
Café Creativ mit Lisz Hirn – Zwischen KI, Menschsein und Wiener Schmäh
Die renommierte Philosophin Lisz Hirn sprach über ihr aktuelles Buch „Der überschätzte Mensch – Was machen KI, Smartphone und ChatGPT mit uns als Mensch“

Nachbericht: Café Creativ mit Lisz Hirn – Zwischen KI, Menschsein und Wiener Schmäh
Am 13. Mai ging Café Creativ in die fünfte Runde – diesmal mit der renommierten Philosophin Lisz Hirn, die im vollbesetzten Café Landtmann über ihr aktuelles Buch „Der überschätzte Mensch – Was machen KI, Smartphone und ChatGPT mit uns als Mensch“ (Zsolnay Verlag) sprach. In gewohnt pointierter Manier beleuchtete Hirn die Herausforderungen der digitalen Gegenwart und stellte die Frage, wie viel Mensch im Zeitalter künstlicher Intelligenz noch übrigbleibt – ein Thema, das beim Publikum auf großes Interesse stieß. Künstliche Intelligenz sei derzeit keine Intelligenz, sondern maschinelles Lernen, das - klug eingesetzt - eine Erleichterung im täglichen Leben und Arbeitsalltag sein könne und die Bequemlichkeit der Menschen unterstütze. Aber Vorsicht: Die KI sagt nicht immer die Wahrheit, und man müsse auf der Hut sein und bedenken, wer die KI mit entsprechenden Daten befüllt. Weitreichende Entscheidungen, die Empathie benötigen, müsse auf jeden Fall der Mensch treffen.
Moderiert wurde der Abend von Dr. Ursula Scheidl, Chefredakteurin im echo Medienhaus.
Café Creativ hat auch in seiner fünften Ausgabe eindrucksvoll gezeigt, wie lebendig, kritisch und unterhaltsam ein Diskurs über Themen unserer Zeit geführt werden kann – ein Pflichttermin für alle, die Inspiration und Tiefgang gleichermaßen schätzen.
„Café Creativ“ verbindet die legendäre Wiener Kaffeehauskultur mit aktuellen Themen aus Werbung, Marktkommunikation und Medien.
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