Eine Stunde mit Rosa Merlicek

Das Format „Eine Stunde mit…“ öffnet die Türe zu den Menschen hinter den Arbeiten und bietet die Möglichkeit, deren Inspiration, Hintergründe und Geschichten näher kennenzulernen.

Nach tollen Stunden mit u.a. Erik Kessels, Sarah Illenberger, Laura Karasinski, Mirko Borsche und vielen mehr war diesmal wieder eine ganz Große der Kreativ-Szene dabei: Rosa Merlicek – eine Österreicherin die zur Werbeikone wurde.

Rosa Merlicek war am 30.06.2022 zu Gast bei „Eine Stunde mit…“ und gab im Gespräch mit Marcus Arige persönliche Einblicke in ihre Arbeit und ihr Leben.

Vom abgebrochenen Wirtschaftsstudium und Anfänge als Texterin, lifelong learning Autodidaktin über den Wiedereinstieg in die Workforce als alleinerziehende Mutter – große Brüche bis hin zur Gründung der eigenen Werbeagentur „Merlicek & Partner“. Über all diese prägenden Momente sprachen Merlicek und Arige.

Sie schafft den Spagat zwischen populären Werbelieblingen und Texten, mit denen man sich Nägel und Pencils holt. Dabei geht es immer um die Marke. Rosa hat federführend an Erfolgsgeschichte wie die von Ja!Natürlich, Vöslauer, Wiener Städtische, den Life Ball, Manner, und XXXLutz geschrieben.

 

Eine Stunde mit Rosa Merlicek in Bildern:

 

Wie werden Marketer und Agenturen künftig zusammenarbeiten? Ein Blick in die Zukunft.

Mit dem Eintritt in die „neue Normalität“ müssen wir auch unsere Arbeitsweisen neu bewerten. Insbesondere in der Marketing- und Kommunikationsbranche müssen wir überdenken, wie wir das Wachstum von Marken vorantreiben. Wird aufgrund der technologischen Fortschritte das In-House-Modell weiter an Bedeutung gewinnen? Wird die Projektarbeit stärker in den Mittelpunkt rücken? Wie werden wir mehr unterschiedliche Talente an Bord holen, um die Kreativität zu fördern?

In nur einem Jahr hat die Pandemie die Einführung von Technologien im Ausmaß von 10 Jahren bewirkt.

  • Laut der jüngsten CMO-Studie von Gartner werden 29 Prozent der Aufgaben, die früher von Agenturen erledigt wurden, jetzt inhouse erledigt. Von Programmatic-Teams bis hin zu Design- (das häufigste Modell, das wir gesehen haben), Redaktions- und Kreativteams – Vermarkter sind wählerisch, was sie intern erledigen. Werden immer mehr Agenturen sich in interne Teams einklinken und mit ihnen zusammenarbeiten können? Wie wird sich das auf die Arbeit letztendlich auswirken? Auch wenn das In-Houseing immer häufiger vorkommt, der Wert einer externen Perspektive mit branchenübergreifender Erfahrung und fundiertem Fachwissen war noch nie so wichtig wie heute.
  • Projekte, Projekte und nochmals Projekte. Viele Kunden arbeiten mit Agenturen projektorientiert zusammen. Es werden bestimmte Projekte mit hoher Priorität zu identifiziert und Teams zu bilden, die diese Projekte umsetzen. Für Agenturen bedeutet das zusätzlichen Stress und weniger Sicherheit. Auf der anderen Seite konzentrieren sich die Aufgaben vieler Marketer immer weniger auf die Strategie und mehr auf das eigentliche Projektmanagement. Eine wünschenswerte Entwicklung?
  • Marken brauchen dringend vielfältige Talente und Kreativität, um die beste Arbeit umsetzen zu können. Gleichzeitig braucht es Automatisierung und Technologie, die aber nicht der Feind der Kreativität sein sollen. Wie passt das noch zusammen?

Wir diskutieren die passenden Formen der Zusammenarbeit und wie man das oder die passenden Modelle findet. Und wie man weiß, wann es ein anderes Modell braucht.

Diesen und weiteren spannende Fragen werden wir am Dienstag, 31. Mai mit Ihnen und für Sie im Rahmen unseres gemeinsamen Events mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien nachgehen.

Am Podium mit dabei:

  • Gregor Almassy – CMO Oppo Overseas
  • Jürgen Bauer – Fachgruppe Werbung Wien
  • Markus Höfinger – GF Accenture Song
  • Michael Kapfer – GGK
  • Martin Schiefer – Schiefer Rechtsanwälte
  • Tanja Sourek – Vice President Brand & Marketing Com Magenta Telekom
  • Doris Christina Steiner – GF Jung von Matt Donau

Durch den Abend führt ÖMG Präsident Alexander Oswald.

 

Termin: Dienstag, 31.05.2022

Ort: APA-Pressezentrum, Laimgrubengasse 10, 1060 Wien

Beginn: 17:30

Ende: 19:00, danach Networking

 

Wir freuen uns besonders, dass wir wieder 30 Teilnehmer*innen vor Ort begrüßen dürfen – first come, first serve! Alle anderen sind natürlich herzlich eingeladen, sich virtuell zum hybriden Event dazuzuschalten.

Zur Anmeldung

Fair Work Charta – Führungskräfte-Workshops

Sehr geehrtes Fachgruppenmitglied,

wie lässt sich die neue Arbeitswelt mit fairen Arbeitsbedingungen, mehr Frauen in Führungspositionen, mehr Attraktivität für Nachwuchstalente und Chancengleichheit im Alltag umsetzen? Dieser Frage widmet sich der 2. Teil der Fair Work Charta Initiative, die von der Fachgruppe Werbung und dem Creativ Club Austria heuer ins Leben gerufen wurde, und sich dieses Mal an Führungskräfte aus Werbung und Marktkommunikation richtet.

Der halbtätige Workshop von Business Coach Dr. Hannes Sonnberger bietet einen Überblick über relevante Führungs-Tools und die Gelegenheit, vor Ort im Austausch mit den Teilnehmenden konkrete Impulse zur Umsetzung im eigenen Unternehmen zu entwickeln.

Im Workshop mit Business Coach Mag. Vera Steinhäuser dreht sich alles um Female Empowerment und Leadership. Worauf können Frauen achten, um eine Kultur des Supports zu schaffen? Endlich einmal „oben“ angekommen, warten schließlich viele Herausforderungen, um in der neuen Rolle den Erwartungen – vor allem den eigenen – zu entsprechen. Und worauf kommt es an, um als Frau erfolgreich zu führen?

In den für Mitglieder der Fachgruppe Werbung kostenlosen Workshops werden im Rahmen der Fair Work Initiativekonkrete, praxistaugliche Maßnahmen erarbeitet, die in weiterer Folge in die Charta einfließen.

Achtung: Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt über den Creativ Club Austria. Das Event findet als Präsenzveranstaltung statt. Die Plätze sind auf je 20 Personen limitiert. 10 gratis Plätze stehen exklusiv für Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation zur Verfügung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2022

Wir danken Fachgruppenmitglied Helena Luczynski für die Initiative und freuen uns auf einen spannenden Austausch!

 

Fair Work für Führungskräfte – Workshop / Hannes Sonnberger

1.6.2022, 09:00 – 13:00 Uhr

Talent Garden

Liechtensteinstraße 111/115, 1090 Wien

Anmeldung via Onlineformular oder per Mail an office@creativclub.at

 

Female Leadership – Workshop / Vera Steinhäuser

2.6.2022, 09:00 – 13:00 Uhr

Talent Garden

Liechtensteinstraße 111/115, 1090 Wien

 

Anmeldung via Onlineformular oder per Mail an office@creativclub.at

Mehr Informationen

Fair Work für Führungskräfte – Workshop

Sehr geehrtes Fachgruppenmitglied,

wie lässt sich die neue Arbeitswelt mit fairen Arbeitsbedingungen, mehr Frauen in Führungspositionen, mehr Attraktivität für Nachwuchstalente und Chancengleichheit im Alltag umsetzen? Dieser Frage widmet sich der 2. Teil der Fair Work Charta Initiative, die von der Fachgruppe Werbung und dem Creativ Club Austria heuer ins Leben gerufen wurde, und sich dieses Mal an Führungskräfte aus Werbung und Marktkommunikation richtet.

In dem für Mitglieder der Fachgruppe Werbung kostenlosen Workshop werden im Rahmen der Fair Work Initiativekonkrete, praxistaugliche Maßnahmen erarbeitet, die in weiterer Folge in die Charta einfließen.

 

Das Workshop-Programm im Detail: 

Wie lässt sich die neue Arbeitswelt mit fairen Arbeitsbedingungen, mehr Frauen in Führungspositionen, mehr Attraktivität für Nachwuchstalente und Chancengleichheit im Alltag umsetzen? Dieser Frage widmet sich der 2. Teil der Fair Work Charta Initiative, die von der Fachgruppe Werbung und dem Creativ Club Austria heuer ins Leben gerufen wurde, und sich dieses Mal an Führungskräfte aus Werbung und Marktkommunikation richtet.

Schließlich braucht Fair Work mit all seinen dringlichen Notwendigkeiten und Facetten auch ein klares und konsequentes Verständnis von Führung. Ein zieldienlicher Kompass, der durch die Führungskräfte in den Agenturen vital gehalten wird, fördert Haltungen und Verhaltensweisen im Sinne von Fair Work.

Der halbtätige Workshop von Business Coach Dr. Hannes Sonnberger bietet einen Überblick über relevante Führungs-Tools und die Gelegenheit, vor Ort im Austausch mit den Teilnehmenden konkrete Impulse zur Umsetzung im eigenen Unternehmen zu entwickeln.

Im Seminar werden im Rahmen der Fair Work Initiative konkrete, praxistaugliche Maßnahmen erarbeitet, die in weiterer Folge in die Charta einfließen. Wir vergeben 10 Gratis-Plätze!

 
Achtung: Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt über den Creativ Club Austria. Das Event findet als Präsenzveranstaltung statt. Die Plätze sind auf je 20 Personen limitiert. 10 gratis Plätze stehen exklusiv für Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation zur Verfügung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2022

 

Wir danken Fachgruppenmitglied Helena Luczynski für die Initiative und freuen uns auf einen spannenden Austausch!

 

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Female Leadership – Workshop

Sehr geehrtes Fachgruppenmitglied,

wie lässt sich die neue Arbeitswelt mit fairen Arbeitsbedingungen, mehr Frauen in Führungspositionen, mehr Attraktivität für Nachwuchstalente und Chancengleichheit im Alltag umsetzen? Dieser Frage widmet sich der 2. Teil der Fair Work Charta Initiative, die von der Fachgruppe Werbung und dem Creativ Club Austria heuer ins Leben gerufen wurde, und sich dieses Mal an Führungskräfte aus Werbung und Marktkommunikation richtet.

In dem für Mitglieder der Fachgruppe Werbung kostenlosen Workshop werden im Rahmen der Fair Work Initiativekonkrete, praxistaugliche Maßnahmen erarbeitet, die in weiterer Folge in die Charta einfließen.

 

Das Workshop-Programm im Detail:

Wie lässt sich die neue Arbeitswelt mit fairen Arbeitsbedingungen, mehr Frauen in Führungspositionen, mehr Attraktivität für Nachwuchstalente und Chancengleichheit im Alltag umsetzen? Dieser Frage widmet sich der 2. Teil der Fair Work Charta Initiative, die von der Fachgruppe Werbung und dem Creativ Club Austria heuer ins Leben gerufen wurde, und sich dieses Mal an Führungskräfte aus Werbung und Marktkommunikation richtet.

Im Workshop mit Business Coach Mag. Vera Steinhäuser dreht sich alles um Female Empowerment und Leadership. Worauf können Frauen achten, um eine Kultur des Supports zu schaffen? Endlich einmal „oben“ angekommen, warten schließlich viele Herausforderungen, um in der neuen Rolle den Erwartungen – vor allem den eigenen – zu entsprechen. Und worauf kommt es an, um als Frau erfolgreich zu führen?

Im Workshop werden im Rahmen der Fair Work Initiative konkrete, praxistaugliche Maßnahmen erarbeitet, die in weiterer Folge in die Charta einfließen. Wir vergeben 10 Gratis-Plätze!

 
Achtung: Die Anmeldung zur Teilnahme erfolgt über den Creativ Club Austria. Das Event findet als Präsenzveranstaltung statt. Die Plätze sind auf je 20 Personen limitiert. 10 gratis Plätze stehen exklusiv für Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation zur Verfügung. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen.

Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2022

Wir danken Fachgruppenmitglied Helena Luczynski für die Initiative und freuen uns auf einen spannenden Austausch!

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Data Compliance für KMU

Das Thema Datenschutz ist heikel und verändert sich ständig.
Damit Unternehmerinnen und Unternehmer DSGVO-konform Datenschutz sicherstellen und hohe Strafen vermeiden können, gilt es einiges zu beachten.
Im Online-Talk teilen Rechtsanwalt und Arbeitsrechtsexperte Erwin Fuchs, Alexandra Vetrovsky-Brychta Präsidentin der DMVÖ und Obmann Jürgen Bauer die wichtigsten Praxistipps.Erwin Fuchs, Alexandra Vetrovsky-Brychta und Jürgen Bauer im digitalen Gespräch

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Die Veranstaltung war ein Gratisservice vom DMVÖ und der Fachgruppe Werbung Wien.

Eine Stunde mit Laura Karasinski

Das Format „Eine Stunde mit…“ öffnet die Türen zu den Menschen hinter den Arbeiten und bietet die Möglichkeit, deren Inspiration, Hintergründe und Geschichten näher kennenzulernen. Nach tollen Stunden mit u.a. Mirko Borsche, Julia Neumann, Erik Kessels, Sarah Illenberger und vielen mehr freuen wir uns diesmal wieder auf spannende und sehr persönliche Einblicke in das Leben von Laura Karasinski.

Forbes 30 under 30, Woman of the year & TEDX Sprecherin

Laura Karasinski ist Art Directrice, Designerin und Inhaberin von dem in 2012 gegründetem Atelier Karasinski. Das Atelier bietet Art Direction, Branding, Drucksachen, Websites, Produkte und Inneneinrichtungen für KundInnen weltweit. Zu ihren KundInnen zählen u.a. Yves Saint Laurent, Campari, Warner Music Entertainment und André Heller.

 

 

Ablauf am 21.4.2022 im Kino am Spittelberg:

  • 18:00 Uhr Doors open
  • 18:30 Uhr Eine Stunde mit Laura Karasinski
  • 19:15 Uhr Q&A mit Laura Karasinski und Marcus Arige

 

Eine Wiener Powerfrau

Karasinski ist eine Gestalterin, mit unternehmerischem Geschick und einem Händchen für Design und Ästhetik. Während ihrem Studium auf der Angewandten in Wien gründete sie ihr Atelier. Lange war ihre Wohnung auch ihr Büro. Dort arbeitet sie heute mit mehreren Mitarbeiterinnen an verschiedenen Projekten in den Bereichen Branding, Storytelling, Interiordesign und Printgrafik.

Wir bedanken uns bei Marcus Arige, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu diesem Event.

Bitte beachten: Begrenzte TeilnehmerInnenzahl. Die Anmeldungen werden nach dem Prinzip „first come, first served“ berücksichtigt. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Live-Marketing im digitalen Transformationsprozess

Die Live-Marketing-Branche steht vor der großen Aufgabe, Maßnahmen so auszurichten, dass die Kombination aus realem Erlebnis und dem Einsatz digitaler Technologien die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen befriedigt. Der digitale Wandel und der Einsatz sozialer Netzwerke können dabei als Chance betrachtet werden, um die Markeninszenierung exakt auf die Anforderungen der Zielgruppe auszurichten.

Vortragender:

Herbert Sojak ist seit 30 Jahren im Below-the-Line-Marketing und -Management als Trainer, Berater, Coach und Konzeptionist tätig. Die von ihm geleitete HC MARKETING GROUP wurde 1994 gegründet und betreut namhafte Medien, Ministerien, Pharma- bzw. Industriebetriebe, Markenartikler, Handelsorganisationen sowie diverse Institutionen. Seit 2007 ist er auch gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Marketing.
Screenshot vom Webseminar Live-Marketing im digitalen Transformationsprozess

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Fair Work Charta

Die Pandemie hat die Notwendigkeit, neue Modelle der (Zusammen)arbeit zu finden, beschleunigt. 4 Tagewoche, Teilzeit auch ohne Eltern zu sein, genug Zeit für sich selbst – Fair Work ist die Anforderung an das Agenturleben der Zukunft.

Als Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation haben wir gemeinsam mit dem Creativ Club Austria intensiv darüber nachgedacht, was Fair Work für unsere Branche bedeutet und wie wir ein Agenturleben schaffen können, das jedes Potenzial ausschöpft. Unser Fazit: Nur gemeinsam mit unseren Mitgliedern können wir Wege zu fairen Bedingungen in unserer Branche für jedermann und jede Frau finden.

Einladung zum Fair Work Charta Kick-off 

Um eine gemeinsame Haltung als Branche zu entwickeln, zu der sich möglichst viele von uns commiten können, veranstalten wir im April 2022 einen Fair Work Charta Kick-off!

Datum: Freitag, 8. April 2022
Uhrzeit: 9.00 – 13.00 Uhr
Ort: Talent Garden Wien (Liechtensteinstraße 111/115, 1090 Wien)
Anzahl der TeilnehmerInnen: 50
Anmeldeschluss: 01.04.2022

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Klare Haltung. Faire Bedingungen.

Die Veranstaltung startet mit einem Impuls der Ad Girls Club Gründerinnen Lisa Eppel und Isabel Gabor, die mit ihrem Manifest gegen Sexismus die deutsche Werbebranche bereits maßgeblich verändern.

Business Coaches Vera Steinhäuser und Dr. Hannes Sonnberger begrüßen anschließend Kaitlyn Chang (Accenture Interactive), Shirin James (papabogner), Markus Mazuran (Serviceplan Group Austria) und Patrik Sünwoldt (Recruiting) auf dem Podium, um über die aktuellen Veränderungen in der Arbeitswelt zu diskutieren. In Breakout Sessions sind dann alle Gäste eingeladen, sich aktiv einzubringen und die Basis für die Fair Work Charta zu legen.

Nachhaltigkeit und nachhaltige Markenführung

Wie können Unternehmen Nachhaltigkeit tatsächlich leben? Wie vermeidet man „Greenwashing“? Und wie kann man tatsächliche Nachhaltigkeit in der Kommunikation transparenter darstellen?

Diese und weitere spannende Fragen werden am 31. März 2022 zusammen mit der Österreichischen Marketinggesellschaft im Rahmen einer Podiumsdiskussion im APA Pressezentrum erörtert. Gastgeber und ÖMG Präsident Alexander Oswald, spricht gemeinsam mit Obmann Jürgen Bauer, Elisabeth Müller (sgreening), Andreas Tschas (Glacier) Astrid Salmhofer (Wien Energie) und Andreas Perotti (FACC) darüber, wie Marken und Unternehmen ökologischen Mehrwert stiften und erlebbar machen können. Die Teilnahme vor Ort ist begrenzt.

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25 Plätze für Mitglieder vor Ort

Als Kooperationspartnerin der Veranstaltung konnten wir 25 Plätze für die Teilnahme an der Podiumsdiskussion vor Ort  für Mitglieder reservieren. Die Anmeldung erfolgt nach dem First-Come-First-Served-Prinzip.

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Die Bestätigung, ob Sie an der Veranstaltung vor Ort teilnehmen können, erhalten Sie direkt von der Österreichischen Marketinggesellschaft. Sollten Sie keinen Platz mehr ergattern, erhalten Sie kurz vor dem Event einen Link zum Live-Stream.

Termindetails „Nachhaltigkeit & nachhaltige Markenkommunikation“

Wann: 31.03.2022
Wie: Präsenzveranstaltung & Livestream
Ort: APA Pressezentrum, Laimgrubengasse 10 , 1060 Wien
Start: 17:30 Uhr
Ende: 19:00 Uhr, danach Networking
Bitte beachten Sie die Einhaltung der tagesaktuellen COVID-19-Regeln!

Eine Stunde mit Dennis Lück

Das Format „Eine Stunde mit…“ öffnet die Türe zu den Menschen hinter den Arbeiten und bietet die Möglichkeit, deren Inspiration, Hintergründe und Geschichten näher kennenzulernen. Wie ist die Idee für dieses Design wohl entstanden? Woher kommt überhaupt die Inspiration dafür? Und wie hat es diese kreative Person dorthin geschafft, wo sie heute ist?

Nach inspirierenden Stunden mit uA Mirko Borsche, Julia Neumann, Erik Kessels, Sarah Illenberger und vielen mehr freuen wir uns diesmal wieder auf spannende und sehr persönliche Einblicke in das Leben eines international erfolgreichen Kreativen, dessen neue Agentur BRINKERTLÜCK uA den Wahlkampf der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bei der Bundestagswahl 2021 begleitete: DENNIS LÜCK.

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SPD, DFB, Swisscom, Hyundai und viele mehr 

DENNIS LÜCK zeigte von Beginn an sein großes Talent: Bereits bei seiner ersten Arbeitsstelle bei Scholz & Friends in Hamburg schaffte er es vom Text-Praktikanten zum Creative Director und mit nur 32 Jahren zum Geschäftsführer. Seit Anfang 2021 ist er mit Raphael Brinkert an gleich zwei Standorten in Deutschland und der Schweiz neben der SPD im Wahlkampf auch für den Deutschen Fußball Bund und namhafte Unternehmen wie Swisscom, Zürich Tourismus und Hyundai tätig.

Lücks steile Karriere führte über die kreative Leitung bei FCB Zürich über Jung von Matt/Limmat, wo er als Chief Creative Officer und Mitinhaber den crossmedialen Anspruch der Agentur weiter ausbaute. Beide Agenturen konnte er dabei an die Spitze des Kreativ-Rankings führen, womit er einen nie dagewesenen Rekord aufstellt: Lück ist seit nunmehr 5 Jahren die Nummer 1 des Schweizer Kreativ-Rankings. 

Programm:

18:00 Uhr Doors open

18:30 Uhr eine Stunde mit Dennis Lück

19:00 Uhr Q&A mit Dennis Lück und Marcus Arige

 

Wir bedanken uns bei Marcus Arige, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu diesem Event.

Auf Grund der aktuellen COVID-Situation findet die Veranstaltung online only statt.

Zur Anmeldung

 

(K)ein Ende in Sicht? Hilfe zur Selbsthilfe in Krisenzeiten

Wie tickt unsere Psyche in Zeiten von Unsicherheit und Bedrohung? Was bedeutet das für uns als UnternehmerInnen und für unsere MitarbeiterInnen? Und wie gehen wir mit der aktuellen Situation um und kommen mit Umsicht durch die Krise?

Im November 2021 fand ein weiterer Virtueller Branchentalk der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation statt. Die Gastgeberin Sigrid Neureiter-Lackner diskutierte mit Obmann Jürgen Bauer und Hannes Lenz über mögliche Methoden, die aktuellen pandemiebedingten Herausforderungen zu meistern.

Hannes Lenz, Experte für MitarbeiterInnen-Motivation, Persönlichkeits- und Führungskräfteentwicklung, merkte gleich zu Beginn an, dass die andauernde Krise sowohl an den Kräften der UnternehmerInnen als auch der MitarbeiterInnen zerrt. Der Experte führt das darauf zurück, dass bekannte und gelernte Handlungsmuster fehlen, wodurch Ängste mehr Platz einnehmen.

Doch wie kann man die Lage verbessern?

Hannes Lenz ist überzeugt, wir sollten unsere Netzwerke mit den vorhandenen Möglichkeiten erhalten, gewohnte Rituale wieder aufleben lassen und gleichzeitig mutig sein, Neues auszuprobieren. Er brachte zudem ein paar konkrete Tipps zur MitarbeiterInnenführung mit:

  1. Vertrauen in MitarbeiterInnen haben: Ergebnisorientiert führen und nicht zu viel kontrollieren.
  2. Rahmenbedingungen mittels Arbeitskodex schaffen: Abstimmungen, Reaktionszeiten und Erreichbarkeiten genau definieren.
  3. MitarbeiterInnen wahrnehmen: Jede/r im Team soll Teil des Teams sein. Führungskräfte sind aufgefordert Interesse an der Situation der MitarbeiterInnen zu zeigen und regelmäßigen Kontakt aufrecht zu halten.

Fachgruppen-Obmann Jürgen Bauer zeigte sich optimistisch: „Trotz einem ständigen Auf und Ab können wir UnternehmerInnen immer besser mit den aktuellen Herausforderungen umgehen“. Home Office sei mittlerweile gelebte Praxis und die Digitalisierung habe einen enormen Sprung hingelegt. Gleichzeitig sei es wichtig – gerade jetzt wieder – die betroffenen Betriebe schnell und effektiv zu fördern. Auch im bereits vierten Lockdown dürfen die enormen finanziellen Auswirkungen nicht unterschätzt werden.

Ein Beispiel wie Mut zum Erfolg führen kann, erzählte die Unternehmerin Pia Eck. Anstatt einer groß angelegten Reise wurde Sie im ersten Lockdown dazu verdammt ihre Pläne abrupt zu ändern. Zu Hause „eingesperrt“ kam sie mit Bekannten auf die Idee contentfish.at zu gründen. Mittlerweile beschäftigt sie 5 MitarbeiterInnen und hat es jüngst mit dem neuen Content Marketing-Projekt reichweite.at geschafft, regionale Unternehmen zu unterstützen. Ein positives Beispiel, dass in Krisen bekanntermaßen auch Chancen stecken.

Das und einen kurzen Rückblick auf die ersten vier Virtuellen Branchentalks gibt es im fünften Virtuellen Branchentalk. Wir wünschen eine informative „Nachlese“!

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Wir bedanken uns bei Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Lead der Expert-Group „Image verbessern & Branchenidentität schaffen“, für die Initiative zu dieser Veranstaltungsreihe.

Die Wiener Firmenchallenge 2021

Motivieren Sie sich, Ihre MitarbeiterInnen und Ihre KundInnen bei der Wiener Firmenchallenge 2021 mitzumachen – und tragen Sie so zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden bei.

Als Unternehmen erhalten Sie dabei 50 Tage lang verschiedenste Aktivitäts- und Motivationskurse sowie zahlreiche Sport – und gesundheitsrelevante Benefits.

Außerdem erwarten Sie spannende Vorträge von ExpertInnen und Sport-Legenden wie z.B. Kira Grünberg sowie weitere digitale Angebote rund um die Themen Sport und Ernährung.

100 Gratiszugänge für EPUs, 20%-Rabattcode für alle Mitgliedsbetriebe und -10% auf die Teilnahmegebühr für Ihre KundInnen

  • 100 EPUs erhalten mit dem Rabattcode „WERBUNG-Wien-EPU“ einen Gratiszugangfür die Teilnahme an der Wiener Firmenchallenge 2021.
  • Alle Mitgliedsbetriebe erhalten mit dem Rabattcode „WERBUNG-Wien“ -20% auf die Teilnahmegebühr.
  • Ihre KundInnen erhalten mit dem Rabattcode „WERBUNG-Wien-Kunden“ -10% auf die Teilnahmegebühr. 
  • Kostenlose Zusatzpakete für teilnehmende Mitgliedsbetriebe:  

1. Auswertungspaket von MOVEEFFECT im Wert von bis zu EUR 1.250,-
Dieses Paket bietet zahlreiche zusätzliche BGM-relevante Daten.

2. Zusatzpakete „Interne Firmenteams“ im Wert von bis zu EUR 990,-
Mit diesem Paket können betriebsinterne Teams erstellt werden, die sich während der Firmenchallenge untereinander matchen.

3. Zusatzpaket „Internes Firmen-Einzelranking“ im Wert von bis zu EUR 900,-
Mit diesem Zusatzpaket erhalten Unternehmen ein gesondertes Einzelranking (abgekoppelt vom Gesamtranking mit anderen Unternehmen) für den internen Wettbewerb.

Jetzt informieren und zur Wiener Firmenchallenge 2021 anmelden – first come, first served. Nicht in Anspruch genommene Zugänge können nicht erstattet werden.

Die Fachgruppe bei den Medientagen

2021 gehen die Österreichischen Medientage am Erste Campus Wien in die 28. Auflage. Mit knapp 2.500 BesucherInnen und rund 150 hochkarätigen nationalen und internationalen Speakern auf den Bühnen ist es der bedeutendste Kongress der Medien- und Kommunikationsbranche in Österreich, präsentiert von Horizont Österreich, dem führenden Kommunikationsmedium aus dem Manstein Verlag.

Das Konzept wurde aufgrund der Covid-19 Situation seit letztem Jahr neu aufgestellt und 2020 schon erfolgreich als Hybridevent umgesetzt. Internationale Speaker sind sowohl live vor Ort vertreten als auch über Videokonferenz zugeschaltet.

Talk der Fachgruppe Werbung Wien

Die Fachruppe Werbung Wien gestaltet am 22. September 2021 als Branchenvertretung mit dem Talk „Wien. Wirtschaft. Wertschöpfung. Werbung“ einen eigenen Programmpunkt.
Am Podium debattieren die Entscheidungsträger

  • Peter Hanke (Amtsführender Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Wiener Stadtwerke der Stadt Wien),
  • Walter Ruck (Präsident Wirtschaftskammer Wien) und
  • Jürgen Bauer (Fachgruppenobmann Werbung und Marktkommunikation Wien)

über das Zusammenspiel aus Politik, Wirtschaft und dem Ökosystem Kommunikation und Werbung. Der Talk wird live in der Public Viewing Area bei den Medientagen sowie im regionalen Fernsehen übertragen.

Break Out Session der Fachgruppe Werbung Wien

Seit heuer gibt es als neues Format Break Out Sessions im Wintergarten des Erste Campus. Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien präsentiert dabei eine Session zum Thema: „Der Pitch als Chance und Falle“ am 22.09.2021 von 10:00 bis 11:30 Uhr.

An der Break Out Session nehmen teil:

  • Manuela Bruck (Österreichische Post AG)
  • Jürgen Jonke (Bundesbeschaffung GmbH)
  • Helena Luczynski (Fachgruppe Werbung Wien)
  • Sebastian Bayer (VMLY&R Vienna GmbH; Vizepräsident IAA)
  • Martin Weinand (Martin Weinand Communication)

Die Moderation übernimmt Nora Halwax vom Manstein Verlag.

Jetzt eines von 40 Gratis-Tickets für die Break Out Session sichern!

Als Kooperationspartnerin der Veranstaltung stellt die Fachgruppe ihren Mitgliedern 40 Gratis-Tickets für die Teilnahme an der Break Out Session zur Verfügung. Diese Tickets gelten auch für den Besuch aller anderen Programmpunkte am 22.09.2021 bei den Medientagen vor Ort.

Bei Interesse klicken Sie bitte unten auf das Feld „Anmelden“. Die Vergabe der Gratis-Tickets erfolgt nach dem Prinzip „first come – first serve“. Achtung: Die ersten 40 Personen, die sich anmelden, erhalten eine „Anmeldebestätigung“ über Ihre erfolgreiche Ticketreservierung.

Bitte beachten: Die Registrierung vor Ort ist von 8:00 bis 9:30 Uhr möglich. COVID-Regeln sind einzuhalten und werden vor Ort tagesaktuell umgesetzt.

Nicht in Anspruch genommene Tickets werden nicht erstattet. Dieses Angebot richtet sich exklusiv an Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien. Der Zugang zu Informationen und Veranstaltungen, die exklusiv Wirtschaftskammermitgliedern vorbehalten sind, ist nur über Ihren persönlichen Mitgliederlogin möglich. Noch nicht registriert oder Passwort vergessen? Hilfe bei: WKO-Benutzerverwaltung.

Als Vertretung der Wiener Kreativ- und Kommunikationsbranche freuen wir uns auf spannende Diskussionen vor Ort.

Jetzt anmelden!

Kommunikation im Klimawandel – Spannungsfeld oder Chance?

Wir wollen mit unseren vielfältigen Projekten, ob groß oder kleiner, nicht nur zur Erfüllung der SDGs – Sustainable Development Goals beitragen, sondern die großen Herausforderungen unserer Zeit sowie unsere Lösungsansätze dafür aufzeigen und vorleben, wie wir alle verantwortungsvoll und bewusster mit unserer Erde umgehen könne“,
erklärt Mag. Dr. Gabriela Maria Straka, Director Corporate Affairs und CSR der Brau Union Österreich. Das Unternehmen wurde kürzlich beim internationalen German Brand Award 2021 für seine Projekte und Initiativen im Bereich Nachhaltigkeit prämiert.

Auf dem Bild ist Gabriela Maria Straka zu sehen.

© Brau Union Österreich

Wie lassen sich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit miteinander verbinden? Was bringt es Unternehmen, in CSR und Nachhaltigkeit zu investieren? Welche Herausforderungen, aber auch Chancen bedeutet dies für die Werbe- und Kommunikationsbranche?

Diese und weitere aktuelle Fragen diskutierten wir im 4. Virtuellen Branchentalk der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien mit Mag. Dr. Gabriela Maria Straka. Die erfahrene Kommunikatorin und CSR-Expertin ist Vorstandsmitglied der Brau Union Österreich, Pressesprecherin und diplomierte Bier-Sommelière. Neben branchenspezifischen Themen redeten wir mit Frau Dr. Straka über ihren beruflichen Werdegang, ihre Rolle als Führungsfrau in einer männerdominierten Branche sowie ihr Engagement bei RespACT und weiteren Initiativen.

  • Begrüßung: Jürgen Bauer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
  • Moderation: Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Mitglied des Fachgruppenausschusses Werbung und Marktkommunikation Wien

Wir bedanken uns bei Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Lead der Expert-Group „Image verbessern & Branchenidentität schaffen“, für die Initiative zu dieser Veranstaltungsreihe.


Der 4. Virtuelle Branchentalk zum Nachschauen:

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Virtueller Branchentalk: Veranstalten nach Corona – online, hybrid oder doch live?

 In meinem Job denke ich Kommunikation weiter. Ich verflechte starken Content mit Daten und Performance und mache meine Abteilung so zum Schmelztiegel neuer Geschäftsmodelle für Messekonzepte von Reed Exhibitions Österreich und Deutschland, die auch unabhängig von physischen Events funktionieren,
sagt Elisabeth Biedermann, Director Brand & Corporate Communication RX (Reed Exhibitions) Austria & Germany.

© Sebastian Datzreiter

Gemeinsam mit ihr und weiteren ExpertInnen gingen wir beim 3. Virtuellen Branchentalk der Frage nach, welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf Veranstaltungen hat und wie es weitergehen wird.

Ist Hybrid das neue Analog? Oder können wir unsere Online-Learnings bald wieder über Bord werfen? Und wie können wir als Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation von den neuen Entwicklungen profitieren?

Diesen und weiteren Fragen widmeten wir uns im „Virtuellen Branchentalk: Veranstalten nach Corona – online, hybrid oder doch live?“ gemeinsam mit unseren TalkgästInnen:

  • Elisabeth Biedermann, Director Brand & Corporate Communication RX (Reed Exhibitions) Austria & Germany
  • Dr. Magda Bleckmann, Spezialistin für einen starken Online-Auftritt
  • Mag. Wolfgang Peterlik, Vorstandsmitglied emba (Event Marketing Board Austria)
  • Jürgen Bauer, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien

Moderation: Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Mitglied des Fachgruppenausschusses Werbung und Marktkommunikation Wien


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Wir bedanken uns bei Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Lead der Expert-Group „Image verbessern & Branchenidentität schaffen“, für die Initiative zu dieser Veranstaltungsreihe.

KundInnen gewinnen und binden – die Wirkung starker Botschaften

Die Zeiten sind für viele Unternehmen aus der Kommunikationsbranche eine massive Herausforderung. Gerade jetzt ist es wichtig, den Kurs zu halten und möglichst positiv in die Zukunft zu blicken.

Lernen Sie in diesem Webseminar wie Sie Ihre eigenen Stärken erkennen und diese gut nach außen kommunizieren.

Harald Betke widmet sich in diesem Vortrag verschiedenen Methoden und Strategien wie man KundInnen behält, aber auch Neue gewinnt und wie man sich richtig positioniert und vermittelt dabei klare Handlungsempfehlungen und Tipps für eine realistische Umsetzung.

Schwerpunkte des Webseminars:

  • Wie bleibt die Zusammenarbeit mit bestehenden KundInnen aufrecht?
  • Welchen Mehrwert haben KundInnen durch die Zusammenarbeit mit mir?
  • Was ist meine Botschaft?
  • Wie erreiche ich neue KundInnen?
  • Wie finde ich Inhalte für Social Media Content?
  • Wie erstelle ich ein attraktives Angebot?

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Zur Präsentation

Vortragender
Harald Betke ist Vortragender bei internationalen Kongressen, unterstützt Organisationen, Firmen und Werbeagenturen bei der Markenbildung und leitet die Werbeagentur Betke. Er hält Lehrveranstaltungen zum Thema Entrepreneurship und Unternehmensführung an der Universität Wien und der FH Wiener Neustadt.

Wir bedanken uns bei Konrad Maric, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu diesem Webseminar.

 

Eine Stunde mit Julia Neumann

Wie ist die Idee für dieses Design wohl entstanden? Woher kommt überhaupt die Inspiration dafür? Und wie hat es diese kreative Person dorthin geschafft, wo sie heute ist? 

Das Format„Eine Stunde mit…“ öffnet die Türe zu den Menschen hinter den Arbeiten und bietet die Möglichkeit, deren Inspiration, Hintergründe und Geschichten näher kennenzulernen.

Jetzt kostenlos teilnehmen!

Nach tollen Stunden mit u.a. Mirko Borsche, Erik Kessels, Sarah Illenberger, Sigi Mayer und Lo Breier freuen wir uns diesmal wieder auf spannende und sehr persönliche Einblicke in das Leben einer international erfolgreichen österreichischen Kreativen:

Julia Neumann ist in Vorarlberg aufgewachsen und mittlerweile als Chief Creative Officer bei Johannes Leonardo in New York unter Vertrag. Im virtuellen Gespräch mit Marcus Arige von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation wird sie über ihr Leben und ihre Karriere erzählen, sowie spannende Insights in ihren kreativen Prozess geben.

 

Julia Neumann ©Johannes Leonardo

 

Ihr steiler Aufstieg als Kreativdirektorin führte sie über Saatchi&Saatchi New York und Wieden+Kennedy Portland zur Gründung ihrer eigenen Agentur “Wild Things Roar”. Bis zu ihrem Wechsel zu Johannes Leonardo, wo sie seit kurzem das Design- und das Creative-Department führt. Julia Neumann war zuletzt drei Jahre als Executive Creative Director bei einer der renommiertesten Werbeagenturen in New York, TBWA\Chiat\Day, tätig, und dort unter anderem für den kreativen Output namhafter KundInnen wie Adidas und Mtn Dew verantwortlich.

In den Jahren 2013, 2014 und 2016 schaffte es Julia Neumann auf die Liste der “Most Creative Women In Advertisting” des Magazin “Business Insider”. Ihre Kampagnen wurden vielfach international ausgezeichnet. Beim den “Cannes Lions” heimst sie regelmäßig die begehrten Trophäen ein. So gewann sie 2019 für die Adidas-Kampagne mit US-Tennisstar Billie Jean King gleich zehn Löwen – drei davon in Gold.

 

Wir bedanken uns bei Marcus Arige, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu diesem Event.

 

Die Veranstaltung findet digital statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Start Check In: 18:15 Uhr; Veranstaltungsstart: 18:30 Uhr

Anmeldeschluss: 22.06.2021 

Sie erhalten nach erfolgreicher Anmeldung eine Anmeldebestätigung. Die Einladung und Zugangsdaten zum Livestream werden Ihnen am 23. Juni 2021 per E-Mail zugesendet.  

Jetzt gleich anmelden!

Post Corona-Consumer

Wieso legen StammkundInnen Markenloyalität wie ein nasses Hemd ab? Wie bekommt der totgesagte stationäre Handel neues Leben? Und wird regional und lokal das neue Normal?

Unter dem Titel „Post Corona-Consumer“ veranstalten die wichtigsten Marketingverbände Österreichs (DMVÖ, iab Austria, MCÖ und ÖMG) in Kooperation mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wienden ersten großen HYBRID-EVENT zu diesen und vielen weiteren zukunftsweisenden Fragen – live im Allianz-Stadion und online via Streaming.

Als TeilnehmerIn erwarten Sie nach der Präsentation von brandaktuellen Studienergebnissen auch zwei spannende Diskussionsrunden sowie Networking-Möglichkeiten – live vor Ort oder im digitalen Raum.
 
Programm:
16:00 Eintreffen
16:30 Begrüßung
16:40 Keynotes: Gerhard Fehr und Dieter Scharitzer
17:00 Podiumsdiskussionen (Circle I+II)
19:15 Get Together vor Ort & Online

Durch 12 der besten ExpertInnen des Landes wird in zwei Gesprächs-Circles offengelegt, wie tiefgehend der Umbruch ist und warum darin die Chance für neues Geschäft liegt. Freuen Sie sich auf die Diskussionsrunden mit:
 
Circle I mit Gerhard Fehr (CEO & Executive Behavioral Designer FehrAdvice & Partners Zürich und angewandter Verhaltensökonom), Doris Ploner (Geschäftsführerin und Visionärin, Die Käsemacher), Jürgen Bauer (Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien) Bernadette Welly (CMO Microsoft Österreich) und Berndt Querfeld (Gastro-Ikone u.a. Café Landtmann)

Circle II mit Dieter Scharitzer (Professor an der WU Wien, Institut für Marketing Management – GF von TQS Research & Consulting), Ulrike Glatt (Marketing Director Henkel Beauty Care CEE, Digital Marketing & Sustainability), Petra Stolba (Langjährige Geschäftsführerin der Österreich Werbung und internationale Tourismus-Expertin), Christoph Peschek (Geschäftsführer Wirtschaft / CEO SK Rapid Wien) und Niko Resch (CEO 21med GesmbH, Olympiasegler und zweifacher Vizeweltmeister)

 

Wir bedanken uns bei Mag. Eva Mandl, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu dieser Kooperationsveranstaltung.

Jetzt anmelden!

Die Teilnahme ist für Mitglieder der Fachgruppe Werbung gratis.
 
Das Angebot richtet sich exklusiv an Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien. Der Zugang zu Informationen und Veranstaltungen, die exklusiv Wirtschaftskammermitgliedern vorbehalten sind, ist nur über Ihren persönlichen Mitgliederlogin möglich. Noch nicht registriert oder Passwort vergessen? Hilfe bei: WKO-Benutzerverwaltung.

Für die ersten 40 Anmeldungen wird ein Ticket für die Teilnahme vor Ort zur Verfügung gestellt – first come, first served. Für alle anderen Angemeldeten besteht die Möglichkeit zur Teilnahme via Live-Stream.

Reguläre Ticketpreise
Ticket für Live-Event: € 99,-
Ticket für Event-Streaming: € 69,-

Anmeldeschluss ist der 20.06.2021. Sie erhalten nach erfolgreicher Anmeldung eine Anmeldebestätigung über das Anmeldetool. Die ersten 40 Anmeldungen bekommen ein Ticket für die Teilnahme vor Ort und werden per Mail verständigt. Die anderen angemeldeten TeilnehmerInnen erhalten den Zugangslink zum Live-Stream bis spätestens 22.6.2021.

DSGVO – Updates & Überblick

Wir dürfen Sie zu einer weiteren digitalen Informationsveranstaltung unserer Ausbildungsreihe zur DSGVO einladen.

Drei Jahre nach der Einführung der EU-Datenschutzgrundverordnung und des österreichischen Datenschutzgesetzes sind viele Datenschutzfragen nach wie vor ein großes Thema.

Die Umsetzung von einigen Vorschriften der DSGVO ist oft nicht sehr klar und einfach geregelt.  Insbesondere bei der verpflichteten Löschung von personenbezogenen Daten stellen sich einige Fragen in der Praxis. Aktuelle Entscheidungen der österreichischen Datenschutzbehörde und des Europäischen Gerichtshof bringen auch Nachrüstungsbedarf– vor allem bei Websites und Marketing.

In diesem Webseminar erhalten Sie Hinweise für die (technische) Umsetzung der DSGVO in der Praxis und Sie haben die Möglichkeit individuelle Fragen zu stellen.

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Die Umsetzung der Löschungsvorschriften (Speicherbegrenzung)
  • Der Unterschied zwischen Pseudonymisierung und Anonymisierung
  • Die Cookie-Regeln und deren Implementierung
  • Das EUGH Urteil zu Schrems II bzgl. Datentransfer zu Drittstaaten (USA) und das Wegfallen des Privacy Shields
  • Datenschutz bei den COVID-Gesetzen und -Verordnungen

 

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Die Präsentationsunterlagen zum Download.

Vortragender

Dr. Kurt Einzinger ist Eigentümer der Netagentur netelligenz und Experte für Datenschutz, Internet-Technologien und Internet-Sicherheit. Als Referent bei OSZE Workshops zu „Cyber Crime and Cyber Security“ und als langjähriger Generalsekretär und Mitglied des Vorstands der ISPA (Internet Service Providers Austria), hat Dr. Einzinger einige Internet- Sicherheitsprojekte initiiert und federführend gestaltet. Er war Mitglied der Advisory Group der ENISA (European Network and Information Security Agency) und ist mit der Problematik von Internet Sicherheit und Datenschutz auf österreichischer und europäischer Ebene bestens vertraut. Seit 30 Jahren ist Dr. Einzinger Mitglied des österreichischen Datenschutzrats und befasst sich mit der legistischen Entwicklung und Gestaltung des Datenschutzes in Österreich und Europa. Als externer Datenschutzbeauftragter berät er einige große Unternehmen und Organisationen.

Wir bedanken uns bei Konrad Maric, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu diesem Webseminar.

Gebrauchsanweisung KundIn

Ist „der Kunde wirklich König“? Wie gelingt eine Kommunikation auf Augenhöhe mit potentiellen Auftraggeberinnen und Auftraggebern? Und wie komme ich zu einem Abschluss, ohne lästige Preisdiskussionen führen zu müssen?

Das neue Format „Virtueller Branchentalk“ wurde im Mai 2021 erfolgreich gelauncht. In diesen Diskussionsrunden gehen wir Fragen nach, die unsere Mitgliedsbetriebe aktuell bewegen.

Bei der Kick-off-Veranstaltung unter dem Motto „Was KundInnen wirklich wollen“ haben wir gemeinsam mit Auftraggeberinnen und Auftraggebern aus unterschiedlichen Branchen und Größenordnungen einen Blick hinter die Kulissen geworfen.

Es freut uns sehr, dass wir beim virtuellen Branchentalk im Juni 2021 Keynote Speakerin Mag. Silvia Agha-Schantl begrüßen durften. Die Expertin für Verkauf und Kommunikation beleuchtete das Thema „Gebrauchsanweisung KundIn“ aus verschiedenen Perspektiven, gab praxisbezogene Tipps und motivierende Impulse.

 

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Über die Expertin:
Mag. Silvia Agha-Schantl ist Kommunikationswissenschafterin, mehrfach ausgezeichnete Unternehmerin, Keynote Speakerin, Business-Trainerin und Coach. Sie leitet seit 16 Jahren erfolgreich ihr eigenes Unternehmen und ist für das Marketing im Familienbetrieb, der Schantl ITH Immobilientreuhand, verantwortlich.

Anschließend an die Keynote und Diskussionsrunde trafen sich die Teilnehmenden zum Zoom Talk, wo Silvia Agha-Schantl im persönlichen Gespräch auf die zahlreichen Fragen einging.

Moderation: Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Mitglied des Fachgruppenausschusses Werbung und Marktkommunikation Wien.

Wir bedanken uns bei Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Lead der Expert-Group „Image verbessern & Branchenidentität schaffen“, für die Initiative zu dieser Veranstaltungsreihe.

Durchblick und Orientierung bei Corona-Förderungen

Im Rahmen dieses Webseminars gaben die beiden Vortragenden, MMag.a Petra Egger und Jessica Krikler, einen strukturierten Überblick über die zahlreichen Corona-Förderinstrumente.

Der Schwerpunkt lag dabei auf Fördermaßnahmen des Bundes für Unternehmen im Bereich Werbung und Marktkommunikation.

Dabei werden folgende Förderinstrumente näher beleuchtet:

  • Fixkostenzuschuss I
  • Fixkostenzuschuss 800.000
  • Ausfallsbonus
  • Verlustersatz
  • Umsatzersatz für indirekt erheblich betroffene Branchen

Das Webseminar sollte eine Orientierungshilfe bieten und vermitteln, wie Förderungen kombiniert werden können und welche steuerlichen Auswirkungen es gibt.

Vortragende:

Geschäftsführerin MMag.a Petra Egger und Beraterin Jessica Krikler der Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzlei Steirer, Mika & Comp beschäftigen sich seit Beginn der Corona-Pandemie mit den Corona-Fördermaßnahmen des Bundes.

Wir bedanken uns bei Konrad Maric, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu diesem Event.

Die Veranstaltung richtet sich exklusiv an Mitglieder der Fachgruppe Werbung Wien. Der Zugang zu Informationen und Veranstaltungen, die exklusiv Wirtschaftskammer-Mitgliedern vorbehalten sind, ist nur über Ihren persönlichen Mitgliederlogin möglich. Noch nicht registriert oder Passwort vergessen? Hilfe bei: WKO-Benutzerverwaltung.

Zum Download der Präsentationsunterlagen

Was KundInnen wirklich wollen

Was erwarten Auftraggeberinnen und Auftraggeber von Dienstleistenden aus der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation? Nach welchen Kriterien erfolgt die Auftragsvergabe? Wie stellen sich KundInnen die Zusammenarbeit vor?

Das neue Format „Virtueller Branchentalk: Was KundInnen wirklich wollen“ ging am 5. Mai 2021 diesen und weiteren Fragen nach, die unsere Mitgliedsbetriebe bewegen. Gemeinsam mit unseren TalkgästInnen aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenordnungen werfen wir einen Blick hinter die Kulissen.

 

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Die TalkgästInnen:

  • MMag. Barbara Bleier-Serentschy, Marketingleiterin Volksbank Wien AG
  • Andreas Purtscher, geschäftsführender Gesellschafter Hotel Zeitgeist Vienna
  • Mag. Wolfgang Fuchs, geschäftsführender Gesellschafter Siscon Unternehmensberatung
  • Kristina Purzner, Geschäftsführerin und Inhaberin Lingeria Macchiato

Begrüßung: Jürgen Bauer, Fachgruppenobmann Werbung und Marktkommunikation Wien

Moderation: Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Mitglied des Fachgruppenausschusses Werbung und Marktkommunikation Wien

Wir bedanken uns bei Dr. Sigrid Neureiter-Lackner, Lead der Expert-Group „Image verbessern & Branchenidentität schaffen“, für die Initiative zu dieser Veranstaltungsreihe.

Förderangebote für Wiener Unternehmen

Dies beinhaltet einerseits neu geschaffene Angebote, die dabei helfen sollen, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu bewältigen und neu durchzustarten. Andererseits werden Wiener Unternehmen bei zukunftsweisenden Innovationen und Investitionen unterstützt.

Die Unterstützungsmöglichkeiten reichen von

    • Förderungen für NahversorgerInnen und kleine Gewerbebetriebe
    • über Forschungs- und Innovationsförderungen sowie
    • Förderungen für die Entwicklung oder Implementierung digitaler Lösungen bis hin zu
    • Förderungen für die Kreativwirtschaft.

Im Rahmen dieses Webseminars stellt Ihnen Christian Bartik das Portfolio der Wirtschaftsagentur Wien vor und legt dabei einen Schwerpunkt auf Angebote für Klein- und Kleinstunternehmen. Der Vortragende präsentiert insbesondere neue Fördermaßnahmen, wie u.a. die EPU-Förderung, mit der erstmalig explizit und ausschließlich EPU angesprochen werden. Weiters vermittelt er hilfreiche Tipps sowie Dos and Don’ts beim Einreichen von Förderprojekten und es gibt ausreichend Zeit für individuelle Fragen der Teilnehmenden.

Vortragender:
Christian Bartik leitet die Förderabteilung der Wirtschaftsagentur Wien seit 2014. Der Vortragende absolvierte das Studium der Volkswirtschaft an der WU Wien. Seit 1990 ist er bei der Stadt Wien und seit vielen Jahren im Förderbereich tätig.

Wir bedanken uns bei Konrad Maric, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu diesem Event.

 

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Hier finden Sie die Präsentation zum Download

Eine Stunde mit Mirko Borsche

Das Format „Eine Stunde mit…“ öffnet die Türe zu den Menschen hinter den Arbeiten und bietet die Möglichkeit, deren Inspiration, Hintergründe und Geschichten näher kennenzulernen.

Nach tollen Stunden mit u.a. Erik Kessels, Sarah Illenberger, Mario Lombardo, Sigi Mayer und Lo Breier war diesmal wieder ein ganz Großer der Szene dabei: Mirko Borsche, seines Zeichens vielfach ausgezeichneter Grafikdesigner, Typograf und Art Director.

Mirko Borsche war am 25.3.2021 virtuell zu Gast bei „Eine Stunde mit…“ und gab im Gespräch mit Marcus Arige von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation persönliche Einblicke in seine Arbeit und sein Leben.

Borsche arbeitete als Art Director für die Werbeagentur Springer & Jacoby, wo er für die Kampagnen von Levis, MTV, Mercedes Benz und anderen verantwortlich war. Später war er mehrere Jahre als Art Director für die MINI-International BMW Group tätig, er gründete das Jugendmagazin NEON, wurde zum Creative Director für die Wochenzeitung DIE ZEIT sowie das Zeitmagazin und Zeit Wissen.

2007 gründete Borsche sein Designstudio Bureau Mirko Borsche in München. Seine KundInnen kommen aus allen Bereichen, von Kultur und Medien bis hin zur Wirtschaft: Bayerische Staatsoper, Thalia Theater, Audi, BMW Group, Nike und viele mehr. Neben vielen nationalen Ausstellungen wurden seine Arbeiten in Amsterdam, Barcelona, Florenz, Stockholm, Seoul und Tokio ausgestellt.

Wir bedanken uns bei Marcus Arige, Mitglied des Fachgruppenausschusses, für die Initiative zu diesem Event.

 

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Fachgruppe bei den Medientagen 2020

Heuer fanden die Österreichischen Medientage am 23. und 24. September 2020 statt. Unter dem Motto „Neuausrichtung und Schulterschluss heimischer Medien“ wurde der Branchentreff als TV- und Streaming-Event umgesetzt.

Die Fachgruppe war mit einem eigenen Programmpunkt bei den Österreichischen Medientagen vertreten. Unter dem Titel „Pläne, Perspektiven und Player“ sprachen Fachgruppenobmann Jürgen Bauer sowie Fachgruppenobmann-Stellvertreter André Reininger gemeinsam mit Horizont-Redakteurin Nora Halwax am zweiten Eventtag über die aktuelle Situation in der Branche. Thema des Talks war auch, wie die Fachgruppe ihre Mitglieder in diesen außergewöhnlichen Zeiten unterstützen kann und was der neue Vorstand in den nächsten fünf Jahre vor hat.

Fokus auf Zusammenhalt und Kooperationen

Fachgruppenobmann Bauer appelliert an alle BranchenvertreterInnen gerade in Zeiten wie diesen auf Werbung zu setzten um sichtbar zu bleiben, denn aktuell treffe das Credo „Wer nicht wirbt, der stirbt“ mehr zu denn je.

André Reininger betont im Gespräch, dass sich die Branche stark gewandelt hat und es für Mitgliedsbetriebe wichtig sei am Puls der Zeit zu bleiben. Aus diesem Grund ist es der Fachgruppe ein großes Anliegen Mitgliedern wirksame Serviceleistungen anzubieten.

Weiters kündigt Jürgen Bauer an, dass bereits große Aktionen mit Verbänden und Branchenvereinigungen geplant sind und betont, dass er besonders großen Wert darauf legt, den Zusammenhalt und Kooperationen innerhalb der Branche zu fördern:

Wien soll zu einer Werbecommunity werden. Es geht darum, dass wir alle zusammenarbeiten und gemeinsam etwas weiterbringen.“
Fachgruppenobmann Jürgen Bauer

© Markus Wache

Der Talk „Pläne, Perspektiven und Player“ in Bildern:

 

Mehr Infos zu den Österreichischen Medientagen sowie zu den verschiedenen Programmpunkten und AkteurInnen finden Sie auch auf Horizont.at.

Selbständig UND sicher!

Organisatorin und Moderatorin Alexandra Fiedler-Lehmann hatte den Genossenschaftsprofi Christian Pomper eingeladen. Er ist Genossenschaftsgründer, Autor und Vortragender rund um das Thema. Pomper erzählte vom ursprünglichen Spirit der Genossenschaft, nämlich „Self-Help by the People“ und wie der Gedanke auf heutige Verhältnisse umlegbar sei. Pomper prognostiziert, dass Genossenschaften 2050 50% Anteil an der Weltwirtschaft haben werden. Bereits jetzt gibt es weltweit 3 Millionen Genossenschaften, 1,2 Milliarden Menschen sind Mitglied einer Genossenschaft und rd.  300 Millionen Menschen werden in Genossenschaften beschäftigt.1)

Es gibt sehr viele verschiedene Formen der Genossenschaft. Wolle man selbst Mitglied werden und die Vorteile dieser Unternehmensform nutzen, müsse man sich mit dem Förderzweck (member value) beschäftigen. Die Genossenschaft sei vor allem dort sinnvoll, wo viele Menschen gemeinsam und gleichberechtigt miteinander arbeiten wollen.

Beispiele für Genossenschaften im Dienstleistungsbereich sind: Otelo, New World of Work, Smart, Inrego und eben Lekton.

Die Gründung einer Genossenschaft gehe dann schnell, wenn das Gründungsteam (man braucht mindestens 2 Personen für eine Genossenschaft) einen nachvollziehbaren Businessplan ausgearbeitet und sich bereits über die Satzung Gedanken gemacht hätten, so Pomper. Revisionsverbände helfen dabei sowohl bei der Erstberatung als auch bei der Gründung selbst. Die jährlichen Rechtsformkosten hängen von der Größe der Genossenschaft ab und beginnen bei € 1.500.

Dr. Sabine Kock gab einen Einblick in die Praxis der Genossenschaft Smart Coop Austria (SmartAt e. Gen.) für KünstlerInnen, Kreative und Neue Selbständige, deren Geschäftsführerin sie ist. Das Modell Smart (societé mutuelle pour des artists) hat seinen Ursprung in Belgien, wo Smart mittlerweile 12 Büros und 75.000 Mitglieder hat! Die eigenständige Smart Coop Österreich freut sich über eine wachsende Zahl von UserInnen – im November begrüßte sie die 1.000 Userin – und betreut aktuell bis zu 90 Anstellungen pro Monat. 2019 haben Smart-UserInnen einen Umsatz von 1,5 Mill Euro insgesamt mit ihren Projekten eingebracht. Smart nimmt den UserInnen – so diese das wollen – die Administration ab, geht in finanzielle Vorleistung und die Weiterführung der Selbstständigkeit aber auch die Möglichkeit einer Anstellung, je nachdem welche Form der sozialen Absicherung gewünscht wird. Neu ist – seit Beginn 2020 kann Smart auch Tätigkeiten betreuen, für die ein Gewerbeschein notwendig ist.

Sabine Kock wies dann noch auf die Vision und Praxis weltweit existierender Platform Coops. Bei der Konferenz „Who owns the World“ letztes Jahr im November lernte sie die Vielfalt genossenschaftlich organisierter Plattformen kennen: Von der Vereinigung Südafrikanischer TruckerInnen, FahrradbotInnen in Barcelon und Frankreich, MüllsammlerInnen in Brasilien, mobile Beauty-Worker in Indien. Sie alle nützen digitale Plattformen um sich zu vernetzen und die Struktur des genossenschaftlichen Zusammenschlusses, die ihnen eine starke Stimme verleiht!

Mehr zur Platform Cooperativism hier

Zum Schluss erhielten alle TeilnehmerInnen des letzten Kreativ-Frühstücks der aktuellen Legislaturperiode das Büchlein von Christian Pomper „Self-Help by the People“.

Die Genossenschaft kann eine echte Alternative zur „Ich-AG“ sein, sofern man Ideen teilen und Stärken und Ressourcen gemeinsam nutzen möchte. Das Gesamte ist in der Genossenschaft deutlich mehr als die Summe seiner Teile!
so die Zusammenfassung von Alexandra Fiedler-Lehmann.

 

Kontakt Christina Pomper:

0664 884 50 448

office@crowdcoopfunding.at

Kontakt Dr. Sabine Kock:

Smart Austria

Gumpendorferstraße 63b
A-1060 Wien
T: +43-1-9974466-001
sabine.kock@smart-at.org

www.smart.coop
www.smartatmobility.com

 

1) Artikel von coop news: Three million co-ops employ almost 10% of world population

Eine Stunde mit…

Wie ist die Idee für dieses oder jenes Design wohl entstanden? Woher kam die Inspiration dafür?  Und wie hat es diese Person dorthin geschafft, wo sie heute ist?

Nach tollen Stunden mit Erik Kessels, Johannes Erler, Sarah Illenberger, Mario Lombardo und zuletzt Sigi Mayer freuen wir uns diesmal auf einen ganz großen der Szene, bei dem unter anderem zwei der vorher genannten “in die Lehre” gegangen sind: Lo Breier wird als Gast diese spannende Saison abschließen und für Insights und Inspiration sorgen.

„Eine Stunde mit…“ öffnet die Türe zu den Menschen hinter den Arbeiten und bietet die Möglichkeit eines Austauschs im persönlichen Rahmen. Am 23. Jänner bringen wir dazu Lo Breier ins Schikaneder!

Lo Breier ist Kreativ- und Grafikdirektor, Brandconsultant, Netzwerker, Kurator, Professor sowie Heimwerker, wie er sich selbst beschreibt. Im Gespräch mit Fachgruppen-Mitglied Marcus Arige gibt er Einblicke in sein Leben und seine Arbeit.

DO. 23.01.2020, 18:00 Uhr
Schikaneder Kino in 1040 Wien

Hier geht’s zur Anmeldung und zum Facebook-Event.

 


 

Hier präsentieren wir Ihnen ein Highlight-Video von „Eine Stunde mit Siri Mayer“:

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Kreativ-Frühstück: Jetzt wirbt’s grün

Zu diesem Thema brachten zwei Expertinnen ihre Erfahrung ein: Brigitte Seidl-Brychta von DIE UMWELTBERATUNG, und die Kommunikationsberaterin Sandra Majewski, die bereits viele Unternehmen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit begleitet hat.

 

 

Das Reizwort “Klimawandel” löst bei Werber*innen eine Assoziation aus: Vermutlich werden in naher Zukunft viele Einschränkungen und Vorschriften auf uns zukommen, die uns das Leben schwer machen. Doch vielleicht gibt es eine Möglichkeit, den Spieß umzudrehen und von diesem Thema zu profitieren.

Ein häufiges Beschwerdethema bei DIE UMWELTBERATUNG sind Postwurfsendungen: Täglich landen Prospekte für Möbelhäuser, Elektronikfachgeschäfte und Diskontmärkte im Postfach, die weggeworfen werden.

“Die Kunden brüllen uns oft durchs Telefon an”, berichtet Brigitte Seidl-Brychta von der Umweltberatung aus ihrer Erfahrung. Manchmal befindet sich im Papierberg ein wertvolles Schreiben, das dann ebenfalls im Müll landet – mit manchmal potenziell drastischen Folgen für den Konsumenten.

Ein trauriger Nebeneffekt dieser Entwicklung ist, dass das Instrument “Postwurfsendung” für kleine Unternehmen, die in ihrer Nachbarschaft über ein besonderes Angebot informieren möchten, nicht mehr genützt werden kann. Von einer Regulierung dieses Wegwerf-Überangebots würden somit auch Wirtschaftstreibende profitieren.

Werbegeschenke sind ebenfalls ein Bereich, bei dem man viel gestalten kann. Firmen, politischen Parteien und Vereine verteilen nach wie vor kleine Geschenke im Gießkannenprinzip. Viele davon stammen aus Asien und werden häufig unter arbeitsrechtlich und gesundheitlich bedenklichen Bedingungen produziert. Für die Abfallwirtschaft ergibt sich ein neues Problem: Die vielen Lithium-Batterien in weggeworfenem Elektronikschrott erhöhen die Brandgefahr bei der Entsorgung.

“Das nachhaltigste Giveaway ist selbstverständlich gar kein Giveaway”, meint die Beraterin Sandra Majewski, „aber wenn der Wunsch des Veranstalters groß ist, dann bitte zielgruppenspezifisch verteilen, auf eine nachhaltige Lieferkette achten und nicht maßlos Billigprodukte in die Welt streuen.“

Bei hochwertigen Geschenken profitiert die eigene Marke von der Botschaft “Wir achten auf die Umwelt”, diese kommt sehr sympathisch bei den Empfänger*innen an. Wichtig ist bei allen Maßnahmen, dass sie kommuniziert werden. “Tue Gutes und rede darüber”, ist eine Empfehlung beider Expertinnen.

Internationale Events und Messen bieten ebenfalls viele Möglichkeiten, etwas für die Umwelt zu tun. Der größte Faktor ist häufig An- und Abreise der Teilnehmer*innen. Aber auch Messebau, Verpflegung und Entsorgung sind ein Thema, bei dem Mehrwegverwendung angedacht werden kann.

“In Wien darf auf öffentlichen Plätzen kein Einweggeschirr verwendet werden, und öffentliche Veranstaltungen müssen als Green Events oder ÖkoEvent ausgerichtet werden”, berichtet Brigitte Seidl-Brychta von DIE UMWELTBERATUNG von einem Erfolg. Dazu gehört unter anderem ein Angebot für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Auch Flugreisen sind ein Thema, zumal das weltweite Flugaufkommen für zirka 5% der gesamten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. Da die meisten Flugreisen beruflicher Natur sind, ist die Wirtschaft stärker gefordert als Privatpersonen. Vereinzelt gibt es schon Konferenzen, die Bahnreisenden ein Vorprogramm im Zug anbieten. 

Wer Maßnahmen zur Verringerung trifft, sollte diese nach außen tragen. Zertifizierungen sind eine Möglichkeit, diese zu kommunizieren, sie sind aber häufig aufwändig und teuer. Kleine Unternehmen können ihre Kund*innen auch ohne Zertifikate mit ehrlichen Botschaften überzeugen, schlägt die Beraterin Sandra Majewski vor. Einzelmaßnahmen herauszustreichen, wenn der Rest des Unternehmens nicht mitzieht, erweist sich allerdings immer öfter als PR-Risiko.

Wer sich mit dem Thema beschäftigt, findet ein reiches Feld vor: Cloud-Dienste und Cloud-Computing, Entsorgung oder Reuse alter Computer und Elektrogeräte, umweltfreundliche Drucksorten-Produktion (oder Verzicht auf Drucksorten), öko-zertifizierte Werbegeschenke (nicht jeder Holzbleistift wurde umweltfreundlich produziert), faire Produktionsbedingungen in der Versorgungskette und vieles mehr.

Das Thema “lebenswerte Zukunft” bekam durch die Bewegung “Fridays for Future” viel Zuspruch und wird wohl so bald nicht wieder verschwinden. Wer also auf diesen Zug aufspringt und dieses “Ich mache mit!” auch kommuniziert, kann mit einer immer größer werdenden Zahl interessierter Kundinnen und Kunden rechnen.

 


 

DIE UMWELTBERATUNG betreibt eine Hotline 01 / 803 32 32 (service@umweltberatung.at) für Anfragen zu Umweltthemen. Unter dieser Nummer beraten FachexpertInnen über Maßnahmen zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie Förderungen für Nachhaltigkeitsmaßnahmen.

 

Informationen zu aktuell gängigen Gütesiegel und Zertifizierungen gibt es hier.

Die Fachkonferenz JETZT Voice

Wie Marketing und Werbung im Zeitalter digitaler Sprachsteuerung und digitaler Sprachassistenten neu gedacht werden müssen, erfuhren die Konferenzteilnehmer der JETZT Voice am 19. und 20. November in Wien. An den beiden Konferenztagen der JETZT Voice in der Trendlocation SAAL der Labstelle in der Wiener City vermittelten Digital-Marketing-Profis von Spezialdienstleistern, Agenturen und Unternehmen, die bereits Skills – so heißen die Apps in der Welt der digitalen Sprachsteuerung – entwickelt haben, wie Marketing und Werbung von der neuen Schlüsseltechnologie profitieren können.

 

Training Day: Workshops und Hands-on-Übungen

Der erste Konferenztag der JETZT Voice – der Training Day – richtete sich an all jene, die sich in Unternehmen und in Agenturen strategisch und operativ mit dem Thema digitale Sprachsteuerung und Voice Commerce auseinandersetzen. Der Training Day der JETZT Voice lieferte den Teilnehmern sofort in die Tat umsetzbares Know-how, enthielt eine ganze Reihe von praxisrelevanten Übungen mit den entsprechenden Devices und wartete mit vielen Tipps und Tricks für die tagtägliche Marketingarbeit in Zusammenhang mit digitalen Sprachassistenten auf. Mit Sabrina Egle von der VUI.agency in Berlin und Wien, dem Voice UI Designer Roland Tiefenbrunner, Christofer Huber von der Agentur Webpunks in Klagenfurt, Florian Schauer-Bieche von Skill.Casa in Wien sowie den SEO-Profis Anja Höbarth und Anna Gneist von der Performance-Marketing-Agentur SlopeLift führten einige der aktuell versiertesten Voice-Commerce- und Voice-SEO-Experten des Landes durch den Training Day der JETZT Voice.

 

Conference Day: Keynotes, Vorträge, Panels und Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Voice – der Conference Day – lieferte den Teilnehmern im Rahmen von Keynotes, Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Know-how im Themenfeld digitale Sprachsteuerung und Handlungsanleitungen für Marketingmaßnahmen in Zusammenhang mit digitalen Sprachassistenten. Der thematische Bogen spannte sich dabei von Marketing und Werbung im No-Screen-Zeitalter über Best Cases aus unterschiedlichen Wirtschaftssegmenten bis hin zu Voice Search, also Search Engine Optimierung (SEO) im Zeitalter digitaler Sprachsteuerung. Darüber hinaus lieferte der Conference Day der JETZT Voice einen Ausblick in die Voice-Commerce-Zukunft. Als Vortragende und Panelteilnehmer der JETZT Voice fungierten deutsche und österreichische Voice-Experten, nämlich Andreas Konrads (Capgemini), Christoph Truppe (Mindshare), Joachim Feher (RMS Austria), Andreas Wochenalt (Österreich Werbung), Melanie Weitz (REWE digital), Volkmar Vogel (REWE digital), Sabrina Egle (VUI.agency), Charlotte Hager (comrecon brand navigation), Florian Schauer-Bieche (Skill.Casa), Max Kickinger (Raven and Finch), Stefan Schmertzing (Wunderknaben), Barbara Klinser-Kammerzelt (FH. St. Pölten), Karin Fauland (Engage Media), Martin Waldbauer (Taxi31300) und der Voice User Interface Designer Roland Tiefenbrunner.

 

 

Über die JETZT Koferenzen:

Alle JETZT Konferenzen sind zweitägig konzipiert. Der erste Konferenztag – der Training Day – ist praxisnahe gehalten und bietet zu 100 Prozent anwendbares Wissen. Am zweiten Tag der Fachkonferenz – dem Conference Day – vermitteln Marketing- und Kommunikationsprofis in Vorträgen, Panels und Workshops Know-how und Wissenswertes zum jeweiligen Generalthema. Die JETZT Konferenzen  behandeln ausschließlich Spezialthemen digitaler Marktkommunikation und haben das Ziel, die digitale Kompetenz in Unternehmen zu stärken. Folgende JETZT Konferenzen fanden 2018 statt: JETZT Amazon, JETZT Digital PR, JETZT E-Mail und JETZT Voice. Folgende JETZT Konferenzen gingen 2019 in Szene: JETZT Video, JETZT Conversion, JETZT Amazon, JETZT Digital PR, JETZT E-Mail und JETZT Voice. Und diese JETZT Konferenzen stehen 2020 am Programm: JETZT Video, JETZT Conversion, JETZT Transformation, JETZT Digital PR, JETZT Artificial Intelligence und JETZT Recruiting. Die JETZT Konferenzen werden von der Kommunikationsagentur MOMENTUM Wien veranstaltet.

MACH DICH GLÜCKLICH!

Neben den Frühstücks-Stammgästen lockte das Thema „Glück kann man lernen“ auch viele Branchenneulinge ins Café Edison. Alexandra Fiedler-Lehmann hatte Margot Maaß zu Gast. Sie ist Vortragende und Trainerin. Als „Sinnstifterin“ unterstützt sie Menschen und Unternehmen dabei, die Erkenntnisse aus der Glücksforschung und der Positiven Psychologie umzusetzen.

Hier eine Zusammenfassung der lebhaften, sehr offen geführten Diskussion:

Klar, dass man nicht immer glücklich sein kann, aber man kann trainieren, die Anzahl der Glücksmomente zu steigern und auch aus Tiefs schneller und unbeschadeter herauszukommen.

Der Psychologe und Glücksforscher Martin Seligman geht davon aus, dass man für ein gelingendes Leben sowohl kurzfristige Glücksmomente (Was macht dich im Moment glücklich?) als auch Lebenszufriedenheit (Was macht dich nachhaltig zufrieden?) braucht. Seligman, der maßgebliche Treiber der Positiven Psychologie, hat in seinem Hauptwerk „Flourish“ (=Aufblühen) 5 Faktoren identifiziert, die maßgeblichen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Hinter dem Akronym PERMA stecken folgende „Glücks-Hebeln“:

P= Positive Emotionen: Beobachten wir, welche Situationen Glücksmomente in uns auslösen und trachten wir danach, diese zu vervielfachen. Positive Gefühle wirken weniger stark als negative. Für eine gesunde Psyche und ein ausgeglichenes Leben brauchen wir dreimal so viele gute Gefühle wie schlechte, also ein Verhältnis von 3:1. Eine stabile Liebesbeziehung braucht übrigens ein Verhältnis von 5:1.

E= Engagement: Wenn wir in der Tätigkeit, die wir verrichten aufgehen, eventuell sogar in einen Flow-Zustand kommen, umso zufriedener sind wir.

R= Good Relationships: Gute Beziehungen sind nachweislich das was uns am glücklichsten macht und uns lange gesund erhält.

M= Meaning: Je Sinn-stiftender wir unser Leben empfinden, umso glücklicher empfinden wir es.

A= Accomplishment: Die vollbrachte Leistung macht uns stolz und glücklich. Teilziele werden leichter erreicht und geben uns daher öfter ein positives Gefühl, das uns motiviert weiterzumachen. Am Ende eines Projekts nicht das Feiern vergessen!

 

So werden wir glücklicher!

Dankbarkeit
ist ein wichtiger Schlüssel für ein glücklicheres Leben. Eine einfache Übung, die schnell Wirkung entfaltet ist das Dankbarkeitstagebuch. Dabei nimmt man sich abends ein paar Minuten Zeit, um (mind.) 3 schöne Erlebnisse aufzuschreiben (die Verschriftlichung ist wichtig), für die man dankbar ist. Das können auch ganz kleine Dinge sein, wie ein Kompliment, das man bekommen hat, ein Lächeln von einem/einer Unbekannten, oder große wie Gesundheit …

Random Acts of Kindness
Was ebenfalls zum eigenen Glück beiträgt, ist Freundlichkeit anderen gegenüber. Machen wir doch öfter anderen – ernstgemeinte – Komplimente; lassen wir den Gestressten an der Supermarktkassa den Vortritt; danken wir jemandem, der das viel zu selten hört. Geschenke machen nicht nur den Beschenkten glücklich, sondern vor allem den Schenkenden!

Positive Gedanken im Alltag
Der Autofahrer, der im Schneckentempo vor uns herzuckelt, macht das – mit größter Wahrscheinlichkeit – nicht uns zu Fleiß, sondern weil er eventuell:

  • Seine Brille vergessen hat, eine Geburtstagstorte am Beifahrersitz hat, sein Auto kaputt ist und er zur Werkstatt unterwegs ist

Üben wir, das Negative nicht immer auf uns zu beziehen. Je mehr wir das Positive wahrnehmen und es benennen umso mehr Glücksbotenstoffe setzt unser Körper frei.

Lächeln: Fake it, ´til you feel it!
Margot Maaß wies auf ein Youtube-Video der legendären Motivationstrainerin Vera Birkenbihl hin, in dem diese erklärt, dass unser Gehirn nicht zwischen echtem und gefaktem Lächeln unterscheiden könne. Daher: Auch wenn die Stimmung schlecht ist: Lächeln! Nach 1 Minute strömen die Endorphine durch den Körper und es geht einem objektiv besser!

Singen, Tanzen, Sport
Musik ist offenbar für viele Menschen ein Glückshebel. Petra Kulvicki von der Agentur Element Q, erzählte, dass sie oft beim Laufen in der Natur mit Musik in den Ohren von Glück erfüllt würde.

Alexandra Fieder-Lehmann gestand, dass sie ihre Endorphine-Ausschüttung ankurble, in dem sie im Wald tanze und singe – sofern niemand in der Nähe sei. Der Hund hätte sich schon dran gewöhnt…

 

Fazit eines Kreativ-Frühstücks bei dem auch viel gelacht wurde: Wenn wir regelmäßig üben, dem Schönen und dem Guten in unserem Leben mehr Beachtung zu schenken und außerdem zu uns selbst und zu anderen freundlich(er) sind, machen wir uns und die Welt ein bisschen glücklicher 😊

 

Links:

  • Das erwähnte Video von der großartigen, leider schon verstorbenen, Vera Birkenbihl: „In jeder Situation ein Lächeln bewahren können und warum…“:
  • Zum Thema Stärken: Wenn wir unsere Stärken einsetzen, erleben wir uns authentisch, lebendig und wirksam. Sie helfen uns beim „Aufblühen“. 
    Hier findet man einen wissenschaftlich fundierten Online-Fragebogen: https://www.charakterstaerken.org/
  • Barbara Fredrickson ist Professorin für Psychologie. Sie erforscht seit Jahren das Wirken positiver Emotionen und hat mit ihren Ergebnissen den Forschungszweig der Positiven Psychologie maßgeblich mitgeprägt. Hier geht´s zum Positivitäts-Fragebogen
  • Wer an einer Weiterbildung zum Thema Glück / Positive Psychologie ist: Der nächste Lehrgang der Sinnstifter startet im März 2020. Details gibt es hier.

 

Literaturtipps:

  • Die Macht der guten Gefühle – Wie eine positive Haltung ihr Leben dauerhaft verändert (Barbara L. Fredrickson)
  • Flourish – Wie Menschen aufblühen (Martin Seligman)
  • Glück – The New World Book of Happiness
  • Glück kommt selten allein (Eckart von Hirschhausen)
  • Glücklicher (Tal Ben-Shahar)
  • Glücklich sein – Warum Sie es in der Hand haben, zufrieden zu leben (Sonja Lyubomirsky)
  • Limbi – Der Weg zum Glück führt durchs Gehirn (Werner Tiki Küstenmacher)
  • Flow – Der Weg zum Glück (Mihaly Csikszentmihaly)
  • Das Café am Rande der Welt (John Strelecky)
  • The Big Five for Life – Was wirklich zählt im Leben (John Strelecky)

 

A propos Dankbarkeit:

Alexandra Fiedler-Lehmann und Margot Maaß sagen Danke für die ihnen geschenkte Zeit und Aufmerksamkeit!

Das war der Tag der Marktkommunikation 2019

Ungewohntes zu wagen, provokant und unkonventionell zu sein und einfach Dinge durchzuziehen empfahlen die Speaker den anwesenden Wiener UnternehmerInnen aus Werbung, Kommunikation, Design und Fotografie.

Die Gewohnheit ist etwas sehr Gemütliches. Doch auf alten Wegen bleibt die Inspiration oft auf der Strecke. Denn die wahre Magie passiert außerhalb der eigenen Komfortzone. Doch wie verlässt man diesen wohlig-warmen Ort, an dem alles ganz passabel funktioniert? Dieser Frage widmete sich die Wiener Werbe-, Kommunikations-, Fotografie- und Kreativbranche beim Tag der Marktkommunikation (#tdmk19) am 10. Oktober 2019.

Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Kreativszene waren bei der siebenten Auflage des Fachevents der Branche ins Palais Wertheim in die Wiener Innenstadt gekommen, um ihre Erfolgsgeschichten, Inspirationen und Insights zu teilen. Diesen Best-Practice-Beispielen der „ganz Großen“ lauschten 460 UnternehmerInnen und Interessierte. Zum zweiten Mal wurde der Event gemeinsam von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und der Landesinnung Wien der Berufsfotografen veranstaltet.

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Kuratiert wurde der #tdmk19 von den Machern des Forward Festivals, die als Agentur (Forward Creatives) dieses Jahr die Veranstaltung im Palais Wertheim umsetzten.

© Matthias Schuch | www.matthiasschuch.com

Die Veranstalter Marco Schreuder und Ulrich Schnarr (rechts im Bild) bei ihren Eröffnungsworten.
© Matthias Schuch

Marco Schreuder, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien und Ulrich Schnarr, Innungsmeister der Landesinnung Wien der Berufsfotografen, ist es ein besonderes Anliegen, ihren Mitgliedern Mut zu machen, neue, gewagte Ideen in die Tat umzusetzen: „Wir achten viel zu viel darauf, ob etwas gleich auf den ersten Blick auch ökonomisch etwas bringt. Aber seien wir uns ehrlich: Wirklich erfolgreich sind jene von uns, die visionär denken und vorausahnen, was die Menschen brauchen, was sie bewegt. Gelingt das, stellt sich der monetäre Erfolg meist ganz von allein ein“, so die beiden Veranstalter unisono.

„Ich bin stolz, welch‘ inspirierende Speaker wir dieses Jahr am Podium hatten. Besonders bedanken möchte ich mich daher bei Forward Creatives für die fantastische Umsetzung des Events: Ohne euer Know-how und eure kreative Kraft wäre das nicht möglich gewesen. Man konnte spüren, wie nah ihr am Puls der Zeit seid“, sparte Schreuder nicht mit Lob.

„Angst killt Innovationen“

Das Programm am #tdmk19 teilte sich auf zwei Bühnen auf: Auf der Main Stage waren vor allem die internationalen Speaker zu sehen. „Angst“ stand im Mittelpunkt des Auftritts von Jo Marie Farwick, CEO von Überground. Angst vor einer ablehnenden Reaktion der Kunden sei oft ein Problem von Kreativen. Das behindere aber das Vorankommen und den Erfolg. Gegen Angst helfe Mut und „einfach machen“, was sie am Beispiel ihres Werbeclips für Freeletics eindrucksvoll demonstrierte.

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Jo Marie Farwick appellierte an das Publikum, keine Angst zu haben, denn die „kille“ Innovationen.
© Julian Mullan

„Kooperation statt Competition“

Dass ein Ein-Frau-Unternehmen erfolgreich sein kann stellt Laura Karasinski unter Beweis. Wenn sie jemanden für ein Projekt braucht, hat sie eine Vielzahl an talentierten Menschen, die sie anrufen kann, erzählte im Talk mit Moderatorin Michaela Bilgeri. Trotz ihrer jungen Jahre hat die Wiener Designerin bereits Projekte für prominente Kunden umgesetzt. Ein Herzensprojekt des Atelier Karasinski war die Gestaltung des Interieurs und Corporate Designs im Restaurant Motto im fünften Wiener Gemeindebezirk. Ein weiteres Markenzeichen von Karasinski: Sie setze auf „Kooperation statt Competition“. An Pitches nehme sie nicht teil, weil sich das für sie nicht auszahle. Wer mit dem Atelier arbeiten will soll sie kontaktieren – oder sich jemand anderen suchen.

Über technologische, künstlerische, ästhetische und erzählerische Elemente der Virtual Reality sprach Barnaby Steel, Gründer & Director von Marshmallow Laser Feast und beeindruckte das Publikum mit seinen Laser Shows. Man müsse Dinge einfach durchziehen, ganz egal was andere Leute denken und auf das finale Ziel fokussieren, sagte Raj Davsi, Art Director von The Mill. Er berichtete auch von seiner fruchtbaren Zusammenarbeit mit Forward Creatives. In Berlin erhielt er 2019 den Commercial Award für die Main Title Sequence des Forward Festivals.

Förderung für Kreative

Best-Practice-Modelle in Förderwesen und Crowdfunding waren Thema des Panels „Wind unter die Fühler“, das Fachgruppenobmann Marco Schreuder leitete. Unter den TeilnehmerInnen waren Sunita Maldonado (Project Consultant bei Wemakeit), Karin Emprechtinger (Kreativwirtschaft/Entrepreneurship, Austria Wirtschaftsservice), Elisabeth Noever-Ginthör (Leiterin departure, Wirtschaftsagentur Wien) und Gerin Trautenberger (Vorsitzender Kreativwirtschaft Austria). Sie stellten die Fördermöglichkeiten der Einrichtungen der Stadt Wien und der Republik vor. Die Runde war sich einig: Es gebe in Österreich ein gutes Angebot an Unternehmensförderungen – selbstverständlich könnten aber dennoch nur ein paar wenige Projekte finanziell unterstützt werden. Bei Crowdfunding gebe es in Österreich noch Luft nach oben, in der Schweiz werde das schon viel mehr genützt.

© Matthias Schuch | www.matthiasschuch.com

v.l.n.r.: Elisabeth Noever-Ginthör, Sunita Maldonado, Marco Schreuder, Karin Emprechtinger und Gerin Trautenberger
© Matthias Schuch

Neues, Ungewohntes wagen

Welche Vorteile ihre Offenheit für interkulturelle Zusammenarbeit biete, strich Gabrielle Soria, Creative Director von AKQA, hervor. Der Sprössling einer Schwedin und eines Filipinos wuchs in Kalifornien auf und erzählte von den Vorzügen einer kreativen Umgebung, die sie auch in Berlin gefunden habe.

Europas Fotograf des Jahres 2018 Michael Liebert präsentierte ebenso eine Auswahl seiner Bilder wie Fotografin Rafaela Pröll, die mit international bekannten Models shootet.

Was es heißt, eine „ganz andere Art von Journalismus“ zu machen und Erfolg damit zu haben, berichtete Markus Lust, Head of Cultural Strategy bei VICE. Mit Kollaborationen habe VICE gute Erfahrungen gemacht. Ein Beispiel dafür sei das Projekt „Cop Watch“, wo man mit

der Stadtzeitung Falter zusammengearbeitet habe. Das sei für beide von Vorteil gewesen: VICE konnte von der „Creditibility“ des Aufdeckerblattes profitieren. Der Falter von der Reichweite des Lifestyle- und Jugendmagazins bei jüngeren Zielgruppen.

Mit der gewohnt großen Portion Witz stellte Erik Kessels, Creative Director bei KesselsKramer, seine Projekte vor. Darunter etwa das I amsterdam-Projekt, das dann millionenfach von anderen Städten kopiert wurde, Jump Trump, oder, wie er zum Erfolg des Hans Brinker Budget Hotels – dem „Worst Hotel in the World“ – beigetragen hat. In vielen seiner Projekten widme er sich den so genannten Amateuren, sagte Kessels, die eine wertvolle kreative Inspirationsquelle für ihn seien.

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Erik Kessels‘ Präsentation war von Witz geprägt.
© Julian Mullan

Provozieren, um aufzufallen

Wir können das Rad nicht mehr erfinden, aber neu erfinden – und genau das kann Produkten und Projekten zu Erfolg verhelfen, weiß Sigi Mayer. Der oberösterreichische Art Director war zu Gast bei „Eine Stunde mit“, in dem Marcus Arige von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien regelmäßig mit Kreativen über ihr Werk und Leben plaudert. Mayer kommt ursprünglich aus der Kunstszene. Lautstark richtete er seinen Appell an den randvollen Saal: „Des muast da afoch trauen!“ Man müsse unkonventionell sein, provozieren, um aufzufallen. Das tat Mayer mit der unkonventionellen Idee von Ski mit Noppen. Dafür sei er anfangs belächelt worden. Die 500 Stück, die er auf einer japanischen Ausstellung präsentierte, waren aber im Nu weg. Würstel verpackt er in Zigarrenhüllen, Plundergebäck benennt er „Faustwatschn“. Nur so könnten bestehende, „stinknormale“ Dinge Aufmerksamkeit erhalten – und darum gehe es schließlich oft in der Werbung.

© Matthias Schuch | www.matthiasschuch.com

Sigi Mayer (rechts im Bild) präsentierte im Talk mit Marcus Arige seine unkonventionellen Ideen, die „stinknormalen“ Produkten zu Erfolg verhelfen, wie etwa die „Faustwatschn“, ein Plundergebäck.
© Matthias Schuch

 

Weitere Fotos vom Tag der Marktkommunikation

Fotogalerie 1

Fotos: © Matthias Schuch

Fotogalerie 2

Fotos: © Julian Mullan

Nutzung der Fotos für redaktionelle Zwecke kostenlos, bei Angabe des jeweiligen Copyrights.

Der Tag der Marktkommunikation 2019

Am 10. Oktober 2019 fand der Tag der Marktkommunikation im Palais Wertheim statt. 

Als Co-Produktion mit der Landesinnung Wien der Berufsfotografen richtete sich der Tag der Marktkommunikation an die Mitglieder der beiden Fachgruppen sowie an alle Interessierten an der Branche. Neben spannendem Austausch erwartete die BesucherInnen ein Programm mit Vorträgen und Talks rund um das Thema „Fühler ausstrecken“.

 


DER #TDMK19 IN BILDERN

Eigenwerbung: Nachbericht zum ExpertInnen-Talk

Die Fachgruppe Werbung Wien nutzte den Rahmen der Österreichischen Medientage 2019, um den Workshop „Eigenwerbung wirkt! Wenn man schaut, dass man sie hat“ zu veranstalten. Initiator und Fachgruppen-Obmann stv. Konrad Maric dazu: „Eigenwerbung ist seit jeher ein Thema. Gute Eigenwerbung bringt Leads, neue Kunden und Mitarbeiter. Eigenwerbung ist essentiell – für die Big Player, für die KMUs aber vor allem auch für die EPUs.“

Gemeinsam mit ExpertInnen verhandelte Maric am 26. September vor rund 45 TeilnehmerInnen das Thema am Erste Bank Campus in Wien. Die Talk-Runde bestand aus
Oliver Klein (cherrypicker, Hamburg),
Robert Dassel (AANDRS, Wien),
Elisabeth Ratschka (Brandenstein Communications, Wien) und
Maximilian Mondel (Momentum PR, Wien).

If you don’t change the world, the world will change you.

Den Auftakt des Workshops machte Oliver Klein, Gründer und Geschäftsführer der in Deutschland beheimateten Agentur cherrypicker. Er brachte Inputs und Beispiele mit, die für ihn die vier Säulen von guter Eigenwerbung verdeutlichten:

  • Positionierung (am Beispiel Publicis Media)
  • Relevanz (am Beispiel des Innovations Labs von Milk)
  • Cleverness (am Beispiel der Agentur Blood Actvertising, die beim Best Practice Award sehr clever die Jury auf sich aufmerksam machten)
  • Differenzierung (am Beispiel „The Challenger Network“ der internationalen Agentur VCCP)

Als ein weiteres Beispiel eines „Sehr, sehr guten Cases“ findet Oliver Klein die Kampagne „Die neue Nähe“ für die Aktion Mensch – Details hier https://www.youtube.com/watch?v=NJbAjxkaxnA

Bei der Eigenwerbung sollte jede Agentur darauf achten, so eigenständig, so relevant, und so aufmerksamkeitsstark wie ihr möglich aufzutreten. Nur so kann es ihr gelingen die Neugierde von potentiellen Kunden auf sich zu ziehen.
Oliver Klein | Inhaber der Agentur-Management-Beratung cherrypicker, Hamburg

© Markus Wachter

© Markus Wache

 

Kreativ & Smart gedacht

Wie man als junge Agentur, als quasi Kommunikations-Start-up von 0 auf 100 in nur zweieinhalb Jahren kommen kann, zeigte Robert Dassel, Founder und Creative Director der Wiener Agentur AANDRS. Die 2017 gegründete Agentur zählt heute bereits zehn Mitarbeiter und arbeitet für namhafte Unternehmen wie z.B. die ÖBB, willhaben und Kastner & Öhler.

AANDRS hat recht gewieft mittels Eigenwerbung auf sich aufmerksam gemacht: Denn im Rahmen einer Kooperation mit dem Drittligisten, dem Floridsdorfer Athletiksport-Club (FAC Wien) wurde kurzer Hand eine Werbekampagne gegen die Platzierung des eigenen Agenturlogos auf den Dressen der Mannschaft getauscht. Dieser Deal bescherte AANDRS österreichweit u.a. im ORF Präsenz als auch den einen oder anderen Award.

 

Vimeo

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AANDRS X FAC from AANDRS on Vimeo.

Gute Eigenwerbung schafft nicht nur Aufmerksamkeit bei potentiellen Kunden, sondern sorgt auch für zusätzliche Motivation in der Agentur. Und motivierte Mitarbeiter, die Spaß an der Sache haben, schaffen wiederum zufriedene Kunden.
Robert Dassel | Founder & Creative Director AANDRS, Wien

Sich selbst als KundIn wahrnehmen

Eine gute Social Media-Kommunikation für das eigene Unternehmen muss wie die Kommunikation für eine/n AuftraggeberIn behandelt werden. Das empfiehlt Elisabeth Ratschka von der Wiener PR-Agentur Brandenstein Communications: „Die professionelle Nutzung der Social Media geht nicht nebenbei, halbherzig. Auch hier muss geplant und müssen Inhalte kuratiert werden.“

Die auf PR spezialisierte Agentur ist selbst erfolgreich in den Social Media vertreten und das Team trifft sich zu regelmäßigen Redaktionssitzungen, um den Content zu planen – was die flexible, spontane Kommunikation nicht benachteiligt.

 

Wir können uns das leisten.

Was heute Ad-Schaltungen in den digitalen Medien und das Betreiben eigener Kanäle sind, war früher die Schaltung von Anzeigen in branchen-relevanten Medien. Maximilian Mondel, Geschäftsführer der Agentur Momentum in Wien, ist überzeugt, das „Eigenwerbung auch gemacht wird, um der Konkurrenz zu zeigen, wir können uns das leisten. Vor allem früher galt dieser Leitsatz sehr stark, wenn große Agenturen große Anzeigen geschaltet und beim eigenen Werbebudget nicht gegeizt haben.“

Mondel sieht auch den Namen des eigenen Unternehmens mitunter als Eisbrecher bei Gesprächen und rät allen, Branchenveranstaltungen zu nutzen und aktiv Networking zu betreiben.

Als kleine, junge Agentur müssen wir subtilere Wege beschreiten, um die Werbetrommel für uns zu rühren. Wir als Momentum Wien nutzen etwa die von uns veranstalteten JETZT Fachkonferenzen im Themenfeld Digital Marketing, um nachhaltig auf uns aufmerksam zu machen. Buzz für die Marke Momentum Wien erzeugen wir aber auch, indem wir uns zusätzlich zur eigentlichen Arbeit in diversen Kommunikationsverbänden und -initiativen engagieren, Content beisteuern oder Podiumsdiskussionen moderieren. Ein weiteres Investment in unsere Marke ist das in Kooperation mit dem Münchner Ebner Verlag in Österreich hochgezogene Fachmedienportal internetworld.at. Und dann haben wir noch vor wenigen Wochen ein Projekt gelauncht, das uns nicht vordergründig Profit bringen wird, aber eben auch auf unsere Marke einzahlt: nämlich MarketingLive.Events, eine Eventplattform für Veranstaltungen im Bereich Marketing, Werbung und Medien im DACH-Raum. All das kostet uns eine Menge Zeit und Geld, aber beides ist sinnvoll und gezielt eingesetzt, weil uns potentielle Kunden im PR- und Corporate-Communications-Bereich dadurch im wahrsten Sinn des Wortes spüren und weil sie sehen, was wir als Momentum Wien bewegen.
Maximilian Mondel | Gründer & Managing Director, Momentum Wien

Die ExpertInnen sind sich sicher: Eigenwerbung wirkt. Und lohnt sich.

Wir bedanken uns bei unseren Talk-Gästen für die hilfreichen Inputs und Impulse sowie bei allen TeilnehmerInnen für Ihre Zeit.

 

Wertvolle Tipps der ExpertInnen

  • Elevator-Pitch für Small-Talk-Situationen „einstudieren“.
  • Rausgehen, rausgehen, rausgehen: Branchenveranstaltungen nutzen!
  • Keine Angst vor dem Net-Working!
  • Die eigene Arbeit sichtbar machen: Medienpräsenz, Social Media, eigene Kanäle etc.
  • Sich ins Gespräch bringen – als TeilnehmerIn bei Podiumsdiskussionen, Branchenevents etc.
  • Buzz mit dem eigenen Tun und Schaffen erzeugen, auch mal anecken!

Wertvolle Links

EINE STUNDE MIT …

Das Format „Eine Stunde mit …“ geht in die nächste Runde: Nach einem tollen Abend der deutschen Künstlerin, Grafikdesignerin und Fotografin Sarah Illenberger freuen wir uns auf die nächste Stunde mit Sigi Mayer, die im Rahmen vom Tag der Marktkommunikation 2019 stattfinden wird.

Am 10. Oktober begrüßt sie Ausschussmitglied Marcus Arige im Palais Wertheim.

Alle Infos dazu finden Sie auf unserer Facebook-Veranstaltung.

Sigi Mayer ist seit vielen Jahren als Bildender Künstler, Werbedesigner und Art Director tätig. In Österreich ist der Linzer schon längst eine Werbe-Legende, doch auch international hat der Künstler mit seinen unkonventionellen Ideen die Werbebranche erobert. Ausgezeichnet mit drei Yellow Pencils ist er u.a. Mitglied des D&AD London, dem berüchtigtsten Creativ Club der Welt.

Hier präsentieren wir Ihnen ein Highlight-Video von „Eine Stunde mit Sarah Illenberger“:

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Es gibt ein Leben nach der Werbung!

Eine Ex-Werberin und zwei Ex-Werber waren beim letzten Kreativ-Frühstück geladen.

 

© Rene Wallentin

© Rene Wallentin

 

  • Stephan Klein führt gemeinsam mit seiner Frau Beate Herr und Frau Klein einen Designerladen für alles rund um das Kind. Beide waren vorher sehr erfolgreich bei den großen Agenturen (Demner, Merlicek & Bergmann, Scholz + Friends, Springer und Jacoby) hier und international tätig.
  • Petra Eggenreich, vormals viele Jahre in leitenden Marketingpositionen (Adidas, A1 Telekom, Palmers, Libro, Verlagsgruppe News), betreibt heute Linos Marketerei, einen Concept Store für das Leben mit und rund um den Hund.
  • Andreas Gorbach war Geschäftsführer der Vorarlberger Agentur die3. Nach 32 Jahren in der Werbung ist er heute psychologischer Berater mit Schwerpunkt Existenzanalyse und Logotherapie.

Junge wie alte WerberInnen interessierten sich für das Leben „danach“. Vor allem dafür, was die Gäste dazu bewogen hatte, die Branche zu wechseln. Bei allen drei waren einschneidende Ereignisse dafür verantwortlich, einen völlig neuen Lebensweg einzuschlagen. Wobei sich der Wunsch bei allen schon vorher bemerkbar gemacht hatte. Bei Stephan und Beate Klein war es die Geburt ihres Sohnes Lennart, bei Petra Eggenreich der zuckersüße Parson Terrier Lino und bei Andreas Gorbach ein Burnout.

Was ehemalige und aktuelle WerberInnen einte, war die Klage über die abnehmende Wertschätzung für ihre Leistung. Damit einher gehe ein Preiskampf, der nur durch Selbstausbeutung kompensierbar wäre.

Als Marken- und psychologischer Berater warnte Andi Gorbach davor, sich unter Wert zu verkaufen. „Das hält die Seele (die Marke) langfristig nicht aus.“

Auch Stephan Klein warnte vor Rabattitis. Er und seine Frau setzten von Anfang an auf Qualität. Sie wollten eine Marke aufbauen und richteten ihre gesamte Geschäftsstrategie danach aus.

Wegen ihres liebevoll ausgewähltem und vor allem qualitativ hochwertigem Sortiment sowie der intensiven persönlichen Beratung kämen Menschen aus ganz Österreich in ihren kleinen Laden nach Mödling, erzählte Petra Eggenreich. Auch ihr half die Marketingerfahrung massiv bei der Ausrichtung ihres Geschäftes. Wobei sie gestand, dass sie bei der Sortimentsplanung und Budgetierung schon externe Beratung in Anspruch genommen hätte.

Die Konkurrenz aus dem Internet fürchten die beiden Einzelhändler nicht. „Natürlich gibt es Beratungsdiebstahl. Das ärgert uns auch wirklich. Aber dafür entschädigen die vielen Stammkunden, von denen einige zu richtig guten Freunden geworden sind.“ so Stephan Klein. In Sachen online-Handel rät er zu „ganz oder gar nicht“.

Alle drei wollten ihre Zeit in der Werbung nicht missen, sind retrospektiv betrachtet aber mehr als zufrieden mit ihrem Ausstieg. Andreas Gorbach meinte zum Abschluss: „In uns allen stecken so viele Möglichkeiten. Wir müssen es uns bloß zutrauen.“ Petra Eggenreich schloss mit einem „Mut tut gut“ und Stephan Klein beendete das morgendliche Treffen mit einem Zitat von Erich Kästner: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“

PS: Lino, unser tierischer Gast, benahm sich übrigens den ganzen Morgen vorbildlich: Er begrüßte überschwänglich die Gäste und kuschelte sich anschließend zu Frauchens Füßen. Ihm war das Leben nach der Werbung schnurz!

Eigenwerbung wirkt! Wenn man schaut, dass man sie hat

Während die UnternehmerInnen der Kommunikations- und Werbewirtschaft im Auftrag ihrer KundInnen tagein, tagaus versuchen alles möglich zu machen, Sichtbarkeit für Marke und Produkte zu schaffen, Reichweite, Leads und Likes zu generieren so wird dies meist für die eigene „Marke“ und die Eigenwerbung oft vernachlässigt.

 

Wer nicht wirbt, stirbt.
Henry Ford

In einer 2018 von Hubspot durchgeführten Studie wird sichtbar, dass die NeukundInnengewinnung mit einem Anteil von über 60 Prozent als die größte Herausforderung gesehen. Die Studie, in welcher 1000 Marketing-Agenturen in 84 Ländern befragt wurden, zeigt auch, dass mit 32 % die Empfehlung durch Dritte bei den Agenturen die meisten Leads erzeugt. Die persönliche Weiterempfehlung ist nach wie vor die stärkste Währung.

Es überrascht, dass planbares, skalierbares Eigenmarketing bei einem Gros der befragten Agenturen nicht stattfindet. Das Werbung manchmal nerven kann, ist hinlänglich bekannt. Und gerade KommunikatorInnen und Kreativschaffende wissen, was erforderlich ist, um Marken und Produkte erfolgreich zu machen. Es werden hohe Beträge in Vermarktung und Performance investiert. Warum also wird die Eigenwerbung oftmals vernachlässigt? „Diese Frage beschäftigt mich seit langem und es ist nun an der Zeit, darüber zu sprechen und dem Dilemma nachzugehen“, erklärt Konrad Maric, Obmann stv. der Fachgruppe und Initiator des Themas. „Als Fachgruppe vertreten wir über 11.000 Unternehmerinnen und Unternehmer, darunter große Agenturen aber auch viele Selbstständige. Vor allem diesen müssen wir Impulse senden und anhand von Best Practice-Beispielen zeigen, dass Eigenwerbung nicht nur wirkt, sondern sich auch lohnt. Ist der Stein ein mal im Rollen, gilt es dran zu bleiben: für den eigenen Erfolg als Unternehmerin bzw. Unternehmer und um dadurch bestenfalls auch als Unternehmen zu wachsen“, so Maric weiter.

 


 

Oliver Klein – Inhaber der Marketingberatung cherrypicker, Hamburg

© Oliver Klein /Cherrypicker

© Oliver Klein / Cherrypicker

Es geht mal wieder um den berühmten Schuster mit den schlechtesten Schuhen

Wir stellen uns mal folgendes vor: Ein Marketingleiter sucht eine Agentur, die ihm hilft, seine Marke erfolgreich in die Zukunft zu führen. Sie soll ihm eine starke Strategie entwickeln, die ihn vom Wettbewerb klar differenziert. Sie soll für ihn aufmerksamkeitsstarke Kampagnen entwerfen und diese in wirkungsvolle Maßnahmen übersetzen, damit die Zielgruppen von dieser Marke einfach nur begeistert sind.

Leider fällt dem Marketingleiter während seiner Suche auf, dass die vermeintlich besten und ausgezeichnetsten Agenturen sich mit ihrer eigenen Vermarktung eher schwer tun. Keine klare Positionierung, nichts mit Differenzierung und die Aufmachung ist auch nicht gerade kreativ.

Was wird dieser Marketingleiter dann wohl über diese Agenturen denken? Wie glaubwürdig ist denn deren zukünftiger Rat, wenn die „Experten“ das Thema Eigenwerbung nicht mal für sich selbst auf die Reihe bekommen? Und selbst wenn er sich dann für eine Agentur entscheiden möchte, wie werden bei diesen Eindrücken wohl die Preisverhandlungen verlaufen?

Vielleicht ist es nicht ganz verwunderlich, dass manch ein Kunde dann erst einmal sehen will, was die Agenturen wirklich können und einen Pitch ausruft – obwohl er dies eigentlich nicht vorhatte.

Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich als Agentur mit den typischen Awards schmückt und sich selbst feiert, das 1×1 des Eigenmarketings aber links liegen lässt.

Will ein guter Schuster heute erfolgreich Kunden gewinnen, muss er selbst die besten Schuhe tragen, sie stets auf Hochglanz polieren und sich möglichst oft damit sehen lassen. Denn nur so nehmen ihm seine Kunden ab, dass er besser ist als all die Produkte beim Schuhdiscounter hinter dem Supermarkt. Warum sollte dies nicht auch für Agenturen gelten?

 

Machen Sie mit, lassen Sie sich inspirieren!

Am 26. September veranstaltet die Fachgruppe im Rahmen der Österreichischen Medientage (ÖMT) einen Impuls-Talk mit Experten zum Thema Eigenwerbung & Selbstvermarktung. Für den Besuch des Talks ist ein Ticket für die ÖMT erforderlich. Das Fachgespräch findet von 15.30 bis 16.30 Uhr am Erste Bank Campus statt. Begrenztes Platzkontingent, Anmeldung beim Programmpunkt auf medientage.at erforderlich.

 

Die Fachgruppe bei den Österreichischen Medientagen 2019

Fachgruppenobmann Marco Schreuder ist Teil der Podiumsrunde „Die Agentur der Zukunft“, welche am Donnerstag, 26. September um 14 Uhr stattfindet. Weitere Details zu dieser Diskussion finden Sie hier.

 

Link zur Hubspot Studie

 

FACHGRUPPENTAGUNGEN & TAG DER MARKTKOMMUNIKATION 2019

„Fühler ausstrecken“ lautet das Motto der 7. Auflage des Fachevents der Wiener Kreativ- und Kommunikationswirtschaft am 10. Oktober 2019 im Palais Wertheim.

Neue Wege – Neue Chancen

Die Gewohnheit ist etwas sehr Gemütliches. Auf bereits erprobte Systeme ist Verlass. Mit alten Vertrauten zu arbeiten ist unkompliziert. Manche Leute behaupten ja „never change a winning team“. Doch seien wir mal ehrlich: Auf alten Wegen bleibt die Inspiration oft auf der Strecke.

Die wahre Magie passiert außerhalb der eigenen Komfortzone. Doch wie verlässt man diesen wohlig-warmen Ort, an dem alles ganz passabel funktioniert? Diese Frage, die wir uns als Werbe-, Kommunikationtions-, Fotografie- und Kreativbranche stellen wollen wir uns ausführlich beim #tdmk19 widmen.

Dazu haben wir Persönlichkeiten der nationalen und internationalen Kreativszene eingeladen, um Sie zu inspirieren einmal etwas Neues auszuprobieren und zu wagen, alte Wege zu verlassen.

Als Co-Produktion mit der Landesinnung Wien der Berufsfotografen richtet sich der Tag der Marktkommunikation an alle Mitglieder der beiden Fachgruppen sowie an alle Interessierten an der Branche. Neben spannendem Austausch erwartet Sie ein Programm mit Vorträgen und Talks rund um das Thema.

JETZT ZU DEN VERANSTALTUNGEN ANMELDEN

Wir bitten Sie um Anmeldung sowohl zur jeweiligen Fachgruppentagung als auch zum Tag der Marktkommunikation bis spätestens 5. Oktober. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen ist ausschließlich über die Anmelde-Links möglich.

Links zur Anmeldung:

Hinweise: Wir weisen darauf hin, dass die Fachgruppentagungen nicht öffentlich sind. Der Tag der Marktkommunikation (ab 15:00Uhr) ist öffentlich zugänglich, die Teilnahme ist kostenlos.

Begrenzte TeilnehmerInnenzahl beim Tag der Marktkommunikation auf Grund von räumlichen Gegebenheiten. Der Einlass erfolgt nach dem „first come – first served-Prinzip“ – es kann zu Wartezeiten kommen.

 


ABLAUF: FACHGRUPPENTAGUNGEN UND TAG DER MARKTKOMMUNIKATION  2019

Donnerstag, 10. Oktober 2019, 13:15 Uhr, Palais Wertheim, Canovagasse 1-5, 1010 Wien

  • 11:00 Uhr Start Check-in für die Fachgruppentagungen
  • 12:30 Uhr Fachgruppentagung der Landesinnung Wien der Berufsfotografen
  • 13:15 Uhr Fachgruppentagung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien
  • 15:00 Uhr Start Check-in für den Tag der Marktkommunikation
  • 15:25 Uhr Tag der Marktkommunikation
  • 21:00 Uhr Ende

Den Programmfolder mit der Tagesordnung der jeweiligen Fachgruppentagung und alle Infos zum #tdmk19 finden Sie hier zum Download:

 

wkw-244-0719_folder_programm_2019_verbessert

Programm als PDF herunterladen

Hinweise: Die Vorträge der internationalen SpeakerInnen werden in Englisch sein. GebärdensprachdolmetscherInnen begleiten den gesamten Tag der Marktkommunikation.

ZUM ORGANISATORISCHEN

Bildnachweis: Identum Communications GmbH

Eine Stunde mit …

Das Format „Eine Stunde mit …“ geht in die nächste Runde: Nach den tollen Abenden mit Erik Kessels, Johannes Erler und Mario Lombardo freuen wir uns dieses Mal auf die deutsche Künstlerin, Grafikdesignerin und Fotografin Sarah Illenberger als exklusiven vierten Gast.

Am 23. Mai begrüßt sie Ausschussmitglied Marcus Arige im Filmhaus am Spittelberg. Alle Infos dazu finden Sie auf unserer Facebook-Veranstaltung.

Hier dürfen wir die Highlights-Video von „Eine Stunde mit Mario Lombardo“ präsentieren:

Family- und/oder Business-Plan?

Wenn Selbstständige Eltern werden

An die 25 Mamas und Papas (to be) waren beim letzten Kreativ-Frühstück dabei um darüber zu sprechen, wie sich die Rahmenbedingungen verändern, wenn man Eltern wird. Gerade bei Selbstständigen hat die Elternschaft ja starken Einfluss auf den Businessplan. Es ist also durchaus sinnvoll, sich aktiv mit den neuen Rahmenbedingungen auseinanderzusetzen. Sich mit zu fragen: Wie verschieben sich meine Wertigkeiten? Welchen Einfluss hat das auf mein Business? Welche (neuen) Ressourcen brauche ich?

Eva-Maria Kraus hat dazu ein einzigartiges Workshopformat entwickelt, über das sie mit der Moderatorin Alexandra Fiedler-Lehmann und den TeilnehmerInnen des Kreativ-Frühstück gesprochen hat. Für ihr Seminar Mama*-Canvas hat Eva-Maria Kraus den Europäischen Trainingspreis 2018 sowie den Sonderpreis der Jury für gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Relevanz des Themas bekommen.

Auch sie hat sich aus „persönlicher Betroffenheit“ – ihre Kinder sind nun 4 und 6 Jahre alt – begonnen, mit dem Thema auseinanderzusetzen. Da es kein adäquates Weiterbildungsangebot gab, entwickelte sie es kurzerhand selbst und machte sich damit selbstständig. Zuvor war sie langjährig in der Werbebranche als Etat-Direktorin und später bei A1 Telekom Austria AG als Führungskräftetrainerin tätig.

-51% 10 Jahre nach dem ersten Kind

Einleitend präsentierte Alexandra Fiedler-Lehmann, die sich kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes selbstständig gemacht hatte, eine beeindruckende Grafik**, wonach das Erwerbseinkommen von Mütter auch 10 Jahre nach der Geburt des ersten Kindes in Österreich immer noch 51% unter dem Wert vor der Geburt liegt. (Während Männer kaum Einbußen erleiden.)  Die Teilzeitquote ist bei Frauen – auch bei Selbstständigen – sehr hoch. Was auch mit dazu führt, dass das Medianeinkommen von selbstständigen Frauen um fast 50% geringer ist als das der Männer***.

Rechtzeitig über den neuen Lebensabschnitt nachdenken

Doch nicht nur die Lebenseinkommenskurve ist ein wichtiger Grund dafür, sich aktiv mit Einkommen und Elternschaft auseinanderzusetzen. Eva-Maria Kraus: „Wenn wir Eltern werden, verschieben sich unsere Werte. Es ist daher ein guter Zeitpunkt, um über Zukunftsperspektiven nachzudenken. Wohin will ich mich mit meinem Business entwickeln? Welche Rahmenbedingungen muss ich dafür schaffen? Wer sind verlässliche PartnerInnen dabei? Welche Stärken bringe ich mit?“ Das Seminar Family-bzw. Mama-Canvas wurde auf der Basis der Business-Model-Canvas (Canvas =Leinwand) entwickelt. So werden Business-Methoden für die Bedürfnisse von Eltern bzw. Müttern nutzbar gemacht. Das Seminar hat klare Ziele:

  • Eltern sollen von getriebenen Personen zu treibenden Kräften werden.
  • Eltern lernen klar zu kommunizieren wie sie Vereinbarkeit von Familie und Beruf umsetzen möchten.

Dafür setzt Eva-Maria Kraus auf das Simulationstraining „Klare Kommunikation“. Es wurde für die Luftfahrt entwickelt, um die Crew eines Flugzeugs zu befähigen, durch eine professionelle Kommunikation verhaltenssensible Situationen zu meistern.

Auch für die ArbeitgeberInnen-Betriebe lohnt sich das Seminar. Werden doch im „War of Talents“ jene die Nase vorn haben, die vermehrt auf die Bedürfnisse von Eltern Rücksicht nehmen.

Die Werbebranche hat diesbezüglich ohnedies einiges gut zu machen, wie mehrere weibliche Gäste anmerkten. Eine Teilnehmerin erzählte: „Als Mutter wurde ich in der Agentur nicht mehr ernst genommen. Man wusste nichts mehr mit mir anzufangen. Das ging so weit, dass ich keine Arbeitsaufträge mehr bekommen habe und nur noch herumgesessen bin. Ich habe schließlich gekündigt und mich selbstständig gemacht.“ Erfahrungen, die durchaus auch von anderen geteilt wurden. Leider waren beim Kreativ-Frühstück keine ArbeitergeberInnenbetriebe anwesend, die dieser Darstellung widersprechen hätten können.

Was den TeilnehmerInnen sonst noch am Herzen lag, war vor allem eine einfach zugängliche, konsistente Information zum Thema. Darin waren sich Mamas und Papas einig.

Apropos Papas: Mit fast 1/3 Männeranteil im Publikum brachten die Mitglieder der Fachgruppe Eva-Maria Kraus zum Staunen! (Wobei zum Seminar sollten dann doch liebe die Frauen gehen 😉)

„Wir bohren ganz dicke Bretter, es ist noch ein langer Weg zur echten Gleichstellung. Auch wenn die Situation bei den Selbstständigen weitaus besser ist als im Angestelltenbereich. Mit dem Angebot des Seminars ‚Family-Canvas‘ wollen wir als Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation Wien unsere Mitglieder empowern, Familie und Business unter einen guten Hut zu bringen. Und natürlich hoffen wir auf viele NachahmerInnen in anderen Branchen“, resümierte die Gastgeberin Alexandra Fiedler-Lehmann.

Vormerkungen für das Family-Canvas-Seminar werden unter werbung@wkw.at entgegengenommen.

* In unserem pädagogischen Sendungsbewusstsein haben wir das Seminar politisch korrekt umbenannt in Family-Canvas. In der Realität sind diejenigen, die das Seminar besuchen, zu 99,9% Frauen.

**Kleven et al.2018

*** Statistik Austria, Einkommensbericht 2018

„So geht PR im digitalen Zeitalter“

Mehr als 30 PR-ExpertInnen gaben bei der Fachkonferenz JETZT Digital PR spannende Einblicke in die neuen Möglichkeiten digitaler PR-Strategien und digitaler PR-Tools

Wie man digitale PR-Maßnahmen von Social Media über Influencer Marketing und Blogger Relations bis Branded Content konzeptionell, inhaltlich und formal anlegen sollte, erfuhren PR-Profis im Rahmen der zweitägigen Fachkonferenz JETZT Digital PR Mitte September in Wien. An den beiden Konferenztagen im Twin Tower am Wienerberg in Wien wurde den insgesamt 132 KonferenzteilnehmerInnen von ausgewiesenen KommunikationsexpertInnen aus Agenturen, Unternehmen und von DienstleisterInnen sofort in die Tat umsetzbares Know-how für Digital-PR-Maßnahmen vermittelt.

Digitale PR-Tools verstehen und nutzen lernen!

Das Motto des ersten Konferenztages der JETZT Digital PR, dem Training Day, lautete unmissverständlich „So geht PR im digitalen Zeitalter“ und richtete sich an all jene, die in Unternehmen und Institutionen aktuell oder demnächst mittelbar und unmittelbar mit dem Themenfeld PR befasst sind. Der Training Day bot den KonferenzteilnehmerInnen einen generellen Überblick über digitale PR-Tools und digitale PR-Strategien und vermittelte, wie sich das Spektrum an Möglichkeiten für PR-Profis durch die Digitalisierung verändert hat.

© Momentum

© Momentum Wien

Der Training Day enthielt eine ganze Reihe von praxisrelevanten Übungen und wartete mit Tipps und Tricks für die tagtägliche PR-Arbeit. Mit Annabel Loebell, Grazia Nordberg, Divna Ivic und Vincent Bennett von der Agentur LOEBELL NORDBERG, Ines Glatz-Deuretzbacher von der Agentur november pr&design, Cornelia Maier von der Agentur punkt & komma, Stefanie Diem vom OBSERVER sowie Maximilian Mondel von der Agentur MOMENTUM Wien führten acht profilierte PR- und Medien-ExpertInnen durch den Training Day.

Conference Day: Deep Insights & Best Practices

Der zweite Tag der JETZT Digital PR – der Conference Day – lieferte den TeilnehmerInnen im Rahmen von Vorträgen, Panels und Best Practices jede Menge Handlungsanleitungen für den Einsatz von digitalen PR-Tools. Der thematische Bogen spannte sich dabei von Social-Media-Kommunikation, Blogger Relations und Influencer Marketing über Agenda Surfing und Storytelling bis hin zu Bewegtbild-Content, PR-Stunts und Newsrooms. Darüber hinaus lieferte der Conference Day der JETZT Digital PR Einblicke in die Wirkungsweise von benachbarten Disziplinen wie Content Marketing, Native Advertising, Sponsored Content, Branded Content oder Inbound Marketing.

Ein Highlight für die anwesenden PR-Profis war die Werkschau der Siegerkampagnen des PR-Wettbewerbs des Creativ Club Austria (CCA) sowie die Präsentation der kreativsten und erfolgreichen PR-Kampagnen der Welt, die bei den PR Lions im Rahmen der Cannes Lions ausgezeichnet wurden. Als Vortragende und PanelteilnehmerInnen fungierten Kommunikationsprofis von Top-Agenturen wie Ketchum Publico, LOEBELL NORDBERG, Warda Network, ambuzzador, Serviceplan, FUTURA, Content Garden, Take off PR, Heroes & Heroines, Traktor Wien, ambuzzador und MOMENTUM Wien, von Dienstleistern wie OBSERVER, Purpur Media, diego5 und PResstige sowie von Kommunikationsabteilungen renommierter Unternehmen wie Österreich Werbung, Peugeot, ÖBB, Erste Bank und UNIQA.

Premiere! Das war der Auftakt von „Eine Stunde mit …“ mit Erik Kessels

Denn als Fachgruppe ist es uns ein Anliegen, Impulse zu geben, Wissen zu vermitteln und Dialog zu ermöglichen. Für das heurige Jahr sind drei Talks des neuen Formats geplant.

Marcus Arige über das neue Format:

Wir bewundern gefeierte Kreative und ihre ausgezeichneten Arbeiten. Wir sammeln ihre Bücher und folgen ihnen in den Online-Medien. Nur selten erfahren wir etwas über den Menschen selbst: Wer ist das Wesen hinter all diesen kreativen Geniestreichen.

Und genau hier möchte „Eine Stunde mit“ ansetzen und diese Lücke füllen.

Die Premiere von „Eine Stunde mit …“ vom 15. März 2018 hier in Bildern | (c) Zeia Gholam

 

 

red_erikkessels_portrait

If no one hates it, no one loves it – Die neue Veranstaltungsreihe eröffnet einer der wichtigsten Kreativen der Welt: Erik Kessels. Der Mitbegründer der internationalen Agentur KesselsKramer (Link) ist nicht nur der Rockstar unter den Werbern, er ist Künstler, Kurator, Publizist und leidenschaftlicher Sammler von Fotografien. Sein Fokus liegt dabei stets auf dem Unperfekten, Unfertigen und Unvollständigen. Alles, was stört, verschoben und entrückt wirkt, ist für Kessels der Ausgangspunkt, um neue Ideen zu schaffen.

Biographie Erik Kessels wurde 1966 im niederländischen Roermond geboren und ist Gründer und Kreativdirektor der Werbeagentur KesselsKramer in Amsterdam, wo er u.a. Nike, Diesel, J&B Whisky, Oxfam, Ben, Vitra, Citizen M and The Hans Brinker Budget Hotel betreut. Dem Prinzip folgend, dass jedes Medium, wenn es für eine Idee relevant ist, Marken- und Produktkommunikation leisten kann, bietet KesselsKramers ein Portfolio aus ‚klassischer’ Werbung, Publikation und Dokumentarfilm. Er zeichnet u.a. für die Amsterdam Stadtkampagne I AMSTERDAM verantwortlich. Seit 2007 ist KesselsKramer mit der Agentur und Galerie KK Outlet auch in London vertreten. Erik Kessels ist ein begeisterter Sammler fotografischer Werke, publizierte »Instant Men Wonder«, »2 Kilo of KesselsKramer« und andere Fotografiebände und kuratierte mehrere Ausstellungen. Seit 2000 ist er Herausgeber des alternativen Fotomagazins »Useful Photography«.

Eine Stunde mit Erik Kessels
Wann? Donnerstag, 15. März 2018, Check-In ab 18.00 Uhr, Beginn Talk 18.30 Uhr
Wo? Wiener Looshaus am Michaelerplatz
Moderation: Marcus Arige

  • Eine Anmeldung bis  08. März 2018 ist unter diesem Link erforderlich.
  • Wir möchten darauf hinweisen, das die Location nur über begrenzte Kapazitäten verfügt: First Come, First Serve.
  • Im Anschluss Ausklang bis ca. 22.00 Uhr – Networking & Austausch.
  • Wir posten regelmäßig zum Event auf Facebook.
  • Die Teilnahme ist kostenlos.

Forward >> Festival for Creativity, Design & Communication
Zusätzlich möchten wir auf das am 26. und 27. April im Wiener Gartenbaukino stattfindende Forward Festival hinweisen, für welches dieses Jahr unter anderem folgende Speaker gewonnen werden konnten: Designerin Paula Scher, der Fotograf Boogie, Illustrator und Desginer Gavin Strange sowie der Filmemacher Matt Lambert. Wie in den Vorjahren geht die Reise des Forward Festivals dann weiter nach München, Zürich und erstmals auch in die Hansestadt Hamburg.

Weiterführende Links
Interview Erik Kessels im Monopol-Magazin (Link)
Agentur Webseite KresselsKramer (Link)
Forward Festival (Link)

Die Location auf Google Maps

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Speaker-Portrait: Maximilian Schrems

Dieser Erfolg gilt auch heute noch als starkes Signal für den Grundrechtsschutz in Europa. Beim diesjährigen Tag der Marktkommunikation spricht Maximilian Schrems über die diversen Cloud- und Online-Kommunikationslösungen. Er wird weiters anhand von Beispielen aufzeigen, was Unternehmerinnen und Unternehmer in der sicheren Anwendung beachten müssen.

Dropbox, WeTransfer & Co – was die Datenschutzverordnung für Ihr Unternehmen bedeutet

Dass die Digitalisierung mitten in unserer Gesellschaft angekommen ist, ist Fakt. Trotzdem ist Schrems der Meinung, dass „nicht alle Player – egal ob groß oder klein zu 100 Prozent professionell aufgestellt sind.“ In seinem Talk am 10. Oktober 2017 zeigt er daher auf, worauf Kreativ- und Kommunikationsunternehmen in Zukunft achten müssen, wenn diese Cloud- und Distributionsdienste nutzen. Er gibt konkrete Hands-on-Tipps, erläutert die Grenzen und was mit der für 2018 angekündigten Datenschutzgrundverordnung noch realistisch, also okay ist.

Der Datenschützer, Jurist und Autor Schrems ist in Salzburg geboren und wurde 2011 im Rahmen der Big Brother Awards mit dem „Defensor Liberatis“ – für seinen bzw. den Kampf der von ihm mit-initiierten Gruppe „Europe versus Facebook“ – ausgezeichnet.

Mit Maximilian Schrems ist es der Fachgruppe gelungen, einen Datenschützer der quasi ersten Stunde sowie aufstrebenden Juristen und Autor zu gewinnen. Sein Vortrag findet um 17.00 Uhr statt.

Die FGT & der TDM sind ausgebucht (06/10/17) – keine Anmeldung mehr möglich!

Bildcredit Titel (c) 2011 europe-v-facebook.org

Speaker-Portrait: Dr. Hans-Georg Häusel

Er ist Vordenker des Neuromarketings und einer der weltweit führenden Experten in der Marketing-, Verkaufs-, Management- und Hirnforschung. Wir freuen uns Dr. Hans-Georg Häusel für den Tag der Marktkommunikation 2017 am 10. Oktober nach Wien bringen zu können.

Neuroweb – wie digitales Marketing direkt ins Hirn geht

Dr. Häusel ist der Überzeugung, dass die voranschreitende Digitalisierung unsere Welt in einer atemberaubenden Geschwindigkeit verändert. Aber der Mensch an sich, und damit der Kunde verändert sich in einem weniger rasanten Tempo. Unser Gehirn, unsere Grundbedürfnisse sind mehr oder weniger die Gleichen geblieben.

„Wer in der digitalen Welt erfolgreich sein will, verknüpft konsequent die Bedürfnisse des Menschen mit den vielfältigen Möglichkeiten, die die Digitalisierung bietet“

Häusel entwickelte das vielbeachtete Limbic® Modell, welches heute als das beste und wissenschaftlich fundierteste Instrument zur Erkennung von sowohl bewussten als auch unbewussten Lebens- und Kaufmotiven gilt. Es wird ebenfalls in der neuropsychologischen Zielgruppensegmentierung sowie Persönlichkeitsmessung eingesetzt.

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Dr. Hans Georg Häusel hat in den letzten knapp zwei Jahrzehnten eine Vielzahl von Büchern veröffentlicht: Darunter der Bestseller „Think Limbic – Die Macht des Unbewussten verstehen für Marketing, Management und Motiviation“ (2000). Mit diesem Werk revolutionierte er das Denken in den Bereichen Marketing und Management. Es folgten weitere Wirtschaftsbestseller rund um die Themen Hirnforschung und Verkaufen. Als eines der 100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten gilt sein Buch „Brain View – Warum Kunden“, welches 2016 bereits in der vierten Auflage erschienen ist. Häusel hat bei Prof. Dr. mult. Johannes Brengelmann (ehemaliger Direktor des Max Plank-Instituts für Psychiatrie) über neuropsychologische Aspekte des Geld- und Konsumverhaltens promoviert.

Mit der Haufe Verlagsgruppe und der Gruppe Nymphenburg veranstaltet er jährlich den größten Neuromarketing Kongress Europas, welchen Dr. Häusel inhaltlich gestaltet und moderiert. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit und den internationalen Engagements als Speaker ist er u.a. auch Dozent an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich. Hans Georg Häusel lebt in München.

Mit Dr. Häusel ist es der Fachgruppe gelungen einen renommierten Speaker und anerkannten Wissenschaftler zu gewinnen. Sein Vortrag findet um 19 Uhr statt.

Die FGT & der TDM sind ausgebucht (06/10/17) – keine Anmeldung mehr möglich!

Bildcredit Titel (c) Hans-Georg Häusel

Speaker-Portrait: Adina Popescu

In ihrem Talk beim #TDM2017 wird die VR-Expertin über die Möglichkeiten der Interaktion und der Kommunikation in einer zunehmend entgrenzten Welt sprechen. Des Weiteren wird sie aufzeigen, welchen Verantwortungen wir gegenüber stehen und welche Entscheidungen vor uns liegen.

Final Fantasy – wie virtuelle Welten die Zukunft der Kommunikation verändern

Wie verändert sich unsere Kommunkation durch virtuelle Welten und was können wir von Virtual Reality erwarten? Adina Popescu ist der Meinung, dass Interaktivität mehr Freiheit und Co-Kreation auf der Seite der Konsumenten mitbringt. Die durch VR bedingte Entgrenzung von Fantasie und Realität kann aber auch durchaus problematisch sein. Wie ist also damit umzugehen und welche Verantwortung tragen die Erschaffer virtueller Welten? All diese Themenfelder angereichert um Insights und Erfahrungen greift Adina Popescu in ihrem Vortrag auf und skizziert die Zukunft der Kommunikation im Kontext mit Virtual Reality.

International aktiv

Die in Berlin lebende VR-Expertin ist international aktiv und vernetzt. In ihrer täglichen Arbeit wendet sie stets die neuersten Technologien an. Sie verfügt über ein umfangreiches Wissen und arbeitet in unterschiedlichen Bereichen. Virtual Reality kann durchaus als Leidenschaft von Adina Popescu bezeichnet werden. In den Medien wird sie oftmals als Virtual-Reality-Regisseurin bezeichnet. In einem im April diesen Jahres erschienen Interview mit der Deutschen Vogue antwortete sie auf die Frage, wo sie die Zukunft und die Hürden von VR sieht: „Wir haben alle Werkzeuge, um fotorealistische multidimensionale Welten zu bauen. Nur korrespondieren die Systeme noch nicht miteinander, sie müssen also erst noch kompatibel werden. Zum Zweiten ist der Datenaufwand dieser Welten unendlich hoch. Wir kommen langsam dahin. Es ist nur eine Frage der Zeit.“ Vielleicht haben die letzten Monate gereicht, um die Zeit etwas zu beschleunigen, die Zukunft uns Konsumenten näher zu bringen und Hürden abzubauen. Mehr dazu jedenfalls im Rahmen des diesjährigen Tag der Marktkommunikation!

Mit Andina Popescu ist es der Fachgruppe gelungen, eine vorwärtsdenkende Virtual Reality-Spezialistin zu gewinnen. Ihr Vortrag findet um 16.15 Uhr statt.

Die FGT & der TDM sind ausgebucht (06/10/17) – keine Anmeldung mehr möglich!

Bildcredit Titel (c) Lovis Ostenrik

Speaker-Portrait: Dr. Maria Windhager

Die Rechtsanwältin Dr.in Maria Windhager zählt jedenfalls dazu. Auch wenn die Social Media als Kommunikationsmittel etabliert sind, so sind diese kein rechtsfreier Raum. In ihrem Vortrag wird Windhager praktische Tipps und Insights geben, die die Besucherinnen und Besucher direkt anwenden und in den beruflichen wie privaten Alltag integrieren können.

Social Media und Recht – Praxistipps aus medienrechtlicher Sicht

In ihrem Talk wird die Expertin Dr.in Maria Windhager erläutern, auf was Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Kommunikation in den sozialen Netzen aus rechtlicher Sicht zu beachten haben. Sie vermittelt praktische Tipps und wird wertvolle Insights zu den Themen Social Media und Recht geben. Für Dr.in Windhager hat

„das digitale Zeitalter die Türe zur Kommunikation über soziale Medien geöffnet. Es handelt sich dabei keineswegs um einen rechtsfreien Raum.“

Sie weißt darauf hin, dass diejenigen, die eine Plattform bieten und davon profitieren, der Verantwortung nicht entziehen dürfen. Nachstehend ein TV-Diskussion auf okto.tv mit Windhager zum Thema „Hatefake“ vom Januar 2017:

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von okto.tv zu laden.

Inhalt laden

Maria Windhager ist Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei in Wien. Sie publiziert und hält laufend Sachvorträge zu den Themen Medien-, Persönlichkeits-, Urheber- und Öffentliches Recht. Im Jahr 2000 promovierte Dr.in Windhager zum Thema „Das politische Werturteil in der demokratischen Gesellschaft“. Neben ihrer Tätigkeit als Anwältin war sie u. a. Chefredakteurin der juristischen Fachzeitschrift „juridikum“ sowie Mitglied des ORF-Publikumsrates und des Publizistikbeirates.

Mit Dr.in Windhager ist es der Fachgruppe gelungen eine anerkannte österreichische Medienrechtsexpertin zu gewinnen. Ihr Vortrag findet um 18.15 Uhr statt.

Die FGT & der TDM sind ausgebucht (06/10/17) – keine Anmeldung mehr möglich!

Bildcredit Titel (c) Johannes Zinner

Organisatorisches zur Fachgruppentagung & dem Tag der Marktkommunikation

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir Sie um eine Anmeldung bis 5. Oktober 2019. Die Anmeldung zu den Fachgruppentagungen und zum Tag der Marktkommunikation ist ausschließlich über die Anmelde-Links möglich.

Links zur Anmeldung:

Im Rahmen dieser Veranstaltungen werden im Auftrag der Fachgruppen der Wirtschaftskammer Wien Fotos und Filme erstellt. Mit der Anmeldung zu den Veranstaltungen nehmen Sie zur Kenntnis, dass Foto- und Videomaterial, auf denen Sie abgebildet sind, zur Presse-Berichterstattung verwendet und in verschiedensten (sozialen) Medien, Publikationen und auf Webseiten der Fachgruppen veröffentlicht werden. Das unautorisierte Mitfilmen ist nicht gestattet.

Die Fachgruppentagungen sind nicht öffentlich. Es sind nur Mitglieder der Landesinnung Wien der Berufsfotografen bzw. der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien stimmberechtigt. Diese haben sich mittels eines Lichtbildausweises zu legitimieren. Eine Vertretung im Verhinderungsfall durch Familienangehörige oder Mitarbeiter ist nicht zulässig. Juristische Personen und sonstige Rechtsträger haben zur Ausübung ihrer Rechte in der Fachgruppentagung eine physische Person, die die Voraussetzungen für das aktive Wahlrecht gem. § 85 Abs. 2 WKG erbringt, zu bevollmächtigen. Die erteilte Vollmacht ist vor der Sitzung vorzulegen (§ 17 GO). Folgende Personen können bevollmächtigt werden: ein/e GesellschafterIn, ein Vorstandsmitglied oder ein Aufsichtsratsmitglied, ein/e GeschäftsführerIn oder ProkuristIn (§ 85 Abs. 2 WKG). Für öffentliche Unternehmungen ist der/die von dem zuständigen Organ mit der Ausübung der Rechte in der Fachgruppentagung und mit einer schriftlichen Erklärung ausgewiesene VertreterIn berechtigt. Ein Vollmachtsmuster steht hier als Download zur Verfügung.

Für Mitglieder der Landesinnung Wien der Berufsfotografen: Das Protokoll der letzten Fachgruppentagung und der Voranschlag 2020 liegen 14 Tage vor der Tagung in der Innungsgeschäftsstelle, 1020 Wien, Straße der Wiener Wirtschaft zur Einsichtnahme auf (bitte um Terminvereinbarung unter 01/514 50-2207 oder fotografen@wkw.at).

Für Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien: Das Protokoll der letzten Fachgruppentagung, liegt in der Geschäftsstelle der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien, 1020 Wien, Straße der Wiener Wirtschaft zur Einsichtnahme nach Terminvereinbarung auf. Der Rechnungsabschluss 2018 und der Voranschlag 2020 sind abrufbar unter wko.at/wien/werbung (Pfad: Navigation/Service/Budget).

Bildnachweis: Identum Communications GmbH

Start Up-Portrait: SIKE

Sike ist eine All-In-One Lernplattform für Studierende, Schüler und Long-Life-Learner. Zugrunde liegt dem Bildungs-Tool eine Lernzprozess-Analyse eines Studenten, worauf aufbauend Tools und Werkzeuge entwickelt wurden, die das Leben vereinfachen sollen. Den „Masterminds“ von Sike ist es ein Anliegen, dass Wissen und die damit verbundene Lehre immer kostenlos ist und frei zugänglich bleibt. Bildung und Informationen verändern unsere Welt, die Art, wie wir Leben und die Sicht auf unser Leben. Lernen sollte ein Feuerwerk der Neuronen sein, es sollte unser Gehirn entflammen und Spaß machen. Guter Content kostet jedoch Geld und das widerspricht dem Sike-Grundsatz von freier, kostenloser Bildung. Daher arbeitet die All-In-One-Lernplattform mit einem Belohnungssystem: Jede systemdienliche Interaktion des Users mit Sike resultiert in Credits (Punktekonto). Die „erlernten“ Credits können dann gegen Gutscheine und Angebote von Werbepartnern eingetauscht werden. Usern wird also nicht nur ein Lernerlebnis geboten, sondern auch Planung und Inspiration für die Freizeit.

Sike wurde im Februar 2016 gegründet und ist ein No-Budget-Projekt. Um nahe am eigentümlichen Konzept zu bleiben, wurde Freeware Software so verbunden und zu integriert, dass die Gründer möglichst nah an ihrem ursprünglichen Konzept bleiben konnten. Im Laufe der ersten eineinhalb Jahre hat Sike das rudimentäre Konzept an 5000 Psychologiestudenten mit Erfolg testen können. Weiters wurde ein Entwickler gewonnen, der sich ihrer Idee angenommen und sie sich zu Eigen gemacht hat.

Das Start Up wächst zwar langsam, aber beständig und es geht aufwärts. Ein Markteinstieg (über die Testpopulation hinaus) ist für Frühling 2018 angedacht.

 

Michael L. Finnan im Interview mit der Fachgruppe im Rahmen der Teilnahme am Gemeinschaftsstand am GEN Summit 2017

Wann und warum reifte in Ihnen die Idee Ihr eigenes Unternehmen zu gründen? 

Mike Finnan: Mein erster Job war als Zeitungsjunge in unserem kleinen Dorf, ab 14 habe ich mir dann in der Metallindustrie meine Wochenenden und Schulferien um die Ohren geschlagen. Während meines Abiturs habe ich als Bauarbeiter in der Grundsanierung und Renovierung eines alten Bauernhauses von Sonnenaufgang bis oft Sonnenuntergang körperlich gearbeitet.

Es ist schwer zu sagen, wann oder wie es passiert ist, aber eines Tages war es ziemlich klar, dass ich irgendwann einmal für meine eigenen Ziele und Zukunftsvisionen arbeiten möchte. Einfach ausgedrückt: Für Geld zu arbeiten reicht mir nicht mehr. Ich brauche Bedeutung und Relevanz.

Wie würden Sie Ihr Unternehmen in drei Sätzen beschreiben?

Mike Finnan: Sike ist eine e-learning Plattform. Wir verwandeln Wissen in Bildung. Verbinden Bildung mit Angeboten von Werbepartnern für unsere User und können Lernprozesse live beobachten und analysieren.

Warum haben Sie Wien als Standort für Ihr Start-Up ausgewählt?

Mike Finnan: Ich bin 2012 in Wien angekommen und die Idee von Sike hat sich hier rapide weiterentwickelt. Für mich persönlich ist Wien der ideale Ort um ein Start-Up zu gründen, da die Wirtschaftskammer einen sehr persönlich und engagiert begleitet, das Service des EPU/KMU Zentrums und die Hilfsbereitschaft der Gründer Wiens unglaublich ist.

Was waren die größten Herausforderungen denen Sie als junger Gründer entgegenblicken mussten?

Mike Finnan: Die größte Herausforderung war der Umgang mit der IT. Im ursprünglichen Team kannte sich damit niemand aus und wir haben uns teilweise selber mit YouTube-Tutorials und How-to-Anleitungen Wissen aneignen müssen um Probleme zu managen. Heute haben wir einen Entwickler im Team der sich solchen Problemen annimmt. Und aktuell auch am Relaunch unserer Webpräsenz arbeitet.

Auf welche bisherigen Erfolge sind Sie besonders stolz?

Mike Finnan: Besonders stolz bin ich auf einem Moment während unseres Team-Meetings: In dem Meeting ist mir bewusst geworden, dass die einzelnen Mitglieder des Sike-Teams die Vision und die Idee des Projektes angenommen haben und ihr Handeln darauf ausrichten. Wenn ich mich heute daran erinnere, dann zaubert mir dieses Gefühl von damals noch immer ein Schmunzeln der Freude ins Gesicht.

Ich denke ich kann für das gesamte Team sprechen, wenn ich sage, dass wir alle stolz auf die Leistungen sind, die wir bisher erbracht haben, und wir freuen uns auf neue Herausforderungen für die Zukunft.

Warum haben Sie sich für eine Teilnahme am GEN-Summit entschieden? 

Mike Finnan: Wir waren letztes Jahr schon als Gast der WKO beim GEN-Summit, jedoch ohne eigenem Messestand und gut sichtbarer Präsenz. Das wir diese Chance dieses Jahr haben, ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte.

Haben Sie einen Ratschlag für junge Menschen, die selbst kurz vor der Gründung stehen?

Mike Finnan: It is best not to believe everything you think. Follow your dream, be a rebel and at times, just improvise.

 

Start Up-Weblinks: Facebook, Website (aktuell im Relaunch!)

Start Up-Portrait: Storyclash

Storyclash wurde 2015 von Andreas Gutzelnig und Philip Penner gegründet. Im Mai 2016 konnten renommierte Investoren wie Speedinvest, Michael Grabner Media sowie die Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner gewonnen werden.

Das Start Up analysiert das Verhalten von Millionen Usern auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram. Das von Storyclash entwickelte Tool zeigt dabei in Echtzeit, wie häufig einzelne Beiträge von den Lesern geteilt, geliked und kommentiert werden. Zusätzlich erkennt Storyclash innerhalb von Minuten virale Beiträge auf der ganzen Welt und ermöglicht dadurch eine schnelle Reaktion auf virale Trends.

Seit dem Start Anfang 2016 wuchs das Unternehmen kontinuierlich. Namhafte große heimische (z.B. derstandard.at, oe24, krone.at) wie deutsche Medienhäuser (z.B. Süddeutsche Zeitung) zählen bereits zu den Kunden von Storyclash. Die Ausweitung auf den europäischen Markt steht seit Februar 2017 im Fokus des Start Ups.

 

Andreas Gutzelnig im Interview mit der Fachgruppe im Rahmen der Teilnahme am Gemeinschaftsstand am GEN Summit 2017

Wann und warum reifte in Ihnen die Idee Ihr eigenes Unternehmen zu gründen?

Andreas Gutzelnig: Erste unternehmerische Erfahrungen sammelte ich im elterlichen Betrieb. Selbst Unternehmer zu sein war immer schon ein Ziel von mir. 2014 konkretisierte sich dieses Vorhaben, 2015 gründete ich mit Philip Penner gemeinsam Storyclash.

Wie würden Sie Ihr Unternehmen in drei Sätzen beschreiben?

Andreas Gutzelnig: Storyclash analysiert das Verhalten von Millionen Usern auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram. Das Tool zeigt dabei in Echtzeit, wie häufig einzelne Beiträge von den Lesern geteilt, geliked und kommentiert werden. Zusätzlich erkennen spezielle Algorithmen innerhalb von Minuten virale Beiträge auf der ganzen Welt und ermöglichen dadurch eine schnelle Reaktion auf virale Trends.

Warum haben Sie Wien als Standort für Ihr Start-Up ausgewählt?

Andreas Gutzelnig: Wien ist ein angesehener Hotspot für Startups und besonders interessant durch die internationale Ausrichtung der hier ansässigen Unternehmen.

Was waren die größten Herausforderungen denen Sie als junger Gründer entgegenblicken mussten?

Andreas Gutzelnig: Die Suche nach echten Talenten für das Team zum Einen und zum anderen die Suche nach guten Investoren, die auch zu uns passen.

Auf welche bisherigen Erfolge sind Sie besonders stolz?

Andreas Gutzelnig: Besonders stolz bin ich darauf, dass wir bereits zwei Jahre nach Gründung große Verlage wie z.B. die Süddeutsche Zeitung (SZ), den Westdeutschen Rundfunk (WDR) oder Heftig.de auf unserer Kundenliste haben. Solche Key-Player am Markt sind nicht nur ein großer Reputationsgewinn sondern spornen auch die eigene Leistung nochmals an.

Warum haben Sie sich für eine Teilnahme am GEN-Summit entschieden?

Andreas Gutzelnig: Seit Anfang 2017 fokussieren wir uns auf die Ausweitung unserer Geschäftsaktivitäten auf ganz Europa. Wir möchten eine Internationalisierung herbeiführen. Daher ist der GEN-SUMMIT in Wien aufgrund seiner globalen Ausrichtung besonders interessant für uns. Etliche Entscheidungsträger großer Medienhäuser finden sich in Wien ein, mit welchen wir in Berührung kommen möchten und, die es von unserem Tool zu überzeugen gilt.

Haben Sie einen Ratschlag für junge Menschen, die selbst kurz vor der Gründung stehen?

Andreas Gutzelnig: Mit anderen Gründern sprechen – die Szene ist sehr hilfsbereit, es gibt viele Meet-ups und Events. Networking ist das A und O für Unternehmensgründer.

 

Start Up-Weblinks: Website, Facebook, Twitter & LinkedIn

Start Up-Portrait: SCRINUS

Scrinus bietet Digital Signage und Big-Screen-Lösungen der nächsten Generation. Basierend auf dem Prinzip von IoT (Internet of Things), lassen sich auf der Scrinus-Plattform datengesteuerte Visualisierungen erstellen, welche mittels einer API angesteuert werden. Scrinus integriert sich nahtlos in Ihre Infrastruktur bzw. in Ihren Workflow und kann in Echtzeit auf Veränderungen Ihrer Daten reagieren. Die Plattform sieht sich als Ergänzung zum Private Screen (Smart Phone, Tablet, PC) und ermöglicht Ihnen, alle Inhalte auch auf dem Public Screen (TV, Beamer, LED Wall) ohne Qualitätsverlust wiederzugeben.

 

David Spiola im Interview mit der Fachgruppe im Rahmen der Teilnahme am Gemeinschaftsstand am GEN Summit 2017

Wann und warum reifte in Ihnen die Idee Ihr eigenes Unternehmen zu gründen? 

David Spiola: 2013 hat sich die Idee immer mehr herauskristallisiert, dass es einen Bedarf für einfache Lösungen im Bereich der Visualisierung von Daten auf Public Screens aus bestehenden Content-Strukturen gibt. Das war dann der Startschuss für uns.

Wie würden Sie Ihr Unternehmen in drei Sätzen beschreiben?

David Spiola: Scrinus ist eine Infoscreen- bzw. Big Screen Data Visualization-Lösung der nächsten Generation
basierend auf API-driven SaaS & Hardware, die mit jedem HDMI-fähigen Bildschirm verbunden werden kann. Im Sinne des Internet-of-Things kann mit Scrinus der Content-Stream sowohl automatisiert – also ereignisgetrieben – als auch manuell gesteuert werden.

Warum haben Sie Wien als Standort für Ihr Start-Up ausgewählt?

David Spiola: Die Gründungsmitglieder leben allesamt in Wien und haben hier auch ihren jeweiligen Lebensmittelpunkt. Darüberhinaus bietet die Stadt eine hohe Lebensqualität sowie ist eine zunehmende Dynamik im Bereich von Start Ups und im Bereich von Tech-Unternehmen wahrnehmbar.

Was waren die größten Herausforderungen denen Sie als junge Gründer entgegenblicken mussten?

David Spiola: Ganz einfach gesagt: Alles unter einem Hut zu bringen – Berufs- und Privatleben. Den Spagat zwischen Beruf und Familie tagtäglich zu meistern bzw. so zu meistern, damit sich niemand vernachlässigt fühlt.

Auf welche bisherigen Erfolge sind Sie besonders stolz?

David Spiola: Nach jedem Rückschlag wieder aufzustehen, daraus zu lernen und besser zu werden.

Warum haben Sie sich für eine Teilnahme am GEN-Summit entschieden? 

David Spiola: Die geballte Ladung an Know-How und Kompetenz in der Medienbranche an einem Ort zu haben und dadurch vor der eigenen Haustüre direkt Netzwerken zu können sprach eindeutig für eine Bewerbung beim „Call for Action“ der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikatio Wien.

Haben Sie einen Ratschlag für junge Menschen, die selbst kurz vor der Gründung stehen?

David Spiola: Jede Idee sollte von verschiedenen Seiten durchdrungen werden. Das Feedback zu einem Minimal Viable Product von verschiedenen Personen ist äußerst wertvoll.

Start Up-Weblinks: Website

Start Up-Portrait: 23°

23° – No data-science needed.

Das Unternehmen wurde Anfang 2017 gegründet und verknüpft die Bereiche Kreativwirtschaft und Informations- und Kommunikationstechnologie.

Es gibt heute mehr offene Datensätze als es Websites zum Zeitpunkt der Gründung von Google gab. Weltweit publizieren und aktualisieren mehr als 2600 Portale über 18 Millionen offene Datensätze. Hierzu zählen neben regionalen Portalen wie Statistik Austria oder data.gv.at auch Datenbanken wie z.B. jener der Weltbank, der UN oder Eurostat.

Wie ein Wikipedia für Daten integriert das Start Up 23° unzählige Datensätze renommierter Datenprovider, visualisiert sie und hält sie immer up to date. 23° erleichtert so den Workflow rund um Daten enorm. Die Plattform erspart nicht nur Zeit bei der Recherche, sondern ermöglicht es, die Daten direkt weiterzuverarbeiten. No data-science needed. Alles ist bereits visualisiert und kann einfach für Print- oder Online-Publikationen verwendet werden.

Ab Juli 2017 eines von fünf internationalen Start-Ups im Next Media Accelerator in Hamburg.

 

Johannes Jäschke im Interview mit der Fachgruppe im Rahmen der Teilnahme am Gemeinschaftsstand am GEN Summit 2017

Wann und warum reifte in Ihnen die Idee Ihr eigenes Unternehmen zu gründen? 

Johannes Jäschke: Die Idee mit 23° entstand vor zwei Jahren – spätnachts und spontan. Aus einer diffusen anfänglichen Idee wurde nach einigem hin und her 23°. Der Atlas, der Menschen zeigt, wo es wie um die Erde steht. Wo gibt es Erdbeben, wie sind die Wahlen ausgegangen, wie hoch ist das BIP Österreichs im Vergleich zur Schweiz? Alles an einem Ort. Schnell und für jeden ohne Weiterbildung zugänglich, immer up to date und von verifizierten Anbietern.

Wie würden Sie Ihr Unternehmen in drei Sätzen beschreiben?

Johannes Jäschke: 23° ist jung, motiviert und sehr kreativ. 23° ist eyecandy. 23°, dass sind Fakten in einer postfaktischen Zeit.

Warum haben Sie Wien als Standort für Ihr Start-Up ausgewählt?

Johannes Jäschke: Wir leben alle seit vielen Jahren in Wien. Hier haben wir uns kennen und schätzen gelernt. Es hätte zu Anfang auch jeder andere Ort sein können. Schnell ist uns jedoch klar geworden, dass Wien ein wirklich guter Ort ist für eine Idee wie 23°. Wien birgt ein enormes kreatives Potential, ist Heimat großer – auch supranationaler –Organisationen und hat eine lebhafte Gründerszene.

Was waren die größten Herausforderungen denen Sie als junger Gründer entgegenblicken mussten?

Johannes Jäschke: Plötzlich arbeitest du im Team: Du musst planen und organisieren lernen. Software Development, Scrum, Artificial Intelligence und vieles andere. Alles war Neuland für uns! Und auch wichtig: Du musst als junger Gründer damit leben, viel Zeit und Herzblut in etwas zu stecken, bei dem Du Gefahr läufst, dass es schlussendlich doch nicht funktioniert. Zum Glück bei uns nicht der Fall.

Auf welche bisherigen Erfolge sind Sie besonders stolz?

Johannes Jäschke: 2016 war ein durchaus positives Jahr für uns, in welchem sehr viel Gutes passiert ist. Angefangen mit den Auszeichnungen beim Content Award der Wirtschaftsagentur Wien und der open4datachallenge, über die Teilnahme am INiTS-Inkubator bis hin zu Förderungen durch das AWS und die Wirtschaftsagentur. Vor allem freuen wir uns, dass wir in einem Projekt mit der Wiener Zeitung und dem Forum Journalismus und Medien zusammenarbeiten können. Extrem spannend natürlich auch die zweite Jahreshälfte 2017 für uns, wo wir in Hamburg beim next media accelerator dabei sein werden.

Warum haben Sie sich für eine Teilnahme am GEN-Summit entschieden? 

Johannes Jäschke: Wir bieten Fakten. Für jeden verständlich – das passt gut zum GEN Summit.

Haben Sie einen Ratschlag für junge Menschen, die selbst kurz vor der Gründung stehen?

Johannes Jäschke: Spaß haben, genau zuhören, durchhalten. Und wenn du wirklich überzeugt bist von etwas: versuche es einfach. Mehr als Scheitern kannst du nicht.

Start Up-Weblinks: Website, FacebookTwitter

Workshop: Lehrlinge gemeinsam ausbilden

Beim freiwilligen Ausbildungsverbund wird Lehrlingen die Chance geboten, ihre Erfahrungen nicht nur in einem einzelnen Lehrbetrieb zu sammeln, sondern von den Kenntnissen und vom Wissen mehrerer Unternehmen einer Branche zu profitieren. Denn es ist uns ein Anliegen das Image und die Qualität der Lehrausbildung in unserer Branche laufend zu verbessern. Aus diesem Grund forciert die Sparte Information und Consulting heuer den freiwilligen Ausbildungsverbund. Wir freuen uns darauf, Sie als UnternehmerIn am 14. Februar beim Informations-Workshop zu begrüßen. 

Was ist ein freiwilliger Ausbildungsverbund?

Ein freiwilliger Ausbildungsverbund ermöglicht es Kenntnisse und Fertigkeiten innerhalb eines Berufsbildes (zwischenbetriebliche Ausbildung) oder über das Berufsbild hinaus (zwischen- betriebliche Zusatzausbildung) zu vermitteln. Dabei spielt es keine Rolle zu welchem Zeitpunkt der Lehre der Lehrling zum Ausbildungspartner geschickt wird. Dies ist jederzeit möglich.

Welche Unternehmen oder Einrichtungen kommen als Partner in Frage?

Primär handelt es sich um Unternehmen aus derselben Branche, der Partnerbetrieb, oder gegebenenfalls auch die Partnerbetriebe, muss kein Lehrbetrieb sein. Möglich ist auch ein Verbund von Betrieben verschiedener Branchen, wenn sie gemeinsam einen Lehrberuf ausbilden (z.B. Büro- kaufmann/-frau).
Der Partnerbetrieb muss geeignet sein die fachlichen Inhalte zu vermitteln. Für den Lehrling sollte ein Mehrwert durch dieses ergänzende Angebot erzielt werden.

Was sind die Rahmenbedingungen für einen Ausbildungsverbund?

ƒ Während des Ausbildungsverbundes bleibt der Lehrvertrag unverändert aufrecht.
ƒ Der Lehrling ist weiter bei der Sozialversicherung gemeldet.
ƒ Die Lehrlingsentschädigung wird weiter bezahlt.
ƒ Die Ausbildung im Ausbildungsverbund erfolgt in der Arbeitszeit des Lehrlings.
ƒ Die Kosten einer Ausbildung im Ausbildungsverbund trägt der Lehrberechtigte.
ƒ Die Verantwortung des Lehrberechtigten für die Ausbildung des Lehrlings bleibt aufrecht.

Ein freiwilliger Ausbildungsverbund erfolgt auf Basis einer schriftlichen Vereinbarung im Einvernehmen zwischen dem Lehrberechtigten, dem Partnerunternehmen und dem Lehrling (und dem/der Erziehungsberechtigten bei minderjährigen Lehrlingen).

Während der Lehrvertrag zwischen dem Lehrbetrieb und dem Auszubildenden unangetastet bleibt, besteht die Möglichkeit zwischen den Ausbildungsverbunds-Betrieben eine Kostenteilung, oder etwa eine Kostenübernahme für einzelne Ausbildungstätigkeiten oder -zeiträume zu vereinbaren.

Was sind die Vorteile des Ausbildungsverbundes?

Für den Lehrling:

  • ƒ er lernt schon während der Ausbildungszeit mehrere Unternehmen kennen ƒ bekommt Einblick in andere Lösungswege für Herausforderungen
  • ƒ profitiert von dem Wissen mehrerer Profis
  •  hat eine größere Abwechslung in seiner Lehrzeit

 

Für die Unternehmen:

  • ƒ  geteilter Lehrlingsaufwand
  • ƒ  Benchmarking mit anderen Unternehmen der Branche
  • ƒ  verschiedene Fördermöglichkeiten
  • ƒ Lehrlinge sammeln breitere Erfahrungen und lernen Fertigkeiten, die im eigenen Betrieb einsetzbar sind
  • Bei der Lehrlingssuche können durch breitere Ausbildungsangebote neue Interessenten-kreise angesprochen werden.

Ein freiwilliger Ausbildungsverbund kann den Einstieg in die Lehrausbildung darstellen und ermöglicht es, Wissen an die nächste Generation an Fachkräften weiterzugeben. Außerdem ermöglicht er neue Sichtweisen auf die eigenen Arbeitsabläufe und bereichert das eigene Unternehmen.

Informationsworkshop zum Ausbildungsvebund

14. Februar 2017 
08:30 – 10:oo Uhr
Blauer Saal, 4. Stock  
Schwarzenbergplatz 14, 1040 Wien

 

Für die Anmeldung zum Workshop melden Sie sich bitte bis zum 31.1.2017 bei:
Gabriele Hammerl
Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer Wien Tel: +43 1 514 50 2412
e-mail: gabriele.hammerl@wkw.at

Ab in die Selbständigkeit: Tipps für Gründer

Neben einer Web-Serie gibt es auch regelmäßig Events auf denen erfahrene UnternehmerInnen mit Tipps & Tricks zur Seite stehen.

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Für die zweite Welcome Founder Night am 28. September 2016 im Impact Hub Vienna konnten wir wieder vier hochkarätige Gäste gewinnen, die ihre Erfahrungen mit uns teilten.

Da wir wissen, dass gerade in den ersten Wochen und Monaten des Unternehmertums die Zeit immer knapp ist, wollen wir auch gar keine lange Nacherzählung liefern und lassen den Abend im Q&A Stil Revue passieren.

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Wie war der Karriereweg? Wie ist es zur derzeitigen Position gekommen?

Sigrid Krupica

  • zuerst Journalistin
  • dann Einzelunternehmerin; habe dort das unternehmerische Denken gelernt
  • wollte danach aber in größeres Unternehmen;
  • inzwischen seit 2 Jahren CEO bei Grayling Austria, seit 8 Jahren im Management

Sandra Thier

  • war 12 Jahre lang Moderatorin
  • ohne Plan B gekündigt und mir einige Monate Zeit gelassen das richtige zu finden
  • durch Zufall dann jetzigen Geschäftspartner getroffen
  • nach eine sehr erfolgreichen Jahr: es ist verdammt harte Arbeit, aber man wird belohnt wenn man es mit Fleiß und Spass macht

Wie waren die ersten Schritte in die Selbständigkeit? Welche Tipps gibt es?

Mike Gattereder

  • genau den Prozess skizziert
  • war ganz wichtig, dass ein Business Plan da ist
  • dass die Prozesse klar sind
  • denn 50% ist Kreativität, der Rest ist Daily Business (Buchhaltung, Akquise,…)
  • es ist gut wenn man Projektmanagementerfahrung in einer Agentur gesammelt hat

Sigrid Krupica

  • beraten als Agentur oft Start-Ups
  • da müssen Business-Ziele vorliegen
  • wenn diese noch nicht definiert sind, kann man keine Strategie festlegen
  • man muss nachschärfen bis der USP ausgearbeitet ist
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Wie habt ihr euch positioniert? Wie sieht es mit dem USP aus?

Sandra Thier

  • Modell von Diego 5 war in Österreich neu
  • in Wien gibt es über 1.600 Filmproduktionsfirmen
  • wollten was neues machen: Youtube- und Influencer-Relations
  • der USP sind diese Influencer
  • sehr spannend, da man Pionierarbeit macht und einen Markt entwickeln und definieren kann.
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Was braucht es zur Kundengewinnung? Webseite? Visitenkarten? Firmenpräsentation?

Mike Gattereder

  • eine Webseite und Kanäle über die man sich verkaufen kann
  • ganz wichtig ist auch Word of Mouth, ob digital oder real ist dann egal
  • am Anfang heißt es: auf Events gehen, Visitenkarten verteilen, den eigenen Namen fallen lassen, ganz klassisch Klinken putzen

TIPP: 
Es müssen nicht teure Konferenzen sein; Barcamps & Abendevents sind perfekt zum Networking geeignet

Sigrid Krupica

  • gibt natürlich eine klassische Präsentation mit Agenturvorstellung und Referenzen
  • ganz oft inzwischen aber einfach normale Kundengespräche, bei denen man aus der eigenen Arbeit erzählt
  • das funktioniert manchmal oft besser

Sandra Thier

  • man muss sich schnell auf den potentiellen Kunden einstellen können
  • auf dessen Wissenstand und Bedürfnisse und dementsprechend im Gespräch reagieren.

Wie sieht es mit Steuern und Versicherung aus?

Andreas Knipp

  • es ist sinnvoll von Anfang an einen Steuerberater / Buchhalter zu haben
  • denn auch wenn man alles selber machen kann ist die Chance groß etwas zu übersehen;
  • Profi hilft: Sparsamkeit ist hier falsch am Platz
  • am besten spricht man mit dem Steuerberater ab was er/sie machen kann und was man selber machen will
  • berücksichtigen, dass Steuer und SVA anfallen; diese berechnen sich vom Gewinn, nicht vom Umsatz (SVA 28%, Steuer 0-50%);

TIPP: 
Ein getrenntes Konto für Firmen- und Privatausgaben ist empfehlenswert. So behält man den Überblick.

Tipps für das Tagesbusiness

Sigrid Krupica

  • genaue Zeiterfassung
  • regelmäßige Treffen mit dem Team und ein offenes Klima
  • Bad News schnell auf den Tisch bringen

Mike Gattereder

  • jemand muss sich mit dem Thema Verwaltung befassen
  • genau Zeiterfassung: es hat keinen Sinn 200h Arbeit in ein € 5.000 Projekt zu stehen.
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Thema Ausschreibungen: sind diese sinnvoll?

Sigrid Krupica

  • nehmen an Ausschreibungen teil, manchmal gewinnt man, oft verliert man
  • wichtig sich genau zu überlegen ob Ausschreibung Sinn macht, da mehrere hundert Stunden Arbeit dahinter stecken
  • Abschlagszahlungen von € 500 sind oft Realität
  • System sehr unfair, da es sich viele KMU einfach nicht leisten können teilzunehmen

Mike Gattereder

  • Ausschreibungen sind eigentlich überholt und aus der Kreidezeit
  • oft sind Ausschreibungen so groß, dass ein KMU gar keine Chance hat
  • es geht auch um Vertrauen und nicht nur um Zahlen in Ausschreibungen
  • die Kreativleistung wird oft gratis gemacht
  • mit Ausschreibungen wäre Digitalwerk nicht gewachsen

TIPP: 
Bietergemeinschaften bilden; an größere Agenturen andocken und als Partner zusammenarbeiten

Partnerwahl bei der Gründung

Mike Gattereder

  • alles genau durchplanen und festlegen
  • eine Partnerschaft kann funktionieren, aber auch nicht
  • wichtig, dass definiert ist was passiert wenn jemand aussteigen will
  • wirklich das Worst Case Szenario skizzieren, auch wenn man nicht daran denken will

Wie sieht es mit der Rechtsform aus?

Andreas Knipp

  • Rechtsform hängt von Größe und auch eventuellen Partner ab
  • für den Anfang eher ein EPU oder eine OG/KG, da auch die Kosten geringer sind
  • GmbH hat Vorteile, ist aber teurer (Notar, Bilanzveröffentlichung)
  • am Anfang eher klein starten
  • die Rechtsform kann immer noch geändert werden
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Was ändert sich am Markt?

Mike Gattereder

  • Silodenken vergessen: Trennung zwischen PR, Online, Werbung verschwimmen
  • vieles wird data-driven: man brauch Analysten, die Zahlen lesen können
  • Storytelling: verschiedene Formate für unterschiedliche Kanäle
  • Agentur wird näher beim Kunden sitzen

3 kurze Tipps für GründerInnen

  • Andreas Knipp
    • holt euch Fachleute
    • schaut euch die Selbstsändigkeit im kleinen an
    • keine Angst vor Behörden haben
  • Sandra Thier
    • Leidenschaft
    • Disziplin
    • nicht aufgeben
  • Sigrid Krupica
    • authentisch bleiben
    • Spass haben
    • mit den richtigen Leuten vernetzen und zusammenarbeiten
  • Mike Gattereder
    • immer in den Spiegel schauen können, den Verlockungen des schnellen Gelds widerstehen
    • Spezialisierung: keinen Bauchladen anbieten
    • starke und verlässliche Partner suchen

#tdm16: Die Fachverbände stellen sich vor

Deshalb gibt es am Tag der Marktkommunikation auch Slots, die von Fachverbänden gehalten werdne.

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Verband VMÖ

Robert Sobotka und Christian Führer sind beide im Vorstand des „Verbands der Marktforscher Österreichs“ (VMÖ) tätig. Sobotka ist außerdem Geschäftsführer von Telemark Marketing, während Christian Führer das Institut für qualitative Marktforschung leitet.

Marktforschung 2020

Neue Medien verändern die Kommunikation und wirken sich zunehmend auf die Branche der Marktforschung aus.Klassische Erhebungsmethoden müssen sich den geänderten Rahmenbedingungen anpassen. Neue Methoden ermöglichen es, schneller und einfacher die richtigen Informationen zu erhalten. Es stellt sich die Frage, wie man bei der Fülle von Methoden noch den Überblick behalten kann. Die Aufgabe des Marktforschers wird in Zukunft sein, Information gezielt und effektiv zu ermitteln und den Auftraggeber darin zu beraten, erfolgskritische Entscheidungen richtig zu treffen

Robert Sobotka wagt einen Blick in die Zukunft der Marktforschung: Wohin wird sich diese Branche im Zeitalter von BIG DATA entwickeln? Welchen Stellenwert wird Research im Marketing der Zukunft einnehmen? Christian Führer zeigt internationale Entwicklungen auf, die sich demnächst auf den österreichischen Markt auswirken werden.

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Therese Kaiser, Sorority

Die Politikwissenschaftlerin baute ab 2008 das Magazin stadtbekannt.at auf.Daneben absolvierte sie Praktika bei der diePresse, Science ORF, woman.at, war als Studienassistentin und Forschungsassistentin für die Wahlforschungsstudie AUTNES sowie für SORA tätig.Von 2013 bis 2015 war sie als Referentin für Gleichbehandlung, Europa und Rechnungshof im Parlament beschäftigt. Sie ist Gründungsmitglied des Frauennetzwerks „The Sorority“ und ist Geschäftsführerin des „Business Riot Festival“. Daneben betreut sie Projekte im Bereich Webdesign und Digital Strategie.

Authentizität als Strategie – Kommunikation abseits von Abstraktion

Das Frauennetzwerk Sorority ist seit seiner Gründung 2014 auf 350 Mitglieder und einen Kreis von mehreren tausend Unterstützer_innen angewachsen. Diese Reichweite wäre ohne einer organischen Kommunikationsstrategie undenkbar gewesen: Im Zusammenspiel unterschiedlicher Instrumente digitaler Kommunikation sowie einer diskursiven Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Spielarten feministischer Rhetorik wurde eine Kommunikationsstrategie entwickelt, die so nah als möglich an der Lebensrealität der Sorority Protagonistinnen ausgerichtet ist. Authentizität in Sprache, Inhalt und Symbolik ist zentrales Element unserer Kommunikation, die ebenso im Rahmen des Business Riot Festivals funktioniert.

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Vlad Gozman, Stereosense

Der gebürtige Rumäne Vlad Gozman studierte Betriebswirtschaftslehre an der Wirtschaftsakademie Bukarest. Anfang 2010 siedelte er nach Wien um wo er in den ersten Monaten den lokalen Ableger der mittlerweile populären TED Talks gründete. 2012 trat Vlad der Startup-Schmiede i5invest als Partner bei und gründete das Technologie-Startup Adspired Technologies mit wo er auch für ein Jahr als Geschäftsführer fungierte. Gleichzeitig rief er den Verein AustrianStartups zusammen mit mehreren Stakeholdern der Startup Szene ins Leben. Seit Anfang 2016 widmet er sich zusammen mit Stefan Rasch dem Gründer der Digitalagentur screenagers dem Startup stereosense mit dem sie Software für die Bearbeitung, Herausgabe, Distribution und Monetarisierung von Virtual Reality Content entwickeln.

Virtual Reality – eine neue Art Content zu konsumieren

Die künstlichen Welten von Virtual Reality eröffnen ganz neue Möglichkeiten Content zu konsumieren. Als Entwickler einer Software für die Bearbeitung, Herausgabe, Distribution und Monetarisierung von Virtual Reality Content ist Vlad Gozman Experte für Werbung in der virtuellen Realität.

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Horst Brunner, VAMP

Seit 2013 ist Horst Brunner als Unit Director für den Bereich Digital out of Home (DOOH) bei Goldbach Media Austria verantwortlich. Zudem ist er Vorstand des Verein Ambient Media und Promotion Österreich (VAMP). Als Experte im Bereich DOOH liegen die Schwerpunkte seiner Arbeit bei der Goldbach Group derzeit in der Internationalisierung der Produkte für Polen, Deutschland, Schweiz und Österreich.

Digitale WELTPREMIERE in der Außenwerbung – made in Austria

Horst Brunner ist überzeugt, dass Online Strategien nicht nur die Arbeitswelt verändern. Am Tag der Marktkommunikation zeigt er, wie eine DOOH Kampagne

 

Tag der Marktkommunikation 2016

13. Oktober 2016 – ab 15:00
Radiokulturhaus Wien
Argentinierstraße 30a, 1040 Wien

Anmeldung bitte unter werbungwien@wkw.at

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Welcome Founder Night: Tipps & Tricks für NeugründerInnen

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Der Schritt in die Selbstständigkeit ist mutig und aufregend.
Es gibt viele Fragen die nach einer Antwort suchen. Diese Fragen betreffen alle gleichermaßen: egal ob sie ein Start-Up oder ein EPU zum Leben erwachen lassen.

Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation möchte ihren Mitgliedern den bestmöglichen Service zum Start zur Verfügung stellen. Deswegen haben wir die Veranstaltung “Welcome Founder Night” ins Leben gerufen und laden dich herzlich ein.

Welcome Founder Night

  • September 2016, 18:30 Uhr
  • Impact Hub Vienna
  • Lindengasse 56, 1070 Wien

 

lindengasse56

 

Geballte Info und Beratung vor Ort

Wir wissen, dass der Start in die Selbständigkeit kompliziert sein kann. Plötzlich stehen Themen wie Steuerberatung, Akquise und Finanzierung an der Tagesordnung.

Die Welcome Founder Night soll dir als Stütze dienen und die Möglichkeit geben, Antworten auf die Fragen, die dir unter den Nägeln brennen, zu finden. Hier kannst du dich vor allem aber auch mit anderen NeugründerInnen austauschen und vernetzen.

Um das breite Spektrum an Fragen abdecken zu können, haben wir Expertinnen aus verschiedensten Bereichen aufs Podium eingeladen:

 

 

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Wir freuen uns auf dein Kommen!

P.S.: Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation unterstützt ihre Mitglieder auch mit einem Anwalts- und Steuerberater-Service. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Beeinflussen Public Relations die Weltpolitik?

Über diese Frage diskutierten vor rund 100 Besuchern Sergej NECHAEV, Botschafter der Russischen Föderation, Gregor RAZUMOVSKY, ehem. Berater des ukrainischen Ex-Präsidenten Wiktor Juschtschenko und Politikberater, Martin STAUDINGER, Leiter der Auslandsredaktion PROFIL und Bernhard KRUMPEL, Partner Chapter 4 und Berufsgruppensprecher PR-Berater im Fachverband Werbung und Marktkommunikation. Moderiert wurde die Veranstaltung von Gudrun HARRER (Standard).

S.E. Sergej NECHAEV eröffnete die Runde mit einem klaren Statement:

„Selbstverständlich beeinflussen PR die Weltpolitik. Aber Politiker beeinflussen Massenmedien und damit wiederum die PR. Dadurch wird die Berichterstattung nicht einfacher gemacht.“

Um seine Meinung zu illustrieren nahm er als Beispiel den Ukrainekonflikt. Ein chinesisches Sprichwort sagt, dass es schwer ist eine schwarze Katze in einem dunklen Zimmer zu suchen, insbesondere wenn diese Katze nicht drinnen sitzt – genau genommen, wird, laut Nechaev, die schwarze Katze in Russland gesucht.

„Die meisten Berichterstatter, die bestimmt von politischen Initiativen bewegt sind, wollen gar nicht in die Wurzeln gehen und sich mit der ukrainisch-russischen Krise auskennen, und weigern sich in die Tiefe zu gehen und zu analysieren womit sie sich befassen.“

Begonnen hat die Krise aufgrund der Demonstration gegen die ukrainische Regierung. Dann wurde die Schuld auf Russland gelenkt. Auch in Bezug auf den Absturz der BOEING gab man Russland die Schuld, obwohl es bis heute keinen einzigen Beweis dafür gibt. Daher stelle sich die Frage: Wer beeinflusst die Berichterstattung? Dabei kommt sozialen Netzwerken wie z. B. Twitter zunehmend eine besondere Bedeutung zu.

Nechaev sagt, dass es fraglos kontraproduktiv ist, die Ukraine zu einer Entscheidung entweder für Russland oder für den Westen zu zwingen.
Anschließend fuhr Gregor RAZUMOVSKY fort. Als interessant empfindet er wie sich politische Propaganda entwickelt hat. Heutzutage geht alles subtiler, schneller, die Menschen kriegen mehr Information und fühlen sich dadurch besser informiert. Das ist aber nur scheinbar.

Es stellt sich vielmehr die Frage: Wer hat Interesse welche Seite zu manipulieren? Es sind nicht nur Politiker die manipulieren, darüber hinaus sind es Interessenvertretungen, Außenministerien etc. Infolgedessen ist es wichtig zu hinterfragen in welcher Weise sich die Mittel verändert haben und wo die Grenzen sind?

Die Menschen erwarten schnelle Informationen. Um das zu liefern, müssen Journalisten vor Ort sein und schnelle Entscheidungen treffen können. Sie stehen dann vor der Entscheidung, welche Seite als gut und welche Seite als böse dargestellt wird. Obwohl dies oft schwierig ist, erwartet die Redaktion zu Hause einen Bericht, und somit wird dieser automatisch verzehrt.

Martin STAUDINGER meint, dass es die Einflussnahme von PR auf Konflikte schon immer gegeben hat. Nunmehr entsteht ein Paradigmenwechsel. Mittlerweile bieten soziale Netzwerke die Möglichkeit Politiker und Journalisten persönlich zu adressieren und zu attackieren, Identitäten und Agenden zu verschleiern. Und genau das ist der Fall im ukrainisch-russischen Konflikt: Der Nachrichtenfluss ist sehr schnell, die Medien kommen nicht mehr mit der Recherche nach. Das führt dazu, dass Fehler gemacht werden und daraus entsteht der Vorwurf man würde nicht tiefgehend genug berichten. Für Journalisten heißen die großen Herausforderungen „Informationsflut, Manipulation und sinkende Ressourcen“.

Staudinger ergänzt, dass es schwer ist abzuschätzen was tatsächlich stimmt, da ein Gerücht nach dem anderen gestreut wird.

Bernhard KRUMPEL, brachte zum Ausdruck, dass Politik und PR „verheiratet“ sind, vor allem in demokratischen Gesellschaften. Man kann diese beiden Puzzleteile nicht voneinander trennen kann.

Österreich hat – laut einer aktuellen Umfrage des Instituts „Meinungsraum“ – Neutralität im Blut. Die Studie von Meinungsraum besagt, dass die österreichische Bevölkerung kein Vertrauen in die Medien hat, der Großteil der Berichterstattung sei manipulativ. Die höchste Vertrauensquote hat der ORF. „YouTube hat sicher an Bedeutung gewonnen“ erinnert Krumpel an diverse Telefonmitschnitte, die via diesem Channel publik gemacht wurden.

Abschließend stellte sich das Podium noch den Publikumsfragen, nach insgesamt zwei Stunden wurde die Diskussion schließlich von der strengen Moderatorin Gudrun Harrer beendet.

Der Medientalk „Beeinflussen Public Relations die Weltpolitik“ war eine Veranstaltung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien in Kooperation mit dem Fachverband für Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Österreich.