Blut. Die Studie von Meinungsraum besagt, dass die österreichische Bevölkerung kein Vertrauen in die Medien hat, der Großteil der Berichterstattung sei manipulativ. Die höchste Vertrauensquote hat der ORF. „YouTube hat sicher an Bedeutung gewonnen“ erinnert Krumpel an diverse Telefonmitschnitte, die via diesem Channel publik gemacht wurden.

Abschließend stellte sich das Podium noch den Publikumsfragen, nach insgesamt zwei Stunden wurde die Diskussion schließlich von der strengen Moderatorin Gudrun Harrer beendet.

Der Medientalk „Beeinflussen Public Relations die Weltpolitik“ war eine Veranstaltung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien in Kooperation mit dem Fachverband für Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Österreich.

Werbung Wien

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien ist mit rund 9.000 Mitgliedern, die in 14 Berufsgruppen tätig sind, eine der größten Interessenvertretungen Österreichs. Sie setzt sich für Wiener Unternehmen der Werbe, PR- und Eventbranche gegenüber der Politik ein, fördert JungunternehmerInnen bei den ersten Schritten in der Selbständigkeit und unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen mit zahlreichen Service- und Beratungsangeboten.

Kontakt

 

Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Wirtschaftskammer Wien
Schwarzenbergplatz 14
1041 Wien
Österreich

T: +43 1 514 50 3791
F: +43 1 512 95 48 3796
E: werbungwien@wkw.at
I: http://www.wkw.at

Ihre Kontakte in der Fachgruppe


Dr. Manfred Pichelmayer

Fachgruppengeschäftsführer
T: +43 1 514 50 3790
E: manfred.pichelmayer@wkw.at

Verena Barusic
T: +43 1 514 50 3512
E: verena.barusic@wkw.at

Martina Doleschal
T: +43 1 514 50 3791
E: martina.doleschal@wkw.at

 

Schreiben Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ihre VertreterInnen in der Fachgruppe


Stephan Gustav Götz

Fachgruppenobmann

Dkkfm. Konrad Maric
Fachgruppenobmann-Stellvertreter

Vollständige Liste alle VertreterInnen anzeigen

 

Impressum & Datenschutz

Offenlegung nach § 25 Mediengesetz
Werbung und Marktkommunikation, Fachgruppe Wien

Sitz

Adresse: Schwarzenbergplatz 14, 1041 Wien
T: +43 1 514 50 3791
F: +43 1 512 95 48 3796
E: werbungwien@wkw.at
I: http://werbungwien.at

Vertretungsbefugte Organe

Obmann: Stephan Gustav Götz

Tätigkeitsbereich

Interessenvertretung sowie Information, Beratung und Unterstützung der jeweiligen
Mitglieder als gesetzliche Interessenvertretung.

Richtung der Webseite („Blattlinie“)

Förderung der Ziele des Tätigkeitsbereichs

Nutzung von Facebook-Plugins

Auf diesem Blog sind Plugins des sozialen Netzwerks Facebook, 1601 South California Avenue, Palo Alto, CA 94304, USA integriert. Die Facebook-Plugins erkennen Sie an dem Facebook-Logo und/oder dem “Like-Button” (“Gefällt mir“). Eine Übersicht über die Facebook-Plugins finden Sie hier: http://developers.facebook.com/docs/plugins/ Wenn Sie diesen Blog besuchen, wird über das Plugin eine direkte Verbindung zwischen Ihrem Rechner und dem Facebook-Servern hergestellt. Facebook erhält dadurch die Information, dass Sie mit Ihrer IP-Adresse diese Seite besucht haben. Wenn Sie den Facebook „Like-Button“ anklicken während Sie in Ihrem Facebook-Account eingeloggt sind, können Sie die Inhalte der Seite auf Ihrem Facebook-Profil verlinken. Dadurch kann Facebook den Besuch dieser Seite Ihrem Benutzerkonto zuordnen. Der Anbieter der Seite erhält keine Kenntnis vom Inhalt der übermittelten Daten sowie deren Nutzung durch Facebook. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der Datenschutzerklärung von Facebook unter http://de-de.facebook.com/policy.php Wenn Sie nicht wünschen, dass Facebook den Besuch dieser Seite Ihrem Facebook-Nutzerkonto zuordnen kann, loggen Sie sich bitte aus Ihrem Facebook-Benutzerkonto aus.

Nutzung von Cookies

Um den Funktionsumfang unserer Seite zu gewährleisten und die Nutzung komfortabler zu gestalten, verwenden wir so genannte „Cookies“. Mit Hilfe dieser „Cookies“ können bei dem Aufruf unserer Webseite Daten auf dem Rechner gespeichert werden. Es gibt die Möglichkeit, das Abspeichern von Cookies auf dem Rechner durch entsprechende Einstellungen im Browser zu verhindern. Hierdurch könnte allerdings der Funktionsumfang eingeschränkt werden.

Nutzung von Google Analytics

Diese Website benutzt Google Analytics, einen Webanalysedienst der Google Inc. („Google“). Google Analytics verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen. Die durch den Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung dieser Website (einschließlich Ihrer IP-Adresse, die jedoch vor dem Speichern mit der Methode _anonymizeIp() anonymisiert wird, so dass sie nicht mehr einem Anschluss zugeordnet werden kann) wird an einen Server von Google in den USA übertragen und dort gespeichert. Google wird diese Informationen benutzen, um Ihre Nutzung der Website auszuwerten, um Reports über die Websiteaktivitäten für die Websitebetreiber zusammenzustellen und um weitere mit der Websitenutzung und der Internetnutzung verbundene Dienstleistungen zu erbringen. Auch wird Google diese Informationen gegebenenfalls an Dritte übertragen, sofern dies gesetzlich vorgeschrieben oder soweit Dritte diese Daten im Auftrag von Google verarbeiten. Google wird in keinem Fall Ihre IP-Adresse mit anderen Daten von Google in Verbindung bringen. Sie können die Installation der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich nutzen können. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Bearbeitung der über Sie erhobenen Daten durch Google in der zuvor beschriebenen Art und Weise und zu dem zuvor benannten Zweck einverstanden.

Sie können der Erhebung der Daten durch Google-Analytics mit Wirkung für die Zukunft widersprechen, indem sie ein Deaktivierungs-Add-on (http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de) für Ihren Browser installieren.